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Stress ist nicht gesund, das wissen wir alle. Aber hey, irgendwie ist es doch auch cool wenn man sehr gestresst ist, nach der Formel: Viel Stress = ich bin wichtig.

Die Meldungen die ich heute zum Thema Stress gelesen habe, finde ich allerdings sehr beunruhigend:

Die erste Meldung:

Diabetes und Depression in Kombination ist gefährlich. In dem Artikel heißt es: Depressive Störungen können mit einem stressbedingten Anstieg der Kortisolwerte im Blut einhergehen.

Die zweite Meldung ist noch schlimmer und berichtet davon, dass

„Dauerhafte Hochspannung in der Lebensmitte das Demenzrisiko drastisch erhöht.“

Zufällig hat mir gerade heute eine sehr gute Freundin eine wundervolle Geschichte in die Hand gedrückt, die man auch in Beziehung zu dem Stress stzen kann, den man/frau sich macht:

Ein alter Cherokee-Häuptling erzählt eines Abends seinem Enkel eine Legende.
Er sagt: „Mein Sohn, der Kampf zwischen zwei Wölfen tobt in jedem von uns.

Einer ist böse.
Er ist Ärger, Neid, Eifersucht, Sorge, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid,
Schuld, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz und Egoismus.

Der andere ist gut.
Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Güte, Wohlwollen,
Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und Glaube.“

Der Enkel dachte eine Minute darüber nach und fragte seinen Großvater dann:
„Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete:
„Der, den du fütterst.“*

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Am 31.5. eines jeden Jahres ist der  Weltnichtrauchertag, ins Leben gerufen 1987 von der WHO.  Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Gender und Tabak, mit Schwerpunkt Vermarktung von Tabakprodukten an Frauen “.  Dazu bieten verschiedene Institutionen Infomaterial und Veranstaltungen an. Das Aktionsbündnis MV Rauchfrei  organisiert die Fachtagung „Frauen rauchen anders. Männer auch“. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen bietet Poster mit dem Titel„ Mädchen und Jungen im Fadenkreuz der Tabakindustrie“ und weitere Infos an. Und last but not least gibt es Infomaterial vom  Deutschen Krebsforschungszentrum.

Vielleicht können diese Aktionen und der Tag an sich den einen oder die andere RaucherIn davon überzeugen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Meine persönliche Bilanz an diesem Tag:

Eight years, two months, two days, 19 hours, 33 minutes and 4 seconds. 119432 cigarettes not smoked, saving 29.857,73 €. Life saved: 1 year, 7 weeks, 1 day, 16 hours, 40 minutes.

Leider heißt das aber immer noch, dass ich mehr als die Hälfte meines Lebens geraucht habe. Ich bin jedoch super froh, dass ich vor 8 Jahren den Absprung geschafft habe und hoffe es bleibt dabei.  Über meine persönlichen Erfahrungen könnt ihr im Blogpost: „Von einer die auszog das Rauchen zu verlernen“ nachlesen.

Wenn ihr noch rauchen solltet, zieht euch doch mal den folgenden Spot rein

Die neuesten Artikel zum Thema Rauchen/Nichtraucher:

Like This!

vandalay / photocase.comMehr als wir verdauen können, Strategien zum Umgang mit der Informationsflut. Unter diesem Motto hatte der aid, der Infodienst für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz e.V. zum diesjährigen Forum eingeladen und 300 Personen waren gekommen. Abgesehen von dem nicht kleinen Wermutstropfen wie fehlenden Parkplätzen und einem viel zu kleinen, und in seinem 70er Jahre Chic nicht zu unterbietenden Raum, war es eine großartige Veranstaltung. Nachhaltig beeindruckt hat mich der Vortrag von Prof. Dr Christoph Klotter, (Dipl. Psych., Psychologischer Psychotherapeut). Er ist Professor für Ernährungspsychologie und Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda sowie Dekan des Fachbereiches Oeocotrophologie. Forschungsschwerpunkte: Adipositas und Gesundheitsförderung

Sein Vortrag trug den Titel „Warum wir es nicht schaffen, gesund zu bleiben“.

