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Sieht so die Zukunft des Märchenerzählens aus? Drück deinem Kind einen iPod in die Hand auf den du vorher eine Märchenversion mit Infografik geladen hast, und das mit Synthpop unterlegt ist. Wäre dies ein Blick in die Zukunft könnte es einem grausen. Sieht man das Ganze aber als das was es ist, eine abgefahrene Idee ein altbekanntes Märchen neu zu erzählen, muss man dieses geniale Video genießen. Der Film stammt von Tomas Nilsson, das Musikstück heißt: Sponsored by Destiny und ist von der schwedischen Band Slagsmålsklubben.

Gefunden bei Schmunzelpause

Das einzig tolle an der Sommerzeit ist ihr Ende. Das Wochenende, an dem man eine Stunde geschenkt bekommt. Über diesen Zeitluxus freue ich mich jedes Jahr. Gar nicht freuen kann ich mich über die geklaute Stunde heute Nacht.

Normalerweise wäre das aber kein Grund einen Blogeintrag zu verfassen (auch bei 82% Blogsucht) aber das Stück „Summertime“ aus Gershwins Oper „Porgy and Bess“ schon.
Ich bin ein großer Gershwin Fan, von seinen unvergessenen Lieder bis hin zur Rhapsody in Blue war ich schon als Teenager begeistert. Daher freut es mich ganz besonders, dass im Rahmen der Musikfestspiele Saar, deren Motto in diesem Jahr „Welcome America!“ ist, Gershwin gleich 2 Mal auf dem Programm steht. Mit „Porgy and Bess“ am 22. Mai 2009 und „Rhapsody in Blue“ am 5. Juli 2009.

Als Untermalung habe ich aber ganz bewusst nicht eine „echte“ Version genommen, sondern die komische Adaption eines sehr ungewöhnlichen und hoch talentierten Künstlers, Helge Schneider. Auch wenn ich manchmal mit seiner Kunst nicht viel anfangen kann, finde ich diese Interpretation von Porgy and Bess großartig, und der Anfang lässt ahnen, warum Helge Schneider vom Bundesverband Klavier* zum Klavierspieler des Jahres 2008 gekürt wurde.

 

 

*Es lohnt sich übrigens die Seite des Bundesverbands Klavier anzuschauen. Da seit 2007 kein Update mehr durchgeführt wude kann man den Klavierspieler des Jahres 2007, Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und sein Lied zur Preisverleihung, anhören.

Gerade habe ich  noch darüber gebloggt, wie ich erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört habe und nun scheine ich doch nur  eine Sucht gegen eine andere eingetauscht zu haben. Aber man sagt ja immer, die Summe aller Laster sei gleich.  Wobei, wenn ich meine Nikotinsucht damals hätte einordnen müssen, hätte sie bei 194% gelegen, nicht bei lächerlichen 82%. 

bild-13

82%

How Addicted to Blogging Are You?

Witzig daran ist, dass viele Raucher mit Bloggern in meinen Augen eine Sache gemeinsam haben. Sie sind äußerst kommunikativ. Raucher findet und fand man oft unter Kreativen, Schriftstellern und Künstlern. Alles Menschen, die sich ohne Kommunikation wie die Fische auf dem Trockenen fühlen.

Auf den Test aufmerksam wurde ich durch eine Statusmeldung auf Facebook von Carsten Drees

Ich bin Podcast Fan. Kaum eine Autofahrt, bei der ich noch schnöde Radio höre. Fast immer sind es Podcasts zu Themen wie: Ernährung, Wissenschaft, Forschung, Medien, Kommunikation und Marketing. Ab und zu muss es aber einfach nur lustig sein. Dann sind Zeigler, der Gag des Tages von SWR 3 oder aber der Lieblingscomedian meines Sohnes, Horst Evers,  an der Reihe. Und aus gegebenem Anlass, weil ich zufällig jemanden kenne, der die im Sketch beschriebene Problematik in- und auswendig kennt, habe ich diese Episode gewählt. Wer Horst Evers* noch nicht kennt, sollte ihm auf alle Fälle eine Chance geben. Man muss sich in seine einzig-artige Art vielleicht erst ein bisschen rein hören, aber ich verspreche euch, es lohnt sich. Dieser trockene Humor und die abstrusen Ideen auf die Herr Evers kommt suchen wirklich ihresgleichen. Ich glaube, ich muss morgen dringend einen Eierkocher verschenken 😉

Der gemeinte Teil ist ab Minuten 5:30 zu sehen

* Preisträger des DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2008 in der Sparte Kleinkunst

„Lass stecken“ der LZG Rheinland-Pfalz

Nichtraucherkamapgne "Lass stecken “Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz

Wann genau meine Raucherkarriere begann kann ich heute nicht mehr sagen. Es muss irgendwann 1976 gewesen sein. In unserer Klasse gab es entweder die Streberliesen (zu denen man mich beim allerbesten Willen nie zählen konnte) und die Coolen (zu denen ich mich gerne gezählt hätte)

Wann ich aufgehört habe hingegen, kann ich ganz genau datieren. Am 26. März 2002 um 22.30 Uhr habe ich die letzte Zigarette im Aschenbecher ausgedrückt.

