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Also ich habe die Ärzte und Apotheker meines Vertrauens gefragt und kaum einer lässt sich impfen. Normale Grippeimpfung ja, Schweinegrippe nein danke. Weitere (wenn auch nicht wirklich ernst zu nehmende) Testimonials: Horst Schlämmer während seines Wahlkampfs: „Schweinegrippe, mit uns nicht“ und Juppi Heesters der sich auch nicht impfen lässt, er habe schon den ersten Weltkrieg und die Spanische Grippe überlebt.

Interessante Artikel zum Thema Schweinegrippe:

Nicht ganz ernst gemeint:

Natürlich kann man der Schweingrippe auch auf Twitter folgen (ohne sich anzustecken): @schweinegrippe

Ganz besonders witzig fand ich das folgende Video von Leo Wundergut der auf geniale Weise den Klassiker: „Kein Schwein ruft mich an“  mit einem neuen Text aufgenommen hat.

Video gefunden auf Twitter via MrsSnuggle

Wundergut hat auch ein Twitteraccount (noch) ohne Follower: @wundergut. Mehr zu Leo Wundergut  unter Leo Wundergut & Swiss Tenors

Geboren wurde die Idee über Twitter, @OleKopelke fragte mich, ob wir als Unternehmen nicht Lust hätten, den neu gegründeten Arbeitskreis Care Saarbrücken, einen Ableger der Care Deutschland, bei einer Aktion anlässlich des Welternährungstages zu unterstützen.

Schnell war die Idee geboren, Mehl und Backmischungen zugunsten von Care zu verkaufen und mit der Aktion darauf hinzuweisen, für wie wenig Geld und wie einfach wir uns hier mit Grundnahungsmitteln versorgen können und wie viele Menschen nicht. Von unserer Seite aus sollte Ware und Unterstützung am Tag kommen, die Organisation des Tages übernahm der AK Care Saarbrücken.

Dieser Arbeitskreis ist noch sehr jung. Gegründet wurde er im Sommer dieses Jahres von Daniela Schramm, einer höchst engagierten 19jährigen Jurastudentin aus Saarbrücken die ihre Schwester und Freunde mit ins Boot nahm.

09 Okt CareSB klein

Katharina Schramm und Initiatorin Daniela Schramm

Leider war der Enthusiasmus mit dem die Aktion geplant wurde nicht mit dem Erfolg gekrönt, den wir ihm gewünscht haben

Der Care Stand war sehr publikumswirksam genau gegenüber von Karstadt Saarbrücken gelegen. Daniela und Katharina Schramm hatten ihn zusammen mit zwei Auszubildenden aus unserem Unternehmen, Barbara Born und Sebastian Deetz aufgebaut, Flyer ausgelegt, Ware drapiert und harrten der Menschen die ihnen nun für nur 1€ eine Packung Mehl oder für 2€ eine Backmischung abkaufen sollten oder zumindest interessiert in einen Flyer hineinschauen würden. Der Erlös aus dem Verkauf sollte komplett an Care fließen.

Aber Fehlanzeige. Die Menschen beachteten sie meistens gar nicht. Teilweise wurden sie zur Seite geschoben, angepampt oder schlichtweg behandelt als seien sie Luft. 2 Stunden war ich auch am Stand und konnte die gleiche Erfahrung machen. Ein Mann dem ich 1 Päckchen Mehl für 1€ verkaufen wollte entgegnete mir allen Ernstes er würde ja spenden und das nicht zu knapp. Klar, glaube ich ja auch, aber 1 €? In Worten ein Euro. Dieses Nichts an Betrag. 1 Stunde Parken in Saarbrücken kostet mehr…

