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Durch das bloggen lernt man die unterschiedlichsten Menschen kennen. Und nie hätte ich es vorher für möglich gehalten, wieviele Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen sich mit dem Thema „Glauben“ im Netz beschäftigen. Eine unter den Vielen ist Eva Jung.

Eva Jung ist einfach ausgedrückt Werberin. Aber ihren Beruf nutzt sie nicht nur, um Werbung für die Produkte ihrer Kunden zu machen, sie nutzt ihre außergewöhnlichen schöpferischen Fähigkeiten dazu, Gott im Netz zu bewerben, auf so wunderbaren und immer wieder besuchenswerten Seiten wie godnews.de und Mensch Jesus. Ich wurde bei der Gestaltung meines 1. Blog Adventskalenders auf sie aufmerksam und verfolge seit dem ihre Aktivitäten und finde es beeindruckend wie Eva für ihren Glauben und für Gott wirbt.

Das großartigste Projekt, das sie bisher auf die Beine gestellt hat, war ein Werbespot für Gott, der in diesem Jahr in den Kinos lief. Im Netz hatte sie zu Spenden aufgerufen und auch ich habe über diesen Aufruf berichtet und gemeinsam mit unserer Messdienergruppe, dem  „Weihrauchcafe“ ,  gespendet. Mit dem Geld, das sie eingesammelt hat, konnte der Spot auf 800 Kinoleinwänden gezeigt werden und wurde von 2.128.214 (in Worten: Zweimillionen-einhundertachtundzwanzigtausend-zweihundertvierzehn!) Menschen gesehen.

Und falls ihr zu denjenigen gehört habt, die den Spot: „Gott spricht“ nicht gesehen haben, hier ist er. Und ich finde ihn einfach nur wunderschön.

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Nachtrag zum Blogpost Hasenfest

OK ich bin übers Ziel hinausgeschossen. Hab einmal drauf geguckt, mich von der ersten Emotion hinreißen lassen und darüber gebloggt. Wäre ich in mich gegangen, wie ich das später, angeregt durch die Kommentare und die großartigen Blogposts von Heiko Kuschel und Alexander Ebel getan habe, hätte ich die Sache relaxter gesehen.

Hätte die Werbeaktion von Thalia  Frühlingfest statt Hasenfest geheißen, hätte ich es wahrscheinlich noch nicht einmal bemerkt. Aber gerade das Wort Hase, auch wenn es natürlich in Verbindung mit Ostern als Osterhase super sympathisch besetzt ist, ist mir sauer aufgestoßen. Außer als Osterhase sind Hasen in Sprichwörtern und Literatur doch eher negativ besetzt:

  • Als Depp im Märchen von „der Hase und der Igel“
  • als generell nur auf die Fortpflanzung bedachtes Säugetier
  • als schnell in die Flucht zu jagen
  • im Saarland heißt es: „das kannst du den Hasen geben“ sprich: das ist nichts wert

Aber darum ging es nicht. Es war ein von Thalia mehr oder weniger unschuldig gewählter Begriff, der das Empfinden vieler Menschen vielleicht besser trifft als Osterfest, mit dem viele eben wirklich nur noch Osterhase und Eiersuchen verbinden. Und da möchte ich mich ja auch gar nicht einmischen. Und ja ich weiß, das hab ich getan, aber mal ganz ernsthaft an alle die sich so echauffiert haben. Passiert euch das nie? Ihr regt euch über etwas auf, und einen Tag später guckt ihr auf die gleiche Situation und könnt nur noch müde lächeln? Ebenso erging es mir. Das wäre ja jetzt auch alles nicht weiter berichtenswert, wenn mich diese Argumentationswelle, die sich in den Kommentaren entwickelt hat, nicht vollkommen von den Socken geholt hätte. Sorry, aber ihr brecht wirklich eine Diskussion um die letzten 2.000 Jahre Christentum vom Zaun, weil ich mich in 2 Sätzen über den Begriff Hasenfest aufgeregt habe? Das halte ich jetzt wiederum für überzogen. Und wenn ich mir Facebook und Twitter in diesen Tagen so anschaue, dann finde ich wesentlich mehr Menschen die Häme und Hass über das Christentum ausschütten, als Christen die andere mit ihrer Weltanschauung belästigen.

