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Im 15. Türchen erzählte ich euch von der Aktion: „Lichtspur“ der jungen Frauen der kfd. Und wer mit mir auf Facebook befreundet ist, hat schon das ein oder andere dazu gelesen.

Hatte ich vorher gehofft, erwartet, ersehnt, dass es eine wirklich gute Aktion werden würde, so hat mich doch meine Vorstellung in keinster Weise auf das vorbereitet, was mich und die vielen Besuchern, die an den 2 Tagen kamen, erwartete.

Die ganze Kirche war in das Licht von Hunderten und Aberhunderten von Kerzen getaucht und schuf eine Atmosphäre, in der es leicht fiel, sich dem zu öffnen, was an den einzelnen Lichtstationen an Begegnung mit Gott und einem selbst angeboten wurde. Den Besucherinnen und Besuchern war es anzusehen, wie sehr sie von dem ergriffen waren, was sich ihnen bot. Ganz versunken ließen sie sich auf die Texte und Symbole ein, und vergaßen für eine kurze Zeit die Welt um sich herum.

Man erhielt Gelegenheit seine Fußspur auf dem Weg zum Altar hin zu hinterlassen, sein Gebet mit dem der anderen, vor den Herrn zu bringen oder an einer Dankstelle zu danken. Man wurde aufgefordert seinen Platz zu finden und den Frieden im eigenen Inneren.

Der draußen tobende Sturm kam da wie ein passendes Sinnbild. Kirche als fester Fels in den Stürmen des Lebens. Ein Rückzugsort in dem man Geborgenheit und Schutz findet. In dem man, gebeutelt von äußeren und inneren Stürmen, zur Ruhe kommen und zum Eigentlichen vorstossen kann.

Das ausgelegte Gästebuch füllte sich mit Eindrücken und Danksagungen der Besucher und wird den 20 jungen Frauen, die an dieser großartige Aktion ein dreiviertel Jahr gearbeitet haben, hoffentlich noch lange Bestätigung sein, dass sie für viele Menschen einen ganz besonderen Glaubens- und Kirchenraum geöffnet haben, und Menschen Licht in vielfältigster Weise geschenkt.

Denn so fühlte man sich beim Verlassen der Kirche: reich beschenkt.

Die nachfolgenden Bilder können nur einen kleinen Eindruck vermitteln, wie schön es war.

Ein Riesen Danke schön an die Organisatorinnen.

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In unseren Breiten ist er vor allem für eins bekannt, für die Hauptfigur in seinen Krimis: Father Brown. Die Rede ist von Gilbert Keith Chesterton, britischer Journalist und Buchautor. Und witziger weise ist es auch ein Pastor, dem Eppelborn am heutigen Donnerstagabend einen kulturellen Höhepunkt zu verdanken hat. Vorgestellt wurden 2 Bücher: „Der unsterbliche Mensch“, ein in den letzten Jahren vergriffenes Meisterwerk und eine Sammlung von Essays mit dem Titel „Die englische Weihnacht“. Beide Bücher gäbe es ohne Matthias Marx, Pastor von Eppelborn, ausgewiesener Experte von Chesterton und glühender Fan, nicht. Beide hat er auf dem „Gewissen“. Bei „Der unsterbliche Mensch“ in der Initiierung der Neuauflage und dem Schreiben eines Nachwort zur Wirkungsgeschichte. Bei den Essays für die Zusammenstellung der Texte und als Herausgeber.

Zur Vorstellung der Bücher reiste Dr Alexander Kissler an, der zurzeit auf der Frankfurter Buchmesser sein neuestes Werk „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“ vorstellt. Auch er, der Journalist und Buchautor ist ein ausgesprochener Chesterton Kenner und Fan. Chesterton habe ihn als er sein Buch: „Der aufgeklärte Gott. »Wie die Religion zur Vernunft kam“ beim Kampf mit den Neoatheisten vor allem mit seinen beiden Büchern „Ketzer“ und „Orthodoxie“ „beigestanden“. Die Verehrung von Chesterton geht sogar so weit, dass die hinter ihm fahrenden Autofahrer die Chance haben durch das Lesen eines Aufklebers mit Chesterton Zitat:

“Break the Conventions
Keep the Commandements“

den richtigen Weg gewiesen zu bekommen.

In seiner Vorstellung von Chesterton bezeichnet er ihn als einzigartige Mischung von Glaubensstrenge, Streitlust, Gedankentiefe und unerschütterlichem Optimismus. Er zwinge Dinge zusammen, die nicht zusammen gehörten und arbeite unentwegt mit Paradoxa.

