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Am 8. Dezember ist das Türchen (für mich) schon durch den katholischen Kalender vorgezeichnet, denn heute feiern die Katholiken die unbefleckte Empfängnis Marias. Und bitte nicht verwechseln mit der Jungfrauengeburt. Wer es genauer wissen möchte kann ja auf kathpedia nachlesen.

Ich möchte euch anlässlich dieses Tages mit einem wunderschönen Ave Maria erfreuen, dass ich auf kathtube gefunden habe. Es singt der Londoner Knabenchor: Libera.

Im Blog von Reginas Gedankenwelten gibt es ein Ostergewinnspiel und auch wenn mich Netzgewinnspiele normal eher weniger interessieren, hat mir hier die Aufgabe gefallen: Man soll in den Kommentaren sein Lieblingsgedicht posten. Und eins meiner Lieblingsgedichte ist: „Sozusagen grundlos vergnügt“ von Mascha Kaléko. Und weil es so schön ist und so gut in jede Lebenslage passt und ihr vielleicht die großartige Mascha Kaléko noch nicht kennt, hier das wundervolle Gedicht.

Leider ist es aus Urheberrechtsgründen verboten das Gedicht, auch auszugsweise, wiederzugeben. Das ist sehr schade, vor allem, da mit dem Gedicht viele meiner Blogleser die Mascha Kaléko nicht kennen, bestimmt auf sie neugierig geworden wären. Und der ein oder andere hätte sich bestimmt auch einen ihrer Gedichtbände gekauft, so wie ich es damals getan habe, als ich vor ein paar Jahren über sie gestolpert bin. So bleibt mir nur der Hinweis, sich mit dieser wundervollen Dichterin, ihren Gedichten und ihrem Leben näher zu beschäftigen. Es lohnt sich.

Und wenn ihr den Titel des Gedichtes googlet, dann werdet ihr es auch finden. Ich frage in der Zwischenzeit mal nach, unter welchen Umständen einer Veröffentlichung zugestimmt wird bzw. was es kostet.

 

Bild: Claudia Schramm

Ist die folgende Geschichte nicht wunderschön? Der Verfasser ist unbekannt, gefunden habe ich sie bei: Ina Mahe

Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches, kleines Mädchen zu mir.

Sie sah mich an und fragte: „Warum bist du so traurig?“

„Ach“, sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.“

„Hm…“, meinte das Mädchen „wo hast Du denn dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hinein schauen.“

„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Tütchen!“ Wortlos reichte ich es ihr.

Vorsichtig öffnete sie es mit ihren zarten, kleinen Fingern und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte wie sie erschrak.

„Aber…“ stammelte sie, „es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voll schlimmer Erlebnisse!“

„Ja, was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“

„Hier, nimm!“ meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. „Sieh hinein!“

Mit zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch so jung war. Ich war erstaunt.

„Wo ist Dein schwarzes Tütchen?“ fragte ich neugierig.

„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum.“ sagte sie. „Es ist mir viel wichtiger mein rosa Tütchen voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich traurig bin, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Und wenn ich einmal alt bin und bald sterben werde, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis oben und ich kann sagen: ja, ich hatte etwas vom Leben, mein Leben hatte einen Sinn!“

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lang ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer… bist auf einen kleinen, zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Beim Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg und machte nur einmal kurz Halt – beim nächsten Mistkübel, um mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

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Im AdventPodcast erzählt Judith Rachel, wie Weihnachten in Chile und speziell, bei Esperanza gefeiert wird, die damit den Förderverein Esperanza – gemeinsam sind wir Hoffnung e.V. vorstellt.

Nach Weihnachten ist vielleicht die Zeit der Adventskalender vorbei, aber wer im Besitz eines iPhone oder iPad ist, kann sich mit der App: 12 Geschenke vom 26.12. bis zum 6.1. jeden Tag ein Geschenk downloaden.

 

Meise

Bild: Claudia Schramm

Stellt euch die folgende Situation vor: Ihr sitzt in einem großen Einkaufszentrum und trinkt gemütlich Kaffee, als auf einmal eine Frau aufsteht und das Halleluja von Händel in ihr Handy singt. In dieses Halleluja stimmen nach und nach 100 Teilnehmer ein und gestalten so einen großartigen Flasmob. So passiert in einem großen Einkaufszentrum, veranstaltet von Alphabet Photography. Ein Gänsehaut Video

Den Tipp zu diesem Video bekam ich über Twitter von Kerstin Paar: @MobReiseagentur

Der AdventPodcast von Bianca stellte gestern die Creative Commons (eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet) und die  Geschichte: Gedanken Päckchen vor.

Auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat einen eigenen Web-Adventskalender, in dem jeden Tag interessantes zum Thema Ernährung  und kann an einem Gewinnspiel teilnehmen

 

Bild: Claudia Schramm

Dieses Video setzt wieder ein bißchen Englisch voraus, ist aber so schön, dass ich es unbedingt mit euch teilen möchte.

Erstellt wurde es von Jean-Sébastien Monzani. Die Seite ist wirklich einen Besuch wert.

