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Diese spannende Infografik von Cisco habe ich im Blog vom @netzmensch gefunden. Eine klitzekleine Idee, wie sich unser Leben in Zukunft durch das Internet der Dinge verändern kann, gibt diese Grafik.

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Viele Menschen der so genannten ersten Welt haben ein gestörtes Verhältnis zu ihren Lebensmittel. Wie liesse es sich sonst erklären, dass (vielen von) uns Essen nicht billig genug sein kann und dennoch glauben wir, zuviel dafür zu bezahlen. Angeblich enthalten unsere Nahrungsmittel ja kaum noch Nährstoffe und sind darüber hinaus vollkommen ungesund. Wie Lebensmittel produziert werden, wissen wir schon lange nicht mehr, woher unsere Lebensmittel kommen und in welchen Monaten sie reifen auch nicht.

Dass man mit Dingen die billig und nicht wertig sind, nachlässig umgeht, wundert nicht. Die Hemmschwelle, solche Sachen wegzuwerfen, ist extrem niedrig.

Welche Dimensionen das Wegwerfen von Lebensmittel mittlerweile angenommen hat, das zeigt die Reportage: „Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung“ von Valentin Thurn die am 20.10.2010 in der ARD gezeigt wurde. Ich kann nur Jedem raten, sich diesen aufrüttelnden Film anzuschauen. Eigentlich müsste er verpflichtend in allen Schulen gezeigt werden.

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Mit dieser aufrüttelnden Aussage beginnt der Film. Und er endet nicht weniger drastisch: Die Lebensmittel die wir in Europa und Nord-Amerika wegwerfen, würden ausreichen, um die Hungernden der Welt 3 x zu ernähren. Unfassbar, oder?

Wie es dazu kommen kann, dazu werden im Film viele Aspekte aufgezeigt. Vom Verbraucher, der versucht für jede Stimmungs- und Lebenslage mit Nahrungsmittel versorgt zu sein und nur die absolut makellosen Exemplare aus prall gefüllten Theken mit überbordender Auswahl einkauft (100 Sorten Joghurt), der Industrie die mit der x. (unnötigen) Version zum Thema kommt bis zum Handel der nur eben diese makellosen Waren anbietet und sie beim klitzekleinsten Makel schon vor Ablauf des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) aus dem Regal nimmt und wegwirft.

Wie sagt Michael Gerling vom Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels so schön: Früher musste man Hungrige satt machen, heute muss man Satte hungrig machen.

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Foto: Susanne Juchem 2010

Ein Anstieg der Lebensmittelkurse ist für Bundesagrarministerin Ilse Aigner nicht begründbar. Sie warnt die Lebensmittelbranche davor, das Preishoch an den Agrarbörsen auszunutzen. Mit Unverständnis reagiert Aigner auf die Ankündigung der Lebensmittelindustrie, spätestens im September die Preise für einige Nahrungsmittel zu erhöhen. Das derzeitige Preishoch an den internationalen Agrarbörsen sei kein hinreichender Grund. Aigner verwies erneut darauf, dass der Anteil des Getreidepreises am Brötchen nur 4 Prozent betrage. Für eine abschließende Bewertung will die Ministerin die Erntebilanz abwarten. Nach Angaben ihres Ministeriums ist noch unklar, ob es die Bilanz kommende Woche, wie geplant, vorstellen kann. Noch ist der Ernteabschluss nicht in Sicht, die Drescher müssen auf Grund der Witterung immer wieder stoppen. (sta)

So war es im Online-Nachrichtendienst der agrarzeitung zu lesen. Und wisst ihr was, da geht mir die Hutschnur hoch. Ich weiß nicht, wie eine Landwirtschaftsministerin von Spannen und Preisen in dem vor ihr zu vertretenden Gewerbe augenscheinlich so wenig Ahnung haben kann, dass sie sich zu solchen Aussagen hinreißen lässt.

Wieso sollten wir unsere Preise denn bitte nicht erhöhen? Weil z. B. die Müllerei so gnadenlos gute Spannen hat? Wir sind hier nicht in einer Branche, die problemlos mal kurz 100 % auf ihre Kosten drauf rechnet. Bei uns bewegt sich die Marge im deutlich einstelligen Bereich. Preissteigerungen, wie sie jetzt im Getreidebereich zu verzeichnen sind, können von den Mühlen nicht getragen werden und auch nicht von den Bäckern.

