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Dieses Foto mit lebensgroßen Figuren stammt von der Krippe in Metz und da es etliche Wochen vor Heiligabend aufgenommen wurde, fehlt noch die Hauptperson, aber das passt ja, denn wir feiern die Geburt Jesu ja auch heute Abend (und nicht schon seit Wochen).
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Mit diesem Video, in dem  die Kinder von St Paul´s Cathedral aus Auckland in Neuseeland die Weihnachtsgeschichte  auf eine sehr anrührende Art erzählen, möchte ich mich bei allen meinen Blogleserinnen und Lesern für die Begleitung durch die Adventszeit bedanken, bei Bettina Weyland für die schönen Bilder, mit denen ich mein Haus und meinen Blog schmücken durfte und bei allen, die mir so nettes Feedback hier im Blog oder per Mail gegebeben haben. Euch allen wünsche ich einen schönen Heiligabend.
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Nach Hause kommen,

das ist es,was das Kind von Bethlehem allen schenken will,
die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde
Friedrich von Bodelschwingh
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Seit vielen Jahren schon bietet unsere Pfarrgemeinde in der Fastenzeit und in der Adventszeit „Exerzitien im Alltag“ an. Dieses Jahr in der Fastenzeit habe ich zum 1. Mal teilgenommen und empfand es als große Bereicherung.

Die meisten kennen wohl das Problem, dass die Adventszeit voller Stress und Hektik an einem vorbeirauscht und tja und irgendwann ist dann Weihnachten, und vor lauter Stress ist man nicht dazu gekommen, sich auf das zu besinnen, worum es geht.

Die „Exerzitien im Alltag“ laden dazu ein, sich am Tag 3 feste Zeiten vorzunehmen um innezuhalten. Das Bistum Trier hat dazu ein Impulsheft ausgegeben, das eine hilfreiche Anleitung gibt, wie man diese Zeiten gestaltet.

Begonnen wird immer mit dem Ankommen im Raum, dem Wahrnehmen des Körpers und einem Gebet. Danach wird eine Bibelstelle gelesen, die mit einigen Gedanken erläutert wird. Im Anschluss vertieft man sich in den Dialog mit Gott, mit Jesus.

Die „Exerzitien im Alltag“ werden nicht nur in gedruckter Form vom Bistum Trier zur Verfügung gestellt, sondern auch online. Auf der Seite „Exerzitien im Alltag“ wird alles genau erklärt und man kann alle Arbeitsblätter aufrufen. Das Motto der desjährigen Exerzitien im Alltag lautet „…damit sie (wir) das Leben haben“ (vgl. Joh 10,10b).

Die Aktion des Bistums hat zwar schon am 20.11. gestartet, aber da man alle Blätter nachlesen kann, kann man auch jederzeit einsteigen.

Ich finde die Exerzitien im Alltag eine schöne Art den Tag bewusst und auf Gott gerichtet zu beginnen und der Adventszeit wenigstens ein klein wenig Raum zu geben, am frühen Morgen und am späten Abend.

Und wem das alles zu viel ist, aber dennoch ein kleiner Impuls gewünscht, der abonniert vielleicht den SMS Adventskalender der Evangelische Jugend der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und des Jugendpastoral im Bistum Magdeburg.

Wer so vorbereitet ist, für den kommt der Heilige Abend vielleicht nicht ganz aus heiterem Himmel ;-).

Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Mlynski, der die Exerzitien jahrelang in unserer Pfarrgemeinde betreut hat.

Ihm und Euch allen wünsche ich eine gesegnete Adventszeit.

Unglaublich wie gut es dieser Werbung gelingt einen Spannungsbogen aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Das Gehirn versucht krampfhaft zu enträtseln, wie sich das Ganze am Schluss auflösen könnte, aber beim besten Willen, ich bin auch nicht im Ansatz drauf gekommen. Brillant:

via Google + und Jochen Schug

So lautet eine Stelle aus dem 74. Psalm, die der diesjährigen „Nacht der Kirchen“ in Saarbrücken als Motto diente.

Die Nacht der Kirchen begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Ludwigskirche Saarbrücken, der von dem deutsch-französischen Informationsradio antenne saar live übertragen wurde und die bis auf den letzten Platz gefüllt war (das Foto enstand 20 Minten vor dem Beginn).

