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Das fragt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung heute auf der Rückseite des Hauptteils. Die Menschen die mich -vor allem aus der virtuellen Welt- kennen, wissen, dass ich diese Frage uneingeschränkt mit JA! beantworte. Neben den gut geschriebenen Texten und der überzeugenden Auswahl an Themen, freue ich mich jeden Sonntag auch über das tolle Layout, die neuen Ansätze bei der Gestaltung und die verschiedenen Illustrationen. Für mich macht das die FAS zu DER Sonntagszeitung überhaupt.

Der Grund warum die FAS aber genau diese Frage an so prominenter Stelle bringt, ist weniger meine Meinung dazu, sondern die Tatsache, dass die Society for Newsdesign zum 4. Mal: 2002, 2006, 2007 und jetzt auch 2009 den Preis für das schönste Zeitungsdesign an die FAS verliehen hat. Die Begründung der Jury kann man hier nachlesen

Und im Zuge dessen kommt das, was ich meine 5 Minuten Ruhm nennen möchte. Per Mail erreichte mich die Anfrage von Bertram Eisenhauer, politischer Redakteur bei der FAS, ob ich ein Interview zum meinen sonntäglichen FAS Fotos und dem Video von 2009 geben möchte. Ob ich möchte? Das Ergebnis könnt ihr heute in der FAS lesen, Seite 12, unter all den schönen Titelbildern vom letzten Jahr. Den Artikel gibt es aber auch online und das Video hier bei mir.

Mehr zu meinen Sonntagsfotos hier:

Ein Jahr lang habe ich die Titelseite der FASZ jeden Sonntag fotografiert. Anfangs immer am Kamin mit einer Tasse Kaffee dabei, später habe ich dann versucht ein zum Titel passendes Motiv zu suchen. Die Fotos wurden immer mit dem iPhone (zuerst mit dem 3G dann mit dem 3GS) gemacht, die Qualität schwankt daher stark mit den Lichtverhältnissen.

Meine Nachbarn haben bei den Außenaufnahmen bestimmt mehr als einmal an mir gezweifelt, oder was würdet ihr denken, wenn jemand seine Zeitung mit Tasse auf einen Stuhl drapiert, diesen ins Blumenbeet stellt und dann mit dem iPhone Bilder macht? Oder die Zeitung in der Tür festklemmt oder oder oder. Auch die Szene am Briefkasten hat mir verwunderte Blicke eingebracht.

Mir hat das Ganze einen Riesenspaß gemacht, nur leider hat es auch manchen Sonntag so viel Zeit gekostet, dass ich zum eigentlichen Lesen der Zeitung erst später gekommen bin.

Die Fotos habe ich übrigens jeden Sonntag in meinem Flickr Account veröffentlicht und auf Twitter gepostet. Zwischen 60 an schwachen Sonntagen und 468 Aufrufe am besten Sonntag  hatte ich damit. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Kommentare von Markus Trapp von „Text & Blog“ , der mich auf vieles aufmerksam gemacht hat, was mir beim Fotografieren gar nicht aufgefallen ist (und der trotz Stress das Video auf Fehler abgeklopft hat, danke dafür). Von ihm stammt übrigens auch das Urlaubsvertretungsfoto.

Viel Spaß nun mit einem Jahresrückblick in FASZ Titelseiten, und noch ein kleiner Tipp, schaut euch das Video Full Screen an, sonst kann man leider die meisten Schlagzeilen nur sehr schwer lesen:

Der Höhepunkt einer jeden Woche ist der Sonntag. Nicht weil ich da nicht arbeiten müsste oder ausschlafen könnte, sondern weil ich 1. in aller Ruhe und solange ich will laufen gehen kann (laufen gehen, im Deutsch Aufsatz würde jetzt Ausdruck in rot und mit Ausrufungszeichen am Rand stehen) und weil ich 2. jede Menge Zeit für meine geliebte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung habe. Bevor ich dieses Kleinod an Schreibkunst und Gestaltung allerdings aufschlage, mache ich seit Dezember, die treuen Leser meines Blogs und die Verfolger von @ApfelMuse wissen Bescheid, ein Foto der Zeitung in wechselndem Umfeld.

Heute nun war ich bei einer Lesung. Und nein, nicht bei irgendeiner Lesung. Autor war der von mir sehr geschätzte Feuilleton Redakteur der FASZ Nils Minkmar, der aus seinem Buch: „Mit dem Kopf durch die Welt“ vorlas und im Anschluss mit Heiko Maas darüber diskutierte.

Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen mein FASZ-Sonntagfoto diesmal mit Human Touch zu pimpen, hatte ich doch „Zugriff“ auf einem waschechten Journalisten ebendieses Blattes. Durch die Vermittlung von Ulrich Commercon war Nils Minkmar bei meinem Eintreffen schon gebrieft und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, für mich, die 0815 Bloggerin vom Land, mit Zeitung zu posieren.

Nils Minkmar mit FASZ im Rathaus Saarbrücken

Nils Minkmar mit FASZ im Rathaus Saarbrücken

Nach ausführlicher Lesung, u.a. wie er die Asche seines Großvaters entsorgte (die Passage mir der ich im Buch die größeren Probleme habe) über die Erfahrungen anlässlich des Bush Besuchs in Heiligendamm, stellte er sich Publikum und Heiko Maas zur Fragerunde.