„Der unsterbliche Mensch“ wurde von Chesterton als Antwort auf die atheistische Schrift von H.G. Wells: „Die Geschichte unserer Welt“ verfasst. Wie Wells beginnt er bei den Neandertalern in den Höhlen, die nach Chestertons  Auffassung aber Künstler sind, was sich ja zweifelsfrei an den Wandmalereien beweisen lässt, im Gegensatz zur Mordtheorie von Wells, nachdem sich die Männer im Kampf um die Frauen mit einem Knüppel die Schädel eingeschlagen haben.

Chesterton: „Nur der Mensch kann sich Gedanken darüber machen ob er ein Affe ist“ und „Bäume haben keine Dogmen“

Alleine die weitere Besprechung dieses Buchtitels wäre einen Blogpost wert.

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oder  „Warum Chesterton uns heute gut tut“

Unter diesem Titel lädt die Pfarrgemeinde Eppelborn am Donnerstag, dem 15.Oktober, 20.00 Uhr in den Eppelborner Pfarrsaal zu einer Buchvorstellung mit Dr. Alexander Kissler, München und Pfarrer Matthias Marx, Eppelborn, ein.

Gilbert Keith Chesterton (1874 – 1936), der britische Meister des Paradox, schrieb 1925 eine christliche Antwort auf H. G. Wells atheistische Weltgeschichte. Er nannte sie: „Der unsterbliche Mensch“. Nach knapp 80 Jahren ist dieses Buch, eines von Chestertons Meisterwerken, endlich wieder auf Deutsch zugänglich.

Der Bonner Verlag nova et vetera hat es neu aufgelegt, mit zusätzlichen Texten des Dichters, mit einem Vorwort des Münchner Erzbischofs Dr. Reinhard Marx, mit einem Nachwort zur Wirkungsgeschichte von Pfarrer Matthias Marx.

Derselbe Verlag hat ebenso eine völlig neue Essay-Sammlung Chestertons herausgegeben: „Die englische Weihnacht“. Alle Texte erscheinen erstmals auf Deutsch und zeigen Chestertons dichterische und theologische Begabung, das Weihnachtsfest in origineller und ungewohnter Weise zu kommentieren. Beide Bücher werden an diesem Abend vorgestellt.

Dr. Kissler und Pfarrer Marx würdigen gemeinsam Chestertons Kampfansage gegen aggressiven Atheismus und falsche Frömmigkeit. Dr. Alexander Kissler, Jahrgang 1969, schreibt für die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ zu Themen aus Gesellschaft und Religion. Seine letzten Bücher sind: „Dummgeglotzt„, „Deutschlandtheater“ und „Der aufgeklärte Gott„. Der Autor schreibt scharfzüngige Streitschriften, seine Spezialität ist das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Pfarrer Matthias Marx, Jahrgang 1954, ist seit sechzehn Jahren katholischer Pfarrer von Eppelborn im Saarland und Herausgeber mehrerer Werke von Chesterton.

Dr. Alexander Kissler: „Wenn man Stunde um Stunde atheistische Streitschriften liest, wenn man Ernst Haeckel, Karlheinz Deschner und Michael Schmidt-Salomon zu begreifen versucht, dann braucht man zuweilen ein Gegengift. Chesterton verbindet auf ungewöhnliche Weise Optimismus und Gedankenschärfe, Konfliktfreude und Gelassenheit. Daran fehlt es uns heute – auf beiden Seiten. Damit das neue Bündnis von Glaube und Vernunft gelingen kann, damit die unvernünftigen Dogmatiker des religiösen wie des atheistischen Fundamentalismus nicht das letzte Wort haben, brauchen wir vor allem das: Eine Neugier auf jedes neue Wissen und jene Gelassenheit, die die Verwurzelung schenkt in dem, was war. Chesterton besaß beides.“ (kath.net 11.03.08)

Die beiden Neuerscheinungen sowie verschiedene Werke von Dr. Alexander Kissler können an diesem Abend erworben werden. Der Eintritt im Eppelborner Pfarrsaal ist frei.

