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Seit vielen Jahren schon bietet unsere Pfarrgemeinde in der Fastenzeit und in der Adventszeit „Exerzitien im Alltag“ an. Dieses Jahr in der Fastenzeit habe ich zum 1. Mal teilgenommen und empfand es als große Bereicherung.

Die meisten kennen wohl das Problem, dass die Adventszeit voller Stress und Hektik an einem vorbeirauscht und tja und irgendwann ist dann Weihnachten, und vor lauter Stress ist man nicht dazu gekommen, sich auf das zu besinnen, worum es geht.

Die „Exerzitien im Alltag“ laden dazu ein, sich am Tag 3 feste Zeiten vorzunehmen um innezuhalten. Das Bistum Trier hat dazu ein Impulsheft ausgegeben, das eine hilfreiche Anleitung gibt, wie man diese Zeiten gestaltet.

Begonnen wird immer mit dem Ankommen im Raum, dem Wahrnehmen des Körpers und einem Gebet. Danach wird eine Bibelstelle gelesen, die mit einigen Gedanken erläutert wird. Im Anschluss vertieft man sich in den Dialog mit Gott, mit Jesus.

Die „Exerzitien im Alltag“ werden nicht nur in gedruckter Form vom Bistum Trier zur Verfügung gestellt, sondern auch online. Auf der Seite „Exerzitien im Alltag“ wird alles genau erklärt und man kann alle Arbeitsblätter aufrufen. Das Motto der desjährigen Exerzitien im Alltag lautet „…damit sie (wir) das Leben haben“ (vgl. Joh 10,10b).

Die Aktion des Bistums hat zwar schon am 20.11. gestartet, aber da man alle Blätter nachlesen kann, kann man auch jederzeit einsteigen.

Ich finde die Exerzitien im Alltag eine schöne Art den Tag bewusst und auf Gott gerichtet zu beginnen und der Adventszeit wenigstens ein klein wenig Raum zu geben, am frühen Morgen und am späten Abend.

Und wem das alles zu viel ist, aber dennoch ein kleiner Impuls gewünscht, der abonniert vielleicht den SMS Adventskalender der Evangelische Jugend der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und des Jugendpastoral im Bistum Magdeburg.

Wer so vorbereitet ist, für den kommt der Heilige Abend vielleicht nicht ganz aus heiterem Himmel ;-).

Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Mlynski, der die Exerzitien jahrelang in unserer Pfarrgemeinde betreut hat.

Ihm und Euch allen wünsche ich eine gesegnete Adventszeit.

Die Fürbitten des Bistum Trier fand ich heute wieder bemerkenswert gut formuliert. Bis auf die erste Fürbitte sind die Themen die angesprochen werden, solche die den meisten Menschen am Herz liegen, katholisch oder nicht. Gläubige oder Atheisten.

In Dresden treffen sich evangelische und viele katholische Christen beim Kirchentag

Wir beten für alle, die dort feiern und beten,

die nachdenken und diskutieren darüber, wo ihr Herz ist.

 

Die Energie-Wende ist beschlossen und wird geplant – die Atomkraft geht zuende.

Wir beten für alle, die für eine gerechte und ökologische Energieversorgung arbeiten

mit großer Technik und im eigenen häuslichen Bereich.

Und für alle, die einfach weniger verbrauchen von allem

 

Die Ehec-Bakterien breiten sich aus – die Ursache ist immer noch unklar.

Wir beten für die Menschen, die schwer erkrankt oder sogar gestorben sind;

für die Bauern, deren Existenz bedroht ist vom zusammenbrechenden Markt.

Und für alle, die für gesunde Ernährung aller Menschen sorgen können.

 

Wieder sterben Soldaten in Afghanistan – und im Nahen Osten ist Bürgerkrieg.

Wir beten für Politiker und Bürger, die nach friedlichen Lösungen suchen

in den vielen Konflikten auf der Erde;

und für alle, die Frieden schaffen in ihrer eigenen Umgebung.

 

Die Ärzte diskutieren, ob sie Schwerkranken helfen dürfen, sich zu töten.

Wir beten für die Kranken in unserer Umgebung.

Für alle, die sie pflegen und helfen, gesund zu werden;

und für die Menschen, die einen Sterbenden begleiten in den letzten Tagen des Lebens.

 

 

Wir beten in Stille für Menschen, an die wir jetzt besonders denken –

und in Anliegen, die uns beschäftigen.

 


Und auf eine ganz besonders gute Predigt möchte ich euch auch noch hinweisen. Ihr findet sie im Blog von Heiko Kuschen, Pfarrer der Citykirche Schweinfurt: Wo ist der Himmel?

 

St Sebastian Eppelborn

Wer mich kennt weiß, dass ich fast jeden Samstagabend die Vorabendmesse in unserer Kirche besuche.

