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Orgel der Benediktinerabtei Tholey

Heute fand in der Benediktinerabtei in Tholey das letzte Konzert der diesjährigen Tholeyer Orgeltage statt. Und es war ein wirklich außergewöhnliches Konzert. In Zusammenarbeit mit dem Musikfestival Orgel ohne Grenzen wurde ein „Festliches Konzert für Trompete und Orgel“ gegeben. Philippe Delacour, Professor am Metzer Musikkonservatorium und Organist der Metzer Eglise Notre Dame und Joel Schwartz, Konzerttrompeter aus Straßburg spielten Stücke von Georg Friedrich Händel, Leopold Mozart, Johann Sebastian Bach und John Stanley. Es war ein überwältigendes Musikerlebnis. Mit meinem iPhone habe ich die Zugabe mitgeschnitten. Das Stück heißt: Trumpet Voluntary. Und dank tatkräftiger und unermüdlicher Hilfe von Martin Unverdorben der mich als  @wissenmachtnix über Twitter durch die Klippen von WordPress gelotst hat, könnt ihr es euch auch anhören. Das Hochladen in den Blog hat übrigens länger gedauert als der Besuch des Konzerts.

Nachtrag: Habe den Mitschnitt nach den Hinweisen von @violinista und @illiconvalley entfernt. Ich werde mich um eine Erlaubnis bemühen.

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In der wunderschönen Abteikirche in Tholey fand heute das erste Konzert im Rahmen der „Internationalen Tholeyer Orgeltage 2010“ statt. Und was für einen Organisten hatten sie eingeladen. Zu Gast war Francois Houbart, der Titularorganist der Madeleine in Paris und als einer der größten Improvisatoren unserer Zeit gilt.

Gespielt wurden Stücke von Bach, Couperin, Grigny, Saint-Saens sowie 2 Improvisationen zu Kirchenliedern.

Das folgende Video kann nur einen kleinen Eindruck von dem vermitteln, was wir heute Mittag in ähnlicher Form in Tholey erleben durften.

Weitere Termine für sicher eben so außergewöhnliche Konzerte:

  • 3. Juni: Orgelkonzert für 4 Hände und 4 Füße mit Bernhard Leonardy und Philippe Delacour
  • 4. Juli: Messe von Dvořák für 4-8 stimmigen Chor, Orchester und Orgel mit dem Vokalensemble 83 Saarbrücken
  • 29. August: „Die Faszination des Klanges von Trompete und Orgel“ mit Joel Schwartz und Philippe Delacour
  • 26. September: Orgelkonzerte von Händel für Orgel und Orchester
Foto: Helmut Eisel

Foto: Becker & Bredel

Ein wahrhaft außergewöhnliches Konzert war in der Eppelborner Pfarrkirche angekündigt worden. „Helmut Eisel & Raum³“: Orgel, Synthesizer und Klarinette vereint in einem Konzert. Aber leider konnte diese außergewöhnliche Idee nur ca. 50 Personen begeistern. Besonders beschämend, der Großteil der Anwesenden kam von auswärts. Aber die, die sich auf den Weg gemacht hatten, wurden mit einem Konzert belohnt, wie ich es in dieser Intensität und Außergewöhnlichkeit noch nicht erlebt habe. Helmut Eisel mit der Klarinette, Richard Ebersbach an Klavier, Orgel und Synthesizer und Sebastian Voltz an Klavier und Synthesizer spielten mit einem Enthusiasmus und einer Freude, die die Zuhörer vollkommen in den Bann zog und die die Musiker wenigstens vom Applaus für die kleine Zuschauerzahl entschädigten.

Leider fehlen mir die Worte, um zu beschreiben, wie Orgel, Synthesizer und Klarinette verschmolzen und so nicht nur die Kirche in einen riesigen Klangkörper verwandelten, sondern auch tief bis in die Seele der Zuhörer vordrang. Ich habe noch ganz selten Musik als so intensiv empfunden wie an diesem Abend.

Helmut Eisel beschreibt das Klangerlebnis auf seiner Homepage:

Raum3 steht für die spielerisch-klangliche Nutzung eines Raumes mit allen Facetten. Schwebende Orgelklänge, ein Konzertflügel und ein Synthesizer werden durch die Klarinette zu einem echten Surround-Musikerlebnis verbunden.

Helmut Eisel & Raum³Die gespielten Stücke reichten von Mozart und Schuhmann, über klassische Klezmer-Musik bis zu selbstkomponierten Stücken von Helmut Eisel. Das Stück Phoenix hat Helmut Eisel im Auftrag Giora Feidmann´s zu Ehren der im Holocaust ermordeten Klezmorim geschrieben. Die während des Spiels in der Kirche entstandene Atmosphäre war so konzentriert und so dicht, dass nach es nach Beendigung des Stücks einige Sekunden dauerte, bis sich die Konzentration und Anspannung der Zuhörer in Applaus verwandelte.

Ich hoffe ich kann mit meinem Blogeintrag vor allem meine saarländischen Leser motivieren sich dieses Konzert anzuhören, denn es wird eine Wiederholung geben und zwar am:

Sonntag, 28.02.2010 19:00 Uhr, Schinkelkirche Bischmisheim (Saarbrücken)

Eintritt frei – um Spende wird gebeten!

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Auf der gestrigen Fahrt durch das Elsass,  haben wir in Ebersmünster Rast gemacht, um die Abtei- und Pfarrkirche zu besichtigen. Neben wundervollen barocken Deckengemälden, einem überreich mit Schnitzereien verzierten Samson, besitzt sie eine der letzten Orgeln des berühmten Orgelbauers Andreas Silbermann. Es war ein unglaublich tolles Gefühl für einen Orgelliebhaber wie mich, dass genau beim Eintreten in die Kirche diese Orgel zu spielen begann. Dahinter trat alle barocke Pracht und Herrlichkeit zurück.

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Das zweite was mich in dieser Kirche sehr tief berührt hat, war ein Gebet, das bei den Kerzen auslag. In all dem überladenen und überbordenden Barock führt es mit einfachen Worten direkt zum Innersten.

Quand j´allume une cierge,

la flamme qui scintilla c´est moi

Tel que je voudrais être
devant le seigneur

Sa cire qui se consume
c´est encore moi

Avec mes joies et mes peines, mes pensées et mes travaux oui m´usent jour après jour
puisse je ne pas m´user en vain

Puisse je communiquer lumière et chaleur autour de moi
comme cet humble cierge

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Auf vielfachen Wunsch habe ich mich an die Übersetzung des Gebets gewagt, den Sinn habe ich bestimmt getroffen.

Wenn ich eine Kerze entzünde
bin ich die glitzernde Flamme

So wie ich das gerne vor Gott wäre
Auch das sich verzehrende Wachs bin ich

Mit all meinen Freuden und Leiden, meinen Gedanken und Arbeiten die mich verbrauchen, Tag für Tag
Möge ich mich nicht umsonst verzehren

Möge ich um mich herum Licht und Wärme verbreiten
Wie diese schlichte Kerze

Das Wort humble kann man mit demütig, bescheiden, ergeben, arm, aber auch mit schlicht übersetzen. Für mich trifft schlicht es am besten

Interessanter Link:  SWR2-Orgelreise: Zwischen „Grand Jeu“ und „Grand Cru“

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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