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Und dann gibt es sie noch, die ganz großen Liebesgeschichten. In diesem Fall wunderbar gestaltet und verfilmt von Carlos Lascano. Einfach nur schön, Musik und Bilder tragen einen ganz weit weg und saugen ein in die gezeichnete Welt. Mehr über Künstler und Werk

A SHORT LOVE STORY IN STOP MOTION from Carlos Lascano on Vimeo.

zuerst gesehen bei Kopfkribbeln.de

Der virale Werbespot für La Red, in dem Ernie aus Stromberg einen ganz großen Auftritt hat, zeigt wie man Mädels dann vielleicht doch nicht anmachen sollte: Mann hab ich Gigabytes 😉 Aber auf seine Art ebenso außergewöhnlich und sehenswert:

Nachdem der letzte Post die Eigenheiten von Männern aufs Korn genommen hat, wird es Zeit sich auch über Frauenticks lustig zu machen. Einfach vor dem Film mal raten wofür Frauen Geld ausgeben:

Einen unglaublichen Fall von Vernachlässigung hat der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 14.9.2008 veröffentlicht. Auch wenn ich eine Frau bin, so kann ich dieses Verhalten weder verstehen noch tolerieren. Man bzw. Frau macht sich doch VOR der Anschaffung eines dieser treu schauenden Wesens Gedanken, ob frau mit soviel Verantwortung zurecht kommt. Unterm Weihnachtsbaum mit einer roten Schleife um den Bauch sehen die meisten Exemplare ja noch ganz knuddelig aus, aber die Realität holt einen doch meist schneller ein als einem lieb ist. Genau aus diesem Grund habe ich bisher auf die Anschaffung eines eigenen Mannes verzichtet. Diese zusätzliche Belastung würde mich komplett überfordern. Lieber 10 neue Ehrenämter als diese Verantwortung. Wenn ich alleine an die traurigen Augen denke, wenn frau ihren Mann irgendwann auf einem Rastplatz aussetzen muss, weil frau ihn einfach nicht mit in den Urlaub nehmen kann. Es bräche mir das Herz und wer weiß ob er jemals wieder in gute Hände käme.

Aber vielleicht ist ja Hoffnung am Horizont, in Nebraska wurden ja jetzt Kinderklappen* eingerichtet, bei denen man Kinder bis 18 Jahre abgeben kann. Wenn das ganze auf Männer ausgeweitet würde, bin ich mir sicher, dass etliche Frauen die Anschaffung eines Mannes in Erwägung ziehen würden und so viele Männer „von der Straße“ kämen.

* Dieser Artikel hat mir allerdings wirklich die Tränen in die Augen getrieben.

Briten haben uns so viel voraus. Herzliche Menschen die grundlos freundlich zu ihrem Gegenüber sind und die Meisterschaft im Schlange stehen. Das Beste an den Briten bleibt aber immer noch ihr Humor. Herausragend und bis heute (fast s.u.)nicht wieder erreicht ist der Humor von Monthy Python und seiner Gruppe die uns Klassiker beschert haben wie „Die Ritter der Kokosnuss“ , „Das Leben des Brian“ und „Monty Pythons Flying Circus“ . Jetzt kann man dies alles in einem eigenen You Tube Channel bewundern. Hier der Link und das Ankündigungsvideo:

Es ist schwer so einen Spot ohne Worte zu veröffentlichen,weil er einen auf der einen Seite absolut sprachlos macht und auf der anderen Seite zu einem Wasserfall an Kommentaren und Diskussionen anregt.

Zuerst gesehen bei: Brainblogger

… fahren meine Mutter und ich nach Basel. Das 1. Mal weil wir unbedingt den weltberühmten Weihnachtsladen von Johann Wanner sehen wollten. Immerhin dekoriert der Meister Weihnachtsbäume auf der ganzen Welt. Von der Gestaltung der Christbäume im Weißen Haus bis zur farblichen Abstimmung des Baumschmucks auf das Abendkleid der Hausherrin, es gibt keinen Wunsch den Johann Wanner nicht erfüllt.
So haben wir also mit großen Erwartungen den Laden betreten. Der Kitsch und die Fülle hat uns allerdings so erschlagen, dass wir den Laden wieder verlassen haben ohne auch nur eine kleine Christbaumkugel zu erstehen. Nicht immer bringt man mit Warendruck die Menschen zum kaufen.
Um abends noch ein klein wenig Unterhaltung zu haben, hatte ich im ersten Jahr Karten für das „Varieté de Bale“ besorgt, und das war ein absoluter Glücksgriff. Varieté Künstler aus ganz Europa treten im alten Baseler Bahnhof auf, der sich jedes Jahr im November für 2 Wochen in ein Variete verwandelt. Noch ganz selten habe ich so viel gelacht und so viel gestaunt wie an diesen Abenden.

Ein paar Eindrücke von der Güte der Künstler die das Programm bestreiten in den nachfolgenden Videos.

Galumpha heißt dieses Akrobatik Trio aus den USA

Tja da hatte gestern wohl zumindest ein Zeichner genau den gleichen Eindruck wie ich ihn weiter unten formuliert habe. Die Karikatur ist einfach klasse.

Nein dies ist nicht der 483 Millionste Blog Eintrag: „Obama ist Präsident“. Auch wenn ich mich heute des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass nicht der amerikanische Präsident gewählt wurde, sondern der neue Messias, der das Himmelreich auf Erden verkündet. Mann O Mann die Erwartungshaltung ist schon echt hoch. da kann man nur viel Glück wünschen.

Mehr Worte verliere ich zurzeit über Schlüsselkompetenzen. Jede freie Minute bringe ich damit zu, meine eigenen zu erweitern, indem ich bereits vorhandene reflektiere und bilanziere, neue erwerbe und versuche mein Wissen in einen Vortrag zu verwandeln.

