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Auf vielfachen Wunsch eines einzigen begeisterten Adventskalenderhaus-Fan, veröffentliche ich heute  Bilder wie Bachmichels Haus zur Zeit aussieht. Seit dem 1. Dezember könnt ihr ja täglich im Blog verfolgen, wie die Zeichnungen aussehen, die ich Tag für Tag ins eines der Türchen hänge. Wie das Gesamtbild aussieht, das können aber nur die Eppelborner vor Ort anschauen. Oder, wenn man kommt einfach vorbei, wie das gestern eine Freundin mit ihrer 4-jährigen Tochter tat. Denn Maren, so heißt der kleine Fan, ist jeden Tag super gespannt auf die Blogposts,  auch wenn die Texte und Videos sich ja eher an Erwachsene als an Kinder richten. Aber Maren hat Bachmichels-Martha, die Weihnachtsmaus, ins Herz geschlossen.

Ihr zuliebe also ein paar Bilder. Auf diesem Wege viele Grüße und  gute Besserung Süße🙂

Menschenleer ist der Titel  einer Ausstellung  mit Fotos von Pascal Dihé, die bis zum 11. September im Bauernhaus Habach stattfindet.

Ich habe mir die Ausstellung am letzten Wochenende angesehen und ganz selten haben mich Fotografien so unmittelbar angesprochen. Die Fotos zeigen Aufnahmen verlassener Bauernhäuser und Mühlen aus Lothringen und Luxemburg. Räume die jahrzehntelang von der Welt vergessen waren und durch die Fotografien von Pascal Dihé eine besondere Schönheit und Transzendenz bekommen. Die Bilder entwickeln eine ganz besondere Sogkraft und ziehen einen in eine mystische Welt hinein, die so nie existiert hat, die aber mit ein wenig Phantasie im eigenen Kopfkino die schönsten Geschichten entstehen lässt.

Pascal Dihé: Helix

Mich haben die Fotos sofort in ihren Bann geschlagen und ich kann meinen saarländischen Leserinnen und Lesern nur empfehlen sich diese Ausstellung unbedingt anzuschauen.

Die Bilder im liebevoll restaurierten Habacher Bauernhaus anzuschauen hat absolut seine Vorzüge vor dem reinen Betrachten im Internet. Denn dank der Freundlichkeit des Künstlers kann ich nicht nur auf seine Webseite verlinken, sondern habe die Erlaubnis einige der ausgestellten Fotografien hier in meinem Blog zu zeigen.

Pascal Dihé: Das Haus im Wald

Mehr zur Ausstellung findet ihr in einem Artikel der Saarbrücker Zeitung:„Ich will Dinge zeigen, die vergessen sind“. Die Ausstellung ist geöffnet: Sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 06881/7117 und 7307 und 962628.

Eigentlich wollte ich euch ja nur zeigen, wie wunderschön die Linde vor meinem Haus wächst. Aber dann ist mir aufgefallen, ich hab in diesem Blog ja noch nie Fotos veröffentlicht, wie das Bachmichels Haus früher aussah. Die Eppelborner können sich natürlich noch dran erinnern, aber Leute die das Haus nur von gelegentlich geposteten Bildern im Blog kennen, für die sind die folgenden Bilder vielleicht ganz aufschlussreich:

So sah das Haus bis in die 60er aus:

und so vor dem Start der Umbaumaßnahmen 2002

Und weil vor ein Bauernhaus unbedingt ein Hausbaum gehört, haben wir uns dafür entschieden eine 7-jährige Linde zu pflanzen:

Die Linde wurde im Frühjahr 2003 gepflanzt und der darauf folgende Sommer war furchtbar heiß. Die Linde brauchte viele Jahre bis sie sich von diesem Sommer erholt hat. 2009 war dann klar, dass sie es wirklich geschafft hat:

Und dieses Bild von heute morgen zeigt wie prächtig sie sich in den vergangenen 2 Jahren entwickelt hat.

Ich erfreue mich jeden Tag an diesem wunderschönen Baum. Sommer wie Winter.

Altarraum St Sebastian Eppelborn

Zum letzten Mal fand heute morgen die Frühschicht unserer Messdienergruppe, dem Weihrauchcafe statt. Begonnen haben wir mit diesem Lied dessen Text ich immer sehr berührend finde.

Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich

Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich

Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich

Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich

Vielen Dank an die jungen Frauen und Männer vom Weihrauchcafe die in der Fasten- und Adventszeit für interessierte Gläubige diese Andachten (zu nachtschlafender Zeit, auch in den Ferien) ausrichten und anschließend mit köstlichem Frühstück bewirten.