Zum Thema Hasenfest haben zwei drei Pfarrer großartige Blogposts geschrieben, die ich euch gerne ans Herz legen würde.

Zum Schluss bleibt mir noch, mich bei den Kommentatoren zu bedanken. Durch eure Kommentare wurde ich angeregt meinen Glauben noch mal zu prüfen und meine Position. Ich bin meinem Glauben dadurch nochmal ein gutes Stück näher gekommen, weil ich vor allem  mir Rechenschaft abgelegen musste und mir die Gretchenfrage beantwortet habe.  Aber das wird ein anderer Blogpost und sicher kein Hasengespräch.

jarts / photocase.com

Mail meiner Sekretärin. Es habe eine Frau Regenwetter von Sonnenschein-Solar-Anlagen angerufen (Namen natürlich verändert) ob ich Interesse an einer Beratung über eine Solaranlage für mein Dach habe. Erster Gedanke: klar habe ich. Denke schon länger darüber nach, auch eine Solaranlage auf meinem  Dach zu installieren, eine kleine Solarthermieanlage auf dem Carport habe ich ja schon. Und schaden kann so ein Informationsgespräch  ja auch nicht.

Aber was macht die kluge Frau in Zeiten des Internets bei solchen Angeboten als erstes?  Klar, sie googelt. Firma und Ansprechpartnerin. Von Frau Regenwetter habe ich keinen Vornamen und es gibt so viele Regenwetters, da werde ich nicht fündig. Die Firma Sonnenschein-Solar-Anlagen ist dem Netz jedoch bestens bekannt. Der erste Link bei Google führt zur eigenen Homepage, aber gleich der zweite zu einem Internetforum,  in dem sich User über das Thema Solaranlagen austauschen und über ihre Erfahrungen mit der Firma Sonnenschein.

Was dort aufgeführt wird, ist für mich nicht besonders vertrauenserweckend. Es kommt sehr viel Kritik an ihrer Arbeitsweise, ihren Bedingungen und den Anlagen zur Sprache. Zwar meldet sich auch ein Vertragspartner zu Wort und lobt das Unternehmen in den höchsten Tönen, sehr vertrauenserweckend kommt es aber nicht rüber.

Was wahr ist und was nicht, vermag ich nicht zu sagen. Darum geht es mir mit diesem Post auch nicht. Hier geht es eher um eine verpasste Chance, denn einen Termin werde ich erstmal mit Frau Regenwetter nicht machen, trotz eines durch den Anruf ausgelösten Interesses. Da meine Nachforschungen mehr negatives über die Firma zu Tage gebracht hat, als positives verspüre ich kein großes Interesse herauszufinden, wie deren Arbeitsweise wirklich ist. Dem Anschein nach haben schon genug Investoren viel Lehrgeld bezahlt.

Vielleicht versteht die Firma  Sonnenschein-Solar-Anlagen  ja dennoch etwas von Solaranlagen, von Online Reputation versteht sie aber mit Sicherheit gar nichts. Und damit auch nicht viel von dem Großteil ihrer potentiellen Kunden. Denn welcher Kunde, der sich eine teure Solaranlage aufs Dach setzt, tut dies denn bitte ohne vorher ausgiebig das Internet zu befragen? Und wenn die eigene Firma dann dort ein derart schlechtes Bild abgibt, dann ist das nicht sehr vertrauenserweckend.

Also keine Chance für Frau Regenwetter, die schon einen Fuß in der Tür hatte.

