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Wäre es nicht toll, wenn Wirtschaftswoche, Handelsblatt oder FAZ in ein paar Monaten  mit dieser Headline aufmachen würden? Aber lasst mich zuerst einen kleinen Blick zurück tun. Sofern ihr die 30 schon überschritten habt, dürfte es euch als Kind ähnlich gegangen sein.

Einer der spannendsten Momente in der Vorweihnachtszeit war sicherlich das Ausfüllen der Wunschzettel ans Christkind. All seine Wünsche und Sehnsüchte konnte man mehr oder minder kreativ gestaltet auf eine herausgerissene, linierte Heftseite schreiben, malen oder kleben.

Und wer lieferte der kindlichen Phantasie den Stoff aus dem die Träume waren? Der Quelle Katalog! Ok vielleicht auch der von Neckermann, aber für unsere Geschichte muss es nun eben der von Quelle sein.

Nun steht dieses Unternehmen vor der Insolvenz und hat durch einen 50 Millionen Notkredit gerade noch so die Kurve gekriegt. Ich möchte mich hier nicht als Richter aufschwingen und beleuchten was alles zu der Krise geführt hat. Mit Urteilen ist man sehr schnell bei der Hand, mit Hilfe könnte man es auch sein.

Egal wie viele Fehler das Management in den letzten Jahren gemacht hat, wenn einer Masse von Menschen die Möglichkeit gegeben ist, positiv Einfluss zu nehmen, ohne dass es für sie wirklich eine finanzielle Belastung darstellt, wäre das doch einen Versuch wert.

Immerhin geht es hier um 8.000 Arbeitsplätze. (Ich lasse jetzt mal vollkommen außer Acht, dass es im Endeffekt ja doch wieder uns, den Steuerzahlern zugutekommt, wenn die Menschen weiter ihre Arbeit behalten und nicht arbeitslos werden. Neben den direkten Effekten wie zu leistende Zahlungen durch den Staat nimmt ja auch mit jedem Arbeitslosen der Konsum weiter ab. Eine Spirale die immer weiter nach unten führt. Wie gesagt, das ist nicht das Motiv, das mich antreibt.)

Meine Idee mag sehr simpel sein, aber sie ist sicherlich einen Versuch wert. Wie wäre es, wenn wir alle, durch einen kleinen Einkauf bei Quelle, zur Sanierung des Unternehmens beitragen würden. Warum nicht mal bei Quelle kaufen, statt bei dem Web Händler xyz.

Die Schätzungen wie viele Twitterer es in Deutschland gibt, schwanken zwischen 100.000 bis 500.000.* Wenn man nun durch Tweet und Retweet eine Aktion schaffen könnte, durch die viele Menschen animiert werden eine Bestellung bei Quelle aufzugeben, dann könnte das einen positiven Sog und jede Menge Umsatz erzeugen, je nachdem wie viele Menschen man aktivieren kann.

Warum immer nur jammern und Schuld zuweisen? Warum nicht die Verbrauchermacht derart positiv einsetzen? In meinen Augen spricht nichts dagegen und sehr vieles dafür.

Wenn ihr euch also mit der Idee anfreunden könnt, dann twittert doch bitte folgendes (gerne auch als Facebook oder Xing Statusmeldung) oder setzt euren eigenen Tweet auf, aber bitte mit dem Hastag #TwittKP).

Seid dabei: Twitterer retten #Quelle. Nächsten Einkauf bei Quelle tätigen und helfen Arbeitsplätze zu sichern. #TwittKP Pls RT

#TwittKP = Twitter-Konjunkturprogramm

Nutzt doch bitte die Kommentarfunktion meines Blogs und diskutiert mit mir das Für und Wider. Macht Vorschläge für gute Tweets und For God´s sake: Kauft bei Quelle.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Ich habe mit Quelle rein gar nichts zu tun. War bis zum heutigen Tage auch keine Kundin. Ich kenne niemanden der dort beschäftigt ist und habe keinerlei Interesse an dem Unternehmen, außer auszuprobieren, ob so eine spinnerte Idee wie die meine Aussicht auf Erfolg hat.

