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hat mich die folgende Headline gemacht:

Meine Schwester hat sie mir zugeschickt, mit der Frage welche deutsche Zeitung wohl so eine Überschrift „verbrochen“ hat.

Ihr dürft gerne mitraten. Zur Auflösung einfach auf den Screenshot klicken. Ich für meinen Teil bin einfach entsetzt. Wenn sich bisher seriöse Zeitungen auf dieses Niveau begeben, dann aber gute Nacht.

Den ganzen Artikel gibt es bei @RB_NK

Sie hat wieder zugeschlagen. Die Ignoranz bei meiner Lieblings-Regionalzeitung (ok, ok, es gibt im Saarland nur eine) der Saarbrücker Zeitung. Wieder einmal geht es um Twitter. Und wieder einmal wird gnadenlos unter Beweis gestellt, dass man dieses Medium noch nicht einmal im Ansatz verstanden hat. Langsam kann ich mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass man es bewusst nicht verstehen will.

Es ist ja auch viel schöner, die Vorurteile seiner Leser zu bedienen, als sich wirklich sachlich damit auseinanderzusetzen und sich zu bemühen, zu verstehen, was der Sinn hinter dem Ganzen ist.

Den Artikel über den ich mich diesmal aufrege, könnt ihr hier nachlesen

Im Kästchen über dem Artikel heißt es: Die SZ wählte Beispiele zufällig aus. Seit wann ist es Qualitätsjournalismus, wenn man Texte aus dem Zusammenhang reißt? Wird üblicherweise ein Artikel über einen Politiker oder mehrere Politiker geschrieben, werden ja auch nicht nur ausschließlich die Sätze zitiert, die er oder sie am Rande eines Parteitages beim Bier in geselliger Runde von sich gibt/geben. Aber genau darum geht es hier doch auch. Twitter bildet bei vielen Menschen deren komplettes Kommunikationsspektrum ab. Da gibt es die wichtigen Sachen, und die heiteren, die traurigen, die nachdenklichen und die einfach nur mal schnell dahin gesagten.

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Das fragt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung heute auf der Rückseite des Hauptteils. Die Menschen die mich -vor allem aus der virtuellen Welt- kennen, wissen, dass ich diese Frage uneingeschränkt mit JA! beantworte. Neben den gut geschriebenen Texten und der überzeugenden Auswahl an Themen, freue ich mich jeden Sonntag auch über das tolle Layout, die neuen Ansätze bei der Gestaltung und die verschiedenen Illustrationen. Für mich macht das die FAS zu DER Sonntagszeitung überhaupt.

Der Grund warum die FAS aber genau diese Frage an so prominenter Stelle bringt, ist weniger meine Meinung dazu, sondern die Tatsache, dass die Society for Newsdesign zum 4. Mal: 2002, 2006, 2007 und jetzt auch 2009 den Preis für das schönste Zeitungsdesign an die FAS verliehen hat. Die Begründung der Jury kann man hier nachlesen

Und im Zuge dessen kommt das, was ich meine 5 Minuten Ruhm nennen möchte. Per Mail erreichte mich die Anfrage von Bertram Eisenhauer, politischer Redakteur bei der FAS, ob ich ein Interview zum meinen sonntäglichen FAS Fotos und dem Video von 2009 geben möchte. Ob ich möchte? Das Ergebnis könnt ihr heute in der FAS lesen, Seite 12, unter all den schönen Titelbildern vom letzten Jahr. Den Artikel gibt es aber auch online und das Video hier bei mir.

Mehr zu meinen Sonntagsfotos hier:

Ein Jahr lang habe ich die Titelseite der FASZ jeden Sonntag fotografiert. Anfangs immer am Kamin mit einer Tasse Kaffee dabei, später habe ich dann versucht ein zum Titel passendes Motiv zu suchen. Die Fotos wurden immer mit dem iPhone (zuerst mit dem 3G dann mit dem 3GS) gemacht, die Qualität schwankt daher stark mit den Lichtverhältnissen.

Meine Nachbarn haben bei den Außenaufnahmen bestimmt mehr als einmal an mir gezweifelt, oder was würdet ihr denken, wenn jemand seine Zeitung mit Tasse auf einen Stuhl drapiert, diesen ins Blumenbeet stellt und dann mit dem iPhone Bilder macht? Oder die Zeitung in der Tür festklemmt oder oder oder. Auch die Szene am Briefkasten hat mir verwunderte Blicke eingebracht.

Mir hat das Ganze einen Riesenspaß gemacht, nur leider hat es auch manchen Sonntag so viel Zeit gekostet, dass ich zum eigentlichen Lesen der Zeitung erst später gekommen bin.

Die Fotos habe ich übrigens jeden Sonntag in meinem Flickr Account veröffentlicht und auf Twitter gepostet. Zwischen 60 an schwachen Sonntagen und 468 Aufrufe am besten Sonntag  hatte ich damit. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Kommentare von Markus Trapp von „Text & Blog“ , der mich auf vieles aufmerksam gemacht hat, was mir beim Fotografieren gar nicht aufgefallen ist (und der trotz Stress das Video auf Fehler abgeklopft hat, danke dafür). Von ihm stammt übrigens auch das Urlaubsvertretungsfoto.

Viel Spaß nun mit einem Jahresrückblick in FASZ Titelseiten, und noch ein kleiner Tipp, schaut euch das Video Full Screen an, sonst kann man leider die meisten Schlagzeilen nur sehr schwer lesen:

Ich oute mich. Ja ich gehöre noch ganz Old school mäßig zu den Leuten die jeden Tag Zeitung lesen, leider aus Zeitgründen wochentags nur eine und am Wochenende dann zwei. In der Woche die Saarbrücker Zeitung  (Twitter @szaktuell) am Samstag zusätzlich die FAZ (Twitter u.a. @FAZ_NET) und am Sonntag meine heiß und innig geliebte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Auch beruflich bin ich den Printmedien nicht abgeneigt. Handelsblatt (Twitter u.a.: @Handelsblatt) , Wirtschaftswoche (Twitter u.a. @wiwo)  und Lebensmittelzeitung (bei Twitter @LZNETnews)  sind absolutes Pflichtprogramm.

Man kann mir also nicht vorwerfen ich würde zum Niedergang des klassischen Journalismus beitragen indem ich nur noch kostenlos im Internet zur Verfügung gestellte Informationen konsumiere. Im Gegenteil. Guter Journalismus kostet Geld und gut recherchierte Artikel sind nicht an jeder Internetecke zu haben. Ich bin daher auch gerne bereit für diverse Online Angebote Geld auszugeben und sehe es voll und ganz ein, wenn Medien nicht alle Artikel kostenlos im Netz anbieten.

Neben den klassischen Medien beziehe ich mittlerweile aber einen großen Teil meiner Informationen aus dem Netz. Über Newsletter, RSS Feed und seit Anfang dieses Jahres auch über ein für mich recht neues Medium, über Twitter, den Microbloggingdienst.

Was Twitter alles nicht ist konnte man heute sehr schön in der Saarbrücker Zeitung nachlesen und dieser Text hat mich ob seiner Ignoranz so fassungslos gemacht, dass ich per Blogpost eine Erwiderung darauf schreiben muss.

Ich verstehe daran so manches nicht:

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Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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