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Zwickt mich mal, ich glaube ich träume. Am 16. März habe ich auf der Plattform Betterplace für ShelterBox eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die erste Box war innerhalb von einer Stunde zusammen, und ich habe die nächste gestartet. Zum spenden aufgerufen habe ich meine Freundinnen und Freunde, aus dem on- und offline Leben. Und was soll ich euch sagen, nicht nur war auf meine Freunde Verlass (was mich nicht gewundert hat) auch die sozialen Netzwerke haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Denn aus der 2. wurde die 3., die 4., die 5., und die 6.Box. Neben diesen Freunden und Bekannten habe ich auch noch einen speziellen Freundeskreis angesprochen, meine rotarischen Freunde. Nicht allen war Shelter Box bekannt, obwohl es ja ein Rotarier war, der sie ins Leben gerufen hat und das Ganze von Rotary getragen wird. Auch sie haben sich nicht lange bitte lassen und viele haben großzügig gespendet, so dass hier auch innerhalb von ein paar Tagen 4 Boxen zusammengekommen sind.

Sage und schreibe 10 Boxen sind bis heute zusammengekommen.

Dass so viele Spender die Aktion unterstützt haben, wäre nicht möglich gewesen ohne die vielen RT auf Twitter (für nicht Twitterer: das wiederholen einer bestimmten Botschaft, in diesem Fall des Spendenaufrufs), die Likes (gefällt mir) auf Facebook und vor allem nicht ohne die 4 Bloggerinnen und Blogger, die die Aktion in einem Blogpost vorgestellt haben. Begonnen hat Claudia Schramm, den Lesern meines Blogs als Illustratorin meines Adventskalenders bekannt. In ihrem Blogpost weist sie auf etliche Möglichkeiten hin für Japan zu spenden, und u.a. auch auf meine. Darüber hinaus hat sie auch gespendet und nicht nur sie, ihre beiden Kinder haben einen wirklich großen Teil ihres Ersparten in den Topf gegeben und ihre Mutter hat sich angeschlossen. Der zweite Blogpost kam von @lachgas, einem rein virtueller Kontakt zu einer jungen Frau, die ich nur über Twitter kenne und die auch ein ganz großes Herz und einen offenen Geldbeutel hat. Der 3. im Bunde war Alwin Theobald, ein Blogger aus meinem Heimatdorf, auf Twitter bekannt als @Saarlandman und heute hat noch Frau Dr Sylvia Loehken, die Japan durch einen 3-jährigen Aufenthalt sehr gut kennt und die gleich mehrfach gespendet hat, auf die Aktion durch einen Blogpost hingewiesen. Vielen Dank für diese Unterstützung.

2 Spenderinnen, Stephanie Arnold und Melanie Voß (@mellcolm), haben sich übrigens nach ihrer Spende bei meiner Aktion dazu entschlossen, selbst eine ins Leben zu rufen und ich würde mich riesig freuen, wenn Neuspender diese Aktionen bedenken würden, denn es ist ja vollkommen egal bei wem man spendet, Hauptsache es geht in den richtigen Topf und der ist bei ShelterBox. Warum das so ist, das könnt ihr hier nachlesen und da nachhören. Oder ihr hört euch den 5-jährigen Jungen an, der durch ein 30-minütiges Schweigen 365 englische Pfund an Spenden aufgebracht hat. Und wenn man weiß wie schwer Schweigen für Kinder wiegt, kann man sich annähernd vorstellen, was für ein Opfer es für ihn war.

Toll auch die Aktion von manomama die nicht nur faire und wahrhaft ökologische Kleidung in Augsburg produziert, sondern darüber hinaus auch immer wieder sozial tätig wird. Sie spendet 5 € von einem besonderen T-Shirt an die Shelter-Boxen.

