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Passend zu Pfingsten bin ich Web 2.0-mäßig auf einen Beitrag der evangelischen Kirche aufmerksam geworden. Alle, die nicht wirklich wissen, was es mit  Pfingsten auf sich hat, können ihr Wissen im folgenden Video auffrischen:

via Twitter und @citykirche_sw

Und von unserem neuen Bischof Stepfhan Ackermann findet ihr das Hirtenwort zu Pfingsten hier.

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Die Rede der Komikerin Ellen DeGeneres anlässlich der Abschlussfeier an der Tulane University möchte ich euch nicht vorenthalten. Die Mischung aus Witz, Mut und wirklich guten Ratschlägen gepaart mit Selbstironie und-reflexion ist einfach absolut sehenswert. Eine Mutmacherin par excellence. Und leider, leider wie bei so vielen guten Beiträgen in der letzten Zeit in englisch.

Sie war es übrigens, die Drehbuchautor und Regisseur Andrew Stanton zur Figur der Dory in „Findet Nemo“ inspirierte, die sie im Orignal auch sprach.

Gefunden im Blog von Stefan Niggemeier

Absolut fassungslos umschreibt nur sehr unzulänglich meine Reaktion auf die Nachrichten, die ich so nur auf SR 1 im „Stand der Dinge“ gehört habe. Bei einer Demo von Milchbauern vor dem EU-Parlament in Brüssel wurden Bauern von Polizisten niedergeknüppelt und Wasserwerfer eingesetzt. Googelt man diesen Vorfall findet man so gut wie nichts. Kein Video, keinen Bericht, keine Nachrichten. Viel über die Vorgänge in Berlin und die Herabsetzung der Preise für Agrardiesel, aber über diesen unfassbaren Vorgang findet man nur Randnotizen.

Geht man so mit verzweifelten Menschen um, die über Demonstrationen auf ihre Misere aufmerksam machen wollen? Die dafür streiten, dass sie für die Lebensmittel, die sie erzeugen, nicht mit Beträgen abgespeist zu werden, die noch nicht einmal die Kosten decken? Jeder Arbeitnehmer darf demonstrieren, wenn es um den Erhalt seines Arbeitsplatzes geht. Geht man auf sie mit Schlagstöcken los? In Deutschland ist das Recht auf Demonstration im Grundgesetz verankert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im belgischen Recht nicht gelten soll.

Am allerschlimmsten finde ich allerdings den fehlenden Aufschrei. Niemand, der diese Ungeheuerlichkeit anprangert. Auf Bauern kann man anscheinend eindreschen und es ist noch nicht mal einen Beitrag in den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender wert.

Den Podcast von SR 1 finden Sie hier. Der Beitrag über die Demo in Brüssel ab Min 2:30.

Das folgende Chart des Bayerischen Bauernverbandes zeigt sehr deutlich, was bei den Landwirten für die von ihnen erzeugten Produkte noch hängenbleibt.

Das kommt beim Bauern an_Lebensmittelpreise_2009_A3

 

 

Selten habe ich ein so wunderbares und  flammendes Plädoyer für die Wissenschaft gesehen. Und da es viel zu schade ist, um nur von anderen Wissenschaftlern gesehen zu werden, möchte ich euch die Freude nicht vorenthalten euch von dem Enthusiasmus von Brian Greene, String-Theoretiker, Kosmologe und Professor an der Columbia University anstecken zu lassen.

Wie sagt Aurelius Augustinus „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“. Dieser Wissenschaftler brennt wirklich für seine Berufung.

Es wäre allen Kindern zu wünschen, dass sie früh genug in ihrem Leben solchen Wissenschaftlern wie Brian Greene begegnen, die offen genug sind für ihre Anregungen und die den kindlichen Wissensdurst in die richtigen Bahnen lenken und auch uns Erwachsene sofern wir in anderen Metiers tätig sind, hinter eine Tür blicken lassen die sich auch im hohen Alter immer noch öffnen lässt ;-).

Bestimmt sehens- und lesenswert von Brian Greene:

Video via ScienceBlogs

Hilfe beim Auffinden des Zitats von Aurelius Augustinus schnell und unkompliziert über Twitter @CADOE und @handelundwandel 

Eine außergewöhnliche Aktion hat sich evangelisch.de einfallen lassen. Startend am Kirchentag in Bremen wollen sie es bis Pfingstsonntag schaffen, die gesamte Bibel zu twittern. Jeder Teilnehmer bekommt per Mail eine Bibelstelle zugesandt und soll diese komprimiert auf 140 Zeichen und in eigenen Worten twittern. Ich finde die Idee großartig und bin schon sehr gespannt. Klar, dass ich mich auch angemeldet habe und  ungeduldig  die mir „zugeteilte“ Bibelstelle warte.

Auch den dazu gehörenden Werbespot finde ich sehr gelungen. OK der Witz ist alt, aber er ist klasse umgesetzt und ein bisschen Selbstironie schadet auch der Kirche nicht.

Der Aktion kann man natürlich heute schon auf Twitter folgen: @evangelisch_de

Eingang Kreuzweg Altötting

Eingang Kreuzweg Altötting

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.

Wenn eine eine Wallfahrt tut, kann sie noch mehr erzählen und doch ist das Erlebte nichts zum erzählen und nichts zum (be-)schreiben. Weil die Erfahrung so einzigartig ist und weil sie für jeden Menschen anders ist. Was ich sagen kann ist, wer auch nur die leisesten religiösen und gläubigen Regungen in sich verspürt, sollte sich auf ein solches Erlebnis einlassen.