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In unseren Breiten ist er vor allem für eins bekannt, für die Hauptfigur in seinen Krimis: Father Brown. Die Rede ist von Gilbert Keith Chesterton, britischer Journalist und Buchautor. Und witziger weise ist es auch ein Pastor, dem Eppelborn am heutigen Donnerstagabend einen kulturellen Höhepunkt zu verdanken hat. Vorgestellt wurden 2 Bücher: „Der unsterbliche Mensch“, ein in den letzten Jahren vergriffenes Meisterwerk und eine Sammlung von Essays mit dem Titel „Die englische Weihnacht“. Beide Bücher gäbe es ohne Matthias Marx, Pastor von Eppelborn, ausgewiesener Experte von Chesterton und glühender Fan, nicht. Beide hat er auf dem „Gewissen“. Bei „Der unsterbliche Mensch“ in der Initiierung der Neuauflage und dem Schreiben eines Nachwort zur Wirkungsgeschichte. Bei den Essays für die Zusammenstellung der Texte und als Herausgeber.

Zur Vorstellung der Bücher reiste Dr Alexander Kissler an, der zurzeit auf der Frankfurter Buchmesser sein neuestes Werk „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“ vorstellt. Auch er, der Journalist und Buchautor ist ein ausgesprochener Chesterton Kenner und Fan. Chesterton habe ihn als er sein Buch: „Der aufgeklärte Gott. »Wie die Religion zur Vernunft kam“ beim Kampf mit den Neoatheisten vor allem mit seinen beiden Büchern „Ketzer“ und „Orthodoxie“ „beigestanden“. Die Verehrung von Chesterton geht sogar so weit, dass die hinter ihm fahrenden Autofahrer die Chance haben durch das Lesen eines Aufklebers mit Chesterton Zitat:

“Break the Conventions
Keep the Commandements“

den richtigen Weg gewiesen zu bekommen.

In seiner Vorstellung von Chesterton bezeichnet er ihn als einzigartige Mischung von Glaubensstrenge, Streitlust, Gedankentiefe und unerschütterlichem Optimismus. Er zwinge Dinge zusammen, die nicht zusammen gehörten und arbeite unentwegt mit Paradoxa.

„Der unsterbliche Mensch“ wurde von Chesterton als Antwort auf die atheistische Schrift von H.G. Wells: „Die Geschichte unserer Welt“ verfasst. Wie Wells beginnt er bei den Neandertalern in den Höhlen, die nach Chestertons  Auffassung aber Künstler sind, was sich ja zweifelsfrei an den Wandmalereien beweisen lässt, im Gegensatz zur Mordtheorie von Wells, nachdem sich die Männer im Kampf um die Frauen mit einem Knüppel die Schädel eingeschlagen haben.

Chesterton: „Nur der Mensch kann sich Gedanken darüber machen ob er ein Affe ist“ und „Bäume haben keine Dogmen“

Alleine die weitere Besprechung dieses Buchtitels wäre einen Blogpost wert.

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oder  „Warum Chesterton uns heute gut tut“

Unter diesem Titel lädt die Pfarrgemeinde Eppelborn am Donnerstag, dem 15.Oktober, 20.00 Uhr in den Eppelborner Pfarrsaal zu einer Buchvorstellung mit Dr. Alexander Kissler, München und Pfarrer Matthias Marx, Eppelborn, ein.

Gilbert Keith Chesterton (1874 – 1936), der britische Meister des Paradox, schrieb 1925 eine christliche Antwort auf H. G. Wells atheistische Weltgeschichte. Er nannte sie: „Der unsterbliche Mensch“. Nach knapp 80 Jahren ist dieses Buch, eines von Chestertons Meisterwerken, endlich wieder auf Deutsch zugänglich.

Der Bonner Verlag nova et vetera hat es neu aufgelegt, mit zusätzlichen Texten des Dichters, mit einem Vorwort des Münchner Erzbischofs Dr. Reinhard Marx, mit einem Nachwort zur Wirkungsgeschichte von Pfarrer Matthias Marx.