Nachfolgend möchte ich mich bei allen Spendern bedanken, ob kleine oder große Beträge. Es gab so viele Spenden, die mich unheimlich gerührt haben, angefangen bei der 5€ Spende von jemandem, der es eigentlich gar nicht entbehren kann, über die Sammlung unserer Messdienergruppe oder einem sehr guter Freund, der gleich eine ganze Box finanziert hat und das ohne, dass die Summe aufgetaucht wäre. Auch meinen Eltern bin ich sehr dankbar, die auch eine Box übernommen haben.

108 Menschen haben gespendet, allen meinen allerherzlichsten Dank. Die 10 ShelterBoxen die so finanziert werden konnten sind zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber für die 100 Menschen, die sie bekommen , eine echte Hilfe.

Danke an:

  • L. Arnas
  • Familie Arnold
  • Jean-Marc Autexier @1001010
  • M. Bauer @kurzdielyrik
  • Andreas Becker
  • K. Becker
  • Karin Bernardi van Eyghen
  • Horst Bierbrauer
  • H. L Bösen
  • Thorsten Bost
  • S. Dix
  • Carmen Döll
  • Detlef Enzweiler
  • Irmtraud Euteneuer
  • S. Franziskus
  • Alexandra Graßler @Wissensagentur
  • Eva Groß
  • Günter Hartman
  • Thorsten Hary @antizeit
  • B. Haselboeck
  • Uwe Hauck @bicyclist
  • Markus Hensgen @MarkusHensgen
  • Chris Histel
  • N. Hueck
  • B. Janzen
  • Marlene John
  • T. Hartwig
  • Johanna Juchem @chailattetogo
  • Waltraud und Franz Josef Juchem
  • @kablass
  • C. Keinath
  • Armin König @illiconvalley
  • O. Konow
  • Ruth Konter-Mannweil @kontermann
  • G. Köster
  • Lilian Kura @textzicke
  • Heiko Kuschel alias @citykirche_sw
  • Ben Lehnert @blehnert
  • Sylvia Loehken @SylviaLoehken
  • Simone und Thorsten Maas
  • Mathias @saarlandpower
  • B. Mestmäcker
  • Yvonne Mich @beingmenow
  • M. Morgenstern
  • Frank Mücklich
  • F. Nasarzewski
  • S. Nollar @holadiho
  • @plabberpapp
  • Maria und Dr Jörg Recktenwald
  • Dieter Reichert
  • René Repllinger
  • Claudia Ricklin
  • Vera und Peter Schäfer
  • Babsi und Paddy Scherer
  • B. Schmidt-Hurtienne @be_es_ha
  • Claudia, Paula und Martin Schramm: Paula und Martin, und Oma
  • Werner Schwirz
  • Andreas Seger
  • Michael Seger
  • N Stahl
  • Christoph Stöhr
  • Petra Staß-Fürsattel
  • Sandra Strüwing @SandraStruewing
  • Alwin Theobald alias @Saarlandman
  • Judith Thiery
  • Katja Tongucer @wodkaundkaviar
  • E. Quesseleit
  • Melanie Voß @mellcolm
  • W. Wegner
  • Andrea Wein @hexe0901
  • Pia Ziefle @FrauZiefle
  • Reinhilde Ziegler
  • Hubert Zimmer

Danke auch an alle die anonym gespendet haben. Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe, falls doch, schreibt mir doch bitte eine kurze Mail.

 

Das Warten hat ein Ende: So sieht es aus, das 1. Türchen an meinen Adventskalenderhaus. Danke an Claudia Schramm für all die wunderschönen Bilder mit denen ich in den nächsten 24 Tagen mein Haus verschönern kann.

Bild: Claudia Schramm

Ich hatte Euch ja besinnliche Texte versprochen. Aber was, wenn man vor lauter Sorgen um das richtige Geschenk gar nicht dazu kommt. Daher möchte ich Euch auf die ein oder andere Idee aufmerksam machen, damit wir dieses Thema gleich zu Anfang abhaken können. Vielleicht ist ja etwas dabei, was euch gefällt.

