Für den 3. Adventssonntag, den Gaudete-Sonntag habe ich wieder nach etwas ganz Besonderem gesucht. Fündig geworden bin ich auf der Seite kathTube, dem katholischen Medienportal. Dort ist ein Ausschnitt aus dem Film: Adsum zu sehen. Adsum ist ein Film der zum Priesterjahr 2010 erstellt wurde.

„Adsum“ ist die Antwort, welche der Kandidat bei der Priesterweihe gibt – „Hier bin ich – Ich bin bereit.“ Wer ist bereit heute den Ruf Gottes zu hören? Ein dokumentarisches Filmportrait über die Priesterberufung.

Hinter diesem Link findet ihr einen 4 Minuten langen Ausschnitt aus dem Film, in dem ein Priester über seine Berufung berichtet. Alleine, ohne Geld und Nahrung, ohne Rucksack, nur mit dem, was er auf dem Leib trägt, macht er sich auf den Weg von seinem Heimatort nach Santiago de Compostela. Ein sehr interessanter Bericht, der sich lohnt anzuhören und zu schauen.

Besonders berührt hat mich die Aussage:

Heiligkeit liegt nicht im Tun von außergewöhnlichen Dingen, sondern im Tun der gewöhnlichen Dinge mit außergewöhnlich viel Liebe

 Gott will nur die Bereitschaft auf seine Liebe mit unserer Liebe zu antworten, das ist der eigentliche Pilgerweg.

Leider lässt sich das Video nicht einbinden.

Hinweisen möchte ich euch darauf, dass am 2. Sonntag im Dezember weltweit der verstorbenen Kinder gedacht wird. Auf der Seite des Bundesverbandes der verwaisten Eltern findet ihr Informationen wann wo Gedenkzeiten an diesem Tag statt finden.

Diesen Text findet man zur Lichteraktion:

Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 20 000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Täglich wird in den einzelnen Familien dieser Kinder gedacht. Doch einmal im Jahr wollen weltweit Betroffene nicht nur ihrer eigenen Töchter, Söhne, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen gedenken.

Ein Licht geht um die Welt.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so daß eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt.

Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, daß diese Kinder das Leben erhellt haben und daß sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, daß die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben läßt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es versichert Betroffene der Solidarität untereinander. Es wärmt ein wenig das kalt gewordenen Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

Vielleicht möchtet ihr euch diesem Gedenken heute Abend ja auch anschliessen und ein Licht ins Fenster stellen. Als ich über die Aktion nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, wieviele Familien ich kenne, die um eins oder sogar mehrere Kinder trauern. Was für eine schöne Aktion um mit ihnen und allen die man nicht kennt, Verbundenheit auszudrücken.

Auch auf das Friedenslicht, das sich immer am 3. Adventssonntag auf den Weg macht, möchte ich euch wieder hinweisen. Im Saarland wird es heute um 19 Uhr im Dillinger Saardom weitergegeben.

Frühere Adventskalendertürchen zu diesen beiden Themen findet ihr  2008, 2009 und 2010.

Zum Schluss möchte ich euch noch einen sehr ansprechenden Adventskalender empfehlen. Ihr findet ihn auf katholisch.de.

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