Bericht von der ersten Frühschicht: Frühschicht mit dem Weihrauchcafe

 

Sakramentskapelle in St Sebastian

In Eppelborn gibt es ein ganz besonderes „Cafe“: das Weihrauchcafe. Und eigentlich ist es auch kein Cafe sondern der Name einer Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ein gemeinsames Hobby haben: dienen, oder etwas präziser Mess-dienen. Es macht unheimlich Spaß so viele junge Menschen zu sehen die noch so viel Freude  an „Kirche“ haben und ganz offen dazu stehen. Diese Jugendlichen schweben aber nicht nur in geistigen Spähren, sondern haben ganz irdisch viel Spaß an gemeinsamen Aktivitäten und am Feiern. Und ganz zeitgemäß findet man sie auch im Internet und auf Facebook und Twitter: @weihrauchcafe.

Seit Jahren bietet das Weihrauchcafe in der Adventszeit und der Fastenzeit so genannte Frühschichten an. Um 6 Uhr morgens sind alle Mitglieder der Pfarrei dazu eingeladen, sich mit Gebeten, Lieder und geistlichen Texten auf den Tag einzustimmen und die Zeit bewusst zu erleben. In Fastenzeit oder Adventszeit eine bewusste Auszeit zu gestalten und dieser besonderen Zeit Raum zu geben.

Und so haben sich auch heute morgen wieder gut 25 Menschen eingefunden, um zusammen zu beten, zu singen und innezuhalten.

Im Anschluss daran, lädt das Weihrauchcafe traditionell zum frühstücken ein, denn auch das gehört zu einer ordentlichen Frühschicht. Schön war es.Und wenn mein innerer Schweinehund es zulässt, war es auch nicht das letzte Mal.

Weitere Berichte zu den Frühschichten gibt es im Blog von Alwin Theobald: hier und hier.

Zum 4. Mal hat sich Bachmichels Haus in Advent in einen riesigen Adventskalender verwandelt. Die wundervollen Bilder stammen von Claudia Schramm. Jeden Tag konntet ihr eine ihrer Zeichnungen hier im Blog bewundern. Wie das Ganze in Groß bei mir am Haus ausgesehen hat, könnt ihr in folgendem Video sehen.

Bis auf ein Foto stammen alle Fotos von mir. Für die stimmungsvolle Abendaufnahme (Minute 3:00 im Video) bedanke ich mich herzlich bei Franz Junker. Die wunderschöne Musik kommt von zero-project. Der Titel Moon Waltz stammt aus dem  Album Fairy Tale. Die Musik steht unter CC. Vielen Dank an den Künstler für das Bereitstellen ihrer Musik, die wie ich finde perfekt dazu passt.

Viele Köche verderben den Brei? Mag sein. Viele Bäcker hingegen können viel Gutes tun. In diesem Fall haben viele fleißige Bäckerinnen und Bäcker Plätzchen und Kuchen gebacken, die am 20. und 21. November in Bachmichels Haus für einen guten Zweck verkauft wurden.

Azubis treffen sich zum Plätzchen backen

Einen ganzen Nachmittag wurde das Juchem-Backstudio von sieben Auszubildenden und mir belagert, um aus den von unserem Bäckermeister vorbereiteten Teigen leckere Plätzchen zu backen. Da wurden Zimtwaffeln gebacken, Rehlein und Schneemänner ausgestochen und verziert, Heidesand geformt und Spritzgebäck durch den Fleischwolf gedreht… Die Azubis waren voll bei der Sache und ruhten nicht eher, bis alle Köstlichkeiten in 200 Tütchen verpackt waren.

Die Ausstellung: Weihnachtszauber wunderbar

Verkauft wurden die Weihnachtsplätzchen bei  der Ausstellung „Weihnachtszauber wunderbar“, die am Wochenende im historischen Keller vom Bachmichels Haus  stattfand. Vier Kellerräume incl. Heizungskeller waren unter der Regie von Andrea Gercke-Reinsch von Duo Festivo  für den Verkauf  wunderschöner Weihnachtsdeko verwandelt worden. Überall funkelte, glitzerte und glänzte es, ein Fest für die Augen.

Für den guten Zweck wurden Plätzchen, Kaffee und Kuchen verkauft. Auch hier erhielt ich viel Unterstützung durch einige unserer Auszubildenden,  die die zuvor gebackenen Weihnachtsplätzchen mit Feuereifer unter die Gäste brachten. Am Ende der beiden Tage kam alleine durch den  Plätzchenverkauf der stolze Betrag von 520 € zusammen.  Auch beim Kuchen wurde ich tatkräftig von Mitarbeiterinnen unterstützt, die sich spontan bereit erklärt hatten, mit leckeren selbst gebackenen Kuchen dafür zu sorgen, dass man in der gemütlichen Atmosphäre des Gewölbekellers einen angenehmen  Nachmittag verbringen und sich vom Weihnachtsschmuckeinkauf erholen konnte. Der Verkauf von Kaffee, Kuchen und Crémant  brachte nochmal 650 € ein.

