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Diese spannende Infografik von Cisco habe ich im Blog vom @netzmensch gefunden. Eine klitzekleine Idee, wie sich unser Leben in Zukunft durch das Internet der Dinge verändern kann, gibt diese Grafik.

Artikel der Woche:

Gelesen habe ich letzte Woche die folgenden Artikel in zwei Print Ausgaben der Wirtschaftswoche, für mich DIE Wirtschaftszeitung die ich nicht missen möchte:

Weitere lesenswerte Artikel:

Für alle Twitterer folgt doch von der Wirtschaftswoche dem Chefredakteur Roland Tichy @RolandTichy und Jochen Mai alias @karrierebibel

Neu abonnierter Podcast:

Aus Landwirtschaft und Umwelt“ auf B5 aktuell

Zitat der Woche:

„Die modernen Sklaven werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminkalendern angetrieben.“ Telly Savalas

Tweet der Woche:

UMAX974

Apps der Woche:

Ich habe ja schon des Öfteren über die Social Web Aktivitäten unserer Firma geschrieben. Neben 2 Twitter Accounts @JuchemFood und @SchlauerBacken, einem Youtube Kanal, einem Mr Wong Account, einer Facebook Fanpage, einem Flickr Account, einem Juchem Wiki und einem Blog zum Thema Backen soll jetzt ein weiteres Blog diese Aktivitäten vervollständigen.

Geplant ist ein Blog für unsere Sparte Landwirtschaft. In diesem Blog sollen unsere Kunden und alle an Landwirtschaft Interessierten das Neueste zu den Themen Fütterung, Rohstoff, Marktentwicklungen und Wissenschaft erfahren, neues aus unserem Unternehmen und über unsere Produkte  und natürlich alles was es so an Skurrilem und witzigem in diesem Bereich gibt. Ein Blog eben. Und jetzt braucht das „Kind“ einen gescheiten Namen. Mir ist spontan: Landwirtschafts-Blog bzw Landwirtschafts-Block eingefallen, aber so überzeugt bin ich von diesem Namen nicht. Daher habe ich mal ein Crowd Sourcing auf Twitter gestartet .

Ich war wirklich überwältigt, dass so viele geantwortet haben. Vielen Dank für die Vorschläge an @deditte, @wissensagentur, @citykirche_sw, @OleKopelke, @Benny56 , @hobbymalerei, @roquas, @Hemelwandelaar, @HeikeWendorff und @mkitzmann

Über die Namen abstimmen könnt ihr unter folgendem Link.

Danke an alle die bereits abgestimmt haben. Die Abstimmung geht in die 2. Runde. Die besten Namen aus dem ersten Durchgang plus neu dazugekommene. Zur Abstimmung bitte hier klicken.

Die Crowd ist nicht zu stoppen: Noch mehr Namen zur Abstimmung.

Es ist 10 Uhr morgens. Im Saarland feiert man am 15. August Maria Himmelfahrt und das Leben geht seinen beschaulichen Gang. Keine Tageszeitung im Briefkasten, leider auch keine FAZ, obwohl in Hessen doch kein Feiertag ist, alle Läden geschlossen, bis auf die örtliche Bäckerei.

Erinnert sich noch jemand daran, dass es bis 1996 ein Sonntagsbackverbot gab, und man von Brötchen auf dem sonntäglichen Frühstückstisch nur träumen konnte?

Davon hat der 3-jährige Knirps der mit seinem Vater heute Morgen an der Theke der Bäckerei stand logischerweise noch nie etwas gehört. Die einzige Bemerkung die er von sich gibt ist: „Ist ja fast nichts mehr da“. Der Vater sagt dazu gar nichts, nur ich kann mich nicht zurückhalten und sage zu ihm: „Naja wenn du das alles essen müsstest, dann würde dir aber ganz schön schlecht werden.“

Um mal zu verdeutlichen was in den Augen eines 3-jährigen NICHTS ist, liste ich hier mal die Auswahl auf, die heute Morgen um 10 Uhr, 1 Stunde vor Ladenschluss, noch in der Theke lag:

  • 5 Sorten Brötchen, davon 2 mit Körnern
  • Croissants in der Variation: Schoko, Nougat und Lauge
  • Diverse Kuchen: Streuselkuchen, Zwetschenkuchen und Cremekuchen
  • Laugenstangen und Brezeln
  • Diverse Kaffeestückchen

Die Verkaufstheke war zu mehr als der Hälfte gefüllt.

Mich hat dieser Vorfall echt aufgeregt, vor allem die Ignoranz des Vaters, der die Bemerkung einfach so im Raum stehen ließ. Ist es heute so selbstverständlich geworden, dass ich zu jeder Zeit frische Backwaren bekommen kann?

