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The news in Lego 2011, eine Galerie von The Guardian on Flickr auf Flickr.

Geniale Idee von The Guardian, ein Jahresrückblick mit wichitgen Ereignissen nachgestellt mit Lego

Zwei Meldungen in meiner Facebook Timeline haben mich heute morgen sehr zum Nachdenken gebracht. Die erste ist von Mirko Lange,  der nach seiner Selbstbeschreibung: Leidenschaftlicher Öffentlichkeits-ARBEITER und Inhaber der Münchner PR Agentur „talkabout communications“ ist, und dessen Beiträge ich in den Jahren unglaublich zu schätzen gelernt habe. Ganz selten ist mir jemand begegnet, der so klug und ausgewogen an Dinge herangeht, sich einen Überblick über die Fakten verschafft, gekonnt etwas dazu schreibt und die sich anschließende Diskussion souverän und intelligent meistert.

Mirko Lange schreibt also zu 2011:

Und ich dachte schon, es sei mit mir etwas in 2011 nicht in Ordnung gewesen. Aber jetzt gerade hat mir das heute-Journal geballt gezeigt, was 2011 so alles passiert ist

  • Tsunami in Japan
  • Atomkatastrophe in Fukushima
  • Staats-Bankrott Griechenlands
  • Krise des Euro
  • Revolution in Ägypten und Tunesien
  • Bürgerkrieg in Libyen
  • Skandal um zu Guttenberg
  • Aufregung um Wikileaks
  • Das Massaker in Norwegen
  • Fast wöchentlich schwere Naturkatastrophen
  • Untergang der FDP
  • Stuttgart 21
  • Occupy Bewegung
  • Tod von Steve Jobs
  • Aufregung um Wullf
  • Und jetzt zum Jahresende Kriegsgefahr im Iran

Und das sind längst nicht alle Ereignisse. Klaus Kleber sagte, es war das aufregendste Jahr, das er je gesehen hat. Es stimmt wohl: In 2011 ist so viel grausiges, kritisches, dramatisches und vor allem auch radikales passiert, dass es für 5 Jahre reichen würde.

Auch mein Jahr war ein wirklich schlimmes Jahr. Aber gemessen an dem, was in der Welt passiert ist, wieviele Menschen verhungert sind, ihr Obdach verloren oder „nur“ einen geliebten Menschen, gemessen daran, ist es ein Jahr, für das ich immer noch tief dankbar sein darf.

Die zweite Meldung die mich nachdenklich gestimmt hat, ist ein Beitrag von  Florian Felix Weyh auf Deutschlandradio Kultur und trägt den Titel: „Schämt euch“. Auch dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen, bei dem ein oder anderen fühle ich mich ertappt, vieles beobachte ich auch schon seit langem mit Kopf schütteln. Der Artikel bringt es auf alle Fälle perfekt auf den Punkt. Ein Auszug:

Schämt Euch, dass Ihr bei Discountern kauft, die Verkäuferinnen wie Sklaven behandeln. Schämt Euch, Euer Geld in Steuersparmodellen zu versenken, deren Verluste euch lieber sind, als das Geld dem Staat zu gönnen. Schämt Euch, billige Bücher zu fordern, während die Autoren weniger als Putzfrauen verdienen. Schämt Euch, Eure Putzfrau schwarz zu beschäftigen. Schämt Euch, die Rundfunkgebühren nicht zu bezahlen.

Genug Stoff um darüber nachzudenken und vielleicht in der Rückschau doch dankbar auf das Jahr 2011 zu blicken.

Wie bereits 2009 habe ich auch in diesem Jahr jeden Sonntagmorgen die Titelseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Szene gesetzt. Alle Bilder zusammen ergeben einen guten Überblick über das, was uns alles bewegt hat 2010.

In der Ausgabe vom 21. Februar hat die FAS übrigens über mein letztjähriges Video berichtet: „Wo bleibt das Sonntagsfoto?“ . Jedes Foto (bis auf die letzten 3) hat übrigens auch einen Titel. Ihr findet ihn und jedes einzelne Foto in meinem Flickr-Account.

