You are currently browsing the category archive for the ‘Kunst und Kultur’ category.

Am 8. Dezember ist das Türchen (für mich) schon durch den katholischen Kalender vorgezeichnet, denn heute feiern die Katholiken die unbefleckte Empfängnis Marias. Und bitte nicht verwechseln mit der Jungfrauengeburt. Wer es genauer wissen möchte kann ja auf kathpedia nachlesen.

Ich möchte euch anlässlich dieses Tages mit einem wunderschönen Ave Maria erfreuen, dass ich auf kathtube gefunden habe. Es singt der Londoner Knabenchor: Libera.

Advertisements

Ich bin ein großer Fan von Street Art oder Urban Art. Und bei dem folgenden Beispiel von Kunst mitten in der Stadt, braucht man wenigstens nicht darüber zu streiten, dass öffentliches oder privates Eigentum benutzt/verschandelt/missbraucht (bitte Wort der Wahl einsetzen) wird.

Ben Wilson, ein englischer Künstler nimmt die festgetretenen Kaugummis auf den Strassen London als „Leinwand“ für seine Miniatur Bilder. Dabei entstehen die ungewöhnlichsten Kreationen. Ich finde die Aktion einfach nur großartig.

Mehr über Ben Wilson im folgenden Video, auf Wikipedia und auf Flickr.

via Facebook und Hannes Trapp

 

Ensemble San Ignacio

Ensemble San Ignacio

Heute möchte ich Euch auf ein ganz besonderes Konzert hinweisen, zu dem mir ein Freund folgende Infomationen geschickt hat:

Im 17. Jahrhundert begannen Jesuiten mit dem missionarischen Experiment, die im Amazonastiefland lebenden Indios in Dörfern anzusiedeln.

Die Indianersiedlungen boten den Menschen nicht nur ein Leben in Frieden und Freiheit, sondern vor allem Schutz vor den Überfällen der Sklavenjäger und der Ausbeutung durch die Kolonialherren. In den Siedlungen hatten die Kolonialherren keinen Zutritt, um Arbeitskräfte gewaltsam zu rekrutieren. Das war einer der Gründe, warum sie das Missionswerk letztlich vernichtet haben. Es stand den kolonialen Interessen im Weg.

Bei den Ureinwohnern traf besonders die Musik auf offene Ohren; die Indianer waren schon bald in der Lage, die barocke Musik, welche die Missionare aus Europa mitgebracht hatten, selber zu singen und zu spielen. Mit Musik ging es zur Arbeit, Musik war wichtig in der Kirche, bei Festen und Feiern. Die Musik war das Wundermittel, das die Indianer anzog, so dass sie freiwillig in die neuen Siedlungen kamen.

Das Erbe der Jesuiten-Siedlungen wird seit 1985 in San Ignacio de Moxos im bolivianischen Tiefland neu belebt und gepflegt; Chor- und Sologesang sowie unterschiedliche Instrumentalensembles haben der Musikschule unter der Leitung von Raquel Maldonado und Antonio Puertas auf Tourneen zu internationalem Ansehen verholfen.

Chor und Orchester gastieren am 5.11.2011 in der Hülzweiler Kirche. Der Erlös der Konzerte dient der Finanzierung der Musikschule in San Igancio de Moxos, in denen bedürftige Jugendliche – in der Mehrheit indigener Abstammung – eine professionelle Ausbildung von hohem internationalem Niveau kostenlos erhalten.

Herzlich laden das Dekanat Saarlouis und die Pfarrgemeinde Schwalbach Heiligkreuz ein, die jungen Talente aus Bolivien live zu erleben. Auf dem Programm stehen Werke der bolivianischen Barockmusik.

Ort: Kirche St. Laurentius Hülzweiler

Zeit: Samstag, 5. November 2011, 20 Uhr

Eintritt: 10 €

„Welche fünf Bücher bedeuten Dir so viel, dass Du sie nicht mehr hergeben würdest?“ Das ist die Frage, die Melanie Voss und Philippe Wyssen den unterschiedlichsten lesebegeisterten Menschen stellen. Menschen die von Berufswegen mit Büchern zu tun haben, als Schriftsteller, Übersetzer, Bibliothekar oder Menschen, die sich schlicht und ergreifend ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen könnten, sehr frei nach Loriot: Ein Leben ohne Buch ist möglich, aber sinnlos.