Das gleiche gilt auch für die Backtheke im Supermarkt. Oft komme ich erst kurz vor 20 Uhr dazu, noch Brot oder Brötchen fürs Abendessen zu besorgen. Und was liegt dann meist noch in den Regalen? Mindestens 20 Brote, ungezählte Brötchen und Kaffeestücken. Backwaren, die am nächsten Tag unverkäuflich sind. Regelmäßig stehe ich kopfschüttelnd davor. Einmal habe ich die Verkäuferin gefragt, warum sie um diese Uhrzeit noch eine derartige Auswahl anbieten. Die Antwort: „Weil die Kunden es so wollen“. Meiner Meinung nach kann ich froh sein, wenn ich kurz vor Ladenschluss noch Brot oder Brötchen bekomme, aber erwarten, dass ich eine Riesenauswahl vorfinde, das tue ich nicht. Menschen wie der Vater mit seinem Sohn vielleicht eher.

Wenn die am Ende des Tages übrig gebliebenen Backwaren dann wenigstens noch einer der vielen Tafeln oder sonstigen Organisationen zu gute kommen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen, dann finde ich das echt toll. Nur leider, leider sieht die Wirklichkeit so aus, dass das meiste davon auf dem Müll wandert. Vielleicht sollten Vater und Sohn sich mal den Film von Erwin Wagenhofer: „We feed the world“ ansehen.

Der von mir gewählte Ausschnitt zeigt einerseits das Dilemma der Bauer, die nichts mehr für ihre Produkte bekommen, und auf der anderen Seite den Wahnsinn, den sich die westliche Welt mit ihrer Wegwerfmentalität leistet:

 

Für meine Großeltern war es noch absolut undenkbar Brot wegzuwerfen. Es wurde gegessen und wenn es steinhart war. Aus alten Brötchen wurden Semmelknödel und Weckmehl gemacht. Wer macht sich heute noch diese Mühe?

Auf der englischen Seite: „Love Food hate waste“ kann man sich Anregungen holen was man mit den Resten, die man zu Hause hat, noch kochen kann, was man mit saurer Milch noch machen kann oder wofür man braun gewordene Bananen noch einsetzen kann.

Ganz anders mit dem Thema Lebensmittelmüll gehen Containerer um. Sie ernähren sich mit Lebensmitteln die sie aus den Containern von Supermärkten „entnehmen“. Einen sehr informativen FAZ Artikel findet ihr hier.

Weitere Infos zum Thema Lebensmittel im Müll findet ihr in diesem Beitrag des MDR

Zwischen all diesen Extremen muss es doch einen gesunden Mittelweg geben. Vielleicht in dem man einfach wieder anfängt Lebensmittel nicht als Wegwerfprodukte zu begreifen sondern tatsächlich als Mittel zum Leben. Sie gehören zu den wenigen Dingen des täglichen Lebens auf die wir definitiv nicht verzichten können. Denn was wir wegschmeißen, davon könnten an einem anderen Ort sich ganze Familien lange über Wasser halten.

Denken wir doch einfach beim nächsten Lebensmitteleinkauf daran.

Nachtrag: Markus Trapp hat ebenfalls einen sehr informativen Artikel über deu Umgang mit Ressourcen geschrieben: Wasser wird knapp und Lebensmittel werden weggeworfen

Wo liegen die Gefahren beim Klonen von Kühen? Die Diplomarbeit des französischen Grafik-Designers Louis Rigaud wechselt einfach die Sichtweise und thematisiert das Thema Klonen auf ganz eigene Art. Da werden Kühe per Photoshop neu eingefärbt und schon wird aus einer ganz normalen Kuh eine Copyright Geschützte Kuh ®, die scheinbar problemlos durch Klonen vermehrt werden kann. Diesen Film muss man sich öfter anschauen, um all die verstecken Seitenhiebe und Spitzfindigkeiten zu registrieren. Ein Meisterstück.

Zum besseren Verständnis habe ich die wichtigsten Begriffe die nicht selbsterklärend sind in der Reihenfolge ihres Auftauchens im Video übersetzt.

  • une vache                   –           eine Kuh
  • démarrer                    –           betriebsbereit
  • ferme                          –           Bauernhof
  • abattoir                       –           Schlachthaus
  • libérer de l´espace verte       Grünflächen freisetzen
  • taille des icones         –           Icongröße
  • mémoire insuffisante –           Arbeitsspeicher zu klein
  • envoyer                       –           schicken
  • os                                –           Knochen
  • peau                           –           Haut
  • graisse                                    –           Fett
  • fichiers                                    –           Dateien
  • supprimer                   –           beseitigen
  • incinération                –           Verbrennung
  • télécharger                –           downloaden
  • paramètre naturel introuvable  – natürliche Parameter nicht auffindbar
  • veuillez le rechercher            –           wollen sie danach suchen
  • manque de diversité  –           Mangel an Diversität
  • intégrite                     –           Unversehrtheit
  • impossible                  –           unmöglich
  • redémarrer                –           neu starten

