Betriebsrat und Geschäftsführung verabschieden den ersten Mitarbeiter nach Altersstrukturierung

Ab heute gilt in Deutschland ein neues Arbeitszeitmodell, bei dem alle Arbeitnehmer die sogenannte „Alterstrukturierung des DFG“  in Anspruch nehmen können.

 Laut § 7,  Absatz 5.1  des Arbeitsgesetzbuches kann jede/r Arbeitsnehmer/in bis zum Geburtsjahrgang 1969 (Stichtag 31.12.1969), wenn sie/er bis dahin 25 Jahre in einem Arbeitsverhältnis stand, eine Ruhephase bis zum 60. Lebensjahr beantragen. Während dieser Zeit erhält dieses Person 72,5 % des letztes Netto-Lohnes(jeweils die Hälfte Arbeitgeber und Rentenkasse).

 Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, jüngeren Arbeitnehmer/innen einen besseren Start in das Berufsleben zu ermöglichen und den bisherigen Arbeitnehmern wird ermöglicht, die bis dahin erwirtschafteten Rentenbeiträge in einem „jungen“ Alter zu verleben. Während der „Altersstrukturierung“ dürfen keine weiteren Tätigkeiten ausgeführt werden, bei denen ein Lohn/Gehalt höher als 350,00 € (netto) erwirtschaftet wird.

Natürlich unterstützt unser Unternehmen diese Maßnahme voll und ganz und so können sich ab heute alle MitarbeiterInnen in der Personalabteilung das Antragsformular anfordern. 

Der erste Antrag ist auch schon eingegangen.  Ein Miarbeiter meiner Abteilung hat die  Altersstrukturierung beantragt .

Herr Reiner Rech beginnt mit der Altersstrukturierung am Montag, dem 4. April 2011 und tritt als Vollzeitkraft wieder am 12.12.2028 (einen Tag nach dem 60. Geburtstag) in unser Unternehmen ein.  

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