Für den Vortrag benötige ich ebenfalls jede Menge Schlüsselkompetenzen:
1. methodische Kompetenzen: Präsentationstechnik, Arbeitstechnik, Problemlösungstechnik
2. soziale und kommunikative Kompetenzen: Rhetorik und Überzeugungskraft
aber vor allem 3. persönliche Kompetenzen: Motivation, Zielorientierung, Selbstmanagement.

Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist, dass ich nicht nur über eine neue Abkürzung gestolpert bin die GTD Getting things done heißt und eine Selbstmanagement Methode beschreibt. Das ist ja noch nachvollziehbar, denn einen Vortrag zu erarbeiten erfordert ein gutes Zeitmanagement.

Schwer zu denken gibt mir, dass mich auf einmal Worte wie Prokrastination verfolgen und ich zufällig über ein Buch stolpere, das den vielversprechenden Titel trägt: „Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin“. Teile des Klappentextes machen den Eindruck als sei ich Role Model gewesen. Dass über dieses Phänomen ein ganzes Buch erschienen ist, lässt einen tiefen Blick auf eine etwas andere Art von Schlüsselkompetenz zu. Unter welchem Posten in meiner Bilanz ich diese Kompetenz wohl verbuche? Wohl kaum auf der Aktiv Seite.

Dass es mit dem Ergebnis der Aufschieberits dann meist doch noch klappt ein wie auch immer geartetes Ziel zu erreichen, zeigt das Filmchen zum Buch:

Ob eine kleine Inspirationsquelle wohl der folgende Ausschnitt aus dem „Hitchhiker“ war, oder ob es einfach nur mein verzweifelter Versuch ist, an jeder passenden und unpassenden Stelle den „Hitchhikers Guide to the Galaxy“ ins Spiel zu bringen, die Beantwortung überlasse ich meinen 3 geneigten Lesern.

Es begann alles ganz harmlos mit dem Anruf eines rotarischen Freundes der Geschäftsführer der Trierer Agentur für Arbeit ist. Ob ich nicht Lust hätte einen Vortrag im Rahmen der Initiative „Weiter durch Bildung“ zu halten. Mein Thema: „Frauen im Beruf – Schlüsselkompetenzen für Selbstbehauptung und Karriere“.

Seit dem bereitet mir die Herangehensweise an das Thema doch einiges Kopfzerbrechen.

Womit beginnt frau eine Stoffsammlung in Zeiten des Internets? Natürlich mit dem „Nachschlagen“ bei Wikipedia. Nachdem nun also eine erste Begriffsdefinition erfolgt ist, schnell das Ganze noch auf Wissen.de und Brockhaus verifiziert.

Mit jedem Mosaiksteinchen wächst mein Bauchweh. Ganz schön komplexes Thema, das ich da übernommen habe. Aber was lernt man in jedem Rhetorik-Seminar. Ergreife jede Gelegenheit öffentlich zu reden….

Weiter also mit den Links. Die Studie von McKinsey & Company im Auftrag der Robert Bosch Stiftung: „Zukunftsvermögen Bildung“bringt mich nicht nur in Punkto Schlüsselkompetenzen weiter, sondern liefert auch ein ganzes Kapitel über das englischen Schulsystem.

In weiteren Google Links erfahre ich, dass es nicht nur eine Bedürfnispyramide von Maslow gibt, sondern auch eine Kompetenzpyramide, die je nach Quelle, Kienbaum bzw. McKinsey zugeschrieben wird.

Zu meinem Lesefutter kommen unzählige Veröffentlichungen in Blogs und Foren sowie eine Bachelorarbeit mit dem Titel: „Der Stellenwert von Schlüsselqualifikationen für die Personalentwicklung im Betrieb“.

Wollte ich alles sorgfältig und genau lesen, wäre ich wohl die nächsten Wochen und Monate jede freie Minute beschäftigt. Die Formel wonach man für 1 Minute Redezeit 1 Stunde Vorbereitungszeit benötigt, bewahrheitet sich mal wieder.

Ach ja, zwischendurch habe ich natürlich auch die von mir hochverehrte Vera F. Birkenbihl konsultiert und mir ihre DVD mit dem Titel: „Erfolgs-Psychologie“ angesehen.

All das muss jetzt nur noch handlich in einen 20-minütigen Vortrag verpackt werden. Lasst das Mind Mapping beginnen….

Finanzkrise 1:

Zurzeit geistert ein Gedicht durch die Blogger Welt das Kurt Tucholsky 1930 in „Die Weltbühne“ veröffentlicht haben soll. Das Gedicht trifft in frappierender Weise unsere heutige Lage und so ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass es einfach ungeprüft immer weiter geschickt wird. Mit ein bisschen Recherche findet man aber einen Artikel in der Frankfurter Rundschau die Ross und Reiter nennt und die Zusammenhänge nennt. Weil das Gedicht aber so schön und auch als Nicht-Tucholsky so treffend ist, will ich es euch nicht vorenthalten:

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken –
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen –
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

ANGEBLICH: Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in „Die Weltbühne“ laut Frankfurter Rundschau aber von Richard G. Kerschhofer stammt. Das habe ich allerdings jetzt selbst auch nicht recheriert, ich vertraue einfach mal den alten Medien, dass sie immer noch wesentlich sauberer recherieren als die Blogger Welt.

Finanzkrise 2:

Am 30. Oktober ist der Film „Let´s make money“ angelaufen. Ich habe mir gestern abend die 110 Minuten lange Dokumentation von Erwin Wagenhofer (We feed the world) angesehen.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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