Mit dem folgenden Video möchte ich euch einen kleinen Einblick in einen Teil meiner beruflichen Welt vermitteln. Seit meiner Kindheit ist die Zeit der Ernte für mich die schönste Zeit im Jahr. Wenn die Bauern mit ihren Traktoren auf den Hof fahren und das Getreide bringen, ist es so wie es schon immer war und hoffentlich noch lange bleiben wird. Klar heute kommt kein Bauer mehr mit Pferdefuhrwerk und hat das Getreide in Säcken auf dem Anhänger, wie ich es früher noch erlebt habe, aber es hat immer noch etwas sehr ursprüngliches.

Und dann die Geruchmischung aus warmem Getreide und Staub, das Geräusch der Kipper beim entladen, die Gespräche mit den Bauern, das hat alles seinen ganz besonderen Reiz für mich. Und so versuche ich Jahr für Jahr wenigstens für ein paar Stunden an der Gosse (so heißt der Trichter im Boden in den das Getreide abgeladen wird) zu stehen und mit den Bauern über die gute oder schlechte Ernte, die gerechten oder ungerechten Preise, und über Gott und die Welt zu reden.

In diesem Jahr hatte ich die Videokamera dabei und habe mich als Amateur darin versucht, diese ganz besondere Stimmung einzufangen.

120.000 Tonnen Getreide verarbeiten wir jährlich zu Mehl, Haferflocken und Backmischungen, das entspricht fast der gesamten saarländischen Ernte.

Milch, von den einen verteufelt von den anderen geliebt. Billig verramscht, mit Exportsubventionen versehen, ihre Erzeuger um die Existenz bringend und den Strukturwandel beschleunigend. Ein Thema das die Gemüter hochkochen lässt.

Zum Thema Milch habe ich 2 sehr interessante Videos gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das erste eine Dokumentation von arte mit dem Titel: Milch, Macht und Märkte.

Das zweite  ein lustiges Milch-Werbevideo.

Bei youtube habe ich Playlists mit jeder Menge lustiger und informativer Videos zum Thema Milch. Nur leider habe ich keinen blassen Schimmer wie man diese verlinken kann.

Zum Schluss noch eine Definition die ganz unfreiwillig komisch ist. Die Definition von Milch, wie sie im LFMBG (dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) zu finden ist:

„..durch ein- oder mehrmaliges tägliches Melken gewonnenes, unverändertes Eutersekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Kühen“

Logisch weitergedacht könnte man Muttermilch dann definieren als: „.. durch mehrmaliges tägliches Anlegen gewonnenes, unverändertes Busensekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Müttern“

Über ein Melkhilfsmittel hat die @Textzicke eine nette Glosse geschrieben.

Absolut fassungslos umschreibt nur sehr unzulänglich meine Reaktion auf die Nachrichten, die ich so nur auf SR 1 im „Stand der Dinge“ gehört habe. Bei einer Demo von Milchbauern vor dem EU-Parlament in Brüssel wurden Bauern von Polizisten niedergeknüppelt und Wasserwerfer eingesetzt. Googelt man diesen Vorfall findet man so gut wie nichts. Kein Video, keinen Bericht, keine Nachrichten. Viel über die Vorgänge in Berlin und die Herabsetzung der Preise für Agrardiesel, aber über diesen unfassbaren Vorgang findet man nur Randnotizen.

Geht man so mit verzweifelten Menschen um, die über Demonstrationen auf ihre Misere aufmerksam machen wollen? Die dafür streiten, dass sie für die Lebensmittel, die sie erzeugen, nicht mit Beträgen abgespeist zu werden, die noch nicht einmal die Kosten decken? Jeder Arbeitnehmer darf demonstrieren, wenn es um den Erhalt seines Arbeitsplatzes geht. Geht man auf sie mit Schlagstöcken los? In Deutschland ist das Recht auf Demonstration im Grundgesetz verankert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im belgischen Recht nicht gelten soll.

Am allerschlimmsten finde ich allerdings den fehlenden Aufschrei. Niemand, der diese Ungeheuerlichkeit anprangert. Auf Bauern kann man anscheinend eindreschen und es ist noch nicht mal einen Beitrag in den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender wert.

Den Podcast von SR 1 finden Sie hier. Der Beitrag über die Demo in Brüssel ab Min 2:30.

Das folgende Chart des Bayerischen Bauernverbandes zeigt sehr deutlich, was bei den Landwirten für die von ihnen erzeugten Produkte noch hängenbleibt.

Das kommt beim Bauern an_Lebensmittelpreise_2009_A3

 

 

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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