Das gestrige Türchen im AdventPodcast unterstützt NITYA SEVA, ein Verein der sich seit dem Jahr 2000 in Bhopal / Indien um Straßen-, Slum-, Waisen- und um kranke Kinder kümmert sich. Zu hören ist das Gedicht „Das Gewand“. Geschrieben von Judith Feiks.

Einen sehr schöne Adventskalender findet ihr bei Etelka Kovacs-Koller. Sie stellt ihre Bilder in schwarz-weiß zum downloaden und ausmalen zur Verfügung. Tolle Idee und außergewöhnliche Bilder.

Orgel der Benediktinerabtei Tholey

Heute fand in der Benediktinerabtei in Tholey das letzte Konzert der diesjährigen Tholeyer Orgeltage statt. Und es war ein wirklich außergewöhnliches Konzert. In Zusammenarbeit mit dem Musikfestival Orgel ohne Grenzen wurde ein „Festliches Konzert für Trompete und Orgel“ gegeben. Philippe Delacour, Professor am Metzer Musikkonservatorium und Organist der Metzer Eglise Notre Dame und Joel Schwartz, Konzerttrompeter aus Straßburg spielten Stücke von Georg Friedrich Händel, Leopold Mozart, Johann Sebastian Bach und John Stanley. Es war ein überwältigendes Musikerlebnis. Mit meinem iPhone habe ich die Zugabe mitgeschnitten. Das Stück heißt: Trumpet Voluntary. Und dank tatkräftiger und unermüdlicher Hilfe von Martin Unverdorben der mich als  @wissenmachtnix über Twitter durch die Klippen von WordPress gelotst hat, könnt ihr es euch auch anhören. Das Hochladen in den Blog hat übrigens länger gedauert als der Besuch des Konzerts.

Nachtrag: Habe den Mitschnitt nach den Hinweisen von @violinista und @illiconvalley entfernt. Ich werde mich um eine Erlaubnis bemühen.

Foto: © outdoorsman - Fotolia.com

Stress ist nicht gesund, das wissen wir alle. Aber hey, irgendwie ist es doch auch cool wenn man sehr gestresst ist, nach der Formel: Viel Stress = ich bin wichtig.

Die Meldungen die ich heute zum Thema Stress gelesen habe, finde ich allerdings sehr beunruhigend:

Die erste Meldung:

Diabetes und Depression in Kombination ist gefährlich. In dem Artikel heißt es: Depressive Störungen können mit einem stressbedingten Anstieg der Kortisolwerte im Blut einhergehen.

Die zweite Meldung ist noch schlimmer und berichtet davon, dass

„Dauerhafte Hochspannung in der Lebensmitte das Demenzrisiko drastisch erhöht.“

Zufällig hat mir gerade heute eine sehr gute Freundin eine wundervolle Geschichte in die Hand gedrückt, die man auch in Beziehung zu dem Stress stzen kann, den man/frau sich macht:

Ein alter Cherokee-Häuptling erzählt eines Abends seinem Enkel eine Legende.
Er sagt: „Mein Sohn, der Kampf zwischen zwei Wölfen tobt in jedem von uns.

Einer ist böse.
Er ist Ärger, Neid, Eifersucht, Sorge, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid,
Schuld, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz und Egoismus.

Der andere ist gut.
Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Güte, Wohlwollen,
Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und Glaube.“

Der Enkel dachte eine Minute darüber nach und fragte seinen Großvater dann:
„Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete:
„Der, den du fütterst.“*

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Zu Muttertag gibt es anscheinend nur schwarz oder weiß. Entweder man empfindet es als vollkommen überflüssig, nach dem Motto: Muttertag sollte jeden Tag sein, davon profitiert doch nur die Blumenindustrie und und und, oder man findet es richtig die Mütter an einem bestimmten Tag in den Mittelpunkt zu stellen. Ich finde es schön, dass es einen Muttertag gibt. Und ich habe mich immer sehr über die Gedichte gefreut, die meine Kinder im Kindergarten gelernt hatten, über die kleinen liebevoll gebastelten Geschenke und über die netten Worte die sie mir schreiben. Ich freue mich über den Blumenstrauß, den ich jedes Jahr von dem stolzen Großvater meiner Kinder bekomme und ich freue mich über die Freude meiner Mutter über das, was wir für sie ausgesucht haben. Und nicht zuletzt über eines der ganz wenigen gemeinsamen Mittagessen, an dem mal nicht die Arbeit im Mittelpunkt des Gesprächs steht.

Aber vielleicht ist das Schönste am Muttertag, dass ich an diesem Tag auch ganz verstärkt an die Menschen denke, die mich erst zu dem gemacht haben was ich heute bin: Meine Kinder, die ich über alles liebe.

Heute morgen habe ich dann bei Twitter ein Video gefunden, das mich so berührt hat und das dies so schön in Bild und Text vermittelt, dass ich es gerne mit euch teilen möchte. Claudia, die Schöpferin meiner wundervollen Adventsbilder hat es gepostet, und wenn ihr auf Twitter seid, folgt ihr doch bitte: @indivisuell.

