Schon lange zwitschert es im Netz, da geht ein ganz neues Unternehmen mit einem außergewöhnlichen Konzept an den Start. Das Unternehmen heißt manomama, ist im Kopf von Sina Trinkwalder entstanden und gestern im Beisein einer großen Anzahl Twitterer und RL-Life People mit einer großen Party, der #motpa an den Start gegangen.

Worum es bei manomama geht? Das habe ich mich bis gestern Abend auch gefragt. Sina, die Ober-Manomama (den es kann hier durchaus mehr als eine geben) hat zwar fleißig gebloggt und getwittert aber so ganz hat sie die Katze erst gestern Abend aus dem fliederfarbenen Biosack gelassen. Das Gesamtbild ergibt nun Öko Mode :

  • * produziert in Deutschland,
  • * ausschließlich ökologisch hergestellt, vom Garn, über den Reißverschluss bis zum Stoff,
  • * von Näherinnen die durch den Niedergang der Textilindustrie in D schon lange ihren Job verloren hatten
  • * zu fairen Löhnen genäht.

Das ganze wird nicht nur online verkauft sondern auch über eine gehobene Variante der Tupper Party an

den Kunden quasi auf den Leib geschneidert und wächst, im Fall der Kinder, mit. Auch selbst gestalten ist in Zukunft möglich, und zwar über das zusammenstellen von verschiedenen Farben am Kleidungsstück (heute schon über den Online Shop möglich) hinaus.

Die Idee ist faszinierend und an der positiven Reaktion die auf Twitter und auch gestern Abend auf der Party zu spüren war, merkt man: Hier wird an ganz tiefe Sehnsüchte der Menschen gerührt: nach nachhaltigen Produkten die nicht anonym produziert werden, nach sinn-stiftender Arbeit und Produkten die ihr Geld wert sind. Nach Hoffnung für Menschen (vor allem Frauen) die ihren Beruf verloren haben und nicht glaubten diesen in Deutschland wieder ausüben zu können. Nach Transparenz und sozialem Unternehmertum.

Von daher wünsche ich manomama und all den vielen die zur Realisierung dieses Unternehmens beigetragen haben, den Erfolg den sie verdienen.

Mehr zur manomama und zur  #motpa findet ihr

Advertisements