Ein Buch mit wunderschönen Texten zu Weihnachten von Gilbert K. Chesterton ist: Die englische Weihnacht. Der Herausgeber Matthais Marx schreibt im Vorwort: So spannt sich der Bogen der hier ausgewählten Essays von einer geradezu mystischen Betrachtung der Bibel bis hin zur Darstellung der enormen Bedeutung von Charles Dickens.


Strahlende Augen erntet ihr bestimmt mit einer Tasche von manomama. Wer manomama noch nicht kennt: Sina Trinkwalder die Frau hinter manomama hat sich nichts geringeres vorgenommen als die Textilverarbeitung in Augsburg wieder aufleben zu lassen und das ausschließlich mit sozial und ökologisch produzierten Kleidern und Accessoires. Ein Besuch im Shop lohnt sich und auch ihr Blog ist sehr lesenswert. Vor dieser Initiative kann man nur den Hut ziehen. Großartig. Mit einem Produkt von manomama erwerbt ihr also nicht nur ein schönes, sondern ein rundum fair produziertes Geschenk. Und heute ist der Adventskalender: Grüne Geschenke online gegangen. Eine tolle Idee von Sina.

Passend zur dieser oder jeder anderen Tasche gibt es das ultimative Gadget und ausgefallene Weihnachtsgeschenk. Eine Lampe, die Licht in die Dunkelheit von dunklen Handtaschen bringt. Eine wie ich finde geniale Idee und dazu noch in perfektem Design und umweltverträglich umgesetzt. Die Rede ist von SOI, der kleinen wunderschönen Lampe für die Handtasche.

Stadtpläne gibt es viele. Zum falten, auf dem Navi oder Handy. Jetzt gibt es sie auch zum krumpeln. Sehr cool sind diese Rucksack Stadtpläne der großen Metropolen die man im Bedarfsfall aus der Tasche und über die Hand zieht: Crumpled City.

Auch aus dem Saarland, kommen diese wundervollen Miniaturbären die von @Needfulfriends alias Anja Fohmann mit viel Liebe hergestellt werden. Für mich die schönsten Bären die es gibt. Schaut doch mal in ihrem Shop vorbei und lest ihren Blogpost über die „Tradition des Schenkens“.

Wer es etwas traditioneller mag, die Kuckucksuhren von heute kommen verwandelt daher als Wanduhren mit Weihnachtsmelodien oder Vogelstimmen (via @dankeschön)

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Warum nicht mal einen Echten Mann unter den Weihnachtsbaum legen, immerhin kann man sich den Mann seiner Träume jetzt ganz nach Geschmack backen, ob Muskelprotz, Millionär oder Latin Lover. Diese Jungs muss man nur: anrühren, heiß machen und vernaschen 😉

Und wenn ihr nicht sicher seid, was wirklich ein Geschenk ist, dann hört doch mal dem Weihnachtsmann und dem Elch von Ruthe zu, die wissen nämlich was ein und was kein Geschenk ist. Natürlich nicht ernst zu nehmen, aber wie ich fand sehr witzig.

Und bitte schaut doch auch jeden Tag beim AdventPodcast von Bianca vorbei. Jeden Tag wird dort eine unterstützendwerte Initiative vorgestellt und es gibt einen schönen Podcast.

Nachfolgend Links zu ein paar Artikeln und Podcasts die ich sehr interessant fand:

Podcastfolgen vom SWR:

“ Sich und andere ändern“ Doris Weber spricht mit darin mit dem Gehirnforscher Gerhard Roth. Einerseits ist es sehr desillusionierend wie wenig das eigene Verhalten wirklich tief greifend änderbar ist, andererseits auch sehr interessant, welche Gründe dazu führen, dass Menschen sind wie sie sind. Auch auf das Thema Partnerschaft wird eingegangen. Absolut nachhörenswert.