Vom ersten Eintrag an verfolge ich das Blog: Fünf Bücher und bin begeistert welche Bücher da empfohlen werden. Mehr als einmal hat mein Mausfinger nervöse Zuckungen bekommen und die vorgestellten Bücher sind schwubsdiwups in den amazon Einkaufswagen geflogen. Immer mit der Ausrede im Hintergrund, es ist ja nicht nur für mich, die Erlöse die mit dem Fünf Bücher Affiliate Konto gesammelt werden, gehen zu 100% in einen wohltätigen Zweck den die Leserinnen und Leser mitbestimmen dürfen.

Ihr seht, ich war und bin von der Idee richtig begeistert. Und als Melanie dann anfragte, ob ich nicht Lust hätte meine Fünf Bücher auch dazu beizusteuern, da kannte meine Begeisterung keine Grenzen. Und dann ging das Dilemma los, fünf Bücher, nur fünf Bücher aus all den Hunderten von Büchern, die ich verschlungen habe, die mich gefesselt und in den Bann gezogen haben. Mir Nachdenkliches serviert und mit Unverdaulichem allein gelassen haben. Nur fünf. Wie herzlos. Glücklicherweise eilte es nicht, und so konnte ich mit meinen Fünf Büchern eine ganze Zeit lang schwanger gehen. Einige Bücher die in Frage kamen, habe ich nochmals gelesen und von den fünf die es dann geworden sind drei.  Und das Schöne, sie hatten mir heute noch mal etwas ganz anderes zu sagen als damals.

Welches meine Fünf Bücher sind, das könnt ihr hier nachlesen. Ein kleiner Hinweis sei mir aber noch erlaubt. Ich habe alle mir einfallenden Tricks angewendet, um noch ein paar Autoren und Bücher mit einzuschmuggeln. Z.B. in dem ich mich für das zum Blogpost gehörende Foto einfach in meine Bibliothek gesetzt habe. In meinem Rücken alles von John Irving (ich konnte mich beim besten Willen für keins seiner Bücher entscheiden, ich liebe so viele davon), auch Oscar Wilde steht da und und und. In der Hand halte ich „Das Balladenbuch“ und im Blogpost habe ich beim Text zum 5. Buch noch ein weiteres Lieblingsbuch versteckt. Ich sage nur: 42.

Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Melanie und Philippe für die netten Worte die sie für mich gefunden haben und natürlich für ihre großartige Idee, die sie mit so viel Herzblut vorantreiben und Anregungen von außen nicht nur sehr offen aufnehmen, sondern auch umsetzen. Ich freue mich auf alle Fälle noch auf viele Büchernarren und ihre prägenden Bücher.

Menschenleer ist der Titel  einer Ausstellung  mit Fotos von Pascal Dihé, die bis zum 11. September im Bauernhaus Habach stattfindet.

Ich habe mir die Ausstellung am letzten Wochenende angesehen und ganz selten haben mich Fotografien so unmittelbar angesprochen. Die Fotos zeigen Aufnahmen verlassener Bauernhäuser und Mühlen aus Lothringen und Luxemburg. Räume die jahrzehntelang von der Welt vergessen waren und durch die Fotografien von Pascal Dihé eine besondere Schönheit und Transzendenz bekommen. Die Bilder entwickeln eine ganz besondere Sogkraft und ziehen einen in eine mystische Welt hinein, die so nie existiert hat, die aber mit ein wenig Phantasie im eigenen Kopfkino die schönsten Geschichten entstehen lässt.

Pascal Dihé: Helix

Mich haben die Fotos sofort in ihren Bann geschlagen und ich kann meinen saarländischen Leserinnen und Lesern nur empfehlen sich diese Ausstellung unbedingt anzuschauen.

Die Bilder im liebevoll restaurierten Habacher Bauernhaus anzuschauen hat absolut seine Vorzüge vor dem reinen Betrachten im Internet. Denn dank der Freundlichkeit des Künstlers kann ich nicht nur auf seine Webseite verlinken, sondern habe die Erlaubnis einige der ausgestellten Fotografien hier in meinem Blog zu zeigen.