Zurzeit wird Mehl, wenn man die Börsenkurse für Getreide zugrundelegt, unter dem Weizenpreis verkauft. Dies geht natürlich nur in dem Fall, wenn Mühlen noch über Getreide verfügen, das vor den Preissteigerungen eingekauft wurde. Oder wenn ein früher Vertragsabschluss dazu zwingt. Mit diesen explodierenden Preisen hat niemand gerechnet.

Und da kommt die Landwirtschaftsministerin daher und warnt uns. Und meint, die Preissteigerungen seien kein hinreichender Grund. Was denn bitte, wenn nicht steigende Kosten, sieht Frau Aigner denn als hinreichenden Grund an?

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Das hat man früher zu Kindern gesagt, wenn etwas Essbares auf den Boden gefallen und ein bißchen schmutzig geworden ist. Heute muss alles steril und clean sein, und obwohl dadurch Kinder viel gesünder sein müssten, ist oft das Gegenteil der Fall. Kinder auf dem Bauernhof haben wesentlich weniger Allergien als Stadtkinder die in einer Domestos-cleanen Umgebung aufwachsen.

Wie wichtig Dreck aber wirklich ist, zeigt der Dokumentarfilm: Dirt the movie. Dreck in dem Sinne wie es der Film meint, nämlich als Boden und Erde, ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen die wir haben. In der Beschreibung zum Film heißt es, dass er die  Beziehungen der Menschen zum Boden aufzeigt, wie wir ihn systematisch zerstören, aber auch wie wir den bereits angerichteten Schaden wieder gut machen können, bevor es zu spät ist.

Vielleicht ist es wirklich: „Time to get dirty“

Auf Twitter: @DirttheMovie

Es ist 10 Uhr morgens. Im Saarland feiert man am 15. August Maria Himmelfahrt und das Leben geht seinen beschaulichen Gang. Keine Tageszeitung im Briefkasten, leider auch keine FAZ, obwohl in Hessen doch kein Feiertag ist, alle Läden geschlossen, bis auf die örtliche Bäckerei.

Erinnert sich noch jemand daran, dass es bis 1996 ein Sonntagsbackverbot gab, und man von Brötchen auf dem sonntäglichen Frühstückstisch nur träumen konnte?

Davon hat der 3-jährige Knirps der mit seinem Vater heute Morgen an der Theke der Bäckerei stand logischerweise noch nie etwas gehört. Die einzige Bemerkung die er von sich gibt ist: „Ist ja fast nichts mehr da“. Der Vater sagt dazu gar nichts, nur ich kann mich nicht zurückhalten und sage zu ihm: „Naja wenn du das alles essen müsstest, dann würde dir aber ganz schön schlecht werden.“

Um mal zu verdeutlichen was in den Augen eines 3-jährigen NICHTS ist, liste ich hier mal die Auswahl auf, die heute Morgen um 10 Uhr, 1 Stunde vor Ladenschluss, noch in der Theke lag:

  • 5 Sorten Brötchen, davon 2 mit Körnern
  • Croissants in der Variation: Schoko, Nougat und Lauge
  • Diverse Kuchen: Streuselkuchen, Zwetschenkuchen und Cremekuchen
  • Laugenstangen und Brezeln
  • Diverse Kaffeestückchen

Die Verkaufstheke war zu mehr als der Hälfte gefüllt.

Mich hat dieser Vorfall echt aufgeregt, vor allem die Ignoranz des Vaters, der die Bemerkung einfach so im Raum stehen ließ. Ist es heute so selbstverständlich geworden, dass ich zu jeder Zeit frische Backwaren bekommen kann?

Das gleiche gilt auch für die Backtheke im Supermarkt. Oft komme ich erst kurz vor 20 Uhr dazu, noch Brot oder Brötchen fürs Abendessen zu besorgen. Und was liegt dann meist noch in den Regalen? Mindestens 20 Brote, ungezählte Brötchen und Kaffeestücken. Backwaren, die am nächsten Tag unverkäuflich sind. Regelmäßig stehe ich kopfschüttelnd davor. Einmal habe ich die Verkäuferin gefragt, warum sie um diese Uhrzeit noch eine derartige Auswahl anbieten. Die Antwort: „Weil die Kunden es so wollen“. Meiner Meinung nach kann ich froh sein, wenn ich kurz vor Ladenschluss noch Brot oder Brötchen bekomme, aber erwarten, dass ich eine Riesenauswahl vorfinde, das tue ich nicht. Menschen wie der Vater mit seinem Sohn vielleicht eher.