Derselbe Verlag hat ebenso eine völlig neue Essay-Sammlung Chestertons herausgegeben: „Die englische Weihnacht“. Alle Texte erscheinen erstmals auf Deutsch und zeigen Chestertons dichterische und theologische Begabung, das Weihnachtsfest in origineller und ungewohnter Weise zu kommentieren. Beide Bücher werden an diesem Abend vorgestellt.

Dr. Kissler und Pfarrer Marx würdigen gemeinsam Chestertons Kampfansage gegen aggressiven Atheismus und falsche Frömmigkeit. Dr. Alexander Kissler, Jahrgang 1969, schreibt für die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ zu Themen aus Gesellschaft und Religion. Seine letzten Bücher sind: „Dummgeglotzt„, „Deutschlandtheater“ und „Der aufgeklärte Gott„. Der Autor schreibt scharfzüngige Streitschriften, seine Spezialität ist das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Pfarrer Matthias Marx, Jahrgang 1954, ist seit sechzehn Jahren katholischer Pfarrer von Eppelborn im Saarland und Herausgeber mehrerer Werke von Chesterton.

Dr. Alexander Kissler: „Wenn man Stunde um Stunde atheistische Streitschriften liest, wenn man Ernst Haeckel, Karlheinz Deschner und Michael Schmidt-Salomon zu begreifen versucht, dann braucht man zuweilen ein Gegengift. Chesterton verbindet auf ungewöhnliche Weise Optimismus und Gedankenschärfe, Konfliktfreude und Gelassenheit. Daran fehlt es uns heute – auf beiden Seiten. Damit das neue Bündnis von Glaube und Vernunft gelingen kann, damit die unvernünftigen Dogmatiker des religiösen wie des atheistischen Fundamentalismus nicht das letzte Wort haben, brauchen wir vor allem das: Eine Neugier auf jedes neue Wissen und jene Gelassenheit, die die Verwurzelung schenkt in dem, was war. Chesterton besaß beides.“ (kath.net 11.03.08)

Die beiden Neuerscheinungen sowie verschiedene Werke von Dr. Alexander Kissler können an diesem Abend erworben werden. Der Eintritt im Eppelborner Pfarrsaal ist frei.

Das folgende Video muss ich bloggen, damit ich es auch immer wieder finde, wenn ich mich daran erinnern möchte, zu was Menschen fähig sind. Ich habe beim Ansehen Rotz und Wasser geheult und kann immer noch nicht glauben was ich gesehen habe:

„Eine wahre Geschichte !!!!! Eines Tages fragt ein Sohn seinen Vater: „Papa, läufst du mit mir einen Marathon?“ Der Vater antwortet „Ja“ und sie liefen zusammen den ersten Marathon. Ein anderes Mal fragt der Sohn seinen Vater wieder: „Papa, läufst du mit mir noch einen Marathon“ und der Vater antwortet wieder „Ja, mein Sohn“. Eines Tages fragt der Sohn seinen Vater: „Papa, willst du einen Ironman mit mir zusammen bestreiten?“

(4 km Schwimmen, 180 km Rad fahren, 42 km Laufen)

und der Vater antwortet mit „Ja“ Möchtest du den Vater mit seinem SOHN sehen?“

Das Team Hoyt hat eine Homepage und auch in Wikipedia findet sich ein Eintrag.

Video via @textzicke

Eränzende Textinfos von meiner Schwester 🙂

In manchen Bereich darf ich mich ruhig als early Adopter bezeichnen. Ich hatte den allerersten CD Player. Er war von Philipps, die Anzeigetafel konnte nur 10 Titel anzeigen, er war sehr stylish und als seine Besitzerin sonnte ich mich in den neidischen Blicken der Platten-Spieler. Die Tatsache, dass die Auswahl an CDs anfangs noch sehr gering war, trübte das Vergnügen nicht. Meine ersten CDs waren von Barclay James Harvest und James Galway. Nicht unbedingt mein Musikgeschmack, gehörte ich doch eher zu den coolen Kids, mit der ebenso coolen Musik, aber besser diese als keine. Sehr schnell wuchs das Angebot und hast du nicht gesehen, war diese Technik auch schon veraltet und MP3s in Mode. Natürlich nannte ich auch recht schnell einen iPod mein Eigen, und als das iPhone auf den Markt kam hieß es auch gleich „3, 2, 1 meins.“