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gospelchor Saarbrücken, unter der Leitung von Wilhelm Otto Deutsch.

Die Predigt hielten in abwechselnder Rede Superintendent Christian Weyer (Kirchenkreis Saar-West) und der Saarbrücker Dechant Benedikt Welter. Sie gingen ganz besonders auf unser heutiges Leben ein, in dem es kaum noch einen Unterschied zwischen Tag und Nacht gibt, man pausenlos online ist und alles 24 Stunden am Tag geöffnet. „Beleuchtet“ wurde auch der Spruch: Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf, ein Spruch der immer wieder zu Missdeutungen führt. Der Herr gibt es den Seinen darum im Schlaf, weil es ein Moment ist, in dem sie ganz bei sich sind, nicht abgelenkt durch die Welt da draußen. Eine sehr inspirierende Predigt.

Der schönste und ergreifendste Teil der Messe war aber, als alle Kirchenbesucher, eingeteilt in die Tonlagen Alt, Sopran, Tenor und Bass das: „Laudate Omnes Gentes“ anstimmten und es für alle 4 Himmelsrichtungen einmal sangen. Dazu drehten sich die Gottesdienstbesucher in die entsprechende Himmelsrichtung. Otto Deutsch sprach ein Gebet für Menschen in den Ländern dieser Himmelsrichtung, die des Gebets besonders bedurften. Ein sehr sehr bewegender Moment.

Am Ende des Gottesdiensts wurde für die Bildungsarbeit mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen gesammelt. 70 sind im ersten Halbjahr im Saarland eingereist. Die meisten kommen aus Afghanistan und haben eine monatelange Flucht hinter sich. Untergerbracht sind sie in Wohngruppen von Diakonie und Caritas. Um die Integration zu erleichtern, besuchen sie Sprachkurse, die aber aus Spenden finanziert werden müssen.

Auf dem Platz vor der Ludwigskirche fand im Anschluss an den Gottesdienst eine Entsendungszeremonie statt. Aus den mitmachenden Kirchen empfingen Gemeindemitglieder das Pfingstfeuer, um es in ihre Kirche zu bringen.

25  Gotteshäuser hatten an diesem Pfingstsonntagabend geöffnet und sich wirklich sehr viel einfallen gelassen. Von biblischem Essen über Taize Gebete, Licht- und Klanginstallationen, Tanzdarbietungen, einem Gospel Musical oder Einladung zur Stille, gab es ebenso viele Angebote wie offene Kirchen.

Übrigens, am 26. Juni wird eine Aufzeichnung des Gottesdienstes als Radiokirche auf SR2 KulturRadio ab 10.04 Uhr gesendet.

Nacht der Kirchen

Danke an Ulrich Commercon, ohne dessen Tipp auf Twitter ich von dieser wunderbaren Veranstaltung nichts mitbekommen hätte und dessen Frau und Tochter ich dann auch noch dort getroffen habe. Social Media meets Real Life :-).

Mehr zur Nacht der Kirchen 2011:

Die Fürbitten des Bistum Trier fand ich heute wieder bemerkenswert gut formuliert. Bis auf die erste Fürbitte sind die Themen die angesprochen werden, solche die den meisten Menschen am Herz liegen, katholisch oder nicht. Gläubige oder Atheisten.

In Dresden treffen sich evangelische und viele katholische Christen beim Kirchentag

Wir beten für alle, die dort feiern und beten,

die nachdenken und diskutieren darüber, wo ihr Herz ist.

 

Die Energie-Wende ist beschlossen und wird geplant – die Atomkraft geht zuende.

Wir beten für alle, die für eine gerechte und ökologische Energieversorgung arbeiten

mit großer Technik und im eigenen häuslichen Bereich.

Und für alle, die einfach weniger verbrauchen von allem

 

Die Ehec-Bakterien breiten sich aus – die Ursache ist immer noch unklar.

Wir beten für die Menschen, die schwer erkrankt oder sogar gestorben sind;

für die Bauern, deren Existenz bedroht ist vom zusammenbrechenden Markt.

Und für alle, die für gesunde Ernährung aller Menschen sorgen können.

 

Wieder sterben Soldaten in Afghanistan – und im Nahen Osten ist Bürgerkrieg.

Wir beten für Politiker und Bürger, die nach friedlichen Lösungen suchen

in den vielen Konflikten auf der Erde;

und für alle, die Frieden schaffen in ihrer eigenen Umgebung.

