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„Welche fünf Bücher bedeuten Dir so viel, dass Du sie nicht mehr hergeben würdest?“ Das ist die Frage, die Melanie Voss und Philippe Wyssen den unterschiedlichsten lesebegeisterten Menschen stellen. Menschen die von Berufswegen mit Büchern zu tun haben, als Schriftsteller, Übersetzer, Bibliothekar oder Menschen, die sich schlicht und ergreifend ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen könnten, sehr frei nach Loriot: Ein Leben ohne Buch ist möglich, aber sinnlos.

Vom ersten Eintrag an verfolge ich das Blog: Fünf Bücher und bin begeistert welche Bücher da empfohlen werden. Mehr als einmal hat mein Mausfinger nervöse Zuckungen bekommen und die vorgestellten Bücher sind schwubsdiwups in den amazon Einkaufswagen geflogen. Immer mit der Ausrede im Hintergrund, es ist ja nicht nur für mich, die Erlöse die mit dem Fünf Bücher Affiliate Konto gesammelt werden, gehen zu 100% in einen wohltätigen Zweck den die Leserinnen und Leser mitbestimmen dürfen.

Ihr seht, ich war und bin von der Idee richtig begeistert. Und als Melanie dann anfragte, ob ich nicht Lust hätte meine Fünf Bücher auch dazu beizusteuern, da kannte meine Begeisterung keine Grenzen. Und dann ging das Dilemma los, fünf Bücher, nur fünf Bücher aus all den Hunderten von Büchern, die ich verschlungen habe, die mich gefesselt und in den Bann gezogen haben. Mir Nachdenkliches serviert und mit Unverdaulichem allein gelassen haben. Nur fünf. Wie herzlos. Glücklicherweise eilte es nicht, und so konnte ich mit meinen Fünf Büchern eine ganze Zeit lang schwanger gehen. Einige Bücher die in Frage kamen, habe ich nochmals gelesen und von den fünf die es dann geworden sind drei.  Und das Schöne, sie hatten mir heute noch mal etwas ganz anderes zu sagen als damals.

Welches meine Fünf Bücher sind, das könnt ihr hier nachlesen. Ein kleiner Hinweis sei mir aber noch erlaubt. Ich habe alle mir einfallenden Tricks angewendet, um noch ein paar Autoren und Bücher mit einzuschmuggeln. Z.B. in dem ich mich für das zum Blogpost gehörende Foto einfach in meine Bibliothek gesetzt habe. In meinem Rücken alles von John Irving (ich konnte mich beim besten Willen für keins seiner Bücher entscheiden, ich liebe so viele davon), auch Oscar Wilde steht da und und und. In der Hand halte ich „Das Balladenbuch“ und im Blogpost habe ich beim Text zum 5. Buch noch ein weiteres Lieblingsbuch versteckt. Ich sage nur: 42.

Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Melanie und Philippe für die netten Worte die sie für mich gefunden haben und natürlich für ihre großartige Idee, die sie mit so viel Herzblut vorantreiben und Anregungen von außen nicht nur sehr offen aufnehmen, sondern auch umsetzen. Ich freue mich auf alle Fälle noch auf viele Büchernarren und ihre prägenden Bücher.

Wer mein Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich begeisterte Leserin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bin. Von der Qualität der Artikel, über die Auswahl der Themen bis hin zur Gestaltung, finde ich sie mit Abstand das überzeugendste Print Produkt am Sonntag. Das Thema Gestaltung war es auch, das mich vor gut anderthalb Jahren dazu bewogen hat, den Titel der FAS jeden Sonntag zu fotografieren. Die Bilder in einem Video hintereinander geschnitten, ergaben einen tollen Rückblick auf das Jahr 2009. Auch in diesem Jahr habe ich wieder Sonntag für Sonntag für Sonntag diese überragende Titelgestaltung, die auch schon mehrfach preisgekrönt wurde (also nicht nur der Titel, sondern die ganze Zeitung), ins Bild gesetzt, zu finden in meinem Flickr Account. Wie man sehen kann, wird die obere Hälfte des Titels meist von einem Thema mit passendem, großartigem Foto dominiert.

