Illustration: Claudia Schramm

Jetzt wird es aber wirklich Zeit. Ihr habt noch nicht alle Weihnachtsgeschenke? Und glaubt jetzt in diesem famosen Blogartikel die ultimative Lösung für alle renitenten Geschenkempfänger serviert zu bekommen? Da muss ich Euch leider enttäuschen. Zwar gehöre ich nicht zur Fraktion der militanten Geschenkeverweigerer, nach dem Motto: „Ist ja doch alles nur Konsum“ und „der einzige der was von Weihnachten hat, ist der Einzelhandel (für webaffine hier statt Einzelhandel bitte amazon wechselweise ebay einsetzen) sondern freue mich über liebevoll ausgesuchte und mir zugedachte Geschenke meiner Familie (die über einen ausgezeichneten Geschmack verfügt :-). Aber auch wenn ich es wollte, ich weiß beim besten Willen nicht, was ihr Schwiegermutter, die schon alles hat, noch auf die letzte Minute kaufen könnt. Sorry

Sehr schön zusammengefasst hat die Problematik mit dem Schenken Andrea Diener im FAZ Blog: „Von Herzen, mit Schmerzen: Das Geschenk“.

Aber natürlich habe ich dann doch ein paar Geschenkideen für Euch, allerdings erfordern diese weder geöffnete Läden noch große Geldbeutel, sind sie doch alle  immateriell:

Wie wäre es mit dem Abo des Newsletters 52 Wege?  Auszug aus dem Blog:

„Der 52 Wege-Newsletter wird Sie mit neuen Ideen, Projekten und Entwürfen in Kontakt bringen. Er wird Wege des Wandels aufzeigen, einer fundamentalen Neuorientierung verpflichtet, die bei uns, bei jedem einzelnen von uns, anfängt. Abonnieren Sie den wöchentlichen Newsletter, damit wir gemeinsam nach neuen Wegen Ausschau halten können, wie wir gelassen und freundlich durchs Leben wandeln können. Und uns den Raum und die Zeit zurückerobern für die Dinge im Leben, die wir wirklich lieben.“

Die nächste Idee ist vielleicht nicht neu, aber wundervoll beschrieben. Wie wäre es, wenn wir Zeit schenkten? Den Artikel von Alexandra Graßler, dem Kopf der Wissensagentur und tolle Wissensvermittlerin,  findet ihr in ihrem Blogpost. (Wie man sich mit Alexandras Hilfe selbst beschenken kann, davon wird noch in einem anderen Blogpost berichtet werden oder ihr lest schon mal hier nach: „Loslassen als Geschenk an sich selbst.“)

Schon jetzt ans Schenken denken.

Dazu passt auch der Geschenketipp den @nurZitate getwittert hat:

Es gibt noch so unendlich viel was wir verschenken können: Verständnis, Toleranz, Gerechtigkeit, eine helfende Hand, ein offenes Ohr, bei Kindern auch mal ein Auge, das zugedrückt wird und vor allem jede Menge Liebe. Wie oft nehmt ihr die Menschen, die ihr liebt, in den Arm, so richtig, nicht pseudomäßig hingehuscht? Bei kleinen Kindern fällt das leicht, aber bei Onkel und Tanten und den eigenen Eltern? Versucht es, es wird sich am Anfang vielleicht komisch anfühlen und doch ist es das Geschenk das bleibt, wenn alles andere unmodern, kaputt oder verbraucht ist.

Und vielleicht hat dieser Blogpost ja doch die ein oder andere Idee für ein Last Minute Geschenk ausgelöst 🙂

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Wenn ihr statt Geld für Geschenke auszugeben Geld für einen guten Zweck geben wollt, dann werdet ihr im AdventPodcast jeden tag aufs neue fündig. In den letzten 23 Tagen hat Bianca jeden Tag wundervolle Initiativen vorgestellt.

In Claudias Blog lebe-weise gibt es heute den vorletzten Teil des Making of meines überdimensionierten Adventskalender.

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