Das einzig tolle an der Sommerzeit ist ihr Ende. Das Wochenende, an dem man eine Stunde geschenkt bekommt. Über diesen Zeitluxus freue ich mich jedes Jahr. Gar nicht freuen kann ich mich über die geklaute Stunde heute Nacht.

Normalerweise wäre das aber kein Grund einen Blogeintrag zu verfassen (auch bei 82% Blogsucht) aber das Stück „Summertime“ aus Gershwins Oper „Porgy and Bess“ schon.
Ich bin ein großer Gershwin Fan, von seinen unvergessenen Lieder bis hin zur Rhapsody in Blue war ich schon als Teenager begeistert. Daher freut es mich ganz besonders, dass im Rahmen der Musikfestspiele Saar, deren Motto in diesem Jahr „Welcome America!“ ist, Gershwin gleich 2 Mal auf dem Programm steht. Mit „Porgy and Bess“ am 22. Mai 2009 und „Rhapsody in Blue“ am 5. Juli 2009.

Als Untermalung habe ich aber ganz bewusst nicht eine „echte“ Version genommen, sondern die komische Adaption eines sehr ungewöhnlichen und hoch talentierten Künstlers, Helge Schneider. Auch wenn ich manchmal mit seiner Kunst nicht viel anfangen kann, finde ich diese Interpretation von Porgy and Bess großartig, und der Anfang lässt ahnen, warum Helge Schneider vom Bundesverband Klavier* zum Klavierspieler des Jahres 2008 gekürt wurde.

 

 

*Es lohnt sich übrigens die Seite des Bundesverbands Klavier anzuschauen. Da seit 2007 kein Update mehr durchgeführt wude kann man den Klavierspieler des Jahres 2007, Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und sein Lied zur Preisverleihung, anhören.

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