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Ein Fundstück auf Twitter via @leanderwattig.

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Das Universum – unendliche Weiten… Wenn ich mich richtig entsinne begann so in meiner Kindheit jeden Samstag Abend das „Raumschiff Enterprise“. Einen Eindruck über die unendlichen Weiten und wie groß wirklich groß sein kann vermittelt dieses Video:

Und ein bisschen Demut vermittelt es mit Sicherheit auch 😉

Für diesen Spot wurden 60.000 Aufnahmen gemacht, 9.600 Bilder entwickelt und danach nochmal 1.800 nachgeschossen. Eine wirklich ungeheure Fleißarbeit also. Aber wenn der ganze Spot nicht mehr wäre, wäre er wahrscheinlich in der Werbeflut untergegangen.  Aber so besticht er  durch Inszenierungen und Ideenreichtum. Ein wirklich schöner Spot: The PEN Story.

via @michikopka über FB

Nachdem in den Kommentaren die Frage nach der Musik gestellt wurde habe ich nachgesehen. Auf der Homepage zur Pen Story kann man den Song sogar kostenlos downloaden. Wirklich clever gemacht, ein weiterer Pluspunkt auf der nach oben offenen Viral-Skala.

Es ist 10 Uhr morgens. Im Saarland feiert man am 15. August Maria Himmelfahrt und das Leben geht seinen beschaulichen Gang. Keine Tageszeitung im Briefkasten, leider auch keine FAZ, obwohl in Hessen doch kein Feiertag ist, alle Läden geschlossen, bis auf die örtliche Bäckerei.

Erinnert sich noch jemand daran, dass es bis 1996 ein Sonntagsbackverbot gab, und man von Brötchen auf dem sonntäglichen Frühstückstisch nur träumen konnte?

Davon hat der 3-jährige Knirps der mit seinem Vater heute Morgen an der Theke der Bäckerei stand logischerweise noch nie etwas gehört. Die einzige Bemerkung die er von sich gibt ist: „Ist ja fast nichts mehr da“. Der Vater sagt dazu gar nichts, nur ich kann mich nicht zurückhalten und sage zu ihm: „Naja wenn du das alles essen müsstest, dann würde dir aber ganz schön schlecht werden.“

Um mal zu verdeutlichen was in den Augen eines 3-jährigen NICHTS ist, liste ich hier mal die Auswahl auf, die heute Morgen um 10 Uhr, 1 Stunde vor Ladenschluss, noch in der Theke lag:

  • 5 Sorten Brötchen, davon 2 mit Körnern
  • Croissants in der Variation: Schoko, Nougat und Lauge
  • Diverse Kuchen: Streuselkuchen, Zwetschenkuchen und Cremekuchen
  • Laugenstangen und Brezeln
  • Diverse Kaffeestückchen

Die Verkaufstheke war zu mehr als der Hälfte gefüllt.

Mich hat dieser Vorfall echt aufgeregt, vor allem die Ignoranz des Vaters, der die Bemerkung einfach so im Raum stehen ließ. Ist es heute so selbstverständlich geworden, dass ich zu jeder Zeit frische Backwaren bekommen kann?

Das gleiche gilt auch für die Backtheke im Supermarkt. Oft komme ich erst kurz vor 20 Uhr dazu, noch Brot oder Brötchen fürs Abendessen zu besorgen. Und was liegt dann meist noch in den Regalen? Mindestens 20 Brote, ungezählte Brötchen und Kaffeestücken. Backwaren, die am nächsten Tag unverkäuflich sind. Regelmäßig stehe ich kopfschüttelnd davor. Einmal habe ich die Verkäuferin gefragt, warum sie um diese Uhrzeit noch eine derartige Auswahl anbieten. Die Antwort: „Weil die Kunden es so wollen“. Meiner Meinung nach kann ich froh sein, wenn ich kurz vor Ladenschluss noch Brot oder Brötchen bekomme, aber erwarten, dass ich eine Riesenauswahl vorfinde, das tue ich nicht. Menschen wie der Vater mit seinem Sohn vielleicht eher.

Wenn die am Ende des Tages übrig gebliebenen Backwaren dann wenigstens noch einer der vielen Tafeln oder sonstigen Organisationen zu gute kommen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen, dann finde ich das echt toll. Nur leider, leider sieht die Wirklichkeit so aus, dass das meiste davon auf dem Müll wandert. Vielleicht sollten Vater und Sohn sich mal den Film von Erwin Wagenhofer: „We feed the world“ ansehen.

Der von mir gewählte Ausschnitt zeigt einerseits das Dilemma der Bauer, die nichts mehr für ihre Produkte bekommen, und auf der anderen Seite den Wahnsinn, den sich die westliche Welt mit ihrer Wegwerfmentalität leistet:

 

Für meine Großeltern war es noch absolut undenkbar Brot wegzuwerfen. Es wurde gegessen und wenn es steinhart war. Aus alten Brötchen wurden Semmelknödel und Weckmehl gemacht. Wer macht sich heute noch diese Mühe?