 

Die Ärzte diskutieren, ob sie Schwerkranken helfen dürfen, sich zu töten.

Wir beten für die Kranken in unserer Umgebung.

Für alle, die sie pflegen und helfen, gesund zu werden;

und für die Menschen, die einen Sterbenden begleiten in den letzten Tagen des Lebens.

 

 

Wir beten in Stille für Menschen, an die wir jetzt besonders denken –

und in Anliegen, die uns beschäftigen.

 


Und auf eine ganz besonders gute Predigt möchte ich euch auch noch hinweisen. Ihr findet sie im Blog von Heiko Kuschen, Pfarrer der Citykirche Schweinfurt: Wo ist der Himmel?

 

Sakramentskapelle in St Sebastian

In Eppelborn gibt es ein ganz besonderes „Cafe“: das Weihrauchcafe. Und eigentlich ist es auch kein Cafe sondern der Name einer Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ein gemeinsames Hobby haben: dienen, oder etwas präziser Mess-dienen. Es macht unheimlich Spaß so viele junge Menschen zu sehen die noch so viel Freude  an „Kirche“ haben und ganz offen dazu stehen. Diese Jugendlichen schweben aber nicht nur in geistigen Spähren, sondern haben ganz irdisch viel Spaß an gemeinsamen Aktivitäten und am Feiern. Und ganz zeitgemäß findet man sie auch im Internet und auf Facebook und Twitter: @weihrauchcafe.

Seit Jahren bietet das Weihrauchcafe in der Adventszeit und der Fastenzeit so genannte Frühschichten an. Um 6 Uhr morgens sind alle Mitglieder der Pfarrei dazu eingeladen, sich mit Gebeten, Lieder und geistlichen Texten auf den Tag einzustimmen und die Zeit bewusst zu erleben. In Fastenzeit oder Adventszeit eine bewusste Auszeit zu gestalten und dieser besonderen Zeit Raum zu geben.

Und so haben sich auch heute morgen wieder gut 25 Menschen eingefunden, um zusammen zu beten, zu singen und innezuhalten.

Im Anschluss daran, lädt das Weihrauchcafe traditionell zum frühstücken ein, denn auch das gehört zu einer ordentlichen Frühschicht. Schön war es.Und wenn mein innerer Schweinehund es zulässt, war es auch nicht das letzte Mal.

Weitere Berichte zu den Frühschichten gibt es im Blog von Alwin Theobald: hier und hier.

Am Anfang des Jahres schien es, als käme sie nie, die Faschingszeit und jetzt ist sie fast schon wieder vorbei. Höchste Zeit also, um sich mit dem Thema Fasten auseinanderzusetzen, wenn man denn dem Gedanken etwas abgewinnen kann.

Seit der Kommunionzeit meiner Kinder habe ich nicht mehr aktiv gefastet, also bewusst auf etwas verzichtet. Aber in diesem Jahr habe ich beschlossen, diese Zeit wirklich aktiv zu nutzen, und mir ein Fastenziel zu setzen. 40 Tage* auf etwas verzichten kommt einem vielleicht nicht so viel vor, aber je nachdem wie verhaftet man in manchen Gewohnheiten ist, kann es doch eine echte Herausforderung sein.

Setzt man sich mit dem Gedanken auseinander, was man denn nun fasten möchte, dann fallen einem wahrscheinlich eher zu wenige Sachen ein, als zu viel. Man könnte auf so vieles verzichten, oder wenn man es anderes angeht, so viel mehr Gutes tun. Also weniger Süßigkeiten und mehr Sport, weniger Fernsehen dafür mehr Spazieren gehen, weniger Internet und mehr echte Gespräche, die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Bevor man jetzt allerdings anfängt sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen und all das, was man an guten Vorsätzen an Neujahr nicht umgesetzt hat, jetzt auf die Fastenzeit zu projizieren, lohnt es sich, lieber ein oder zwei Sachen auszusuchen und die dann auch konsequent durchzuziehen.

Anregungen zur Fastenzeit kann man sich an vielen Stellen holen. Besonders erwähnenswert finde ich die Aktion: „7 Wochen anders leben“ von Andere Zeiten, das SMS-Fasten von Kirche-TV und die tolle Aktion der Wissensagentur: Blogger goes Fastenzeit.

