Vor kurzem habe ich einen Podcast von SWR 2 Wissen gehört mit dem Titel: „Locked in – Wenn der eigene Körper zum Gefängnis wird“ von Horst Gross (hier nachzuhören). Menschen im Locked-in Zustand haben keine Kontrolle mehr über ihren Körper und können sich ihrer Außenwelt nicht mehr mitteilen, bekommen aber dennoch alles um sich herum mit, incl. aller Schmerzen. Wie häufig Menschen in diesem Zustand wie Komapatienten behandelt werden ist ungeklärt, da die Diagnose sehr schwierig ist und es sehr wenige Kliniken gibt die sich darauf spezialisiert haben. Mich hat dieser Beitrag darin bestärkt das Thema Patientenverfügung jetzt schnellstens anzugehen und nicht auf alle lebensverlängernden Maßnahmen zu verzichten.

Menschen im Locked-in-Syndrom können, richtig behandelt mit der Außenwelt kommunizieren und empfinden ihr Leben durchaus als lebenswert. Wer sich für das Thema interessiert sollte unbedingt den Podcast anhören.

An diesen Beitrag musste ich heute denken, als ich über das folgende Video gestolpert bin. Es behandelt zwar wieder eins meiner Lieblingsthemen, nämlich Twitter, aber diesmal geht es weder um den schönsten Namen, noch um twitternden Katzenmuttis, sondern um ein Verfahren mittels Gehirnströmen Tweets zu schreiben und so mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Entwickelt wurde das Verfahren von der University of Wisconsin, die festgestellt haben, dass Mensch mit Locked-in-Syndrom am stärksten darunter litten nicht mit ihrer Umwelt kommunizieren  zu können.

Video via schon gehoert

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