Auf der englischen Seite: „Love Food hate waste“ kann man sich Anregungen holen was man mit den Resten, die man zu Hause hat, noch kochen kann, was man mit saurer Milch noch machen kann oder wofür man braun gewordene Bananen noch einsetzen kann.

Ganz anders mit dem Thema Lebensmittelmüll gehen Containerer um. Sie ernähren sich mit Lebensmitteln die sie aus den Containern von Supermärkten „entnehmen“. Einen sehr informativen FAZ Artikel findet ihr hier.

Weitere Infos zum Thema Lebensmittel im Müll findet ihr in diesem Beitrag des MDR

Zwischen all diesen Extremen muss es doch einen gesunden Mittelweg geben. Vielleicht in dem man einfach wieder anfängt Lebensmittel nicht als Wegwerfprodukte zu begreifen sondern tatsächlich als Mittel zum Leben. Sie gehören zu den wenigen Dingen des täglichen Lebens auf die wir definitiv nicht verzichten können. Denn was wir wegschmeißen, davon könnten an einem anderen Ort sich ganze Familien lange über Wasser halten.

Denken wir doch einfach beim nächsten Lebensmitteleinkauf daran.

Nachtrag: Markus Trapp hat ebenfalls einen sehr informativen Artikel über deu Umgang mit Ressourcen geschrieben: Wasser wird knapp und Lebensmittel werden weggeworfen

Ohne viel Text und Drumherum, dieses Video wurde heute morgen vom Zeitmanagement Guru Lothar Seiwert getwittert (follow: @seiwert) und MUSS einfach in meine „Überraschend: Werbung“ Kategorie. Und da sage man noch einmal das Kindchenschema würde nicht hervorragend wirken. Die deutsche Seite von Evian ist übrigens auch fantastisch gemacht. Schaut Euch unbedingt das Wasserballett an.

Wir trinken übrigens auch Evian, aber auf meine Kinder hatte es leider nie diesen Effekt…

Wilma-2009_01

Asche auf mein Haupt: Da lebt man im Saarland. Liest jeden Morgen brav die (einzige) regionale Tageszeitung und muss von einer Hamburgerin @diemaschinistin via Twitter erfahren, dass der Wissenschaftssommer diesmal im Saarland stattfindet:

„…bildet er ein großes Wissenschaftsfestival mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen. Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert den Wissenschaftssommer für die Zeit vom 20. bis 26. Juni 2009 gemeinsam mit Forschungsinstituten aus Saarbrücken. Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen will WiD damit Neugierde und die Faszination für Wissenschaft und Forschung wecken.“

Leider hatte ich keine Zeit all die tollen Angebote wahrzunehmen, angefangen vom Zukunftsschiff der MS Wissenschaft bis hin zum Ausstellungszug „Expedition Zukunft“.

3646425591_0c579fbafd_mGereicht hat es aber bisher für die Teilnahme an etlichen Vorträgen im Rahmen der Wissenschaftslounge der Universität des Saarlandes und diverse Tests zum Thema Gesundheit zu absolvieren. So weiß ich nun, dass meine Lungenfunktion blendend ist (7 Jahre Nichtrauchen und 3 mal die Wochen joggen zahlen sich also doch aus), mein Grundumsatz an Kalorien erfreulich hoch, mein Blutzucker und Blutdruck hervorragend und mein BMI und Bauchumfang im Mittelfeld dessen was eine Frau in meinem Alter haben sollte.

Ein toller Nebeneffekt für mich war, dass ich gleich mehrere Twitterer kennenlernen konnte @ReinhardKarger, @ChristofBurgard und @schuehsch, alle vom DFKI.

Ich kann nur jedem empfehlen die Ausstellung auf dem Tbilisser Patz zu besuchen und am besten Kind und Kegel mitzubringen. Auch und gerade für Kinder gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Als geradezu dramatisch empfinde ich es auch, dass viel zu wenig Schulen Ausflüge zu dieser Veranstaltung unternehmen.

3646853381_0585e00f30_mVerschluckbare Kameras die eine Reise durch den Körper ermöglichen, Computer die Stimmungen und Geschlecht scannen können, virtuelle Reisen in 3D Räumen im Fraunhofer Truck, Supermarktszenarien der Zukunft und WII Konsolen mit denen man über Google Maps surfen kann beim DFKI, ein Frühstück im Freien mit Bart Simpson der Fakultät für Geschichts- & Kulturwissenschaften, am Stand der Max-Planck-Gesellschaft Gesichts-Morphing bei dem Kinder einen Blick auf das eigene Aussehen in fünf oder zehn Jahren werfen können. Das und noch unendlich viel mehr gibt es beim Wissenschaftssommer zu erkunden.

Diesen Film muss man gesehen haben. Und das möglichst im Kino, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.  Die Story um einen Piratensender aus den 60ern, packt jeden Musikliebhaber und hinterlässt ein Dauergrinsen.