Den ganzen Artikel gibt es bei @RB_NK

Sie hat wieder zugeschlagen. Die Ignoranz bei meiner Lieblings-Regionalzeitung (ok, ok, es gibt im Saarland nur eine) der Saarbrücker Zeitung. Wieder einmal geht es um Twitter. Und wieder einmal wird gnadenlos unter Beweis gestellt, dass man dieses Medium noch nicht einmal im Ansatz verstanden hat. Langsam kann ich mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass man es bewusst nicht verstehen will.

Es ist ja auch viel schöner, die Vorurteile seiner Leser zu bedienen, als sich wirklich sachlich damit auseinanderzusetzen und sich zu bemühen, zu verstehen, was der Sinn hinter dem Ganzen ist.

Den Artikel über den ich mich diesmal aufrege, könnt ihr hier nachlesen

Im Kästchen über dem Artikel heißt es: Die SZ wählte Beispiele zufällig aus. Seit wann ist es Qualitätsjournalismus, wenn man Texte aus dem Zusammenhang reißt? Wird üblicherweise ein Artikel über einen Politiker oder mehrere Politiker geschrieben, werden ja auch nicht nur ausschließlich die Sätze zitiert, die er oder sie am Rande eines Parteitages beim Bier in geselliger Runde von sich gibt/geben. Aber genau darum geht es hier doch auch. Twitter bildet bei vielen Menschen deren komplettes Kommunikationsspektrum ab. Da gibt es die wichtigen Sachen, und die heiteren, die traurigen, die nachdenklichen und die einfach nur mal schnell dahin gesagten.

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Viele Menschen sind von langen Autofahrten genervt, ich nicht ;-). Seit meinem 18. Lebensjahr liebe ich es am Steuer zu sitzen. Egal ob am Tag oder in der Nacht, Hauptsache ein einigermaßen „gescheites“ Auto und gute Unterhaltung. Früher hieß das: selbst zusammengestellte Kassetten, dann Hörbücher und seit ein paar Jahren sind Podcasts die idealen Reisebegleiter.

485 Podcast schieben ich in iTunes vor mir her. Schnell abgearbeitet werden immer die aktuellen und die kurzen. Von Deutschlandradio z.B. oder vom SWR: cont.ra aus Umwelt und Ernährung.

Für mich ist dies eine super Möglichkeit, Zeit effektiv zur Weiterbildung und zur Information über das neueste aus Forschung und Wissenschaft und aus meinem beruflichen Umfeld zu erfahren.

Hier nun ein kleiner Rückblick auf das, was ich heute auf der Hinfahrt nach Dortmund gehört habe. Und restlos alle Podcasts  waren empfehlens- und nachhörenswert:

Vielleicht war für euch ja die ein oder andere Anregung dabei.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Ein Montagmorgen in der Zukunft. Einkaufen steht auf dem Programm. Mal schnell an den Kühlschrank und checken was noch so vorhanden ist. Öffnen muss ich ihn dazu nicht, auf dem außen angebrachten Display wird mir der Inhalt angezeigt und wie lange die Artikel sich noch halten. Bei der Pizza, die ich aus Versehen in den Kühlschrank statt in den Gefrierschrank gelegt habe, zeigt mir das Display das verkürzte MHD an. Und dass meine Lebensmittelvorräte zur Neige gehen. Wie praktisch, dass ich auf dem Display den neuesten Globus Angebotszettel aufrufen kann. Per Drag and Drop ziehe ich die Artikel auf dem Bildschirm in meine virtuelle Einkaufsliste.