Ich bin am Anfang dieser Woche mit 25 weiteren Mitgliedern unserer Pfarrei zur Wallfahrt nach Altötting aufgebrochen und heute Abend zurückgekehrt. Und Recht schnell hatte mich das normale Leben wieder, nach 1 Woche Mail- und Twitter Abstinenz.

Wirklich gewundert habe ich mich nicht, dass mich unter den RSS Feeds gleich einer besonders angesprochen hat. Eva Jung von godnews.de fordert die Kirchen auf, die Buskampagne der Atheisten von gläubiger Seite zu unterstützen.

Brunnen Kreuzweg Altötting

Brunnen Kreuzweg Altötting

Und obwohl ich in den letzten Tagen in einer Gegend gelebt habe, in der Religion und Glaube noch so selbstverständlich zum Leben gehören, wie bei uns vielleicht vor 100 Jahren (bzw. so wie in Altötting wahrscheinlich noch nie) kann ich nur sagen: Ich finde sie hat Recht.

Warum sollten diese Busse mit den atheistischen Botschaften nicht durch die Lande fahren? Ist unser Glauben so schwach, dass er das nicht aushält? Haben wir Angst, dass viele Menschen beim Anblick der Werbebotschaft denken: Ach ja, ich wollte ja schon immer aus der Kirche austreten, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Ist es nicht gut, wenn man aufgerüttelt wird und Stellung bezieht? Wenn man miteinander diskutiert und dem anderen zuhört und ihm seine Meinung und seinen Glauben zugesteht und von seinem Glauben erzählt? Wird mein Glauben dadurch geringer, dass ein anderer ihn vielleicht gering schätzt?

Ich kann Zeugnis ablegen und für meinen Glauben einstehen, aber dafür kämpfen? Menschen anderen Glaubens oder solche ohne Glauben bekämpfen? Warum? Spiegelfechterei.

Ein souveräner, ausgeglichener Umgang mit dem eigenen Glauben, gelebtes Vorbild und eigene Ausstrahlung zählen doch weit mehr als verbissener Kampf.

Ich sehe diese Kampagne als Chance den eigenen Glauben zu hinterfragen und mit Menschen über dieses existentielle Thema ins Gespräch zu kommen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

godnews-meinungsfreiheit1

Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als ich dieses Video sah. Seit Bambi und Schneewittchen habe ich viele spannende Stunden im Kino mit Disney Filmen verbracht. Jedes Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit gab es einen neuen Klassiker und die Liebe zu Disney Filmen hat bis in die Erwachsenenzeit gehalten.

Wie gut die Illusion von eigenständigen Figuren und eigenständiger Story funktioniert hat, zeigt, dass mir (und wahrscheinlich Millionen anderer Zuschauer auch nicht) nie aufgefallen ist, dass sich ganze Sequenzen durch etliche Disney Produktionen durchziehen und immer wieder stereotype Figuren eingesetzt werden.

Im Grunde genommen nur ein weiterer Beweis für die Perfektion der Disney Trick-filme. Für mich tut das der Faszination keinen Abbruch.

via Silencer

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich auf eine neue, spannende und witzige Art stosse, Wissen einmal anders zu vermitteln und garantiert so, dass man schon nach einmal gucken den „Stoff“ intus hat.

Entstanden ist der Film am Ringling College of Art and Design, in Sarasota, Florida als Arbeit von Christopher Hendryx. Der Film wurde vom College Präsidenten als beste Arbeit ausgewählt und zum  SIGGRAPH 2009 Computer Film Festival zugelassen.

Und wieder einmal bin ich bei LangeweileDich.net fündig geworden. Eins ist sicher, bei den Jungs langweilt man sich nie…

Konzipiert wurden sie als Kurzfilme fürs Handy. Die Reihe der Green Porno Videos sind auf Anregung der Sundance Filmfestivals in Salt Lake City entstanden. Konzept und Regie wurden von keiner geringeren als Isabella Rossellini übernommen, die auch die einzige Darstellerin in den Videoclips ist.

Zentrales Thema der ersten 8 Kurzfilme ist das Liebesleben der Insekten. In nur einer Minute erfährt der Zuschauer alles Wissenswerte über die Fortpflanzung von Bienen, Spinnen, Gottesanbeterinnen und Schnecken. Die Serie war so erfolgreich, dass jetzt die 2. Staffel an den Start geht. Von der Insektenwelt geht es nun unter Wasser. Von der Seepocke, über Seesterne bis zum größten Lebewesen dem Wal, hat Isabella Rossellini die Thematik auch diesmal faszinierend umgesetzt

Das unten angefügte Video über die Vermehrung von Seesternen kann wohl als „jugendfrei“ eingestuft werden, im Gegensatz zu den anderen Videos in denen es scherenschnittartig doch richtig zur Sache geht. (Warnhinweis: Nichts für zarte Gemüter :-))

Auf der Homepage des Sundance Channel kann man sich die einzelnen Videos der Serien anschauen. Es lohnt sich. Die Art und Weise wir Frau Rossellini eine verblutende Drohne oder eine sadomasochistische Schnecke spielt ist schon sehr skurril.

Im 2. Video erzählt Isabella Rosselini über die Entstehung und die Hintergründe der ersten Serie der Green Pornos.

Natürlich hat auch Spiegel online schon längst über dieses Thema geschrieben, ich bin erst heute über einen Beitrag im Sciene Blog darauf gestoßen.

Eine der größten privaten Teddybär-Sammlungen

hat heute Nachwuchs bekommen:

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Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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