Und heute? Heute bin ich erst mal verwirrt, als ich die FAS aus dem Briefkasten nehme. Eine halbe Seite widmen sie dem Thema D-Mail, dem sicheren E-Mail-Angebot der Post? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Der zweite Blick zeigt dann, dass es sich um eine – für die FAS neue – Werbeform handelt, die  von anderen Printprodukten schon hinlänglich bekannt ist.

Ich hoffe sehr, dass dies das erste und das letzte Mal sein wird. Nicht, dass mich die Anzeige stört, die kann man ja einfach entfernen, aber der darauf abgestimmte Seitenaufbau und die Beliebigkeit der Titelseitengestaltung, die stört mich doch sehr. Nehmt den Kopf weg und es könnte jede andere Zeitung sein, die herausragende Gestaltung mit der sich die FAS bisher wohltuend von der Konkurrenz abgehoben hat, die ist mit diesem Zugeständnis an Anzeigenwerbung dahin.

Sehr schade.

So lautet der Titel des neuen Buchs von Gilbert Keith Chesterton das erstmals auf Deutsch erscheint.

Aus der Ankündigung zur Buchvorstellung:

Alle Kriminalgeschichten sind Maskenspiele, und Chesterton war ein Meister in dieser Kunst. Zum hundertsten Geburtstag seines berühmtesten Detektivs, Father Brown, erscheint eine Sammlung von Texten, die bis auf wenige Ausnahmen noch nicht auf Deutsch greifbar waren. Der ganze Kontext, der Nährboden für seine Kriminalliteratur wird hier freigelegt. Dabei sehen wir Chestertons „Blick in den eigenen Abgrund“, verfolgen die Aktualität von „Jekyll und Hyde“ und erfahren viel über Chestertons Sicht auf unsoziale und verbrecherische Strukturen seiner Zeit. Zu oft stellt sich „Die Unschuld des Kriminellen“ zu spät heraus!Darüber hinaus aber werden „Regeln für literarische Mörder“ aufgestellt und berühmte Schriftsteller-Kollegen wie Conan Doyle, Edgar Allen Poe und selbst Edgar Wallace gewürdigt.

Zwei bisher unbekannte Detektivgeschichten eröffnen und beschließen den Sammelband, den Pfarrer Matthias Marx gemeinsam mit Boris Greff herausgegeben und kommentiert hat.

Die Buchvorstellung findet statt

In unseren Breiten ist er vor allem für eins bekannt, für die Hauptfigur in seinen Krimis: Father Brown. Die Rede ist von Gilbert Keith Chesterton, britischer Journalist und Buchautor. Und witziger weise ist es auch ein Pastor, dem Eppelborn am heutigen Donnerstagabend einen kulturellen Höhepunkt zu verdanken hat. Vorgestellt wurden 2 Bücher: „Der unsterbliche Mensch“, ein in den letzten Jahren vergriffenes Meisterwerk und eine Sammlung von Essays mit dem Titel „Die englische Weihnacht“. Beide Bücher gäbe es ohne Matthias Marx, Pastor von Eppelborn, ausgewiesener Experte von Chesterton und glühender Fan, nicht. Beide hat er auf dem „Gewissen“. Bei „Der unsterbliche Mensch“ in der Initiierung der Neuauflage und dem Schreiben eines Nachwort zur Wirkungsgeschichte. Bei den Essays für die Zusammenstellung der Texte und als Herausgeber.