Was die Segnungen und Entwicklungen des Web 2.0 anbelangt war ich nicht ganz so fix. Bei XING, damals noch Open BC bin ich seit August 2006 und WKW entdeckte ich im März 2008 nur um ganz schnell festzustellen, dass dieser Teil des Social Web  mir gerne gestohlen bleiben kann. WKW ist für mich definitiv die Hölle der Social Networks.

Der Durchbruch kam dann mit einem Mac ins Haus. Irgendwann konnte ich mich den Lobeshymnen von Markus Hensgen, GF von raum3 nicht mehr verschließen. An meinem 45. Geburtstag war es dann so weit, ich schenkte mir so ein Wunderwerk an guter Gestaltung und ausgereiften Programmen. Und der Mac schloss mir im wahrsten Sinne des Wortes eine komplett neue Welt auf. Mit seiner Hilfe erstellte ich meine erste Homepage. Sie diente ganz Social Web mäßig dazu, unsere 25 jährige Abifeier zu planen und die früheren Mitschüler auf dem Laufenden zu halten.

Und dann kam der Tag seit dem ich mich endgültig zugehörig fühlte zur coolen Web 2.0 Gemeinde. Ich fing an zu bloggen. Genau 1 Jahr ist das nun her. Seit dem sind in diesem Blog 210 Beiträge erschienen die insgesamt 319 mal kommentiert wurden und sage und schreibe 25.000 Mal aufgerufen wurden. Und das macht mich ein bisschen stolz und glücklich.

Die letzten Wochen waren spannend. Nun hat sich die Basis der Grünen entschieden. Zukünftig werden im Saarland CDU/FDP und Grüne regieren. Ein absolutes Novum in der Bundesrepublik. Und das meinen die Medien:

Wirtschaftspresse:

International:

*via @saarlandundmehr

Vor 6 Wochen hat das Saarland gewählt. Heute fällt  nun endlich die Entscheidung, welche Parteien in den nächsten Jahren die Geschicke des Landes lenken werden.

Nach Entscheidung der Parteispitze der Grünen und vor der Entscheidung der Basis:

Saarland: Grünen-Vorstand offenbar

für Jamaika

Aber noch ist nichts entschieden: Tweet der Grünen Saar von 14:15 Uhr

Grune Saar

Zum Nachlesen Pressespiegel zur Entscheidungsfindung

Wetter ist immer verkehrt. Zu heiß, zu kalt, zu windig, zu was-weiß-denn-ich. Wie schön, dass man immer wieder über Menschen stolpert, die ihre Kreativität dazu nutzen, verhasste Dinge in Amüsantes oder Wunderschönes umzuwandeln. Der Raindrop Melody Maler ist so ein Beispiel. Wetten, dass Euch hier der Regen ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ihr mit ganz anderen Augen nach draußen schaut?

lullatone

Raindrop Melody Maker « Lullatone

Verwandte Artikel:

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Bio-Gemüse wird nicht gespritzt? Pflanzenschutzmittel sind bei Bio tabu? Ich finde den folgenden Beitrag des NDR zum Thema Bio sehr interessant. Wie so oft wird für meinen Geschmack zwar zu sehr der Focus auf das Enttarnen und „schlecht machen“ gelegt, aber die Tatsachen wie Bio Lebensmittel heute (auch durch den Einstieg der Discounter in das Geschäft) erzeugt werden, sollte man sich schon anschauen.

http://www1.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=panorama338

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