Wenn die am Ende des Tages übrig gebliebenen Backwaren dann wenigstens noch einer der vielen Tafeln oder sonstigen Organisationen zu gute kommen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen, dann finde ich das echt toll. Nur leider, leider sieht die Wirklichkeit so aus, dass das meiste davon auf dem Müll wandert. Vielleicht sollten Vater und Sohn sich mal den Film von Erwin Wagenhofer: „We feed the world“ ansehen.

Der von mir gewählte Ausschnitt zeigt einerseits das Dilemma der Bauer, die nichts mehr für ihre Produkte bekommen, und auf der anderen Seite den Wahnsinn, den sich die westliche Welt mit ihrer Wegwerfmentalität leistet:

 

Für meine Großeltern war es noch absolut undenkbar Brot wegzuwerfen. Es wurde gegessen und wenn es steinhart war. Aus alten Brötchen wurden Semmelknödel und Weckmehl gemacht. Wer macht sich heute noch diese Mühe?

Auf der englischen Seite: „Love Food hate waste“ kann man sich Anregungen holen was man mit den Resten, die man zu Hause hat, noch kochen kann, was man mit saurer Milch noch machen kann oder wofür man braun gewordene Bananen noch einsetzen kann.

Ganz anders mit dem Thema Lebensmittelmüll gehen Containerer um. Sie ernähren sich mit Lebensmitteln die sie aus den Containern von Supermärkten „entnehmen“. Einen sehr informativen FAZ Artikel findet ihr hier.

Weitere Infos zum Thema Lebensmittel im Müll findet ihr in diesem Beitrag des MDR

Zwischen all diesen Extremen muss es doch einen gesunden Mittelweg geben. Vielleicht in dem man einfach wieder anfängt Lebensmittel nicht als Wegwerfprodukte zu begreifen sondern tatsächlich als Mittel zum Leben. Sie gehören zu den wenigen Dingen des täglichen Lebens auf die wir definitiv nicht verzichten können. Denn was wir wegschmeißen, davon könnten an einem anderen Ort sich ganze Familien lange über Wasser halten.

Denken wir doch einfach beim nächsten Lebensmitteleinkauf daran.

Nachtrag: Markus Trapp hat ebenfalls einen sehr informativen Artikel über deu Umgang mit Ressourcen geschrieben: Wasser wird knapp und Lebensmittel werden weggeworfen

Im Februar haben wir für unsere Kunden einen Informationsabend durchgeführt. Für Schaf-, Ziegen- und Pferdehalter referierte Claudia Behnisch-Hartz, Veterinär und Tierschutzbeauftragte im Umweltministerium des Saarlandes zum Thema „Giftpflanzen auf Weiden und Koppeln“.

Es war ein sehr lehrreicher Abend, an dem auch auf eine Giftpflanze hingewiesen wurde, die seit gestern durch alle Medien geht: Das gemeine Greiskraut oder auch Jakobskreuzkraut.

Diese Pflanze vermehrt sich zurzeit stark auf Weiden und Koppeln. Tiere haben allgemein einen 7. Sinn und fressen sie nicht. Problematisch wird es allerdings wenn Heu gemacht wird und die Giftpflanzen vorher nicht entfernt wurden. Im Heu getarnt können die Tiere das Gift nicht mehr vermeiden.

Jakobs Kreuzkraut

Jetzt ist dieses Greiskraut nicht nur in der Tierernährung zu einem Problem geworden, sondern auch in der menschlichen Ernährung. In einem Plus Markt entdeckte ein Kunde in Rucola Blättern die sehr giftigen Blätter des Greiskrautes, handelte direkt, in dem er alle vorhandenen Packungen aufkaufte und zu einem Untersuchungslabor schickte. Die Firma Plus hat auch umgehend reagiert und die Salatmischung aus dem Angebot geholt.

Das darüber berichtet und aufgeklärt werden muss, ist selbstverständlich. Die Öffentlichkeit muss darüber informiert werden, was passiert ist und worauf sie in Zukunft achten sollte. Was mir in diesem Fall leider nicht zum 1. Mal aufgefallen ist, ist die Art und Weise wie berichtet wird.

Gemeint ist in diesem Fall ein Online Artikel des Focus: Reißerische Headline:

„Nahrungsmittelskandal

Giftpflanze statt Rucola im Salat“

Jetzt fehlt mir leider absolut das Verständnis wo hier der Skandal ist. Hat ein Lieferant wider besseres Wissen die Giftpflanzen nicht aussortiert? Sollte etwas vertuscht werden? Wurde manipuliert? Für mich findet sich im gesamten weiteren Artikel kein Hinweis darauf, dass es sich hierbei auch nur im Ansatz um einen Skandal handelt.