Die 135 Minuten Film sind Kino vom Feinsten. Humor (britisch), Schauspieler (some british), Regisseur (Neuseeländer) und Musik ok ok nicht ausschließlich englisch, aber so gut, dass ich mir sofort den Soundtrack bestellt habe. Dazu kamen Dramatik (Titanic lässt grüßen), Herz-Schmerz und Romantik und viele viele Anspielungen auf frühere Musikfilme. Grandios besetzt mit Schauspielern wie Philip Seymour Hoffman (The Big Lebowski, Glaubensfrage), Bill Nighy (Fluch der Karibik, Tatsächlich Liebe und Per Anhalter durch die Galaxis), Rhys Ifans (Notting Hill), Nick Frost (Hot Fuzz, Shaun of the Death).

Ich hoffe der Film bleibt nicht der Geheimtipp, auf den die wenigen Besucher gestern im Kino schliessen lassen (mit mir 3 Personen). So viel gute Laune hat (außer Willkommen bei den Sch´tis) schon lange kein Film mehr bei mir ausgelöst.

Grundlage für die Story ist übrigens der legendäre Piratensender Radio Caroline.

Wenn Euch der Trailer schon gefallen hat, dann schaut Euch unbedingt noch die  Behind the Scene Clips  an

Ein Thema das sehr stark polarisiert sind sicherlich Graffiti. Zwischen Kriminalität und Kunst reichen die Standpunkte,  unter denen Gegner und Befürworter das Thema betrachten. Gute Wege gehen Kommunen, die Sprayern Wände zur Verfügung stellen, an denen sie ihre Kunst verewigen können. Ein derartiges Projekt haben der Einwandfrei e.V.  – Verein für Kunst im öffentlichen Raum und die Frankfurter Grünen unter dem Namen: „Pro Graffiti und contra Vandalismus“ ins Leben gerufen.

Wie genial (ja auch illegale) Graffitis sein können zeigt das Promotion Video für das Buch: „Subway Art“ der Fotografen Martha Cooper und Henry Chalfant. Dieses Buch ist eine Jubiläumsausgabe zur 1984 erschienenen Ausgabe und erhält 70 neue Fotografien und ein erweitertes Vor- und Nachwort. 

Wer sich näher mit der rechtlichen Seite beschäftigen will, findet sehr viele Infos auf der Seite Anti-Graffiti bei der die Stadt Frankfurt, die Bahn, die Polizei und weitere Organisationen sich zu einem Arbeitskreis zusammengefunden haben.

Eine Möglichkeit Sprayen legal auszuüben stellt das Wii Spray  dar. Mit Wii Spray soll man in Zukunft auf der Konsole reales Sprühverhalten imitieren können. Nach dem Sprayen werden die Kunstwerke durch Abspeichern für die Nachwelt erhalten und können jederzeit problemlos verändert werden. Hört sich cool an und wurde als Diplomarbeit von Martin Lihs an der Bauhaus Universität Weimar entwickelt. Mehr über dieses faszinierende Projekt findet ihr hier.

Kennt Ihr coole Seiten zum Thema Street Art oder Projekte wie das in Frankfurt? Immer her mit den Links in den Kommentaren.

Sieht so die Zukunft des Märchenerzählens aus? Drück deinem Kind einen iPod in die Hand auf den du vorher eine Märchenversion mit Infografik geladen hast, und das mit Synthpop unterlegt ist. Wäre dies ein Blick in die Zukunft könnte es einem grausen. Sieht man das Ganze aber als das was es ist, eine abgefahrene Idee ein altbekanntes Märchen neu zu erzählen, muss man dieses geniale Video genießen. Der Film stammt von Tomas Nilsson, das Musikstück heißt: Sponsored by Destiny und ist von der schwedischen Band Slagsmålsklubben.

Gefunden bei Schmunzelpause

Improv Everywhere wurde im Jahr 2001 von Charlie Todd gegründet mit dem Ziel: „scenes of chaos and joy in public places“ zu veranstalten. Seit der Gründung haben 80 Aktionen statt gefunden, die immer mehr Fans finden. Bis heute haben über 1.000 Menschen an den Aktionen teil genommen. Sei es die Einfrieraktion in der Grand Central Station in NY, der „Ohne Hosen Aktion“ in der U-Bahn oder das Food Court Musical , was Improv Eyerywhere auf die Beine stellt, ist in meinem Augen mehr Kunst als das von Ihnen selbst beschriebene Chaos.
Kunst ist auch das Motto des neuesten Coups. Eine U-Bahn-Station wird kurzerhand in eine Galerie umgewandelt. Von den Heizungsrohren über die Wände bis hin zum Sitzen auf einer Bank wird alles als Kunst deklariert und mit den entsprechenden Hinweisen auf Künstler und Objekt ausgezeichnet. Während der „Vernissage“ wird der übliche Sekt gereicht und eine Cello Spielerin rundet das Bild ab. Genial.

Subway Art Gallery Opening

via Twitter und @Chikatze

Und weil es so schön ist hier noch das Food Court Musical:

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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