Was sonst noch so fehlt wird anhand eines mir zugeordneten Musters und der Fehlbestände im Kühlschrank vorgeschlagen und falls ich möchte dem Einkaufszettel hinzugefügt. Und jetzt geht es ab zum Supermarkt. Per Fingerabdruck authentifiziere ich mich und die Einkaufsliste wird auf den Wagen übertragen. Für Nostalgiker kann die Liste natürlich auch aufs iPhone übertragen werden, aber wer nutzt diese Technologie von gestern schon noch. Über im Boden angebrachten RFID Tags werde ich nun zu den entsprechenden Regalen gelotst. Sobald ich die auf der Liste befindlichen Artikel in den Einkaufswagen gelegt habe, wird der Gesamtpreis berechnet und der Artikel von der Liste gestrichen. Das Display am Wagen zeigt mir außerdem noch Details zum Produkt an, wie zB Nährwerte und schlägt mir passende Rezepte und Ergänzungen vor. Mein Einkaufsberater schlägt zu der ausgewählten Pasta einen Rotwein vor und schon steuert der Einkaufswagen das entsprechende Regal an.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Am Weinregal empfängt mich ein digitaler Sommelier. In meinem Fall wird der vorgeschlagene französische Rotwein von einer freundlichen weiblichen Stimme mit charmantem französischem Akzent angepriesen. Ich erfahre etwas über das Anbaugebiet und die richtige Lagerung.

Vom Weinregal geht es zur Obsttheke. Gerade hat eine Mitarbeiterin die Waren umsortiert, aber vom Chaos der früheren Jahre mit falschen Etiketten und Preisen ist heute keine Spur. Wechselt eine Steige den Platz, wird auf dem Display automatisch eine Korrektur vorgenommen. Zum Nachtisch soll es Banana Split geben.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Ob die Banane dafür wohl schon reif genug ist? Außerdem, wie kam sie überhaupt nach Europa, wurden die Bauern für den Anbau fair entlohnt und wurden Spritzmittel eingesetzt? Schwuppdiwupp die Banane in die Kamera gehalten und schon bekomme ich mehr Informationen, als ich eigentlich wollte. Die virtuelle Verkäuferin freut sich, ihr Wissen aus dem digitalen Produktgedächtnis mir mir teilen zu können und jetzt weiß ich auch welchen Carbon Footprint meine Banane erzeugt hat.

Weiter zur intelligenten Produktlupe. Die jüngste bin ich ja nicht mehr und teilweise sind die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen so klein geschrieben, dass ich sie gar nicht mehr lesen kann. Ich lege die Verpackung auf eine Art Lupe und bekomme auf einem Display die Vergrößerung angezeigt. Fahre ich nun mit dem Finger über einzelne Begriffe kann ich mir mit Pull Down Menüs alles erklären lassen. Nie wieder Unklarheiten über E-Nummern oder andere Inhaltsstoffe. SemProm, das Semantic Product Memory macht es möglich. So heißt die Technologie die eine Art digitales Produktgedächtnis ist. Die Auskunft beruhigt mich, auch die angeführten Allergene bereiten mir keine Schwierigkeiten, wirklich allergisch bin ich nur auf Autofahrer, die mir die Vorfahrt rauben. Ob die auch einen so tollen Autoschlüssel haben wie ich? Mit dem ich an der Kasse für den Inhalt des Wagens zahlen kann ohne die Waren aus dem Korb zu nehmen? Die eingebaute Visa Karte macht es möglich.

Leider war die Zeit zu knapp, sonst hätte ich mir auch noch etwas zum Anziehen ausgesucht. Seit es die intelligenten Umkleidekabinen gibt, weiß ich genau welches der von mir ausgewählten Kleidungsstücke auch wirklich zu mir passt. Als Frühlingstyp sollte ich eben kein schwarz tragen und das sagt mir die Kabine auch ganz deutlich, wenn ich mal wieder so ein Teil mitbringe. Stattdessen verrät sie mir, wo Kleidungsstücke in Farben hängen die gut mit meinem Typ harmonieren.

Aber jetzt schnell nach Hause und die eingekauften Waren in den Kühlschrank gelegt. Wie gut, dass mein Kühlschrank aufpasst. In dem Knusperjoghurt, den ich gekauft habe, sind doch tatsächlich Spuren von Nüssen enthalten und glücklicherweise weiß mein Kühlschrank, dass Sohnemann dagegen allergisch ist. Mir war es beim Einkaufen doch glatt entgangen.