Getränke und Kuchen wurden im Übrigen nicht verkauft, sondern gegen eine Spende abgegeben. Dies war eine großartige Idee von Thomas Pfeiffer alias @codeispoetry der mir diesen Tipp auf Twitter gab. Ich bin mir sicher, dass so sehr viel mehr Geld zusammenkam.

Der Verkauf eines von der Künstlerin Marianne Müller gestifteten Bildes,  eine Spende meiner Eltern und meiner Mitveranstalterin sowie diverse kleinere Spendenbeträge  rundeten die Summe auf sagenhafte 1.520 € auf, die zur Hälfte an die „Eppelborner Tafelrunde“ und zur Hälfte auf das Konto für die Renovierung der Pfarrkirche St. Sebastian gehen.

Mir bleibt nur, allen Beteiligten ein Riesendankeschön auszusprechen, allen voran unseren Azubis für ihr Engagement, meinen Mitarbeiterinnen für die Kuchengaben, Nadine, Marlene und Werner für die vielfache Hilfe vor, während und nach der Veranstaltung, meiner Familie für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung, meiner Mitveranstalterin Andrea für die wundervolle Gestaltung der Räume und ihre Spende und last but not least den ungefähr 300 Gästen, die durch ihr Kommen  dieses tolle Ergebnis erst möglich gemacht haben.

Wer es verpasst hat, hier  ein paar Impressionen auf Flickr.

In diesem Jahr wurde der Weg, den die Fronleichnamsprozession üblicherweise nimmt, geändert und zum 1. Mal seit ewigen Zeiten ging die Prozession an unserem Haus vorbei. Und da ich nicht nur katholisch sondern auch ein großer Freund von Traditionen bin, war es ganz klar, das Haus musste dem Anlass entsprechend geschmückt werden. Nur wo sollte ich die entsprechenden Tücher und Flaggen herbekommen? Fündig wurde ich bei meiner Mutter die tatsächlich noch rot-weiße Flaggen und mehrere bestickte Fenstertücher aufgehoben hatte. Die Flaggen und Tücher sind mindestens 70 Jahre alt und verschönerten früher mein anderes Großelternhaus, das heute leider nicht mehr steht. Heute sind die Flaggen und Tücher wieder zu Ehren gekommen.

Bei der Frage welche Bedeutung die Farben der Fronleichnamsfahnen haben, wurde ich ausnahmsweise mal nicht Google fündig, dafür aber bei der Messdienergruppe unserer Pfarrgemeinde (die auch eine Fanpage auf Facebook haben) dem Weihrauchcafe. Beim Abschluss in der Kirche gaben sie dann auch alles, mit 3 Weihrauchgefässen kann man eine Kirche schon ganz schön unter Dampf setzen. Wie gut, dass wir so wohlriechenden Weihrauch haben.


Zu den Farben der Fahnen bekam ich folgende Antwort:

„Gelb Weiß sind die Kirchenfarben: Gold und Silber. Sie stehen für die beiden Schlüssel des Petrus:Was du auf Erden bindest, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden löst, soll auch im Himmel gelöst sein“ Gold für das Binden und Silber für das Lösen. Rot symbolisiert die Auferstehung Christi. Und das Zeugnis des Evangeliums. Es gibt aber auch noch Blau-Weiße Fahnen, die deuten dann auf Maria.“

Entlang des Wegs gab es dann auch einige Häuser, die mit Flaggen in diesen Farben geschmückt waren, und den ein oder anderen Altar vor den Häusern von Anliegern.

Bilder von wunderschönen Blumenteppichen zu Fronleichnam habe ich im Blog von toffi gefunden.

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Morgen beginnt mir einer Vernissage die Jean Lurçat Ausstellung Malerei 1906 – 1963. Diesem zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstler, der ein unglaubliches Lebenswerk an Aquarellen, Lithographien, Ölbildern, Keramiken und Tapisserien hinterlassen hat, wurde im kleinen saarländischen Ort Eppelborn mit einem Museum ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt. Und auch wenn dieses Museum von der saarländischen Öffentlichkeit noch viel zu wenig Beachtung erfahren hat, so ist es doch über die Landesgrenzen, sowohl der des Saarlandes als auch der Republik, bekannt.

Einen Eindruck vom Werk des Künstlers und Näheres zu seiner Vita, sowie zur Entstehungsgeschichte der Jean-Lurçat-Gesellschaft findet ihr auf der Homepage. Näheres zur Ausstellung in einem Bericht der Saarbrücker Zeitung.

Ich kann an dieser Stelle eins versprechen. Wer sich Museum und Ausstellung anschaut, wird mit Sicherheit begeistert sein. Neben den gezeigten Malereien sind auch etliche großformatige Wandteppiche und eine Auswahl an Keramiken zu bewundern.

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen meiner Leser morgen im Lurçat Museum in Eppelborn zu treffen.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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