Heute möchte ich Euch einen englischen Schriftsteller ans Herz legen, der sich wie kein zweiter dem Thema Weihnachten angenommen hat.

Irina, Kirchenportal St Laurentius, Grefrath

Foto: Irina, Kirchenportal St Laurentius, Grefrath

Wetten, dass die meisten von Euch jetzt meinen sie wüssten was käme? Charles Dickens Weihnachtsgeschichte  „ A Christmas Carol“ . Nein, auch wenn ich diese Geschichte über die Maßen liebe und es  Weihnachten 2005 geschafft habe, mir sage und schreibe 3 verschiedene Versionen nacheinander anzuschauen, so ist hier doch von einem anderen Schriftsteller die Rede.

Gilbert K. Chesterton hat sich wie kein Zweiter mit dem Thema Weihnachten auseinandergesetzt. In einem Beitrag von Jürgen Kaube, Radio Bremen beschreibt dieser, dass für Chesterton Weihnachten ein Fest des Glücks sei.

Die 3 Gründe dafür sind:

1. Es geschieht etwas Dramatisches

2. Es ist kalt

3. Es ist grotesk

Das klingt seltsam? Um sich zu erschließen, was Chesterton meint, muss man mindestens den verlinkten Artikel gelesen haben, oder noch besser das von unserem Pastor Matthias Marx herausgegebene Buch: „Die neue Weihnacht“. Darin finden sich wundervoll formulierte Weisheiten, spitzbübisches und abstruse Vergleiche. Ein Lesevergnügen bei dem man viele Kleinodien in Satzform gekleidet findet.

Die neue Weihnacht

Die neue Weihnacht

Die besten Zitate zu Weihnachten findet Ihr in den erwähnten Texten. Hier folgen vier allgemeine Zitate die dort nicht zu finden sind, mir aber besonders gut gefallen haben.

Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.

An Wundern ist niemals Mangel in dieser Welt, sondern nur am Sichwundernkönnen.

Die Geheimnisse des Glaubens sind wie die Sonne: Hineinschauen kann man nicht, aber in ihrem Licht sehen wir alles andere.

Das Wunderbarste an Wundern ist, daß sie manchmal wirklich geschehen

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