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Menschenleer ist der Titel  einer Ausstellung  mit Fotos von Pascal Dihé, die bis zum 11. September im Bauernhaus Habach stattfindet.

Ich habe mir die Ausstellung am letzten Wochenende angesehen und ganz selten haben mich Fotografien so unmittelbar angesprochen. Die Fotos zeigen Aufnahmen verlassener Bauernhäuser und Mühlen aus Lothringen und Luxemburg. Räume die jahrzehntelang von der Welt vergessen waren und durch die Fotografien von Pascal Dihé eine besondere Schönheit und Transzendenz bekommen. Die Bilder entwickeln eine ganz besondere Sogkraft und ziehen einen in eine mystische Welt hinein, die so nie existiert hat, die aber mit ein wenig Phantasie im eigenen Kopfkino die schönsten Geschichten entstehen lässt.

Pascal Dihé: Helix

Mich haben die Fotos sofort in ihren Bann geschlagen und ich kann meinen saarländischen Leserinnen und Lesern nur empfehlen sich diese Ausstellung unbedingt anzuschauen.

Die Bilder im liebevoll restaurierten Habacher Bauernhaus anzuschauen hat absolut seine Vorzüge vor dem reinen Betrachten im Internet. Denn dank der Freundlichkeit des Künstlers kann ich nicht nur auf seine Webseite verlinken, sondern habe die Erlaubnis einige der ausgestellten Fotografien hier in meinem Blog zu zeigen.

Pascal Dihé: Das Haus im Wald

Mehr zur Ausstellung findet ihr in einem Artikel der Saarbrücker Zeitung:„Ich will Dinge zeigen, die vergessen sind“. Die Ausstellung ist geöffnet: Sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 06881/7117 und 7307 und 962628.

Poster: Reinhard Karger

Eine Woche im September, so hat Reinhard Karger seine Ausstellung genannt, die bis zum 3. Oktober in der Patton Stiftung in Saarbrücken zu sehen sein wird. Gezeigt werden Fotos, die am 11. September 2001 und in den Tagen danach in New York aufgenommen wurden und mit denen Reinhard Karger seinen ganz persönlichen Blick auf die Ereignisse wirft. Die Ausstellung wird begleitet von einer Internetseite, auf der wir alle aufgefordert sind, unsere Erinnerungen an diesen einschneidenden Tag zu teilen.

Ich war am Abend der Vernissage da und tief bewegt, von dem was Reinhard uns von diesen Tagen in New York erzählt hat. Das surreale, das er schildert, die Sicherheit des Bootes auf dem er sich befand, zu dem Grauen, das sich in geringer Entfernung abspielte, spiegelt sich auch in seinen Bildern wieder. Mein Tipp: hingehen und die Bilder auf sich wirken lassen und natürlich seine ganz eigenen Erinnerungen auf der Seite: „Wo warst du am 11. September“ hinterlassen. Und den Artikel: „Der letzte Sonnenaufgang zwischen den Türmen“ in einestages – den Zeitgeschichten auf spiegelonline lesen.

Morgen beginnt mir einer Vernissage die Jean Lurçat Ausstellung Malerei 1906 – 1963. Diesem zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstler, der ein unglaubliches Lebenswerk an Aquarellen, Lithographien, Ölbildern, Keramiken und Tapisserien hinterlassen hat, wurde im kleinen saarländischen Ort Eppelborn mit einem Museum ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt. Und auch wenn dieses Museum von der saarländischen Öffentlichkeit noch viel zu wenig Beachtung erfahren hat, so ist es doch über die Landesgrenzen, sowohl der des Saarlandes als auch der Republik, bekannt.

Einen Eindruck vom Werk des Künstlers und Näheres zu seiner Vita, sowie zur Entstehungsgeschichte der Jean-Lurçat-Gesellschaft findet ihr auf der Homepage. Näheres zur Ausstellung in einem Bericht der Saarbrücker Zeitung.

Ich kann an dieser Stelle eins versprechen. Wer sich Museum und Ausstellung anschaut, wird mit Sicherheit begeistert sein. Neben den gezeigten Malereien sind auch etliche großformatige Wandteppiche und eine Auswahl an Keramiken zu bewundern.

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen meiner Leser morgen im Lurçat Museum in Eppelborn zu treffen.

Der 29. Juli 1890 ist der Todestag Vincent van Goghs. Und genau 119 Jahre später schaue ich mir in Basel eine Ausstellung seiner Werke an. Die Ausstellung zeigt (mit wenigen Ausnahmen) Landschaftbilder von Vincent van Gogh, die in dieser Fülle noch nie zu sehen waren. Aus der ganzen Welt, aus berühmten Galerien und von privaten Sammlern wurden die Werke zusammengetragen, um im Baseler Kunstmuseum einen tiefen Einblick in das Schaffen dieses genialen Künstlers zu erlauben. Eine solche Ausstellung ist mit Worten nicht zu beschreiben, ich beschränke mich daher bei meinem Bericht auf das Drumherum.

Die Bedeutung und Größe der Ausstellung zeigt sich schon beim Kartenkauf. Man kann die Karten online zum selbstausdrucken kaufen, aber nicht eine gewöhnliche Eintrittskarte, sondern eine Eintrittskarte für einen festgelegten Tag die nur in einem festgelegten Zeitfenster von 1 Stunde Zutritt gewährt. In dieser einen Stunde muss man das Museum betreten haben, darf dann aber solange bleiben wie man möchte.