Zur Vorstellung der Bücher reiste Dr Alexander Kissler an, der zurzeit auf der Frankfurter Buchmesser sein neuestes Werk „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“ vorstellt. Auch er, der Journalist und Buchautor ist ein ausgesprochener Chesterton Kenner und Fan. Chesterton habe ihn als er sein Buch: „Der aufgeklärte Gott. »Wie die Religion zur Vernunft kam“ beim Kampf mit den Neoatheisten vor allem mit seinen beiden Büchern „Ketzer“ und „Orthodoxie“ „beigestanden“. Die Verehrung von Chesterton geht sogar so weit, dass die hinter ihm fahrenden Autofahrer die Chance haben durch das Lesen eines Aufklebers mit Chesterton Zitat:

“Break the Conventions
Keep the Commandements“

den richtigen Weg gewiesen zu bekommen.

In seiner Vorstellung von Chesterton bezeichnet er ihn als einzigartige Mischung von Glaubensstrenge, Streitlust, Gedankentiefe und unerschütterlichem Optimismus. Er zwinge Dinge zusammen, die nicht zusammen gehörten und arbeite unentwegt mit Paradoxa.

„Der unsterbliche Mensch“ wurde von Chesterton als Antwort auf die atheistische Schrift von H.G. Wells: „Die Geschichte unserer Welt“ verfasst. Wie Wells beginnt er bei den Neandertalern in den Höhlen, die nach Chestertons  Auffassung aber Künstler sind, was sich ja zweifelsfrei an den Wandmalereien beweisen lässt, im Gegensatz zur Mordtheorie von Wells, nachdem sich die Männer im Kampf um die Frauen mit einem Knüppel die Schädel eingeschlagen haben.

Chesterton: „Nur der Mensch kann sich Gedanken darüber machen ob er ein Affe ist“ und „Bäume haben keine Dogmen“

Alleine die weitere Besprechung dieses Buchtitels wäre einen Blogpost wert.

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oder  „Warum Chesterton uns heute gut tut“

Unter diesem Titel lädt die Pfarrgemeinde Eppelborn am Donnerstag, dem 15.Oktober, 20.00 Uhr in den Eppelborner Pfarrsaal zu einer Buchvorstellung mit Dr. Alexander Kissler, München und Pfarrer Matthias Marx, Eppelborn, ein.

Gilbert Keith Chesterton (1874 – 1936), der britische Meister des Paradox, schrieb 1925 eine christliche Antwort auf H. G. Wells atheistische Weltgeschichte. Er nannte sie: „Der unsterbliche Mensch“. Nach knapp 80 Jahren ist dieses Buch, eines von Chestertons Meisterwerken, endlich wieder auf Deutsch zugänglich.

Der Bonner Verlag nova et vetera hat es neu aufgelegt, mit zusätzlichen Texten des Dichters, mit einem Vorwort des Münchner Erzbischofs Dr. Reinhard Marx, mit einem Nachwort zur Wirkungsgeschichte von Pfarrer Matthias Marx.

Derselbe Verlag hat ebenso eine völlig neue Essay-Sammlung Chestertons herausgegeben: „Die englische Weihnacht“. Alle Texte erscheinen erstmals auf Deutsch und zeigen Chestertons dichterische und theologische Begabung, das Weihnachtsfest in origineller und ungewohnter Weise zu kommentieren. Beide Bücher werden an diesem Abend vorgestellt.

Dr. Kissler und Pfarrer Marx würdigen gemeinsam Chestertons Kampfansage gegen aggressiven Atheismus und falsche Frömmigkeit. Dr. Alexander Kissler, Jahrgang 1969, schreibt für die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ zu Themen aus Gesellschaft und Religion. Seine letzten Bücher sind: „Dummgeglotzt„, „Deutschlandtheater“ und „Der aufgeklärte Gott„. Der Autor schreibt scharfzüngige Streitschriften, seine Spezialität ist das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Pfarrer Matthias Marx, Jahrgang 1954, ist seit sechzehn Jahren katholischer Pfarrer von Eppelborn im Saarland und Herausgeber mehrerer Werke von Chesterton.

