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Zum 4. Mal wird mein Haus in diesem Jahr in einem überdimensionalen Adventskalender verwandelt. Und weil nicht  nur ich, sondern alle Besucher meines Hauses, die Passanten und die Leser meines Blogs so begeistert waren von den Bildern, die Claudia Schramm im letzten Jahr dafür gemalt hatte, wird es in diesem Jahr eine Neuauflage geben.

Das Thema wird noch nicht verraten, aber um euch ein bißchen darauf einzustimmen, lasse ich euch mal ein paar klitzekleine Ausschnitte sehen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten den Kalender Stück für Stück am Haus und im Blog zu enthüllen.

Bevor es im Dezember mit dem Adventskalenderblog losgeht, muss ich unbedingt noch die witzigsten Suchanfragen loswerden, mit denen Google Suchende im November ausgerechnet auf mein Blog geschickt hat. Hier eine kleine Auswahl, und die ersten drehen sich auch passend zur Jahreszeit um Advent und Weihnachten:

  • warum ist der erste advent nicht am ersten dezember? Weil nach dieser Logik am 4. Dezember dann schon Weihnachten wäre 🙂
  • grünes monster and der kirche: also das verbitte ich mir. Und außerdem tragen die Priester im Moment lila
  • gehäkelte kirche: Prima, da kommt dann mal ein bißchen frische Luft rein
  • wann ist nikolausabend saarland: Vielleicht sind wir ja ein ganz klein wenig anders im Saarland, aber auch bei uns ist der Nikolausabend am 5. dezember
  • weihnachten bei farmville: Ist wahrscheinlich kurz nach dem Nikolausabend im Saarland
  • was kostet ein tunnelbohrkopf: warum? Wünschst du dir einen zu Weihnachten?
  • frösche essen frankreich: Mon Dieu, die armen Franzosen, aber irgendwann schlägt die Natur zurück. Bon appetit.
  • dritte welt häuserweihnachtsbilder mit fröschen: Haben dort auch schon die Frösche die Macht übernommen?
  • was machen africkanische menschen in ihrem haus: das wüsste ich ehrlich gesagt auch gerne, vielleicht suchen sie Weihnachsdeko mit Fröschen?
  • dreck am haus: Das könnt ihr jetzt aber nicht den Afrikanern in die Schuhe schieben.
  • zu verkaufen haus in tholey -> nee bei mir ist „behalten Haus in Eppelborn“ (auch wenn´s anscheinend dreckig ist :-))
  • mansche menschen, wissen nicht das sie ein gescheng des himmels sind: und mansche Menschen wissen nicht wie man korrektes Deutsch schreibt
  • borstenwürmer gehirn: Also ich bleibe gerne Frau und Gehirnbesitzerin 😉

Morgen ist der 1. Advent. Höchste Zeit um ein paar Tipps niederzuschreiben:

Einen tollen online Adventskalender zum selberbasteln gibt es bei der Süddeutschen Zeitung. Jedes der Türchen kann dort mit eigenen Bildern bestücken. Ich habe gestern die Türchen gefüllt und per Mail das Ganze an Johanna geschickt. Bin gespannt wie sie ihn findet. Ist wirklich eine ausgefallene Idee.

Auch auf der Seite von Advent Seite von evangelisch.de kann man sich einen online Kalender personalisieren, oder ihn mit den schönen Bildern und besinnlichen Texten, die hinterlegt sind an liebe Menschen weitersenden.

Das Bistum Trier gibt auch in diesem Jahr wieder seinen Tonpost-Adventskalender für Blinde und Sehbehinderte heraus, mit kleinen Geschichten, Gedichten, Gebeten, Rezepten, sowie einem eigens produzierten Weihnachtshörspiel. Der Adventskalender zum hören ist zu beziehen über Bischöfliches Generalvikariat. Adresse und weitere Infos hier.

Bestellt habe ich mir gestern:

„Tu nichts… Weihnachten kommt von alleine!“ Jedes Jahr dasselbe Problem. Weihnachten steht vor der Tür und der vorweihnachtliche Stress hat uns fest im Griff. Anstatt uns in Ruhe und Einkehr auf die Ankunft des Gottessohns vorbereiten zu können, hetzen wir von Termin zu Termin, um unseren Weihnachtsvorbereitungen nachzukommen.Dieser Adventskalender sorgt dafür, dass in diesem Jahr alles anders wird. In 24 Tagen nähert sich der Autor dem Kern der Weihnachtsbotschaft. Das hat sich so toll angehört, dass ich das Buch sofort bestellt habe und passend zum Titel hat dieser Adventskalender in Buchform 10 Tage Lieferzeit ;-).

Schon eingetroffen ist mein Adventskalender von „Andere Zeiten“ mit dem Titel: Der andere Advent: „Der Andere Advent“ ist ein Kalender (DIN A4 Format) für die Advents- und Vorweihnachtszeit. Eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus Geschichten, Gedichten und Bildern lädt ein, täglich einige Minuten innezuhalten – zu träumen, nachzudenken, zu schmunzeln und zu meditieren. Der Kalender begleitet seine Leser vom 1. Adventssonntag 2010 bis zum Epiphaniasfest am 6. Januar 2011.“ Ein ganz außergewöhnlicher Kalender, den ich seit vielen Jahren nicht mehr missen möchte.