Weiter heißt es im Text: „Ruccola vom Discounter kann mit optisch ganz ähnlichen Blättern versetzt sein“. Also für mich ist versetzen etwas aktives. Da setzt jemand etwas zu. In Wirklichkeit wurden die Pflanzen geerntet und es war (so wie es aussieht) nicht bekannt, dass auf dem gleichen Acker Greiskraut wuchs.

Nach diesem Artikel wird aus dem Rucola Salat dann am nächsten Tag „Giftsalat“. Das hat für mich dann schon eindeutig Bildzeitungsniveau.

Nochmal: Ich möchte den Fund nicht runter spielen. Das Ganze ist ein Riesenproblem, Greiskraut ist gefährlich, es besteht dringender Handlungsbedarf, die Öffentlichkeit muss selbstverständlich informiert werden und die nötigen Schritte müssen eingeleitet werden. Aber muss man das Ganze Skandal nennen? Kann man die Dinge nicht mehr bei den richtigen Namen nennen? Muss alles skandalisiert werden?

Dass man über das Ganze auch unaufgeregt und sachlich berichten kann zeigt die Süddeutsche. Und auch dem Podcast und dem Artikel von SWR Contra: Umwelt und Ernährung gelingt es spielend ohne reißerische Vokabeln zu informieren.

Gute vergleichende Fotos und Informationen findet man in einem Artikel auf dem Newsportal von proplanta: „Giftiges Kreuzkraut in Rucola verunsichert Verbraucher“

Wie singt doch Prof Higgins so schön in My Fair Lady: „Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft macht es nicht“

Guter Buchtipp: Die Mechanismen der Skandalierung

In agrarheute.com habe ich im Nachgang zu diesem Blogpost den Artikel gefunden: Ganze Gesellschaft verantwortlich für Lebensmittelsicherheit. Davon kann ich jede Aussage unterschreiben. Zitat aus der Rede von US-Forscher William Hueston:

 „Bauern, Verarbeiter, Handel und Detailhändler würden sich alle darum bemühen, möglichst gesunde, sichere Lebensmittel anzubieten, aber garantieren könne das niemand. Bei der Lebensmittelversorgung handle es sich um eine Verantwortung, die alle gemeinsam tragen müssen, vom Bauern bis zum Konsumenten. Zentral sei dabei, den Konsumenten immer wieder neu aufzuzeigen, dass sie mitverantwortlich sind und eine wichtige Rolle dabei spielen“

Wo liegen die Gefahren beim Klonen von Kühen? Die Diplomarbeit des französischen Grafik-Designers Louis Rigaud wechselt einfach die Sichtweise und thematisiert das Thema Klonen auf ganz eigene Art. Da werden Kühe per Photoshop neu eingefärbt und schon wird aus einer ganz normalen Kuh eine Copyright Geschützte Kuh ®, die scheinbar problemlos durch Klonen vermehrt werden kann. Diesen Film muss man sich öfter anschauen, um all die verstecken Seitenhiebe und Spitzfindigkeiten zu registrieren. Ein Meisterstück.

Zum besseren Verständnis habe ich die wichtigsten Begriffe die nicht selbsterklärend sind in der Reihenfolge ihres Auftauchens im Video übersetzt.

  • une vache                   –           eine Kuh
  • démarrer                    –           betriebsbereit
  • ferme                          –           Bauernhof
  • abattoir                       –           Schlachthaus
  • libérer de l´espace verte       Grünflächen freisetzen
  • taille des icones         –           Icongröße
  • mémoire insuffisante –           Arbeitsspeicher zu klein
  • envoyer                       –           schicken
  • os                                –           Knochen
  • peau                           –           Haut
  • graisse                                    –           Fett
  • fichiers                                    –           Dateien
  • supprimer                   –           beseitigen
  • incinération                –           Verbrennung
  • télécharger                –           downloaden
  • paramètre naturel introuvable  – natürliche Parameter nicht auffindbar
  • veuillez le rechercher            –           wollen sie danach suchen
  • manque de diversité  –           Mangel an Diversität
  • intégrite                     –           Unversehrtheit
  • impossible                  –           unmöglich
  • redémarrer                –           neu starten

Mit dem folgenden Video möchte ich euch einen kleinen Einblick in einen Teil meiner beruflichen Welt vermitteln. Seit meiner Kindheit ist die Zeit der Ernte für mich die schönste Zeit im Jahr. Wenn die Bauern mit ihren Traktoren auf den Hof fahren und das Getreide bringen, ist es so wie es schon immer war und hoffentlich noch lange bleiben wird. Klar heute kommt kein Bauer mehr mit Pferdefuhrwerk und hat das Getreide in Säcken auf dem Anhänger, wie ich es früher noch erlebt habe, aber es hat immer noch etwas sehr ursprüngliches.