Teil jedes Gottesdiensts sind die Fürbitten. Diese variieren von Messe zu Messe und sind meist den aktuellen Geschehnissen in der Welt angepasst. Die Fürbitten in unserer Pfarrgemeinde kommen vom Bistum Trier und werden vielleicht ab und zu noch etwas ergänzt.

Manchmal bin ich in Gedanken, wenn die Fürbitten gebetet werden, aber meistens höre ich sehr genau zu für wen oder was da gebetet wird und schon immer fand ich es sehr tröstlich innerhalb einer Gemeinschaft für das Wohl anderer Menschen und Organisationen zu beten.

Gestern Abend bin ich allerdings zusammengezuckt, als ich diese Fürbitte gehört habe:

Für die vielen Menschen, die Lebensmittel für uns alle herstellen;
für Bäuerinnen und Bauern, für Futtermittel-Hersteller, für Bäcker und Köche
und für alle, die verantwortlich sind für eine gesunde Ernährung – beten wir:

V: Du Brot des Lebens – Christus höre uns – A: Christus erhöre uns

Mir sind spontan die Tränen in die Augen gestiegen und der enorme Druck, der gerade seit der letzten Woche, seit dem pauschal unsere gesamte Industrie am Pranger steht, ist in diesem Moment enorm spürbar geworden.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, es war ungeheuer tröstlich und heilend. Die Vorstellung, dass alle Menschen in unserer Kirche, und in allen Kirchen des Bistums in allen Gottesdiensten an diesem Sonntag für uns beten, die wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen Lebens- und Futtermittel herzustellen und die wir uns unserer Verantwortung bewusst sind – das hat mich tief bewegt und wirkt noch nach. Und ich bin sehr dankbar, dass ich es erleben durfte.

Die Fürbitten kann man auf der Seite des Bistum Trier nachlesen.

Morgen ist der 1. Advent. Höchste Zeit um ein paar Tipps niederzuschreiben:

Einen tollen online Adventskalender zum selberbasteln gibt es bei der Süddeutschen Zeitung. Jedes der Türchen kann dort mit eigenen Bildern bestücken. Ich habe gestern die Türchen gefüllt und per Mail das Ganze an Johanna geschickt. Bin gespannt wie sie ihn findet. Ist wirklich eine ausgefallene Idee.

Auch auf der Seite von Advent Seite von evangelisch.de kann man sich einen online Kalender personalisieren, oder ihn mit den schönen Bildern und besinnlichen Texten, die hinterlegt sind an liebe Menschen weitersenden.

Das Bistum Trier gibt auch in diesem Jahr wieder seinen Tonpost-Adventskalender für Blinde und Sehbehinderte heraus, mit kleinen Geschichten, Gedichten, Gebeten, Rezepten, sowie einem eigens produzierten Weihnachtshörspiel. Der Adventskalender zum hören ist zu beziehen über Bischöfliches Generalvikariat. Adresse und weitere Infos hier.

Bestellt habe ich mir gestern:

„Tu nichts… Weihnachten kommt von alleine!“ Jedes Jahr dasselbe Problem. Weihnachten steht vor der Tür und der vorweihnachtliche Stress hat uns fest im Griff. Anstatt uns in Ruhe und Einkehr auf die Ankunft des Gottessohns vorbereiten zu können, hetzen wir von Termin zu Termin, um unseren Weihnachtsvorbereitungen nachzukommen.Dieser Adventskalender sorgt dafür, dass in diesem Jahr alles anders wird. In 24 Tagen nähert sich der Autor dem Kern der Weihnachtsbotschaft. Das hat sich so toll angehört, dass ich das Buch sofort bestellt habe und passend zum Titel hat dieser Adventskalender in Buchform 10 Tage Lieferzeit ;-).

Schon eingetroffen ist mein Adventskalender von „Andere Zeiten“ mit dem Titel: Der andere Advent: „Der Andere Advent“ ist ein Kalender (DIN A4 Format) für die Advents- und Vorweihnachtszeit. Eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus Geschichten, Gedichten und Bildern lädt ein, täglich einige Minuten innezuhalten – zu träumen, nachzudenken, zu schmunzeln und zu meditieren. Der Kalender begleitet seine Leser vom 1. Adventssonntag 2010 bis zum Epiphaniasfest am 6. Januar 2011.“ Ein ganz außergewöhnlicher Kalender, den ich seit vielen Jahren nicht mehr missen möchte.

Abonniert habe ich wieder die SMS im Advent. Dieses Projekt ökumenische Jugendprojekt kann man übrigens auch per Mail bekommen oder  auf Facebook verfogen.

Für Eltern kleinerer (und größerer) Kinder ist das vielleicht das richtige Hörbuch: Der kleine Nick freut sich auf Weihnachten via Kinderohren

Und noch eine kleine App: Sleeps to Christmas Lite sagt euch wie oft ihr noch schlafen geht bis zum Heiligen Abend

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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