Es begann alles ganz harmlos mit dem Anruf eines rotarischen Freundes der Geschäftsführer der Trierer Agentur für Arbeit ist. Ob ich nicht Lust hätte einen Vortrag im Rahmen der Initiative „Weiter durch Bildung“ zu halten. Mein Thema: „Frauen im Beruf – Schlüsselkompetenzen für Selbstbehauptung und Karriere“.

Seit dem bereitet mir die Herangehensweise an das Thema doch einiges Kopfzerbrechen.

Womit beginnt frau eine Stoffsammlung in Zeiten des Internets? Natürlich mit dem „Nachschlagen“ bei Wikipedia. Nachdem nun also eine erste Begriffsdefinition erfolgt ist, schnell das Ganze noch auf Wissen.de und Brockhaus verifiziert.

Mit jedem Mosaiksteinchen wächst mein Bauchweh. Ganz schön komplexes Thema, das ich da übernommen habe. Aber was lernt man in jedem Rhetorik-Seminar. Ergreife jede Gelegenheit öffentlich zu reden….

Weiter also mit den Links. Die Studie von McKinsey & Company im Auftrag der Robert Bosch Stiftung: „Zukunftsvermögen Bildung“bringt mich nicht nur in Punkto Schlüsselkompetenzen weiter, sondern liefert auch ein ganzes Kapitel über das englischen Schulsystem.

In weiteren Google Links erfahre ich, dass es nicht nur eine Bedürfnispyramide von Maslow gibt, sondern auch eine Kompetenzpyramide, die je nach Quelle, Kienbaum bzw. McKinsey zugeschrieben wird.

Zu meinem Lesefutter kommen unzählige Veröffentlichungen in Blogs und Foren sowie eine Bachelorarbeit mit dem Titel: „Der Stellenwert von Schlüsselqualifikationen für die Personalentwicklung im Betrieb“.

Wollte ich alles sorgfältig und genau lesen, wäre ich wohl die nächsten Wochen und Monate jede freie Minute beschäftigt. Die Formel wonach man für 1 Minute Redezeit 1 Stunde Vorbereitungszeit benötigt, bewahrheitet sich mal wieder.

Ach ja, zwischendurch habe ich natürlich auch die von mir hochverehrte Vera F. Birkenbihl konsultiert und mir ihre DVD mit dem Titel: „Erfolgs-Psychologie“ angesehen.

All das muss jetzt nur noch handlich in einen 20-minütigen Vortrag verpackt werden. Lasst das Mind Mapping beginnen….

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