Pascal Dihé: Das Haus im Wald

Mehr zur Ausstellung findet ihr in einem Artikel der Saarbrücker Zeitung:„Ich will Dinge zeigen, die vergessen sind“. Die Ausstellung ist geöffnet: Sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 06881/7117 und 7307 und 962628.

Poster: Reinhard Karger

Eine Woche im September, so hat Reinhard Karger seine Ausstellung genannt, die bis zum 3. Oktober in der Patton Stiftung in Saarbrücken zu sehen sein wird. Gezeigt werden Fotos, die am 11. September 2001 und in den Tagen danach in New York aufgenommen wurden und mit denen Reinhard Karger seinen ganz persönlichen Blick auf die Ereignisse wirft. Die Ausstellung wird begleitet von einer Internetseite, auf der wir alle aufgefordert sind, unsere Erinnerungen an diesen einschneidenden Tag zu teilen.

Ich war am Abend der Vernissage da und tief bewegt, von dem was Reinhard uns von diesen Tagen in New York erzählt hat. Das surreale, das er schildert, die Sicherheit des Bootes auf dem er sich befand, zu dem Grauen, das sich in geringer Entfernung abspielte, spiegelt sich auch in seinen Bildern wieder. Mein Tipp: hingehen und die Bilder auf sich wirken lassen und natürlich seine ganz eigenen Erinnerungen auf der Seite: „Wo warst du am 11. September“ hinterlassen. Und den Artikel: „Der letzte Sonnenaufgang zwischen den Türmen“ in einestages – den Zeitgeschichten auf spiegelonline lesen.

Literatur ist eine Kunstform gar keine Frage. Aber Bücher können nicht nur über das geschriebene Wort wirken, sondern auch über die Form, wie das Ganze präsentiert wird. Nicht über Covergestaltung, sondern in dem man die Worte auf ein großes weißes Blatt „gießt“ und eine Szene aus dem Buch im Fließtext ausspart. Wie das aussehen kann, seht ihr hier am Beispiel von „Wuthering Heights“.

Nur eins von vielen Büchern die kunstvoll im wahrsten Sinne des Wortes umgesetzt wurden. Mehr bei Postertext.

Gefunden via @GuyKawasaki

Nachtrag: @blehnert hat den Link zu diesem „lesbaren“ Bücherregal getwittert. Auch wunderschön.

So lautet eine Stelle aus dem 74. Psalm, die der diesjährigen „Nacht der Kirchen“ in Saarbrücken als Motto diente.

Die Nacht der Kirchen begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Ludwigskirche Saarbrücken, der von dem deutsch-französischen Informationsradio antenne saar live übertragen wurde und die bis auf den letzten Platz gefüllt war (das Foto enstand 20 Minten vor dem Beginn).

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gospelchor Saarbrücken, unter der Leitung von Wilhelm Otto Deutsch.

Die Predigt hielten in abwechselnder Rede Superintendent Christian Weyer (Kirchenkreis Saar-West) und der Saarbrücker Dechant Benedikt Welter. Sie gingen ganz besonders auf unser heutiges Leben ein, in dem es kaum noch einen Unterschied zwischen Tag und Nacht gibt, man pausenlos online ist und alles 24 Stunden am Tag geöffnet. „Beleuchtet“ wurde auch der Spruch: Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf, ein Spruch der immer wieder zu Missdeutungen führt. Der Herr gibt es den Seinen darum im Schlaf, weil es ein Moment ist, in dem sie ganz bei sich sind, nicht abgelenkt durch die Welt da draußen. Eine sehr inspirierende Predigt.

Der schönste und ergreifendste Teil der Messe war aber, als alle Kirchenbesucher, eingeteilt in die Tonlagen Alt, Sopran, Tenor und Bass das: „Laudate Omnes Gentes“ anstimmten und es für alle 4 Himmelsrichtungen einmal sangen. Dazu drehten sich die Gottesdienstbesucher in die entsprechende Himmelsrichtung. Otto Deutsch sprach ein Gebet für Menschen in den Ländern dieser Himmelsrichtung, die des Gebets besonders bedurften. Ein sehr sehr bewegender Moment.

