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Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ fand heute  in Zweibrücken bei „Kaiserwetter“ ein historischer Umzug statt. Auf  Bitte „unserer“ Reichsgräfin Catharina, die  mit ihrem Regiment, Zofen und einer Hofdame nebst 2 Flötistinnen zum Umzug kam, nahm auch ich in meiner Eigenschaft als Hoflieferantin mit 2 Mitarbeitern und 2 Mitarbeiterinnen und 1 Pagen teil.

Unsere Barock-Brot Gruppe

Gewandet in barocke Kostüme, unseren Bollerwagen bis an den Rand voll mit leckerem Barock-Brot, machten wir uns auf den Weg. D.h. ich sollte eigentlich nicht laufen, sondern in einer wunderschön geschmückten Kutsche mitfahren. Doch es sollte anders kommen.

75 Gruppen waren gemeldet und wurden nach Themen aufgestellt. Die tollsten Kostüme und prächtigsten Kutschen waren zu bestaunen. Sogar ein 6-Spänner war dabei.

An der Spitze des Zuges in einer Kutsche fuhr die amtierende Rosenkönigin der Rosenstadt Zweibrücken begleitet von einer wirklich königlichen Hoheit Prinz Ludwig von Bayern.

Danach begann das Mittelalter. Ordensritter, Waldläufer, Mönche, Grafen, Edelleuten und Fanfarenzügen waren zu bewundern, bevor die prachtvollen Kostüme den Darstellern des „Jahrhunderts der Kriege“ Platz machte. Die Theatergruppe des Helmholtz-Gymnasiums stellte Szenen des 30-jährigen Krieges dar, Marketenderinnen und die Stadtgarde Neuerburg und die  Füsiliergarde Mainz gaben sich kriegerisch.

Unverkennbar

Nach dem Krieg dann wieder beschaulichere Gruppen: Bauern und Marktleute, Drehorgelspieler und Parforcehornbläser.

Das 5. Thema des Zuges war das Zeitalter des Barock bei dem das Saarland mit 2 Gräfinnen vertreten war: Reichsgräfin Katharina von Ottweiler und Gräfin Marianne von der Leyen. Dieses Thema wurde durch 26 Gruppen vertreten, die sehr viele Facetten dieser Zeit zeigten und mit unglaublich prunkvollen Gewändern aufwarteten.


Dem Barock folgte die Französische Revolution und am Schluss des Zuges kam dann königlich-bayerischer Glanz in die Pfalz. Ludwig II von Bayern mit Sophie und das österreichische Kaiserpaar Sissi und Franz-Josef gaben sich die Ehre und den Tausenden von Zuschauern das Vergnügen.

Und mittendrin wir. Wie schon erwähnt war für mich eine Kutsche reserviert und ich sollte dem Wagen der Gräfin vorausfahren. Schon im Vorfeld war mir etwas mulmig, denn meine letzte Teilnahme mit Pferd in einem Umzug endete mit einem Sturz.  Der mir zugedachte Wagen war sehr schön, die Pferde sahen robust und nervenstark aus und wurden von Reiterinnen rechts und links eskortiert. Was den Ausschlag gab, dass die Pferde dann doch anfingen zu buckeln und sich nicht wirklich beruhigen liessen, ich weiß es nicht. Glücklicherweise passierte das alles bevor wir uns in den Zug eingereiht hatten, so dass (hoffentlich) niemand zu Schaden kam. Ich muss gestehen, dass ich beim 1. Anzeichen der Nervosität der Pferde sehr undamenhaft die Kutsche verließ.

Kurzerhand habe ich mich dann in den Zug eingereiht und hab den Umzug laufend genossen.

Weitere Fotos von den Akteuren findet ihr in unserem Firmenblog: Schlauer Backen

Von dieser Seite noch ein Riesenlob an die Organisatoren. Die Veranstaltung war perfekt geplant und organisiert und lief, soweit ich das als Teilnehmerin beurteilen kann, reibungslos und wie am Schnürchen ab.

Wer das Ganze verpasst hat kann es sich bald im Fernsehen anschauen. Der SWR strahlt die Aufzeichnung des Umzugs am 17.10. zwischen 14.00 und 15.30 Uhr aus.

Berichte im Pfälzischen Merkur:

Barockgarten Schwarzenacker Foto: Stadt Homburg

In diesem Jahr begeht man im Saarland und in der Pfalz mit den verschiedensten Veranstaltungen „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“. Am Sonntag dem 13. Juni steht wieder etwas ganz besonderes auf dem Programm. Passend zum bundesweiten „Tag des Gartens“ wird im Barockgarten des Edelhauses (Römermuseum Homburg-Schwarzenacker) eine Matinée statt.

Aus der Ankündigung:

Mit seinem „Jardin à la Française“ – einer geometrischen Vorgaben folgenden Barockanlage – prägte der in den Diensten des „Sonnenkönigs“ Ludwigs XIV. stehende André Le Nôtre (1613 – 1700) Europas Gartenkultur. Dabei fanden die Ideen des Hofgärtners, der die berühmten Parks von Versailles, Saint Cloud, Chantilly sowie Greenwich und den Londoner St. James’ Park anlegte, auch im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Niederschlag.

Wie zeitlos Le Nôtres Ideen sind, beweist in Homburg der nach den Prinzipien des „Jardin à la Française“ neu angelegte Barockgarten des Edelhauses in Schwarzenacker, der am 13. Juni den stilgerechten Rahmen der von Georg Dhom, Freiraumplaner und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL), und Klaus Friedrich begleiteten Matinée „Flanieren wie zu Herzogszeiten“ bilden wird. Als Beitrag zum Jubiläum „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ bietet diese szenische Führung durch den „Jardin à la Française“ des Römermuseums Gelegenheit, entlang einer betont praxisnah-verständlichen Einführung mehr über das Prinzip des barocken Gartens sowie dessen verblüffend vielfältige Anwendbarkeit bei der Gestaltung moderner Anlagen zu erfahren. Die von Georg Dhom und Klaus Friedrich konzipierte Matinée ist zugleich Teil der DGGL-Aktion „Das offene Gartentor“ und soll zudem am 13.Juni – dem bundesweit begangenen „Tag des Gartens“ – das reiche „grüne Erbe“ der Saar-Pfalz-Region verstärkt ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit rücken.

Edelhaus Barockgarten

Edelhaus Barockgarten Foto: Stadt Homburg

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in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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