Und dann die Geruchmischung aus warmem Getreide und Staub, das Geräusch der Kipper beim entladen, die Gespräche mit den Bauern, das hat alles seinen ganz besonderen Reiz für mich. Und so versuche ich Jahr für Jahr wenigstens für ein paar Stunden an der Gosse (so heißt der Trichter im Boden in den das Getreide abgeladen wird) zu stehen und mit den Bauern über die gute oder schlechte Ernte, die gerechten oder ungerechten Preise, und über Gott und die Welt zu reden.

In diesem Jahr hatte ich die Videokamera dabei und habe mich als Amateur darin versucht, diese ganz besondere Stimmung einzufangen.

120.000 Tonnen Getreide verarbeiten wir jährlich zu Mehl, Haferflocken und Backmischungen, das entspricht fast der gesamten saarländischen Ernte.

Mein Aufruf an meine Follower bei Twitter hat (beim 2. Anlauf) viele interessante, lustige und skurrile Artikel (wen wundert´s die meisten kamen über die @wissensagentur) und Videos zum Thema Milch an den Tag gebracht. Die Artikel habe ich meinem Milch-Tag auf Mr Wong hinzugefügt, die Videos der Playlist. Diese Playlist nur mit  Werbevideos zum Thema Milch umfasst mittlerweile 26 31 Spots aus USA, Frankreich, UK, Kanada und der Schweiz.

Toll fand ich den Blogpost von Pfarrer Heiko Kuschel von der Citykirche in Schweinfurt, der sogar einen extra Kühlschrank nur für Milch sein eigen nennt.

Auf die größte Milchfarm der Welt  machte mich @michikopka aufmerksam. 32.000 Kühe werden im Al Sahba Valley 2 mal am Tag gemolken und geben die unglaubliche Menge von 600.000 kg Milch am Tag.  Mehr Infos zu diesem Monstrum an Freiluft-Kuhstall findet ihr hier.

Mein Lieblingstip heute (via @b_org) verlinkt auf eine ganz außergewöhnliche Seite die man einfach gesehen haben muss: Got milk. Die Kampagne der amerikanischen Milchwirtschaft kann sich wirklich sehen lassen. Aber nicht nur die interaktive Homepage ist sehenswert, auch mit welch abstrusen Argumenten man Milch (über verzweifelte Männer) an die Frau bringen kann:

Und weil es zum Thema Milch so schön passt, auch wenn es nur über die Namensgebung ist: Remember the Milk . RTM ist eine tolle Online To Do Liste, die man  sogar als App auf dem iPhone mitnehmen kann. Obwohl ich RTM nutze, wurde ich erst durch den Tweet von@a_nette auf diese Querverbindung zum Thema Milch aufmerksam. Also immer schön an die Milch denken.

Weitere Milchlinks nehme ich sehr gerne über Twitter oder hier in den Kommentaren entgegen.

Milch, von den einen verteufelt von den anderen geliebt. Billig verramscht, mit Exportsubventionen versehen, ihre Erzeuger um die Existenz bringend und den Strukturwandel beschleunigend. Ein Thema das die Gemüter hochkochen lässt.

Zum Thema Milch habe ich 2 sehr interessante Videos gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das erste eine Dokumentation von arte mit dem Titel: Milch, Macht und Märkte.

Das zweite  ein lustiges Milch-Werbevideo.

Bei youtube habe ich Playlists mit jeder Menge lustiger und informativer Videos zum Thema Milch. Nur leider habe ich keinen blassen Schimmer wie man diese verlinken kann.

Zum Schluss noch eine Definition die ganz unfreiwillig komisch ist. Die Definition von Milch, wie sie im LFMBG (dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) zu finden ist:

„..durch ein- oder mehrmaliges tägliches Melken gewonnenes, unverändertes Eutersekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Kühen“

Logisch weitergedacht könnte man Muttermilch dann definieren als: „.. durch mehrmaliges tägliches Anlegen gewonnenes, unverändertes Busensekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Müttern“

Über ein Melkhilfsmittel hat die @Textzicke eine nette Glosse geschrieben.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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