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Die Seite evangelisch.de ist mal wieder kreativ und hat einen einen Twitteraccount mit dem Namen @Ostergaffer und eine passende Facebook Fanpage ins Leben gerufen. Dort sind (seit dem 15. März schon) fiktive Personen aktiv, die aus dem Jahr der Kreuzigung twittern. Schade, dass ich das jetzt erst entdeckt habe, aber immer noch rechtzeitig genug. Durch diese Art der Sichtweise, wird das Geschehen viel greifbarer und realer. Wenn ein Twitter namens Elieser sagt: „Grüble über Jesus-Satz: „#Sabbat ist für den Menschen da, nicht umgekehrt.“ Hat er #Tora nicht verstanden – oder ich?“ oder Jojakim:Abends war Simon da. Und Judas. Netter Kerl, voller Eifer. Deal mit Hohenpriestern eingefädelt um vom eigentl. Umsturz abzulenken“.

Mal sehen, was sie heute am Gründonnerstag erleben werden. Ich habe als Motiv für den heutigen Tag das Lied  „Bleibet hier“ von Taize ausgewählt.

Die großartigste Verfilmung eines biblischen Stoffes ist meiner Meinung nach Pier Paolo Pasolini mit seiner Verfilmung des „Evangeliums nach Matthäus“ gelungen. Gedreht mit Laienschauspielern in der kargen Landschaft Süditaliens, ist der Film mit nichts zu vergleichen was Hollywood zu diesem Thema verbrochen hat. Denn alles was fehlt und weggelassen wurde macht den Film so besonders. Der Film kommt über weite Teile ohne Sprache aus und hält sich akribisch an den biblischen Text und zieht so den Zuschauer in einen hypnotischen Bann. Maria und Josef werden nicht zu Heiligen verklärt und die Apostel nicht zu verkappten Intelektuellen, sondern als das dargestellt was sie waren, einfache Menschen. Jesus ist kein weich gespülter Esoteriker sondern ein streitbarer und teilweise wütender Verkünder seiner Botschaft.

Musikalisch untermalt wird der Film von der Missa Luba Congolese einer kongolesischen Version der lateinischen Messe, von Prokofiev, Bach und Mozart. Gewidmet hat Pasolini den Film Papst Johannes dem XXIII

Zum heutigen Gründonnerstag:

Auch wenn der Film an diesem Karfreitag nicht ausgestrahlt wird, die DVD gibt es  bei amazon und bei youtube ist der Film auf 13 Einzelvideos aufgeteilt auch zu sehen.

Lesenswert ist auch dieser Artikel von kath.ch, der katholischen Kirche Schweiz: Sperriger Klassiker der Christus-Filme

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