* Nachtrag: Bei den Web Evangelisten ist zu lesen, dass die Zahl der Twitterer in Deutschland rund 125.000 beträg

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Beginnen wir mit dem Ende bzw. mit dem letzten Vortrag im Rahmen des Zukunftskongress 2009. Referent war Paul Kohtes, Zen-Lehrer, Autor und Gründer der PR-Agentur PLEON Kohtes Klewes. Seine These: Weg von der Spezialisierung, die nur einsam macht und die graue Gehirnmasse so mit Beschlag belegt, dass für Kreativität und Erforschung von Neuem kein Platz mehr bleibt und hin zur Distanzierung, die hilft, zu neuen Ufern zu kommen. Wichtig ist eine klare Orientierung ohne Fixierung. Manager von heute sind zu sehr auf Funktionieren ausgerichtet. Zuverlässig, ehrgeizig und eigene Bedürfnisse hintenanstellen, dabei handelt es sich um Auslaufmodelle. Von der Ver-wicklung zur Ent-wicklung ist die Lösung.

Die Vorträge des ganzen Tages waren so zusammengestellt, dass sie auf die Forderungen von Paul Kohtes perfekt abgestimmt schienen. Zwar waren alle Redner mit Sicherheit die gescholtenen Spezialisten, aber Spezialisten, die es nicht verlernt haben, die Dinge übergreifend zu betrachten.

Sei es der Physiker Vince Ebert, der als Wissenschaftskabarettist das Plenum am Vor- und Nachmittag mit seinen klugen Bonmots erfreut hat (viele davon nachzulesen in: Denken Sie selbst) oder der Innovation Ambassador von Henkel Jens Bode der aus dem Nähkästchen pardon aus der Waschmaschine von Henkel plauderte und verriet wie bei Henkel die wahren Bedürfnisse der Kunden eruiert werden. 

Spannend wie Henkel mit seinen Kunden und einem Innovationsteam zusammen neue Produkte entwickelt. Die Strategie die Jens Bode darlegt zeigt, dass Markenerfolg nicht eben mal so aus dem „Henkel“ geschüttelt wird, sondern einer durchdachten Strategie folgt. Ob es die Beobachtung der Arbeitsgewohnheiten von Kunden in der Küche ist, oder die Henkel Manager, die mit angeschnalltem Schwangerenbauch Bäder putzen müssen. Kundenorientierung steht im Mittelpunkt. Und wenn zum Schluss die Ergebnisse und Entwicklungen von den Kunden zerpflückt werden dürfen, ist das mit Sicherheit ein Garant ein Top Produkt zu entwickeln. So wird ein Großteil des Umsatzes bei Henkel mit Produkten gemacht die nicht älter als 3 Jahre sind.

Insgesamt ein spannender Vortrag und keine Selbstdarstellung wie man das im Allgemeinen geboten bekommt wenn Unternehmensvertreter referieren.

Andreas Haderlein berichtete vom „Crowdsourcing der Zukunft“ und was Netzwerke erfolgreich macht. Netzwerke funktionieren nur, wenn sich die beteiligten Akteure einen Ruf erwerben können und wenn sie den Akteuren einen entscheidenden Mehrwert außerhalb des Internet liefern. Als kleine Demonstration für die Intelligenz der Crowd lässt er uns, nach Beratung mit dem Sitznachbarn, den Inhalt einer 500 ml Dose gefüllt mit Bohnen schätzen. Und oh Wunder, die Crowd liegt ziemlich richtig.

Im Punkto Netzwerk hinken wir in Deutschland ganz schön hinterher. Sind in Brasilien ca 80% der Internetnutzer in sozialen Netzwerken so sind es in Deutschland mal gerade 28%.

Der neue Trend Online organisieren – offline treffen.

Verblüffend auch die Daten und Fakten die Christopher Schläffer, Group Product & Innovation Officer der Deutschen Telekom präsentierte. Seit der 1. Mobilen Funkverbindung 1983 hat sich in diesem Markt bahnbrechendes bewegt. Heute besitze das iPhone die Speicher- und Rechenkapazität der kompletten Apollo Mission und zwar sowohl im All als auch auf der Bodenstation. In 10 Jahren werden wir  in jedem Haushalt Verbindungen von 12.000 Megabit/sec haben (zu heute 3) und 4 Milliarden Menschen werden in 3 Jahren mobile Telefone besitzen.

Nach diesem Einblick in die Mobilfunkwelt und in Open source System, auf die der Redner auch noch detailliert einging, sprach Jeanette Huber vom Zukunftsinstitut über C(r)ash Creativity.

Sie beleuchtete die Motivation der Menschen beim Discounter einzukaufen. Die reine Preisfrage und Ersparnis ist zu kurz gesprungen, vielmehr kommen Faktoren wie:

  • Sportliche Schnäppchenjagd
  • Überforderung
  • Misstrauen
  • Suche nach Erdung

zur puren Notwendigkeit beim Discounter einzukaufen, hinzu.

Die neuen Schlagworte sind Liberté, Egalité, Portemonnaie.

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