Foto: © outdoorsman - Fotolia.com

Stress ist nicht gesund, das wissen wir alle. Aber hey, irgendwie ist es doch auch cool wenn man sehr gestresst ist, nach der Formel: Viel Stress = ich bin wichtig.

Die Meldungen die ich heute zum Thema Stress gelesen habe, finde ich allerdings sehr beunruhigend:

Die erste Meldung:

Diabetes und Depression in Kombination ist gefährlich. In dem Artikel heißt es: Depressive Störungen können mit einem stressbedingten Anstieg der Kortisolwerte im Blut einhergehen.

Die zweite Meldung ist noch schlimmer und berichtet davon, dass

„Dauerhafte Hochspannung in der Lebensmitte das Demenzrisiko drastisch erhöht.“

Zufällig hat mir gerade heute eine sehr gute Freundin eine wundervolle Geschichte in die Hand gedrückt, die man auch in Beziehung zu dem Stress stzen kann, den man/frau sich macht:

Ein alter Cherokee-Häuptling erzählt eines Abends seinem Enkel eine Legende.
Er sagt: „Mein Sohn, der Kampf zwischen zwei Wölfen tobt in jedem von uns.

Einer ist böse.
Er ist Ärger, Neid, Eifersucht, Sorge, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid,
Schuld, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz und Egoismus.

Der andere ist gut.
Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Güte, Wohlwollen,
Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und Glaube.“

Der Enkel dachte eine Minute darüber nach und fragte seinen Großvater dann:
„Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete:
„Der, den du fütterst.“*

Wie wäre es, wenn wir öfter mal daran denken welchen Wolf wir gerade füttern, nicht nur bei den oben erwähnten Eigenschaften, sondern bei ganz vielen Dingen die uns nicht gut tun.

Wie wäre es, wenn wir den Stress Wolf auf Diät setzten? Lasst uns den richtigen Wolf füttern!

* Die Quelle der Geschichte ist mir leider nicht bekannt, sie kursiert auch im Internet in sehr vielen verschiedenen Versionen. Wenn jemand weiß woher sie stammt trage ich die Quelle gerne nach.

Advertisements