Abonniert habe ich wieder die SMS im Advent. Dieses Projekt ökumenische Jugendprojekt kann man übrigens auch per Mail bekommen oder  auf Facebook verfogen.

Für Eltern kleinerer (und größerer) Kinder ist das vielleicht das richtige Hörbuch: Der kleine Nick freut sich auf Weihnachten via Kinderohren

Und noch eine kleine App: Sleeps to Christmas Lite sagt euch wie oft ihr noch schlafen geht bis zum Heiligen Abend

Meine Freunde im RL und Leser meines Blogs wissen es, ich bin apple Fan und wirklich begeistert von fast allen apple Produkten. Und ja, auch ich versuche manchmal zu „missionieren“.  Dennoch möchte ich euch dieses Video, in dem Steve Jobs, the IT God himself, durch den Kakao gezogen wird, nicht vorenthalten.

Das Video habe ich übrigens bei Richard Gutjahr gefunden, dem wohl größten apple Fanboy in D, via R. Tometschek auf FB.

Viele Köche verderben den Brei? Mag sein. Viele Bäcker hingegen können viel Gutes tun. In diesem Fall haben viele fleißige Bäckerinnen und Bäcker Plätzchen und Kuchen gebacken, die am 20. und 21. November in Bachmichels Haus für einen guten Zweck verkauft wurden.

Azubis treffen sich zum Plätzchen backen

Einen ganzen Nachmittag wurde das Juchem-Backstudio von sieben Auszubildenden und mir belagert, um aus den von unserem Bäckermeister vorbereiteten Teigen leckere Plätzchen zu backen. Da wurden Zimtwaffeln gebacken, Rehlein und Schneemänner ausgestochen und verziert, Heidesand geformt und Spritzgebäck durch den Fleischwolf gedreht… Die Azubis waren voll bei der Sache und ruhten nicht eher, bis alle Köstlichkeiten in 200 Tütchen verpackt waren.

Die Ausstellung: Weihnachtszauber wunderbar

Verkauft wurden die Weihnachtsplätzchen bei  der Ausstellung „Weihnachtszauber wunderbar“, die am Wochenende im historischen Keller vom Bachmichels Haus  stattfand. Vier Kellerräume incl. Heizungskeller waren unter der Regie von Andrea Gercke-Reinsch von Duo Festivo  für den Verkauf  wunderschöner Weihnachtsdeko verwandelt worden. Überall funkelte, glitzerte und glänzte es, ein Fest für die Augen.

Für den guten Zweck wurden Plätzchen, Kaffee und Kuchen verkauft. Auch hier erhielt ich viel Unterstützung durch einige unserer Auszubildenden,  die die zuvor gebackenen Weihnachtsplätzchen mit Feuereifer unter die Gäste brachten. Am Ende der beiden Tage kam alleine durch den  Plätzchenverkauf der stolze Betrag von 520 € zusammen.  Auch beim Kuchen wurde ich tatkräftig von Mitarbeiterinnen unterstützt, die sich spontan bereit erklärt hatten, mit leckeren selbst gebackenen Kuchen dafür zu sorgen, dass man in der gemütlichen Atmosphäre des Gewölbekellers einen angenehmen  Nachmittag verbringen und sich vom Weihnachtsschmuckeinkauf erholen konnte. Der Verkauf von Kaffee, Kuchen und Crémant  brachte nochmal 650 € ein.

Getränke und Kuchen wurden im Übrigen nicht verkauft, sondern gegen eine Spende abgegeben. Dies war eine großartige Idee von Thomas Pfeiffer alias @codeispoetry der mir diesen Tipp auf Twitter gab. Ich bin mir sicher, dass so sehr viel mehr Geld zusammenkam.

Der Verkauf eines von der Künstlerin Marianne Müller gestifteten Bildes,  eine Spende meiner Eltern und meiner Mitveranstalterin sowie diverse kleinere Spendenbeträge  rundeten die Summe auf sagenhafte 1.520 € auf, die zur Hälfte an die „Eppelborner Tafelrunde“ und zur Hälfte auf das Konto für die Renovierung der Pfarrkirche St. Sebastian gehen.

Mir bleibt nur, allen Beteiligten ein Riesendankeschön auszusprechen, allen voran unseren Azubis für ihr Engagement, meinen Mitarbeiterinnen für die Kuchengaben, Nadine, Marlene und Werner für die vielfache Hilfe vor, während und nach der Veranstaltung, meiner Familie für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung, meiner Mitveranstalterin Andrea für die wundervolle Gestaltung der Räume und ihre Spende und last but not least den ungefähr 300 Gästen, die durch ihr Kommen  dieses tolle Ergebnis erst möglich gemacht haben.

Wer es verpasst hat, hier  ein paar Impressionen auf Flickr.