Am Ende des Gottesdiensts wurde für die Bildungsarbeit mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen gesammelt. 70 sind im ersten Halbjahr im Saarland eingereist. Die meisten kommen aus Afghanistan und haben eine monatelange Flucht hinter sich. Untergerbracht sind sie in Wohngruppen von Diakonie und Caritas. Um die Integration zu erleichtern, besuchen sie Sprachkurse, die aber aus Spenden finanziert werden müssen.

Auf dem Platz vor der Ludwigskirche fand im Anschluss an den Gottesdienst eine Entsendungszeremonie statt. Aus den mitmachenden Kirchen empfingen Gemeindemitglieder das Pfingstfeuer, um es in ihre Kirche zu bringen.

25  Gotteshäuser hatten an diesem Pfingstsonntagabend geöffnet und sich wirklich sehr viel einfallen gelassen. Von biblischem Essen über Taize Gebete, Licht- und Klanginstallationen, Tanzdarbietungen, einem Gospel Musical oder Einladung zur Stille, gab es ebenso viele Angebote wie offene Kirchen.

Übrigens, am 26. Juni wird eine Aufzeichnung des Gottesdienstes als Radiokirche auf SR2 KulturRadio ab 10.04 Uhr gesendet.

Nacht der Kirchen

Danke an Ulrich Commercon, ohne dessen Tipp auf Twitter ich von dieser wunderbaren Veranstaltung nichts mitbekommen hätte und dessen Frau und Tochter ich dann auch noch dort getroffen habe. Social Media meets Real Life :-).

Mehr zur Nacht der Kirchen 2011:

Im Blog von Reginas Gedankenwelten gibt es ein Ostergewinnspiel und auch wenn mich Netzgewinnspiele normal eher weniger interessieren, hat mir hier die Aufgabe gefallen: Man soll in den Kommentaren sein Lieblingsgedicht posten. Und eins meiner Lieblingsgedichte ist: „Sozusagen grundlos vergnügt“ von Mascha Kaléko. Und weil es so schön ist und so gut in jede Lebenslage passt und ihr vielleicht die großartige Mascha Kaléko noch nicht kennt, hier das wundervolle Gedicht.

Leider ist es aus Urheberrechtsgründen verboten das Gedicht, auch auszugsweise, wiederzugeben. Das ist sehr schade, vor allem, da mit dem Gedicht viele meiner Blogleser die Mascha Kaléko nicht kennen, bestimmt auf sie neugierig geworden wären. Und der ein oder andere hätte sich bestimmt auch einen ihrer Gedichtbände gekauft, so wie ich es damals getan habe, als ich vor ein paar Jahren über sie gestolpert bin. So bleibt mir nur der Hinweis, sich mit dieser wundervollen Dichterin, ihren Gedichten und ihrem Leben näher zu beschäftigen. Es lohnt sich.

Und wenn ihr den Titel des Gedichtes googlet, dann werdet ihr es auch finden. Ich frage in der Zwischenzeit mal nach, unter welchen Umständen einer Veröffentlichung zugestimmt wird bzw. was es kostet.

Ein wunderbares Video über die Entstehung eines Kunstwerkes von Holton Rower, einer New Yorker Künstlerin. Aber in diesem Fall ist nicht nur das fertige Bild das Kunstwerk, sondern schon das Video über den Entstehungsprozess, das einen vollkommen in seinen Bann zieht. Dave Kaufmann erzeugt eine starke Sogkraft mit seinen Bildern, die er mit dem Streichquartett No 3: Mishima von Philip Glass dramatisch in Szene setzt.

via @GuyKawasaki

Danke an @frauellen0812 für den Hinweis auf Twitter, dass der Künstler eine Künstlerin ist.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

Meine beruflichen Seiten

Sinnvoll helfen:

Juchem Shop

Archive

Meine Bücher

November 2017
M D M D F S S
« Mai    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

iPhone Schnappschüsse

Blog Stats

  • 140,975 hits