Diese Aktion richtet sich an alle Blogger die gerne fasten wollen und dies zusammen mit anderen Bloggern tun wollen, um sich in dem selbst gewählten Vorhaben unterstützen zu lassen. Jeder sucht sich sein persönliches Ziel aus, etwas was er in den nächsten 7 Wochen weglassen oder aber auch dazu nehmen möchte.

Alexandra hat sich da wirklich etwas ganz besonderes ausgedacht, denn die Blogger vernetzen sich untereinander und „kontrollieren“ ihr tägliches durchhalten in einem gemeinsamen Tracking Dokument. Dies dient natürlich nicht wirklich als Kontrolle, sondern eher als Anreiz sich auch wirklich daran zu halten.

Einen weiteren Anreiz hat das Ganze auch noch. Alexandra sammelt von den Mitmachenden 10€ ein (gerne auch mehr). Von der Hälfte des eingegangenen Geldes werden amazon Gutscheine unter den Mitmachenden verlost, die andere Hälfte wird an das SOS Kinderdorf in der Oberpfalz gespendet. Ich freue mich schon auf diese Aktion und bin schon sehr gespannt.

*Ach ja, wer auf mehr als 40 Tage für die Fastenzeit kommt: Je nach Definition zählen entweder die Sonntage nicht mit oder die Fastenzeit geht nur bis zum Palmsonntag .

Foto: godnews.de

Heute möchte ich euch eine in meinen Augen großartige Idee vorstellen. Vor etwas mehr als 2 Jahren bin ich auf Eva Jung aufmerksam geworden, bzw. weniger auf sie als Person, als auf das was sie tut. Sie macht Werbung. Von Berufswegen. OK machen viele, aber in ihrer Freizeit macht sie Werbung für jemand ganz besonderen: Für Gott.

Auf der Seite godnews.de findet ihr super viele, zeitgerechte „gute Botschaften“. In meinem Blog habe ich schon zweimal -mit Erlaubnis natürlich- Postkarten veröffentlicht.

Seit neuestem gibt es die „godnews“ auch auf Twitter: @godnews_de und Facebook und hier wurde ich auch auf die neueste Aktion hingewiesen. Eva und ihre Freunde haben einen Kinowerbespot für Gott produziert. Und damit nicht schon vor dem Start zu viel durchsickert, darf ich an dieser Stelle leider nicht so viel verraten.

Nur so viel, im April und Mai soll dieser Werbefilm auf eine echt nette Art und Weise die Kinobesucher auf Gott aufmerksam machen. Und da es Kinowerbung nicht für Gotteslohn gibt, werden noch Unterstützer gesucht.

Wer sich für die Idee erwärmen kann, aber noch ein bisschen mehr wissen will bevor er das Ganze finanziell unterstützt, kann die Macher von „Gott spricht“ anschreiben. Interessierte bekommen einen Leitfaden für potenzielle Spender und darin findet ihr wesentlich mehr Details, als ich euch hier verraten darf.

Ich finde die Idee klasse und unterstützenswert und wäre froh, wenn für die Kinos im Saarland genug Geld zusammenkäme. Leider sind das aktuell nur Dillingen und Homburg, was mit den technischen Voraussetzungen zu tun hat.

Mehr zu der Aktion findet ihr auf godnews.de und auf gottspricht.com

Und wenn ihr ganz ohne nähere Infos  spenden wollt, dann hier schon mal die Daten:

SAIKU e.V., Konto: 4264404, BLZ: 25070024, Deutsche Bank, Verwendungszweck: gottspricht.com

Eine Spendenquittung gibt es auch, da das Ganze über SAIKU e.V. (einen gemeinnützigen Verein christlicher Filmer, Kreativer und Denker in Hannover) organisiert wird.

 

St Sebastian Eppelborn

Wer mich kennt weiß, dass ich fast jeden Samstagabend die Vorabendmesse in unserer Kirche besuche.

Teil jedes Gottesdiensts sind die Fürbitten. Diese variieren von Messe zu Messe und sind meist den aktuellen Geschehnissen in der Welt angepasst. Die Fürbitten in unserer Pfarrgemeinde kommen vom Bistum Trier und werden vielleicht ab und zu noch etwas ergänzt.