Morgen beginnt unsere Austellung: Weihnachtszauber wunderbar. Wer schon mal einen klitzekleinen Eindruck bekommen möchte, kann hier schauen:

Natürlich ist auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt Kaffee und Kuchen, Cremant mit Schuss, sowie Saft und Plätzchen. Der Erlös daraus geht zu gleichen Teilen an die Eppelborner Tafelfreunde und an unsere Pfarrkirche als Beitrag zu den Renovierungskosten.

Bibliothekare sind langweilige  Bücherwürmer und graue Mäuse? Hab ich noch nie geglaubt, denn die, die ich kenne, sind alles andere als das, aber wer da draußen immer noch der Meinung ist, sollte sich unbedingt dieses geniale Video ansehen. Darin machen die Mitarbeiter  verschiedener Standorte der Central Rappahannock Regional Library auf die Misere der Kosteneinsparungen im Bibliothekswesen aufmerksam. Das Video ist einfach nur großartig (wenn auch in den ersten Minuten etwas langatmig). Bitte unbedingt bis zum Schluss gucken.

via KHaering und Ich mach was mit Büchern

Am 20. und 21. November laden Andrea Gercke-Reinsch und ich sehr herzlich alle Freunde und Bekannten und alle Interessierten zu einer Ausstellung mit wunderschönen Dekorationsartikel zum Advent und Weihnachten ein. Mein Part besteht darin, meine Kellerräume zur Verfügung zu stellen und mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl zu sorgen.

Der Erlös des Kaffee und Kuchenverkaufs geht zu gleichen Teilen an die Eppelborner Tafelrunde und an die Eppelborner Kirche, als Beitrag zu der derzeit durchgeführten Renovierung. Und wenn alles klappt, werde ich nächste Woche mit unseren Auszubildenden tonnenweise Plätzchen backen, die an den beiden Tagen auch für den guten Zweck verkauft werden.

Andrea und ich würden uns über euren Besuch sehr freuen

jarts / photocase.com

Mail meiner Sekretärin. Es habe eine Frau Regenwetter von Sonnenschein-Solar-Anlagen angerufen (Namen natürlich verändert) ob ich Interesse an einer Beratung über eine Solaranlage für mein Dach habe. Erster Gedanke: klar habe ich. Denke schon länger darüber nach, auch eine Solaranlage auf meinem  Dach zu installieren, eine kleine Solarthermieanlage auf dem Carport habe ich ja schon. Und schaden kann so ein Informationsgespräch  ja auch nicht.

Aber was macht die kluge Frau in Zeiten des Internets bei solchen Angeboten als erstes?  Klar, sie googelt. Firma und Ansprechpartnerin. Von Frau Regenwetter habe ich keinen Vornamen und es gibt so viele Regenwetters, da werde ich nicht fündig. Die Firma Sonnenschein-Solar-Anlagen ist dem Netz jedoch bestens bekannt. Der erste Link bei Google führt zur eigenen Homepage, aber gleich der zweite zu einem Internetforum,  in dem sich User über das Thema Solaranlagen austauschen und über ihre Erfahrungen mit der Firma Sonnenschein.

Was dort aufgeführt wird, ist für mich nicht besonders vertrauenserweckend. Es kommt sehr viel Kritik an ihrer Arbeitsweise, ihren Bedingungen und den Anlagen zur Sprache. Zwar meldet sich auch ein Vertragspartner zu Wort und lobt das Unternehmen in den höchsten Tönen, sehr vertrauenserweckend kommt es aber nicht rüber.

Was wahr ist und was nicht, vermag ich nicht zu sagen. Darum geht es mir mit diesem Post auch nicht. Hier geht es eher um eine verpasste Chance, denn einen Termin werde ich erstmal mit Frau Regenwetter nicht machen, trotz eines durch den Anruf ausgelösten Interesses. Da meine Nachforschungen mehr negatives über die Firma zu Tage gebracht hat, als positives verspüre ich kein großes Interesse herauszufinden, wie deren Arbeitsweise wirklich ist. Dem Anschein nach haben schon genug Investoren viel Lehrgeld bezahlt.

Vielleicht versteht die Firma  Sonnenschein-Solar-Anlagen  ja dennoch etwas von Solaranlagen, von Online Reputation versteht sie aber mit Sicherheit gar nichts. Und damit auch nicht viel von dem Großteil ihrer potentiellen Kunden. Denn welcher Kunde, der sich eine teure Solaranlage aufs Dach setzt, tut dies denn bitte ohne vorher ausgiebig das Internet zu befragen? Und wenn die eigene Firma dann dort ein derart schlechtes Bild abgibt, dann ist das nicht sehr vertrauenserweckend.

Also keine Chance für Frau Regenwetter, die schon einen Fuß in der Tür hatte.

Die Aktienkurse deines Unternehmens erreichen schwindelnde Höhen? Du wirst von Wirtschaftsjournalisten als „Gott“ gehandelt? Deine Produktvorstellungen haben mehr Zuschauer als Titanic? Alles Peanuts.

Du weißt, dass du es wirklich geschafft hast, wenn dein Produkt von der Sesamstrasse erklärt wird 🙂

Bitte schön: „There´s an App for that“

via  @GuyKawasaki

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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