Und wenn ihr einer Mama jetzt noch einen Riesengefallen tun wollt, clickt doch bitte auf das Video meines Sohnes bei youtube. Warum? Das steht im letzten Blogpost. Mehr über die beste Tochter von allen erfahrt in ihrem Blog: Kirschplunder und auf Twitter: @chailattetogo.

Heute habe ich einen Mitarbeiter im Krankenhaus besucht. Es war schon der zweite Besuch. Beim ersten Mal vor ca 4 Wochen stand die Amputation von 2 Zehen in Folge einer Diabeteserkrankung kurz bevor. Heute nun, war auf die Zehenamputation die Amputation von Fuss und halbem Unterschenkel erfolgt. Die OP war Donnerstag und ehrlich gesagt hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Besuch. Wie verhält man sich gegenüber einem Menschen, dessen ganzes Leben auf dem Kopf steht, dem die Möglichkeit genommen wurde, sich jemals wieder so durchs Leben zu bewegen, wie er das gewohnt ist, der nichts so sehr liebt wie mit seinem Hund spazieren zu gehen, und dem dies nun nicht mehr möglich sein wird.

Ich hatte erwartet einen zutiefst deprimierten Menschen vorzufinden. Einen Menschen, der mit seinem Schicksal hadert und der dem nachtrauert was einmal war und nie wieder sein wird. Und nicht zuletzt einen Menschen, der von den Nachwirkungen der ja mal gerade 2 Tage zurückliegenden OP noch sehr mitgenommen ist.

Aber es kam ganz anders. Herr Kutscher (Name stimmt natürlich nicht :-)) sass aufrecht im Bett. Sah aus wie immer, außer, dass da eben ein Stück fehlte. Auf die Frage wie es ihm ging, betonte er, wie froh er sei, dass die Schmerzen, die er vor der Amputation hatte, jetzt vorbei seien. Meine vorsichtige Frage, ob er vielleicht im Rollstuhl mit nach draußen kommen möge, beantwortete er mit: „Na klar“. Ich hatte gar keine Zeit mir Gedanken zu machen, wie er in den Rollstuhl kommt. Mit einer Selbstverständlichkeit, als würde er sich schon immer so fortbewegen, schwang er sich in den Rollstuhl und fuhr selbst zum Fahrstuhl. Auch schieben sollte ich ihn nicht, das ginge schon. Und auch das Manövrieren im Café, das wir nach unserem Ausflug nach draußen ansteuerten, gelang ihm, als hätte er  jahrelange Übung.

Auf meine Frage ob er denn nicht sehr traurig sei, meinte er nur lapidar: „Warum denn? Ich kann es ja doch nicht ändern.“ Im Übrigen seien die Schwestern nett, die Ärzte kompetent, er müsse ja nur noch 2 Wochen im Krankenhaus bleiben, dann ginge es in die Reha und zuhause käme er bestimmt auch zurecht, es sei ja alles flach, ohne Stufen.

Der Besuch heute im Krankenhaus hat mich wirklich tief berührt und mit ganz viel Hochachtung für einen so tapferen und bemerkenswerten Menschen erfüllt, der seit heute für mich ein wirkliches Vorbild ist.

Gehäkelte Seelen? In einer Kirche? Das hört sich, hmm, merkwürdig an. Ist es nicht, im Gegenteil, es ist sehr sehenswert. Heute, passend zum Ostermontag wurde in der Johanneskirche in Saarbrücken die Ausstellung:

„Save our Souls“ Rettungsringe im Kirchenschiff

eröffnet.

Die Szene hat etwas sehr mystisches. 49 filigrane Gebilde scheinen im Inneren der Kirche zu schweben. In reinem Weiß hat die Künstlerin Katharina Krenkel ihre „Seelen“ gehäkelt, die hier anscheinend ihrer Bestimmung, dem Himmel, zu schweben. Ganz unterschiedlich sind sie, diese Gebilde aus weißem Häkelgarn. Da gibt es große und kleine, sehr dicht gewebte und groß maschige, es gibt krumme und akkurate, solche die abzustürzen drohen und andere die kerzengrade schweben. Beleuchtet von hellen weißen Strahlern und umrahmt von wunderschönen farbigen Glasbildern.

Leider ist die Ausstellung nur vom 5. bis zum 18. April zu sehen, aber wer die Gelegenheit hat, sollte sie sich unbedingt anschauen. Ich werde bestimmt noch mal hinfahren, denn in aller Ruhe ist es bestimmt noch beeindruckender, als im Beisein der vielen begeisterten Besucher, die der heutigen Vernissage beigewohnt haben.

Wenn es nach der Künstlerin geht, soll die Ausstellung auf Wanderschaft gehen und in den verschiedensten Gotteshäusern gezeigt werden, in Moscheen, Tempeln und Synagogen und so die Botschaft weitertragen.

Weitere Infos zu Künstlerin und Werk findet ihr auf der Terminseite der Johanneskirche.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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