Ich versuche mich zu erinnern wie es früher im Supermarkt war. Als noch Menschen an den Theken und den Kassen saßen und man nicht anfing mit dem Einkaufswagen zu plaudern, wenn man etwas wissen wollte. Aber wie sagt Erma Bormbeck schon so schön: Nur der Pudding hört mein Seufzen. Und wir können ergänzen: und der digitale Sommelier plaudert mit uns.

Ihr meint ich träume? Nein, all das und noch mehr habe ich live gesehen. Professor Antonio Krüger und zwei seiner Mitarbeiter präsentierten uns das oben Beschriebene bei einer Besichtigung des Innovative Retail Lab des DFKI bei GLOBUS in St Wendel.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Mehr zum Innovative Retail Lab findet ihr auf der Projektseite des DFKI. Herzlichen  Dank an @ReinhardKarger für die Bilder.

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Ein Fundstück auf Twitter via @leanderwattig.

Ich oute mich. Ja ich gehöre noch ganz Old school mäßig zu den Leuten die jeden Tag Zeitung lesen, leider aus Zeitgründen wochentags nur eine und am Wochenende dann zwei. In der Woche die Saarbrücker Zeitung  (Twitter @szaktuell) am Samstag zusätzlich die FAZ (Twitter u.a. @FAZ_NET) und am Sonntag meine heiß und innig geliebte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Auch beruflich bin ich den Printmedien nicht abgeneigt. Handelsblatt (Twitter u.a.: @Handelsblatt) , Wirtschaftswoche (Twitter u.a. @wiwo)  und Lebensmittelzeitung (bei Twitter @LZNETnews)  sind absolutes Pflichtprogramm.

Man kann mir also nicht vorwerfen ich würde zum Niedergang des klassischen Journalismus beitragen indem ich nur noch kostenlos im Internet zur Verfügung gestellte Informationen konsumiere. Im Gegenteil. Guter Journalismus kostet Geld und gut recherchierte Artikel sind nicht an jeder Internetecke zu haben. Ich bin daher auch gerne bereit für diverse Online Angebote Geld auszugeben und sehe es voll und ganz ein, wenn Medien nicht alle Artikel kostenlos im Netz anbieten.

Neben den klassischen Medien beziehe ich mittlerweile aber einen großen Teil meiner Informationen aus dem Netz. Über Newsletter, RSS Feed und seit Anfang dieses Jahres auch über ein für mich recht neues Medium, über Twitter, den Microbloggingdienst.

Was Twitter alles nicht ist konnte man heute sehr schön in der Saarbrücker Zeitung nachlesen und dieser Text hat mich ob seiner Ignoranz so fassungslos gemacht, dass ich per Blogpost eine Erwiderung darauf schreiben muss.

Ich verstehe daran so manches nicht:

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Geboren wurde die Idee über Twitter, @OleKopelke fragte mich, ob wir als Unternehmen nicht Lust hätten, den neu gegründeten Arbeitskreis Care Saarbrücken, einen Ableger der Care Deutschland, bei einer Aktion anlässlich des Welternährungstages zu unterstützen.

Schnell war die Idee geboren, Mehl und Backmischungen zugunsten von Care zu verkaufen und mit der Aktion darauf hinzuweisen, für wie wenig Geld und wie einfach wir uns hier mit Grundnahungsmitteln versorgen können und wie viele Menschen nicht. Von unserer Seite aus sollte Ware und Unterstützung am Tag kommen, die Organisation des Tages übernahm der AK Care Saarbrücken.

Dieser Arbeitskreis ist noch sehr jung. Gegründet wurde er im Sommer dieses Jahres von Daniela Schramm, einer höchst engagierten 19jährigen Jurastudentin aus Saarbrücken die ihre Schwester und Freunde mit ins Boot nahm.

