Illustratorin Claudia Schramm

Wie viele Kinder kennen heute nicht mehr den Unterschied zwischen dem heiligen Nikolaus und dem Weihnachtsmann. Die Grenzen verschwimmen immer mehr und die meisten Nikoläuse, die heute Abend und in den nächsten Tagen ihren großen Auftritt haben, werden wohl eher in rote Bademäntel gewandet sein, als in den Bischofsrock wie es der abendländisch-christlichen Tradition entspräche. Um Aufklärung geht es dem Bonifatiuswerk mit seiner Aktion: „Achtung, weihnachtsmannfreie Zone“. Dort gibt es Aufkleber und Bastelbögen und „echte“ Schoko-Nikoläuse, wobei sich das „echt“ natürlich nicht auf die Schokolade sondern auf die Bischofstracht aus Aluminium bezieht. Sogar ein renommierter Süßwarenhersteller fertigt jetzt neben Weihnachtsmännern auch Nikoläuse, wenn auch nur 65.000 Stück, die Weihnachtsmänner landen dagegen in Millionen Stückzahlen in den Regalen. Der Blog von katholisch.de ruft dagegen zur friedlichen Koexistenz von Nikolaus und Weihnachtsmann auf .

Ganz unheilig wird es im folgenden Video, das die Show: Cribs auf MTV auf die Schippe nimmt. Dort öffnen Stars dem Sender die Türen zu ihren Palästen. Und hier öffnet der Weihnachtsmann (definitiv ist das nicht der Nikolaus) die Tür zu seiner Villa:

Übrigens: Früher war Bescherung zu Nikolaus, für die ganze Geschichte klickt weiter zu evangelisch.de

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Link was es mit den Illustrationen im Blog auf sich hat und das Making of von Claudia

Sehr empfehlenswert: Der 4. AdventPodcast von @ChiliconCharme unterstützt die Tiertafel

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