Heute ist „Heilige 3 Könige“ und seit letztem Wochenende ziehen sie wieder durch die Straßen. Kinder, verkleidet als Kaspar, Melchior und Balthasar (oder wie ein Kind bei meiner Schwester an der Tür meinte: Kaspar, Melchior und Balsamico). Bei diesen Temperaturen ist diese größte Kinder Solidaritätsaktion eine echte Herausforderung. 1959 sammelten Kinder erstmals für bedürftige Kinder in aller Welt. Dabei wurden bis heute 612 Mio. Euro gesammelt die in 51.000 Projekte weltweit flossen. Das Motto dieses Jahres ist „Kinder suchen Frieden“ . Seit 25 Jahren werden die Sternsinger auch vom amtierenden Bundeskanzler/Bundeskanzlerin empfangen.

Meine Kinder sind etliche Jahre als Sternsinger losgezogen und haben dabei viel erlebt. Menschen die ihnen erst gar nicht aufgemacht haben, Menschen die nichts gegeben haben, weil sie „ja schließlich nicht katholisch sind“ aber noch viel mehr Menschen, die der Anblick der vom guten Zweck beseelten Kinder und vom Segen den sie in jedes Haus bringen, berührt waren und großzügig zum guten Zweck beigetragen haben. Mich berührt der Anblick der Sternsinger in jedem Jahr und ich könnte mir kein Jahr vorstellen, an dem der Segen an unserer Haustür fehlt.

Nichtsdestotrotz habe ich über die folgende Karikatur lachen können.

Gestern haben die Männer ihr Fett weggekriegt, in Bezug auf Weinerlichkeit und Krankheiten. Heute sind aus Gerechtigkeitsgründen die Frauen dran, wobei sie im ersten Teil scheinbar noch gut wegkommen, dann aber im 2. Teil ihr wahres Gesicht zeigen. Vielleicht war es doch besser, dass die Weisen aus dem Morgenland Magier waren und keine Hexen 🙂 .

 

 

Advertisements