09 Okt CareSB klein

Katharina Schramm und Initiatorin Daniela Schramm

Leider war der Enthusiasmus mit dem die Aktion geplant wurde nicht mit dem Erfolg gekrönt, den wir ihm gewünscht haben

Der Care Stand war sehr publikumswirksam genau gegenüber von Karstadt Saarbrücken gelegen. Daniela und Katharina Schramm hatten ihn zusammen mit zwei Auszubildenden aus unserem Unternehmen, Barbara Born und Sebastian Deetz aufgebaut, Flyer ausgelegt, Ware drapiert und harrten der Menschen die ihnen nun für nur 1€ eine Packung Mehl oder für 2€ eine Backmischung abkaufen sollten oder zumindest interessiert in einen Flyer hineinschauen würden. Der Erlös aus dem Verkauf sollte komplett an Care fließen.

Aber Fehlanzeige. Die Menschen beachteten sie meistens gar nicht. Teilweise wurden sie zur Seite geschoben, angepampt oder schlichtweg behandelt als seien sie Luft. 2 Stunden war ich auch am Stand und konnte die gleiche Erfahrung machen. Ein Mann dem ich 1 Päckchen Mehl für 1€ verkaufen wollte entgegnete mir allen Ernstes er würde ja spenden und das nicht zu knapp. Klar, glaube ich ja auch, aber 1 €? In Worten ein Euro. Dieses Nichts an Betrag. 1 Stunde Parken in Saarbrücken kostet mehr…

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In manchen Bereich darf ich mich ruhig als early Adopter bezeichnen. Ich hatte den allerersten CD Player. Er war von Philipps, die Anzeigetafel konnte nur 10 Titel anzeigen, er war sehr stylish und als seine Besitzerin sonnte ich mich in den neidischen Blicken der Platten-Spieler. Die Tatsache, dass die Auswahl an CDs anfangs noch sehr gering war, trübte das Vergnügen nicht. Meine ersten CDs waren von Barclay James Harvest und James Galway. Nicht unbedingt mein Musikgeschmack, gehörte ich doch eher zu den coolen Kids, mit der ebenso coolen Musik, aber besser diese als keine. Sehr schnell wuchs das Angebot und hast du nicht gesehen, war diese Technik auch schon veraltet und MP3s in Mode. Natürlich nannte ich auch recht schnell einen iPod mein Eigen, und als das iPhone auf den Markt kam hieß es auch gleich „3, 2, 1 meins.“

Was die Segnungen und Entwicklungen des Web 2.0 anbelangt war ich nicht ganz so fix. Bei XING, damals noch Open BC bin ich seit August 2006 und WKW entdeckte ich im März 2008 nur um ganz schnell festzustellen, dass dieser Teil des Social Web  mir gerne gestohlen bleiben kann. WKW ist für mich definitiv die Hölle der Social Networks.

Der Durchbruch kam dann mit einem Mac ins Haus. Irgendwann konnte ich mich den Lobeshymnen von Markus Hensgen, GF von raum3 nicht mehr verschließen. An meinem 45. Geburtstag war es dann so weit, ich schenkte mir so ein Wunderwerk an guter Gestaltung und ausgereiften Programmen. Und der Mac schloss mir im wahrsten Sinne des Wortes eine komplett neue Welt auf. Mit seiner Hilfe erstellte ich meine erste Homepage. Sie diente ganz Social Web mäßig dazu, unsere 25 jährige Abifeier zu planen und die früheren Mitschüler auf dem Laufenden zu halten.

Und dann kam der Tag seit dem ich mich endgültig zugehörig fühlte zur coolen Web 2.0 Gemeinde. Ich fing an zu bloggen. Genau 1 Jahr ist das nun her. Seit dem sind in diesem Blog 210 Beiträge erschienen die insgesamt 319 mal kommentiert wurden und sage und schreibe 25.000 Mal aufgerufen wurden. Und das macht mich ein bisschen stolz und glücklich.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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