Leider war im voll besetzten Rathaussaal nicht alles zu verstehen, zwei Bonmots möchte ich hier aber wiedergeben, wenn auch nur sinngemäß, nicht wörtlich:

„ Das ganze Land spielt Theater. Die Autos mit denen die Leute im Urlaubsstau stehen wurden über die Abwrackprämie finanziert, der Urlaub wird auf Pump gemacht und zuhause wartet die Kurzarbeit.“

Und: „Manchmal wünscht man sich in der Politik eine Art TÜV.“

Danach wurde noch viel über die Krise parliert und über die Rolle der Wirtschaft. Und hier kommt nun meine Bitte. Könnte mal bitte jemand bei den vielen Diskussionen über die Krise und ihre Auslöser unterscheiden zwischen Konzernen und Mittelstand? Hat schon mal jemand wahrgenommen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Managern und Unternehmern? Natürlich gibt es auf Seiten der Konzerne und Banken „Gute“ und mit Sicherheit gibt es „Böse“ im Mittelstand und bei den Unternehmern. Aber ich möchte doch eine Lanze brechen für ganz stink normale Unternehmer wie mich, die sich einbilden mit Mitarbeitern, Kapital, Umwelt und Moral verantwortungsvoller umzugehen, als diejenigen die Auslöser der Krise waren und bis heute NICHTS dazu gelernt haben, sondern weltweit, und von den Regierungen ungestraft, so weitermachen wie bisher.

Der von Herrn Minkmar geforderte TÜV für die Politik würde der Wirtschaft daher auch nicht schaden.

Im Übrigen kann ich das Buch von Nils Minkmar nur wärmstens empfehlen. Wundervoller Schreibstil, gepaart mit Loriothafter Beobachtungsgabe und gespickt mit Bonmots, ist es von der ersten bis zur letzten Seite ein Vergnügen zu lesen.

3089201314_a05b849db9Der perfekte Sonntagmorgen im Winter hat als Zutaten ein gemütliches Feuer im Kachelofen, eine gute Tasse Cappuccino und die FASZ. Irgendwann kam mir die Idee diese „Idylle“ Sonntag für Sonntag als Foto festzuhalten. Immer die gleichen Zutaten, Feuer, Tasse, FASZ. Als die Zeit des Kachelofens mit steigenden Außentemperaturen dann zu Ende war, kam über Twitter von @mellcolm der Tipp, ich solle doch einfach mal die Location wechseln. Gesagt, getan. Seit dem versuche ich jeden Sonntag die FASZ für meine wachsende Fangemeinde (zur Zeit sind es mindestens 7 eingefleischte Fans) an verschiedenen Orten zu positionieren. 

faszmartinAm letzten Sonntag als ich unterwegs war und keiner FASZ habhaft werden konnte, hat ein treuer Follower bei Twitter @textundblog kurzerhand die Regie übernommen.

Bis heute morgen ging auch alles gut. Same procedure as every Sunday: Beim wachwerden schon über  das heutige Motiv nachgedacht, zum Briefkasten, Set aufgebaut, Cappuccino zubereitet, es konnte also losgehen. Tja nur leider hatte ich heute die Rechnung ohne die Wankelmütigkeit meiner FASZ gemacht. Ein kurzes Einknicken und schon hatte ich den Salat. Der leckere Cappuccino ergießt sich über die Dielen, statt die Krönung des sonntäglichen Lesegenusses zu sein und die Zeitung hat nichts besseres zu tun wie ein aufgedrehter 4 jähriger in die Kaffeepfütze zu springen und somit jedes nette Motiv zu zerstören. Etliche Weinkrämpfe später, als ich mich entschloss, dieses Debakel nicht unter den Teppich zu kehren sondern ehrlich und schonungslos der Fangemeinde zu präsentieren (bevor es von investigativen Twitterern doch enthüllt wird) gibt dann das iPhone seinen Geist auf und als auch dieser Stolperstein gerichtet ist und endlich, endlich das Sonntagmorgenfoto im Kasten, wird das Ganze nicht automatisch zu Flickr hochgeladen.

photo

Nun frag ich mich, wenn schon der Flügelschlag eines Schmetterlings im brasilianischen Urwald einen Tornado auslösen kann, löst mein Haushaltsunfall dann vielleicht ein Wahldebakel aus?

Alle Fotos aus der Serie findet Ihr bei Flickr

 

Twitter Startseite

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 Für alle die Twitter immer noch belächeln oder sich noch nicht damit auseinandergesetzt haben, hier sind Links zu einigen Artikeln von Zeitungen die nicht gerade verschrien sind,  für eine jugendliche Zielgruppe zu schreiben, oder unseriös zu berichten.

Handelsblatt: Brüder zum Netze, zu Facebook

Wiwo: Vom Wahn im Web zum Wirtschaftsfaktor

FASZ: Der Zwitscherer ohne Geschäftsmodell

FAZ: Twitter wächst um 1200 Prozent im Jahr

Die FTD vermutet nicht weniger als das Twitter unsere Nachrichtenwelt verändern kann: Warum Twitter kein Geld verdient

und die gute alte New York Times ist auch dabei: Utility in the Jumble of Twittered Thoughts

Für mich persönlich liegt ein großer Vorteil darin, Nachrichten, die mich auch wirklich interessieren, sehr kurzfristig übermittelt zu bekommen. Mittlerweile zwitschert die Umweltredaktion des SWR, der Chefredakteur der Wiwo Roland Tichy nebst vielen Kollegen, die FAZ (mit 20 verschiedenen Twitter Namen für die verschiedenen Ressorts), selbstverständlich auch die SZ (sowohl die saarländische als auch die süddeutsche) und im Wahlkampf ist es mit Sicherheit spannend zu beobachten, wer was twittert.

Wenn ihr bestimmte Menschen oder Gruppen sucht die twittern, werdet ihr t im Twitter Branchenverzeichnis  bestimmt fündig.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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