Dass es wirklich die letzte war, daran habe ich damals nicht wirklich geglaubt. Zu oft hatte ich schon versucht aufzuhören und es mit Mark Twain gehalten der gesagt hat: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht schwer. Ich habe es selbst schon 100-MAL geschafft“

Und was habe ich nicht alles probiert. Mein erster Versuch war mit 18. Da habe ich mich akupunktieren lassen. 10 Minuten später musste ich ausprobieren ob die Zigaretten noch schmecken und ja das taten sie. Neben weiteren Versuchen das Rauchen mit Hilfe von Akupunktur aufzugeben, habe ich

*mich hypnotisieren lassen
* Das dünne und das dicke  Buch von Allen Carr Endlich Nichtraucher gelesen
* Den Kurs von Allen Carr besucht
* Mir irgendwelche merkwürdigen Substanzen ins Ohr spritzen lassen
* langsam reduziert (bis auf 5 Zigaretten am Tag)
* die Schlusspunktmethode ausprobiert

 Und heute, 7 Jahre später, als überzeugter und glücklicher Nichtraucher, kann ich eins sagen, die beste Methode hilft ohne den festen Willen aufzuhören gar nichts.

Mein fester Wille aufzuhören ist mit Sicherheit dem ständigen Quengeln meines Sohnes zu verdanken, der unbedingt wollte, dass ich aufhöre. Und so habe ich auch den Vorabend seines 8. Geburtstages als Ausstiegsdatum gewählt. In der einschlägigen Fachliteratur steht, man solle sich einen stressigen Zeitpunkt wählen, denn wenn man es dann schaffen würde, hätte man gute Chancen durchzuhalten. Und ein Jungen-Geburtstag mit 8-Jährigen zählt definitiv in diese Kategorie. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Auch diesmal ließ ich mich akupunktieren und zusätzlich habe ich in der 1. Woche noch Nikotinpflaster geklebt. Und siehe da, es hat gewirkt. Hatte ich mich in den letzten 25 Jahren durch nichts vom Rauchen abhalten lassen, weder durch Schwangerschaften, noch durch Krankenhausaufenthalte und Lungenentzündung, ist es mir diesmal geglückt. Am Anfang war es ein Hangeln von Tag zu Tag. Wann der Zeitpunkt kam, an dem ich nicht mehr darüber nachgedacht habe, dass ich ja jetzt rauchen könnte/müsste/sollte, ich kann es nicht mehr sagen.

Fakt ist, ich genieße mein Nichtraucherdasein ohne volle Züge zu genießen.

Auf dem Desktop habe ich seit dem 1. Tag ein kleines Programm von Silkquit liegen, dass mir vorrechnet wie lange ich schon nicht mehr rauche, wieviel länger ich nun lebe, wieviel Geld ich gespart und wieviele Zigaretten ich nicht geraucht habe. Hier nun meine persönliche 7 Jahres Nichtraucher Bilanz.

Seven years, 0 minutes and 1 second. 76710 cigarettes not smoked, saving 15.342,00 €. Life saved: 38 weeks, 8 hours, 30 minutes

 

Ob mir was gefehlt hat, ganz im Gegenteil…

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Am letzten Abstimmungstag bin ich auf eine sehr ungewöhnliche Aktion aufmerksam geworden. Um den Begriff Nano allgemein verständlich zu erklären hat die ACS Nanotation mit NanoTube einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die Teilnehmer aufgefordert waren, ihre Nano Begriffserklärung in Form eines Videos einzusenden.Wie so oft in den letzten Tagen bin ich durch einen Tweet (via @betterandgreen) über eins der teilnehmenden Videos gestolpert.

Hier ist das Video, das mit Witz und Ironie den Begriff Nano in der Art der Sesamstrasse erklärt und das den Spitzenplatz einnimmt:

Wer sich mehr für die wissenschaftliche Seite interessiert, braucht nicht nach Amerika zu schauen. An der Universität des Saarlandes erforscht ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. Dr. F. Mücklich am Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe das Thema Nano unter den verschiedensten Gesichtspunkten.