„Weltreise eines T-Shirts“ Eigentlich wissen wir es ja alle. Bei KIK einkaufen geht gar nicht (nicht nur weil einige Mitarbeiter, so wird es in diesem Beitrag ausgeführt, trotz Arbeit noch Hartz IV beantragen müssen) auch viele Nobelmarken in den gleichen Billig Fabriken in Indien produzieren lassen unter Bedingungen von denen wir hier keinen Schimmer haben. T-Shirts die in der Herstellung 1 € kosten werden für 100 € verkauft. Eine Verdopplung des Abgabepreises wäre in unserem Geldbeutel überhaupt nicht zu spüren. Unbedingt anhören und vielleicht doch mal über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Da bietet sich natürlich ein dezenter Hinweis auf die öko-soziale Mode von manomama an, die äußerst erfolgreich ein Unternehmen in Augsburg aufgebaut hat, das Mode aus ökologisch hergestellten Stoffen, von ausgebildeten Näherinnen, die lange Zeit arbeitslos waren, zu fairen Löhnen herstellen lässt. Unbedingt nach dem Hören des Podcasts vorbeischauen.

„Die Erfolgsfalle“ Frank Schürer interviewt darin u.a. den Autor Alexander Dill zu seinem gleichnamigen Buch, aber auch Amseln Grün kommt zu Wort. Der Anfang kommt mit ziemlich banalen Weisheiten zum Thema Erfolg daher. Lust darauf, das Buch zu lesen, kommt da nicht auf, weil man nicht den Eindruck bekommt, als würden mehr als Banalitäten aufgearbeitet. Interessant in meinen Augen wird es ab Minute 9 mit den Ausführungen von Rainer Zech, der zwischen Erfolg und Gelingen unterscheidet und später dann bei Anselm Grün, der eine sehr interessante Sicht auf „stumpfsinnige“ Arbeiten (ab Minute 18) wirft und über den Selbstversuch von Henri Nannen berichtet.

USA: Arm aber Öko? Wer gesund einkauft, bekommt das Doppelte auf Lebensmittelmarken.

Artikel :

Schon lange zwitschert es im Netz, da geht ein ganz neues Unternehmen mit einem außergewöhnlichen Konzept an den Start. Das Unternehmen heißt manomama, ist im Kopf von Sina Trinkwalder entstanden und gestern im Beisein einer großen Anzahl Twitterer und RL-Life People mit einer großen Party, der #motpa an den Start gegangen.

Worum es bei manomama geht? Das habe ich mich bis gestern Abend auch gefragt. Sina, die Ober-Manomama (den es kann hier durchaus mehr als eine geben) hat zwar fleißig gebloggt und getwittert aber so ganz hat sie die Katze erst gestern Abend aus dem fliederfarbenen Biosack gelassen. Das Gesamtbild ergibt nun Öko Mode :

  • * produziert in Deutschland,
  • * ausschließlich ökologisch hergestellt, vom Garn, über den Reißverschluss bis zum Stoff,
  • * von Näherinnen die durch den Niedergang der Textilindustrie in D schon lange ihren Job verloren hatten
  • * zu fairen Löhnen genäht.

Das ganze wird nicht nur online verkauft sondern auch über eine gehobene Variante der Tupper Party an

den Kunden quasi auf den Leib geschneidert und wächst, im Fall der Kinder, mit. Auch selbst gestalten ist in Zukunft möglich, und zwar über das zusammenstellen von verschiedenen Farben am Kleidungsstück (heute schon über den Online Shop möglich) hinaus.

Die Idee ist faszinierend und an der positiven Reaktion die auf Twitter und auch gestern Abend auf der Party zu spüren war, merkt man: Hier wird an ganz tiefe Sehnsüchte der Menschen gerührt: nach nachhaltigen Produkten die nicht anonym produziert werden, nach sinn-stiftender Arbeit und Produkten die ihr Geld wert sind. Nach Hoffnung für Menschen (vor allem Frauen) die ihren Beruf verloren haben und nicht glaubten diesen in Deutschland wieder ausüben zu können. Nach Transparenz und sozialem Unternehmertum.

Von daher wünsche ich manomama und all den vielen die zur Realisierung dieses Unternehmens beigetragen haben, den Erfolg den sie verdienen.

Mehr zur manomama und zur  #motpa findet ihr

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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