 Nach Karfreitag war ich vollends davon überzeugt, Glauben und Religion finden bei Twitter entweder nicht statt, oder sind negativ besetzt. Ungezählt die Tweets an Karfreitag: „Ich grille heute F L E I S C H und fühle mich gut dabei.“ Ja klar, das kann doch jeder mit sich und seinem Glauben abmachen. Ich für meinen Teil habe bisher an Karfreitag noch nie Fleisch gegessen und es ist für mich auch absolut unvorstellbar. Aber missionieren muss ich trotzdem nicht. Bei meiner Tochter und Schwester renne ich sowieso offene Türen ein, da sie seit Jahren Vegetarierinnen sind, und für den Rest der Familie ist es auch selbstverständlich. Und bei allen anderen gilt: Chacun à son gout.

Zum Thema Glauben zu twittern oder zu bloggen überlegt man sich schon ein bisschen genauer. Ich habe mich dafür entschieden. Eben nicht weil ich missionieren will, sondern weil es ein wichtiger Teil meines Lebens ist, und es mir falsch vorkäme, gerade diesen außen vor zu lassen.

Nachfolgend daher ein paar Ostertweets die mir gezeigt haben, dass ich damit vielleicht nicht ganz so alleine bin. OK der von Pfarrer Kuschel gilt nicht ganz, aber ein twitternder Pfarrer, das hat doch auch was.

 

Pfarrer Heiko Kuschel twittert

Pfarrer Kuschel twittert: http://twitter.com/citykirche_sw

 

http://twitter.com/ankegroener

Twitternde Texterin: http://twitter.com/ankegroener

 

@dankeschoen

Ein(e) dankbarer(e) Twitterer(in) http://twitter.com/dankeschoen

église © vansteenwinckel - Fotolia.com

église © vansteenwinckel - Fotolia.com

Zu den von mir abonnierten und sehr geschätzten Podcasts gehören die Reihen SWR2 Leben und SWR 2 Wissen. Im Rahmen von SWR 2 Wissen wurde ich dann auf den Mystiker Meister Eckhart aufmerksam, dessen Name mir zwar geläufig war, über dessen Wirken und Schriften ich bis dato aber wenig wusste. Unter dem Titel: „Mit dem Herzen sehen“ beleuchtet Rolf Beyer das Leben und Wirken des Mystikers.

mp3 Datei:  Mit dem Herzen sehen

Der zurzeit in Spanien und England an Bussen veröffentlichte Spruch von einer Gruppe von Atheisten: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Hört auf, euch Sorgen zu machen und freut euch des Lebens“ (kann man sich nur des Lebens freuen, wenn man an die Nicht-Existenz Gottes „glaubt“?) möchte ich gerne  einige  Zitate von Meister Eckhart engegenstellen.

Das erste Zitat stammt übrigens aus dem SWR Beitrag und  hat mir außerordentlich gut gefallen, weil es jedem Mensch seinen Entwicklungsstand zugesteht ohne zu verurteilen.

„Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit, denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gleicht, solange wird er diese Rede nicht verstehen. Denn es ist eine unverhüllte Wahrheit die da gekommen ist aus dem Herzen Gottes unmittelbar.“

„Hätte ich einen Gott, den ich verstehen könnte, ich wollte ihn nimmer für Gott halten.“

„Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.“

Jürgen Acker , www.photocase.com

Foto: Jürgen Acker , http://www.photocase.com

Für das neue Jahr wünsche ich Euch alles Gute, dass Ihr Euren Zielen näher kommt und das Leben darüber nicht vergesst, und dass Ihr Zeit habt für die Menschen die Euch wichtig sind. Oder klickt hier für eine kleine Grussbotschaft: Klick mich an

Die „10 Gebote der Gelassenheit“ die Papst Johannes XXIII zugeschrieben werden, sind dabei bestimmt eine gute Hilfe. Ich wünsche Euch (und mir), dass wir diese recht oft im neuen Jahr anwenden können:

Die 10 Gebote der Gelassenheit

1. Leben
Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben –
ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt
Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen
und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren;
ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern
… nur mich selbst.

3. Glück
Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein,
dass ich für das Glück geschaffen bin …
nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus
Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen,
ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen
Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen.
Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist,
ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln
Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen –
und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden
Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe.
Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen,
werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Planen
Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen.
Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen.
Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten:
vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut
Nur für heute werde ich keine Angst haben.
Ganz besonders werde ich keine Angst haben,
mich an allem zu freuen, was schön ist.
Und ich werde an die Güte glauben.

10. Vertrauen
Nur für heute werde ich fest daran glauben –
selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten -,
dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert,
als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

 Papst Johannes XXIII.
25.11.1881 – 3.6.1963

Die 10 Gebote der Gelassenheit habe ich entdeckt bei:  Wissensagentur – Alexandra Graßler . Dieser Blog gehört zu meinen absoluten Lieblings-Blogs.

 

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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