Zuerst räumte er mal mit der Überzeugung auf, wir würden immer kränker. Das Gegenteil ist der Fall:

• Die Lebenserwartung steigt immer noch

• Trotz älter werden erwarten uns mehr behinderungsfreie Jahre als früher

• Adipöse leben deutlich länger als noch vor 30 Jahren, mit Ausnahme der Diabetiker.

Unsere Wahrnehmung ist jedoch eine andere, und dass es immer noch Tod und Leiden gibt, kollidiert mit dem Anspruch der Moderne durch Fortschritt Tod und Leid zu minimieren, und eines Tages zu eliminieren. Da uns dies aber immer noch nicht gelungen ist, bleibt ein unterschwelliges Gefühl des Scheiterns zurück.

Zudem sehen wir uns einer ständigen Wertekonkurrenz gegenüber. Die Nachwirkungen der bürgerlichen Aufklärung (Vernunft und Fortschritt) und der Romantik mit ihrer Todessehnsucht und der Abenteuerlust. Übertragen auf die heutige Zeit heißt das: Im Beruf rational, zielstrebig und fleißig im Privaten die Freiheit und das Risiko (z.B. durch extreme Sportarten die immer mehr an Zulauf gewinnen) auskostend. So sind wir gefangen im Spannungsfeld zwischen planerisch, gesund und gefährlich.

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Heute habe ich einen Mitarbeiter im Krankenhaus besucht. Es war schon der zweite Besuch. Beim ersten Mal vor ca 4 Wochen stand die Amputation von 2 Zehen in Folge einer Diabeteserkrankung kurz bevor. Heute nun, war auf die Zehenamputation die Amputation von Fuss und halbem Unterschenkel erfolgt. Die OP war Donnerstag und ehrlich gesagt hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Besuch. Wie verhält man sich gegenüber einem Menschen, dessen ganzes Leben auf dem Kopf steht, dem die Möglichkeit genommen wurde, sich jemals wieder so durchs Leben zu bewegen, wie er das gewohnt ist, der nichts so sehr liebt wie mit seinem Hund spazieren zu gehen, und dem dies nun nicht mehr möglich sein wird.

Ich hatte erwartet einen zutiefst deprimierten Menschen vorzufinden. Einen Menschen, der mit seinem Schicksal hadert und der dem nachtrauert was einmal war und nie wieder sein wird. Und nicht zuletzt einen Menschen, der von den Nachwirkungen der ja mal gerade 2 Tage zurückliegenden OP noch sehr mitgenommen ist.

Aber es kam ganz anders. Herr Kutscher (Name stimmt natürlich nicht :-)) sass aufrecht im Bett. Sah aus wie immer, außer, dass da eben ein Stück fehlte. Auf die Frage wie es ihm ging, betonte er, wie froh er sei, dass die Schmerzen, die er vor der Amputation hatte, jetzt vorbei seien. Meine vorsichtige Frage, ob er vielleicht im Rollstuhl mit nach draußen kommen möge, beantwortete er mit: „Na klar“. Ich hatte gar keine Zeit mir Gedanken zu machen, wie er in den Rollstuhl kommt. Mit einer Selbstverständlichkeit, als würde er sich schon immer so fortbewegen, schwang er sich in den Rollstuhl und fuhr selbst zum Fahrstuhl. Auch schieben sollte ich ihn nicht, das ginge schon. Und auch das Manövrieren im Café, das wir nach unserem Ausflug nach draußen ansteuerten, gelang ihm, als hätte er  jahrelange Übung.

Auf meine Frage ob er denn nicht sehr traurig sei, meinte er nur lapidar: „Warum denn? Ich kann es ja doch nicht ändern.“ Im Übrigen seien die Schwestern nett, die Ärzte kompetent, er müsse ja nur noch 2 Wochen im Krankenhaus bleiben, dann ginge es in die Reha und zuhause käme er bestimmt auch zurecht, es sei ja alles flach, ohne Stufen.

Der Besuch heute im Krankenhaus hat mich wirklich tief berührt und mit ganz viel Hochachtung für einen so tapferen und bemerkenswerten Menschen erfüllt, der seit heute für mich ein wirkliches Vorbild ist.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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