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Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

Eines  meiner Lieblingszitate, aber leider zieht diese Wahrheit auch eine nicht zu vernachlässigende weitere Wahrheit nach sich. Wehe, man hat eine Idee, eine Entwicklung, ein Produkt, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Wenn man Vorreiter war und die Idee einfach keinen Abnehmer gefunden hat, nur um dann 5 Jahre später die Erfolgsidee schlechthin zu sein. Für alle, die dieses Gefühl kennen oder denen schon mal eine tolle Idee abgeschossen wurde, ist das folgende Video:

Genial auch die Seite „Idee ade“ , auf die am Spotende hingewiesen wird. Hier kann man seine Idee virtuell dem Feuer übergeben  und sich die Urne mit der Ideenasche dann downloaden. Vollkommen abstrus und total klasse.

Der nachfolgende Film entstand im Rahmen eines Projektes der FH Augsburg, Fakultät für Gestaltung. Aus der Beschreibung:

„Das Ehepaar in unserem Film beginnt zu philosophieren: woher kommen eigentlich die ganzen Dinge die wir konsumieren? Ausgehend vom elektrischen Hähnchengrill im Schrebergarten verfolgen wir mit ihnen die verschiedenen Produktions- und Wirkungsketten zurück. Beim Versuch den Dingen auf den Grund zu gehen, endet die Welt in immer dramatischeren Katastrophen. Allerdings nur in Gedanken, denn rechtzeitig bevor das alles Wirklichkeit wird, widmen wir uns erstmal dem fertigen Grillhänchen. Bon appétit!“

 

Und wer meint, der Einzelne habe ja zu wenig Einfluss um nachhaltig etwas zu bewirken, der sei auf die Seite „50 ways to help the planet“  hingewiesen:

 

50 ways to help the planet

50 ways to help the planet

 Chemie ist langweilig, unverständlich und uncool (zumindest was die Meinung mancher Schüler angeht). Dass es bei der Stoffvermittlung auch darauf ankommt wie das ganze „verpackt“ wird zeigt der Spot: „Chemical Party“ den die Agentur Media Consulta für das EU Förderprogramm „Mare Curie Actions“ realisiert hat. Im Internet hat sich dieser Viralspot entsprechend schnell verbreitet, hat Gold bei den EPICA Awards gewonnen und war auf der Shortlist bei den Cannes Lions 2008. Laut Aussage der Agentur hat den belgischen Schulbehörden der Spot so gut gefallen, dass er im Schulunterricht gezeigt wird.
Eins ist sicher, der Botschaft und dem Wissen, das so glänzend in diesem Spot verpackt ist, kann man sich kaum entziehen.

Dieser von  Ads of the world mit Bronze ausgezeichneter Spot ist wirklich beachtens-wert. Ich gebe Euch einen Tipp: Beobachtet sehr genau, ok, noch genauer als genau. Ihr habt eine Minute um rauszufinden worum es wirklich geht. Der Spot ist übrigens von WCSR für Transport for London. Die Kernaussage des Spots ist: It´s easy to miss something you´re not looking for. Und obwohl ich jetzt eigentlich schon viel vorweg genommen habe, bin ich mir doch recht sicher, dass es Euch nicht auffallen wird. Schreibt mir doch was dazu, in den Kommentaren.

…denn die besten Comedy Serien, der beißendste Witz und der schwärzeste Humor kommen immer noch von der Insel.

Dieser deutsche Spot der mit der englischen Sprache spielt ist zwar ganz nett…

… um  Klassen besser ist allerdings der Spot mit Simon Pegg, einem meiner britischen Lieblingskomiker (Hot Fuzz, Shaun of the dead). Der Ausschnitt stammt aus der englischen BBC Serie Big Train.

Das folgende Video habe ich im  Blog: Die verlorene Generation gefunden.

Die beiden Herren die sich darin so angeregt und scheinbar ernsthaft über die Finanzkrise unterhalten sind Teil eines britischen Satiriker Triumvirats. Die Serie: Bremner, Bird and Fortune  lässt an kaum einem heißen Eisen ein gutes Haar und hat schon einiges an Preisen abgeräumt.  Frappierend ist, dass die Dialoge im hier geposteten Video kaum satirisch überzogen sind, sondern die geschilderten Fakten, wie die letzten Monate uns lehren, leider nicht der verqueren Logik eines Gag-Schreibers sondern der nicht nachvollziehbaren Taktik der weltweiten Bank-Führungskraftelite zu verdanken sind. Ihr haltet das für übertrieben? Werft nochmal einen Blick auf den Trailer von „Lets make money“ .

 Teil 1:

Teil 2:

Auf alle Fälle lohnt es sich auch den 2. Teil des Videos bis zu Ende anzusehen. Der kleine Werbefilm am Ende hört sich heute an wie der blanke Hohn.

Ich habe nicht damit gerechnet so schnell einen weiteren Blogeintrag über Werbung zu schreiben, aber das Fundstück aus dem Blog von Stefan Niggemeier muss ich unbedingt mit Euch teilen. Während N24 live von der Notlandung im Hudson berichtet, wird am unteren Bildrand Werbung für den Sponsor gemacht. Bevor ihr diesen Link anklickt könnt ihr ja mal raten, wer das gewesen sein könnte. Unpassender geht es wohl kaum.