Dr. Alexander Kissler: „Wenn man Stunde um Stunde atheistische Streitschriften liest, wenn man Ernst Haeckel, Karlheinz Deschner und Michael Schmidt-Salomon zu begreifen versucht, dann braucht man zuweilen ein Gegengift. Chesterton verbindet auf ungewöhnliche Weise Optimismus und Gedankenschärfe, Konfliktfreude und Gelassenheit. Daran fehlt es uns heute – auf beiden Seiten. Damit das neue Bündnis von Glaube und Vernunft gelingen kann, damit die unvernünftigen Dogmatiker des religiösen wie des atheistischen Fundamentalismus nicht das letzte Wort haben, brauchen wir vor allem das: Eine Neugier auf jedes neue Wissen und jene Gelassenheit, die die Verwurzelung schenkt in dem, was war. Chesterton besaß beides.“ (kath.net 11.03.08)

Die beiden Neuerscheinungen sowie verschiedene Werke von Dr. Alexander Kissler können an diesem Abend erworben werden. Der Eintritt im Eppelborner Pfarrsaal ist frei.

Der Höhepunkt einer jeden Woche ist der Sonntag. Nicht weil ich da nicht arbeiten müsste oder ausschlafen könnte, sondern weil ich 1. in aller Ruhe und solange ich will laufen gehen kann (laufen gehen, im Deutsch Aufsatz würde jetzt Ausdruck in rot und mit Ausrufungszeichen am Rand stehen) und weil ich 2. jede Menge Zeit für meine geliebte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung habe. Bevor ich dieses Kleinod an Schreibkunst und Gestaltung allerdings aufschlage, mache ich seit Dezember, die treuen Leser meines Blogs und die Verfolger von @ApfelMuse wissen Bescheid, ein Foto der Zeitung in wechselndem Umfeld.

Heute nun war ich bei einer Lesung. Und nein, nicht bei irgendeiner Lesung. Autor war der von mir sehr geschätzte Feuilleton Redakteur der FASZ Nils Minkmar, der aus seinem Buch: „Mit dem Kopf durch die Welt“ vorlas und im Anschluss mit Heiko Maas darüber diskutierte.

Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen mein FASZ-Sonntagfoto diesmal mit Human Touch zu pimpen, hatte ich doch „Zugriff“ auf einem waschechten Journalisten ebendieses Blattes. Durch die Vermittlung von Ulrich Commercon war Nils Minkmar bei meinem Eintreffen schon gebrieft und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, für mich, die 0815 Bloggerin vom Land, mit Zeitung zu posieren.

Nils Minkmar mit FASZ im Rathaus Saarbrücken

Nils Minkmar mit FASZ im Rathaus Saarbrücken

Nach ausführlicher Lesung, u.a. wie er die Asche seines Großvaters entsorgte (die Passage mir der ich im Buch die größeren Probleme habe) über die Erfahrungen anlässlich des Bush Besuchs in Heiligendamm, stellte er sich Publikum und Heiko Maas zur Fragerunde.

Leider war im voll besetzten Rathaussaal nicht alles zu verstehen, zwei Bonmots möchte ich hier aber wiedergeben, wenn auch nur sinngemäß, nicht wörtlich:

„ Das ganze Land spielt Theater. Die Autos mit denen die Leute im Urlaubsstau stehen wurden über die Abwrackprämie finanziert, der Urlaub wird auf Pump gemacht und zuhause wartet die Kurzarbeit.“