Darüber hinaus existiert mit dem Verein NanoBioNet ein leistungsstarkes Netzwerk, dass sich zum Ziel gesetzt hat, die Interaktion zwischen Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu verstärken und neue, innovative Produkte und Arbeitsplätze zu schaffen, die Forschung und Entwicklung zu unterstützen, sowie die Öffentlichkeit über die spannende Welt der Nano- und Biotechnologie zu informieren.

Am 17. und 18. Juni richtet NanoBioNet eine Konferenz aus mit dem Titel: SIZE MATTERS 2009 Ethische Herausforderungen der Nanotechnologie

Improv Everywhere wurde im Jahr 2001 von Charlie Todd gegründet mit dem Ziel: „scenes of chaos and joy in public places“ zu veranstalten. Seit der Gründung haben 80 Aktionen statt gefunden, die immer mehr Fans finden. Bis heute haben über 1.000 Menschen an den Aktionen teil genommen. Sei es die Einfrieraktion in der Grand Central Station in NY, der „Ohne Hosen Aktion“ in der U-Bahn oder das Food Court Musical , was Improv Eyerywhere auf die Beine stellt, ist in meinem Augen mehr Kunst als das von Ihnen selbst beschriebene Chaos.
Kunst ist auch das Motto des neuesten Coups. Eine U-Bahn-Station wird kurzerhand in eine Galerie umgewandelt. Von den Heizungsrohren über die Wände bis hin zum Sitzen auf einer Bank wird alles als Kunst deklariert und mit den entsprechenden Hinweisen auf Künstler und Objekt ausgezeichnet. Während der „Vernissage“ wird der übliche Sekt gereicht und eine Cello Spielerin rundet das Bild ab. Genial.

Subway Art Gallery Opening

via Twitter und @Chikatze

Und weil es so schön ist hier noch das Food Court Musical:

Es scheint so, als gäbe es nur Liebe oder Hass für den Mikrobloggingdienst Twitter, mal abgesehen davon, dass es tatsächlich noch Menschen geben soll, die noch nie davon gehört haben. Zählt man selbst zu den Liebhabern von Twittern, erntet man oft mitleidige Blicke. Nach dem Motto: Man muss schon ganz bescheuert sein um „DA“ mit zumachen.

Ok ist schon klar, man muss auch schon ganz schön bescheuert sein, um sich DSDS oder noch schlimmer irgendwelche nachmittags Talk Shows reinzuziehen. Aber so wie Fernsehen mehr als Richterin Barbara Salesch ist, oder „Es kann nur eine geben“ Teenie Verheiztante Heidi Kum, so ist Twitter mehr als „Guten Abend, gute Nacht, ich esse gerade Erdbeerkuchen mit grünem Pfeffer“.
Alle Klischees und viele Wahrheiten über Twitter  zusammengefasst und persifliert im folgendem Video Von SuperNews: Twouble with Twitters

via Spreeblick  und Reinseite

Ich lasse mir auch weiterhin das Twittern nicht vermiesen, und zwitschere munter vor mich hin unter @pluripotent und @JuchemFood 

Ich bin immer wieder fasziniert, wie es Autoren und Regisseuren von Kurzfilmen gelingt, hochkomplexe Themen in so einfache Bilder zu verpacken. Mich hat der Film sehr berührt und mir sehr zu denken gegeben.

Kurzfilm „The sparrow“ von Nikos & Constantin Pilavios (2007)

 

 

 Gefunden via Tweet von @denQuer

 So beindruckt wie von der Kreativität  des folgenden Stücks, war ich schon lange nicht mehr. Was hier an innovativem und klugem Humor geboten wird, sucht wirklich seinesgleichen. Alleine die Idee mit den Plakaten ist schon absolut außergewöhnlich und man konzentriert sich so auf den Text, dass einige der Doppeldeutigkeiten und Wortspielereien erst später zünden. Und immer wenn man denkt, jetzt hat man kapiert wie die Chose läuft, bringen die beiden noch mal eine ungewohnte Wendung.

Das Duo nennt sich „Ohne Rolf“ und kommt aus der Schweiz. Für ihr Programm wurden Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub mit dem Comedy- und Satirepreis PRIX PANTHEON 2007 in der Kategorie „Klotzen & Glotzen“ ausgezeichnet.

Vielen Dank an Hu, auf dessen Seite ich an den Plakaten kleben geblieben bin.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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