Noch viel schlimmer war aber vor Jahren eine eon Werbung mit dem Titel: EON sorgt schon heute  für das Gas von morgen! Gedruckt war diese Anzeige unter einem Artikel über  die Schicksale von Sinti im Nationalsozialismus.

eon-werbung2

Wir sind jeden Tag ungezählten Reizen ausgesetzt. Unser Gehirn ist wahrscheinlich mehr mit ausblenden und filtern beschäftigt als mit analysieren der auf uns einströmenden Reize. Nichtsdestotrotz werden die Werbepausen im Abendprogramm länger und vermehren sich unkontrolliert. Die Verdrossenheit wächst. Ist es  so schwer, kluge und ansprechende Spots zu produzieren die den Zuschauer nicht behandeln als hätte er den IQ einer Scheibe Toastbrot? Der folgende Kurzfilm  fällt glücklicherweise nicht in diese Kategorie und nährt die Hoffnung, dass perfekt in Szene gesetzt nicht immer klinisch rein und Hollywood-mäßig sein muss, und es noch Spots gibt die ein Lächeln ins Gesicht des Zuschauers zu zaubern vermögen und eben nicht den hektischen Griff nach der Fernbedienung auslösen.

Spot The Can für Red Bull von  Carlos Lascano

In diesem Jahr fand der Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten  Peter Müller in der Saarlandhalle statt, die bis auf den letzten Platz gefüllt schien. In seiner gewohnt packenden Art zu sprechen bot er den Zuhörern sein Rezept aus der Krise (Link zur Rede ). Die Krise sei kein Zeichen für eine gescheiterte Marktwirtschaft sondern für unermessliche Gier. Mit einem Beschäftigungspakt Saar, einem eigenen Beitrag zum Konjunkturprogramm des Bundes (200 Mio. Euro für Investitionen) und durch den Einsatz von Ehrenamtlichen („der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“) sieht Peter Müller das Saarland auf einem guten Weg die Krise zu bewältigen. Er warf einen Blick voraus auf die Feier anlässlich 20 Jahre deutsche Einheit und 60 Jahre Bundesrepublik, die im Oktober vom Saarland ausgerichtet werden.
Die Rede wurde von einer Simultandolmetscherin in Gebärdensprache übersetzt.
Vor der Rede spielte die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Leitung von Christoph Poppen, Weisen von Offenbach, Brahms und Rossini, die mit ihren schwungvollen Klängen ein wundervoll rhythmischer Taktgeber waren.

Beim Neujahrsempfang des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller sorgte u.a. feines Barock Brot und köstliche Kuchen aus der Juchem-Backstube für den leiblichen Genuss.

WordPress hat zur Zeit ein Problem mit den Verlinkungen im Text. Daher die Links ganz altmodisch als copy and paste.

Peter Müller: http://www.peter-mueller.de/ und http://www.saarland.de/389.htm

Neujahrsempfang: http://www.saarland.de/47791.htm

Barock Brot:  http://www.barock-brot.de/

ju

Blick in die Ausstellung, Foto: ju

Heute wurde im alten Bergwerk Reden, das Dank des Projekts „Industriekultur Saar“ eine neue Bestimmung bekommen hat, die Ausstellung: „Das Auge des Himmels“ eröffnet. Gezeigt werden großformatige Fotografien die von Erdbeobachtungssatelliten gemacht wurden. Ursprünglich war die Ausstellung für den Gasometer in Oberhausen konzipiert. Das DLR, das deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt, stellt diese beeindruckenden Exponate nun dem Saarland zur Verfügung. Die einführenden Worte sprach, neben den Verantwortlichen und der Politikprominenz, der Geschäftsführer des DLR, Prof. Wörner, der mit seinem aufgelockerten und humorvollen Vortrag  die Zuhörer in seinen Bann zog. 

 

Astronauten von Saardreck besuchen die Ausstellung

Astronauten von Saardreck besuchen die Ausstellung

Er schilderte die Fragilität des Planeten Erde (Radius 6.000 km), mit der ihn umgebenden Atmosphäre (nur 100 km dick) und schuf ein Bewusstsein für die verletzliche Hülle die uns umgibt. Er gab einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des DLR, so z.B. das Aufzeigen von Rettungswegen die noch befahrbar sind, bei Katastrophen wie z.B. den Waldbränden in Griechenland und dem Tsunami in Asien. Er beschloss seinen Vortrag mit den Worten:

„Jeder Tag ist ein All-Tag.“

 Minister Karl Rauber zitierte in seiner Rede Taylor Wang – Astronaut, China/USA

„Eine chinesische Sage erzählt von ein paar Männern, die ausgesandt wurden um ein junges Mädchen zu verletzen, die aber, als sie ihre Schönheit sahen, eher zu ihren Beschützern wurden als zu ihren Peinigern. So fühlte ich mich, als ich das erste Mal die Erde sah. Ich konnte nicht anders als sie zu lieben und zu hegen.“

 Nach fast 2 Stunden Eröffnungsprogramm, mit musikalischen Darbietungen von Chorwurm , durften sich die Besucher dann endlich selbst einen Eindruck verschaffen.

Gezeigt werden die Bilder in der ehemaligen Waschkaue des Bergwerks. Mir fällt es sehr schwer mit Worten diese großartige Ausstellung zu beschreiben, aber eins ist sicher, diese Bilder MUSS man gesehen habe.

Die Ausstellung läuft bis zum 27. September 2009 und ist von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

 

ju

Exponate: Das Auge des Himmels, Foto: ju

 

Pressestimmen: SZ zur saarländischen Ausstellung, stern.de zur Ausstellung in Oberhausen

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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