Und: „Manchmal wünscht man sich in der Politik eine Art TÜV.“

Danach wurde noch viel über die Krise parliert und über die Rolle der Wirtschaft. Und hier kommt nun meine Bitte. Könnte mal bitte jemand bei den vielen Diskussionen über die Krise und ihre Auslöser unterscheiden zwischen Konzernen und Mittelstand? Hat schon mal jemand wahrgenommen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Managern und Unternehmern? Natürlich gibt es auf Seiten der Konzerne und Banken „Gute“ und mit Sicherheit gibt es „Böse“ im Mittelstand und bei den Unternehmern. Aber ich möchte doch eine Lanze brechen für ganz stink normale Unternehmer wie mich, die sich einbilden mit Mitarbeitern, Kapital, Umwelt und Moral verantwortungsvoller umzugehen, als diejenigen die Auslöser der Krise waren und bis heute NICHTS dazu gelernt haben, sondern weltweit, und von den Regierungen ungestraft, so weitermachen wie bisher.

Der von Herrn Minkmar geforderte TÜV für die Politik würde der Wirtschaft daher auch nicht schaden.

Im Übrigen kann ich das Buch von Nils Minkmar nur wärmstens empfehlen. Wundervoller Schreibstil, gepaart mit Loriothafter Beobachtungsgabe und gespickt mit Bonmots, ist es von der ersten bis zur letzten Seite ein Vergnügen zu lesen.

3089201314_a05b849db9Der perfekte Sonntagmorgen im Winter hat als Zutaten ein gemütliches Feuer im Kachelofen, eine gute Tasse Cappuccino und die FASZ. Irgendwann kam mir die Idee diese „Idylle“ Sonntag für Sonntag als Foto festzuhalten. Immer die gleichen Zutaten, Feuer, Tasse, FASZ. Als die Zeit des Kachelofens mit steigenden Außentemperaturen dann zu Ende war, kam über Twitter von @mellcolm der Tipp, ich solle doch einfach mal die Location wechseln. Gesagt, getan. Seit dem versuche ich jeden Sonntag die FASZ für meine wachsende Fangemeinde (zur Zeit sind es mindestens 7 eingefleischte Fans) an verschiedenen Orten zu positionieren. 

faszmartinAm letzten Sonntag als ich unterwegs war und keiner FASZ habhaft werden konnte, hat ein treuer Follower bei Twitter @textundblog kurzerhand die Regie übernommen.

Bis heute morgen ging auch alles gut. Same procedure as every Sunday: Beim wachwerden schon über  das heutige Motiv nachgedacht, zum Briefkasten, Set aufgebaut, Cappuccino zubereitet, es konnte also losgehen. Tja nur leider hatte ich heute die Rechnung ohne die Wankelmütigkeit meiner FASZ gemacht. Ein kurzes Einknicken und schon hatte ich den Salat. Der leckere Cappuccino ergießt sich über die Dielen, statt die Krönung des sonntäglichen Lesegenusses zu sein und die Zeitung hat nichts besseres zu tun wie ein aufgedrehter 4 jähriger in die Kaffeepfütze zu springen und somit jedes nette Motiv zu zerstören. Etliche Weinkrämpfe später, als ich mich entschloss, dieses Debakel nicht unter den Teppich zu kehren sondern ehrlich und schonungslos der Fangemeinde zu präsentieren (bevor es von investigativen Twitterern doch enthüllt wird) gibt dann das iPhone seinen Geist auf und als auch dieser Stolperstein gerichtet ist und endlich, endlich das Sonntagmorgenfoto im Kasten, wird das Ganze nicht automatisch zu Flickr hochgeladen.

photo

Nun frag ich mich, wenn schon der Flügelschlag eines Schmetterlings im brasilianischen Urwald einen Tornado auslösen kann, löst mein Haushaltsunfall dann vielleicht ein Wahldebakel aus?

Alle Fotos aus der Serie findet Ihr bei Flickr

El_Shado, www.photocase.com

Foto: El_Shado: Tor zum Himmel, http://www.photocase.com

Meine Freundin Katja verschickte vor Jahren folgendes Gedicht als Weihnachtsgruß:

Wär`uns der Himmel immer so nah
Und uns´re Arme immer so offen,
Fänden viele sicher die Kraft
Wieder zu hoffen.

