Bild: Claudia Schramm

Die erste Strophe ist wohl den meisten Menschen noch geläufig , vielleicht auch noch die zweite und die letzte. Als ich diese hier in einem Buch las, kam sie mir überhaupt nicht bekannt vor, hat mich aber direkt angesprochen. Das Abendlied von Matthias Claudius

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wie oft ist für uns nur das wahr, was unsere Augen sehen können. Und wie oft ist genau das eine Fälschung (man denke nur an Schönheits-Op´s). Wie oft lassen wir uns durch den äußeren Schein blenden und sehen nicht „The Dark Side of the Moon“.

Wenn ihr möchtet könnt ihr euch die  unten stehende Karte gerne ausdrucken. Gestaltet wurde sie von Claudia Schramm, die auch die wundervollen Türchen hier im Blog gemalt hat.

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