Manchmal bin ich in Gedanken, wenn die Fürbitten gebetet werden, aber meistens höre ich sehr genau zu für wen oder was da gebetet wird und schon immer fand ich es sehr tröstlich innerhalb einer Gemeinschaft für das Wohl anderer Menschen und Organisationen zu beten.

Gestern Abend bin ich allerdings zusammengezuckt, als ich diese Fürbitte gehört habe:

Für die vielen Menschen, die Lebensmittel für uns alle herstellen;
für Bäuerinnen und Bauern, für Futtermittel-Hersteller, für Bäcker und Köche
und für alle, die verantwortlich sind für eine gesunde Ernährung – beten wir:

V: Du Brot des Lebens – Christus höre uns – A: Christus erhöre uns

Mir sind spontan die Tränen in die Augen gestiegen und der enorme Druck, der gerade seit der letzten Woche, seit dem pauschal unsere gesamte Industrie am Pranger steht, ist in diesem Moment enorm spürbar geworden.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, es war ungeheuer tröstlich und heilend. Die Vorstellung, dass alle Menschen in unserer Kirche, und in allen Kirchen des Bistums in allen Gottesdiensten an diesem Sonntag für uns beten, die wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen Lebens- und Futtermittel herzustellen und die wir uns unserer Verantwortung bewusst sind – das hat mich tief bewegt und wirkt noch nach. Und ich bin sehr dankbar, dass ich es erleben durfte.

Die Fürbitten kann man auf der Seite des Bistum Trier nachlesen.

Gestern Abend nach dem Segen, dem der Ostkirche übrigens, als Solidaritätszeichen und weil diese heute Weihnachten feiern, bat unser Pastor darum, die Sternsinger herzlich aufzunehmen, die heute durch unser Pfarreiengemeinschaft ziehen.

Wie schade ist es, wenn man so etwas extra betonen muss. Wenn man sich nicht einfach daran freuen kann, dass Kinder sich für andere Kinder engagieren, wenn man seine Weltanschauung nicht mal für einen Moment zurückstellen kann und wahrnehmen, was auch Realität ist, Kinder die beseelt sind von dem was sie tun. Aber nein da wird dann lieber darüber gewettert, dass die Kinder im Auto vorfahren (habt ihr eine Ahnung wie lange die Strecke ist, die die Kinder teilweise zurücklegen müssen?), dass sie ihren Spruch ablesen (schon mal daran gedacht, dass sie vielleicht nervös sein könnten) und was nicht noch alles.

Vergessen darf man aber nicht, dass die meisten Menschen sich auf die Sternsinger freuen und sie freudig empfangen. Unser Pastor erinnerte daran, dass die Zahlen immer mehr zurückgehen und nicht alle Eltern und Großeltern die sich über den Segen freuen auch ihre Kinder ermuntern bei dieser riesigen Solidaritätsaktion dabei zu sein. Bei uns ist die Beteiligung allerdings sehr hoch, so sind mehr als 100 Sternsinger unterwegs, davon die Hälfte Kommunionkinder und dennoch können nicht alle Straßen besucht werden. Gestern auf Twitter berichtete ein Follower auch, dass die Sternsinger zwar in der Straße waren, aber nicht geklingelt hätten, auch das kommt also vor.

Ich habe sie leider gestern verpasst, glücklicherweise war mein Sohn daheim und die Gabe hatte ich schon bereitgelegt, und so ziert das Bachmichels Haus auch im Jahr 2011 der Segen: „Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“) ausgedrückt über diese Zeichenfolge 20*C+M+B*11. Die Aussendungsfeier fand übrigens in Wiesbach statt, dass zu meiner Heimatgemeinde Eppelborn gehört. Es wird berichtet, dass die Kirche zu dieser Feier noch voller war als an Weihnachten.

Das Motto der diesjährigen Sternsinger: Kinder zeigen Stärke. Im letzten Jahr konnten über die Aktion 2.383 Projekte in 110 Ländern gefördert werden. Hier findet ihr alles Wissenswerte zu den Sternsingern. Wie man tut, wenn die Sternsinger vor der Haustür stehen, dafür gibt unser Bistum ein paar praktische Tipps. Ganz am Ende wird übrigens uf meinen Blogbeitrag aus dem letzten Jahr verlinkt, darüber habe mich riesig gefreut. Und ohne die liebe @dankeschoen die mich auf Twitter darauf hingewiesen hat, hätte ich es gar nicht gemerkt.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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