Wär`n unsre Herzen immer so weit
Und lernten wir, in Frieden zu leben,
Fänden viele sicher die Kraft,
Nicht aufzugeben

Das Glück braucht keine bunten Schleifen
Und Liebe keine Jahreszeit
Wir könnten täglich nach den Sternen greifen,
Sie sind nicht so weit.

Der Lichterglanz muss nicht verblassen
Auch, wenn die Kerzen bald verglüh`n.
Dann wären Gold und Silber
Mehr als Farben, die vorüber zieh`n.

Wär`uns der Himmel immer so nah!

Die Eiskrippe von Graz habe ich im Kroatien Blog von Tina Weigert entdeckt. Von ihr stammen auch die Bilder.

1_-_krippe

Foto:

8_-_krippe1

Bei Curious Traveller habe ich folgende Worte gefunden:

Wenn unser größtes Bedüfnis
Wissen gewesen wäre,
dann hätte Gott uns
einen Lehrer geschickt.

Wenn unser größtes Bedürfnis
Technologie gewesen wäre,
dann hätte Gott uns
einen Wissenschaftler geschickt.

Wenn unser größtes Bedürfnis
Geld gewesen wäre,
dann hätte Gott uns
einen Banker geschickt.

Wenn unser größtes Bedürfnis
Spaß gewesen wäre,
dann hätte Gott uns
einen Entertainer geschickt.

Aber unser größtes Bedürfnis
war Vergebung,
deshalb schickte Gott uns
einen Erlöser.
Autor unbekannt

Mein Lieblings-Weihnachtslied gesungen von Luciano Pavarotti und Jose Carreras .

Und zum guten Schluss wird die Weihnachtsgeschichte neu erzählt. Mich hat es zu Tränen gerührt (aber ihr müsst schon bis zur Mitte durchhalten, am Anfang ist es etwas schrill). Es tut mir leid, dass ich dieses Video nur in Englisch gefunden habe.

Vielen Dank Euch allen, die Ihr mich durch die Adventszeit begleitet habt. Vielen Dank für liebe Mails, aufmunternde Worte, nette Kommentare und für Eure Offenheit. Euch und  Euren Familien wünschen wir von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest in Harmonie und Frieden.

Weihnachten 2007

Weihnachten 2007 Andrea, Johanna und Niklas

Das Schlusswort gehört Charles Dickens (übermittelt von Steffi):

Ich werde Weihnachten in meinem
Herzen ehren und versuchen,
es das ganze Jahr hindurch
aufzuheben!“

Irina, Grefrath

Foto: Irina, Grefrath

Mein Lieblings-Weihnachtsgedicht stammt von Theodor Fontane:

Weihnachten

Noch einmal ein Weihnachtsfest
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm‘ ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Theodor Fontane (1819 – 1898)

Noch hält die Tür eine kleine Vorwitznase von den Geschenken fern.

Karsten Jipp, www.photocase.com

Foto: Karsten Jipp, http://www.photocase.com

Was soll ich nur schenken? Die Prinzen haben sogar schon ein Lied zu diesem Dilemma gedichtet und würde man eine Hitliste der am meist gestellten Fragen aufstellen, wäre das mit Sicherheit die unangefochtene Nummer Eins. Zeit also, dass dieses Türchen eine wichtige Hilfestellung anbietet, einmal traditionell in Versform und einmal neumodisch als YouTube Video.

Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die bedachten
die Gaben wiegen,
sei Dein Gewissen rein.
Schenke herzlich
und frei.
Schenke dabei,
was in Dir wohnt
an Meinung, Geschmack
und Humor,
so dass die eigene
Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist
ohne List.
Sei eingedenk,
dass Dein Geschenk
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz

Video wieder mit einem Spezial Gruß an meine Schwester, wegen der Musik 😉 Lang, lang ist es her, dass wir auf dem FGTH Konzert waren…

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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