Seit 3 Wochen bringt sie uns nun schon um den Schlaf, die Nachtbaustelle der Bahn. Meine Verärgerung habe ich nicht nur hier im Blog kundgetan, sondern fast allabendlich in die unendlichen Weiten des Netz herausposaunt, via Twitter. Das hat den Bagger zwar nicht leiser gemacht, mir aber beim Aggressionsabbau geholfen. @UlrichCommercon, der mir auf Twitter folgt, hat mir dann die Mail-Adresse eines Bahnverantwortlichen besorgt,  dem ich all meine brennenden Fragen stellen konnte. Und siehe da, die Bahn hat mir geantwortet. Sogar in einer angemessen kurzen Zeit und sehr ausführlich incl. Entschuldigung.

Jetzt weiß ich, dass 18 Signale, 15 Kabelschächte, 20 Unterquerungen von Gleisen und Strassen, 6.500 m Kabelkanäle und 15 km Kabel verlegt werden müssen, damit die Bahnhöfe in Lebach und Eppelborn ab Ende des Jahres elektronisch von Wemmetsweiler gesteuert werden können. Das macht die Baustelle nicht ruhiger und auch nicht erträglicher, aber das Schreiben weckt Verständnis für die Notwendigkeit und verdeutlicht den Umfang. Leider wird als voraussichtliches Enddatum Anfang August genannt (was im Klartext bestimmt Mitte bis Ende August heißt). Bis dahin habe ich also noch viel Gelegenheit meine Follower auf Twitter über die Dezibel Belastung in meinem Schlafzimmer aufzuklären und meinen Unmut kundzutun.

Und ein kleiner Seitenhieb muss natürlich auch noch sein, die „Ach- und Krachgeschichten“ passen einfach zu gut.

PS: Aber was lesen meine müden Augen da: „In einer ersten Ausbaustufe“. Na wenn das mal nicht hoffen lässt, auf Nachtbaustelle Nr 4.

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