Musik unter CC: Stories from Emona II von Maya Filipič

In dem Reigen der Jahresrückblicke sind 2 dabei, die ich wirklich genial finde. Der erste ist ein gesungener Rückblick von Malte Fuhrer und Jan-Philipp Scherz, die das Ganze eigentlich nur für Freunde aufgenommen haben und damit einen Hit auf youtube gelandet haben. Mehr über die Entstehungsgeschichte findet ihr in diesem Artikel bei DERWESTEN.

Der zweite wirklich geniale Jahresrückblick ist von Richard Gutjahr, Journalist, Reporter und TV Moderator. Er hat den ersten Jahresrückblick 2010 geschrieben. Sollte man gelesen haben. Und damit ihr keine seiner gigantischen Ideen (die zudem auch noch klasse gestaltet sind) verpasst folgt ihm doch einfach auf Twitter @gutjahr oder tretet seiner Facebook Fanpage bei

So schön war das Jahr 2010!

Und zum Ende des Jahres noch ein Gedicht von Erich Kästner, dass mir als Weihnachtsgruß geschickt wurde, und mir sehr gut gefallen hat.

Der Dreizehnte Monat

Wie säh er aus, wenn er sich wünschen ließe?


Schaltmonat wär? Vielleicht Elfember hieße?


Wem zwölf genügen, dem ist nicht zu helfen.


Wie säh er aus, der dreizehnte von zwölfen?

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Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.
Und werden kann nur, was schon immer war.
Geduld, mein Herz. Im Kreise geht die Reise.
Und dem Dezember folgt der Januar.

Aus Copyright Gründen kann ich leider nicht das ganze Gedicht abdrucken, ihr könnt es aber hier nachlesen:

Der Dreizehnte Monat

Allen Bloglesern wünsche ich einen guten Jahreswechsel und für das neue Jahr viele Ziele und Wünsche die in Erfüllung gehen, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Ein Jahr lang habe ich die Titelseite der FASZ jeden Sonntag fotografiert. Anfangs immer am Kamin mit einer Tasse Kaffee dabei, später habe ich dann versucht ein zum Titel passendes Motiv zu suchen. Die Fotos wurden immer mit dem iPhone (zuerst mit dem 3G dann mit dem 3GS) gemacht, die Qualität schwankt daher stark mit den Lichtverhältnissen.

Meine Nachbarn haben bei den Außenaufnahmen bestimmt mehr als einmal an mir gezweifelt, oder was würdet ihr denken, wenn jemand seine Zeitung mit Tasse auf einen Stuhl drapiert, diesen ins Blumenbeet stellt und dann mit dem iPhone Bilder macht? Oder die Zeitung in der Tür festklemmt oder oder oder. Auch die Szene am Briefkasten hat mir verwunderte Blicke eingebracht.

Mir hat das Ganze einen Riesenspaß gemacht, nur leider hat es auch manchen Sonntag so viel Zeit gekostet, dass ich zum eigentlichen Lesen der Zeitung erst später gekommen bin.

Die Fotos habe ich übrigens jeden Sonntag in meinem Flickr Account veröffentlicht und auf Twitter gepostet. Zwischen 60 an schwachen Sonntagen und 468 Aufrufe am besten Sonntag  hatte ich damit. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Kommentare von Markus Trapp von „Text & Blog“ , der mich auf vieles aufmerksam gemacht hat, was mir beim Fotografieren gar nicht aufgefallen ist (und der trotz Stress das Video auf Fehler abgeklopft hat, danke dafür). Von ihm stammt übrigens auch das Urlaubsvertretungsfoto.

Viel Spaß nun mit einem Jahresrückblick in FASZ Titelseiten, und noch ein kleiner Tipp, schaut euch das Video Full Screen an, sonst kann man leider die meisten Schlagzeilen nur sehr schwer lesen:

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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