Mein Poken

Mein Poken

Wo erwirbt man einen Artikel besser als beim Erfinder und Hersteller? Nach meinen Erfahrungen mit der Poken S.A. kann ich nur sagen, wahrscheinlich besser bei jedem Internethändler als „direkt ab Fabrik“. Aber von Anfang an. In meinen Blogeintrag: „Early Adopter oder Spielkind“ habe ich beschrieben, dass Poken eine Art elektronische Visitenkarte ist, mit der man mit anderen Poken Besitzern problemlos seine Daten und Social Network Mitgliedschaften austauschen kann. (Wie das Ganze funktioniert hat @Zellmi  im Netzlogbuch super beschrieben.)

bild-42Am 13. April habe ich meine Bestellung für ein Dutzend Poken (die kleinste dort bestellbare Einheit)  auf der Webseite von doyoupoken aufgegeben. Von der Schweiz nach Deutschland, so lange kann das ja nicht dauern, bis spätestens Ende der Woche würde ich diese kindlich gestalteten Web 2.0 Spielzeuge wohl in den Händen halten. Weit gefehlt. Bis zum 17.4 konnte ich auf der Seite der Schweizer Post meine Bestellung noch verfolgen, aber dann war tagelang kein Eintrag mehr. Eine schriftliche Nachfrage bei Poken in der Schweiz brachte nur die lapidare Auskunft, dass das Paket ihr Haus verlassen habe und ich mich selbst darum kümmern sollte.

 Was ich dann auch getan habe. Die Schweizer Post verriet mir auf telefonische Nachfrage, dass das Paket auf dem Weg zum Hauptzollamt nach Saarbrücken ist, und dass ich von dort eine Benachrichtigung bekäme, wann es abzuholen ist.

 

cimg2866Abholen? Ich dachte ich hätte mich verhört. Das Hauptzollamt liess mich dann wissen, dass ich das Päckchen nur gegen Vorlage der Rechnung und Pay Pal Quittung über die Bezahlung (in 2-facher Ausfertigung) und einer Gebühr für die Verzollung von 25 € ausgehändigt bekäme. Davon war beim Kauf natürlich keine Rede und auch in den AGB findet sich kein Hinweis darauf, dass das Ganze gegen Gebühr verzollt werden muss und auf dem Zollamt abgeholt.

Meine Freude dieses Trendprodukt endlich in den Händen zu halten wurde durch diese Umstände arg getrübt. Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch, dass ich die Zusammenstellung des Päckchens auch gruselig fand. 4 Totenkopfmotive sind für meinen Geschmack echt zuviel und 4 Pandas müssen jetzt auch nicht sein.

Fazit: Ganz so early muss ich beim nächsten Mal nicht adopten und ein Online Shop tut es vielleicht besser als der Hersteller. 

Die  Beute teile ich mir mit @Andi vom Leben 2.0 Blog. Er verlost anlässlich des 2. saarländischen Twittertreffens 2 Poken und 4 Stück können zum Selbstkostenpreis erworben werden. Wer also ein mehr oder weniger niedliches Poken haben möchte, sollte unbedingt am Samstag um 20 Uhr im Oro in Saarbrücken aufkreuzen.

Trotz allem Ärger haben meine Tochter und ich (in Ermangelung weiterer Poken Besitzer) gleich die Daten ausgetauscht 🙂

Pokenauswahl

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