Handtaschen und Fotoapparate sind an der Garderobe abzugeben. Für seine Habseligkeiten – vor allem für den Geldbeutel, den man später vielleicht nochmal benötigt, um den Katalog zur Ausstellung zu kaufen – erhält man eine durchsichtige Plastiktüte. An der Garderobe wird man durch einem selbstgeschriebenen Zettel freundlich darauf hingewiesen, dass man Hunde nicht mit ins Museum nehmen darf, und nein man darf sie auch nicht an der Garderobe abgeben und auch nicht im Schließfach einsperren. Wer um Himmels willen kommt denn überhaupt auf die Idee, seinen Pfiffi oder Rex mit zu Van Gogh zu nehmen? Hunde sind doch viel eher Expressionisten Fans😉

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Bevor man nun zu den Werken von Van Gogh vordringt, kann man sich zuvor eine Ausstellung von Zeitgenossen Van Goghs anschauen. PestMonet, Degas, Gaughin sind darin vertreten.  Auch alte Meister und bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts wie Picasso und Braque zeigt das Museum.

Verblüfft war ich von dem Bild. „Die Pest“ von Arnold Böcklin. Woran erinnert euch dieses Bild? Um euch nicht mit meinen Assoziationen zu beeinflussenverrate ich nicht woran ich spontan bei diesem Bild gedacht habe, aber es würde mich brennend interessieren, ob ihr eine ähnliche Assoziation habt. Schreibt es doch in die Kommentare. Oder twittert es mir zu @Apfelmuse.

All diesen Bildern hätte man sehr viel mehr Zeit widmen können, aber es waren ja die van Gogh Bilder, die uns nach Basel geführt hatten. Die Ausstellung: „Zwischen Erde und Himmel: Die Landschaften“ wird durch eine Audioführung wunderbar erklärt. Ganz modern mit iPod ausgerüstet, bekommt man zu sehr vielen Bildern Hintergrundinfos und Erklärungen. Sehr oft kommt Van Gogh selbst zu Wort, in dem aus Briefen zitiert wird, die er an seinen Bruder geschrieben hat.

Mein Urteil: Wenn ihr Van Gogh mögt und Basel in erreichbarer Nähe liegt, würde ich mir diese Ausstellung unbedingt anschauen. Ich werde wohl noch ein zweites Mal hinfahren. Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. September 2009.

ju

Blick in die Ausstellung, Foto: ju

Heute wurde im alten Bergwerk Reden, das Dank des Projekts „Industriekultur Saar“ eine neue Bestimmung bekommen hat, die Ausstellung: „Das Auge des Himmels“ eröffnet. Gezeigt werden großformatige Fotografien die von Erdbeobachtungssatelliten gemacht wurden. Ursprünglich war die Ausstellung für den Gasometer in Oberhausen konzipiert. Das DLR, das deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt, stellt diese beeindruckenden Exponate nun dem Saarland zur Verfügung. Die einführenden Worte sprach, neben den Verantwortlichen und der Politikprominenz, der Geschäftsführer des DLR, Prof. Wörner, der mit seinem aufgelockerten und humorvollen Vortrag  die Zuhörer in seinen Bann zog. 

 

Astronauten von Saardreck besuchen die Ausstellung

Astronauten von Saardreck besuchen die Ausstellung

Er schilderte die Fragilität des Planeten Erde (Radius 6.000 km), mit der ihn umgebenden Atmosphäre (nur 100 km dick) und schuf ein Bewusstsein für die verletzliche Hülle die uns umgibt. Er gab einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des DLR, so z.B. das Aufzeigen von Rettungswegen die noch befahrbar sind, bei Katastrophen wie z.B. den Waldbränden in Griechenland und dem Tsunami in Asien. Er beschloss seinen Vortrag mit den Worten:

„Jeder Tag ist ein All-Tag.“

 Minister Karl Rauber zitierte in seiner Rede Taylor Wang – Astronaut, China/USA

„Eine chinesische Sage erzählt von ein paar Männern, die ausgesandt wurden um ein junges Mädchen zu verletzen, die aber, als sie ihre Schönheit sahen, eher zu ihren Beschützern wurden als zu ihren Peinigern. So fühlte ich mich, als ich das erste Mal die Erde sah. Ich konnte nicht anders als sie zu lieben und zu hegen.“

 Nach fast 2 Stunden Eröffnungsprogramm, mit musikalischen Darbietungen von Chorwurm , durften sich die Besucher dann endlich selbst einen Eindruck verschaffen.

Gezeigt werden die Bilder in der ehemaligen Waschkaue des Bergwerks. Mir fällt es sehr schwer mit Worten diese großartige Ausstellung zu beschreiben, aber eins ist sicher, diese Bilder MUSS man gesehen habe.

Die Ausstellung läuft bis zum 27. September 2009 und ist von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

 

ju

Exponate: Das Auge des Himmels, Foto: ju

 

Pressestimmen: SZ zur saarländischen Ausstellung, stern.de zur Ausstellung in Oberhausen

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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