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In manchen Bereich darf ich mich ruhig als early Adopter bezeichnen. Ich hatte den allerersten CD Player. Er war von Philipps, die Anzeigetafel konnte nur 10 Titel anzeigen, er war sehr stylish und als seine Besitzerin sonnte ich mich in den neidischen Blicken der Platten-Spieler. Die Tatsache, dass die Auswahl an CDs anfangs noch sehr gering war, trübte das Vergnügen nicht. Meine ersten CDs waren von Barclay James Harvest und James Galway. Nicht unbedingt mein Musikgeschmack, gehörte ich doch eher zu den coolen Kids, mit der ebenso coolen Musik, aber besser diese als keine. Sehr schnell wuchs das Angebot und hast du nicht gesehen, war diese Technik auch schon veraltet und MP3s in Mode. Natürlich nannte ich auch recht schnell einen iPod mein Eigen, und als das iPhone auf den Markt kam hieß es auch gleich „3, 2, 1 meins.“

Was die Segnungen und Entwicklungen des Web 2.0 anbelangt war ich nicht ganz so fix. Bei XING, damals noch Open BC bin ich seit August 2006 und WKW entdeckte ich im März 2008 nur um ganz schnell festzustellen, dass dieser Teil des Social Web  mir gerne gestohlen bleiben kann. WKW ist für mich definitiv die Hölle der Social Networks.

Der Durchbruch kam dann mit einem Mac ins Haus. Irgendwann konnte ich mich den Lobeshymnen von Markus Hensgen, GF von raum3 nicht mehr verschließen. An meinem 45. Geburtstag war es dann so weit, ich schenkte mir so ein Wunderwerk an guter Gestaltung und ausgereiften Programmen. Und der Mac schloss mir im wahrsten Sinne des Wortes eine komplett neue Welt auf. Mit seiner Hilfe erstellte ich meine erste Homepage. Sie diente ganz Social Web mäßig dazu, unsere 25 jährige Abifeier zu planen und die früheren Mitschüler auf dem Laufenden zu halten.

Und dann kam der Tag seit dem ich mich endgültig zugehörig fühlte zur coolen Web 2.0 Gemeinde. Ich fing an zu bloggen. Genau 1 Jahr ist das nun her. Seit dem sind in diesem Blog 210 Beiträge erschienen die insgesamt 319 mal kommentiert wurden und sage und schreibe 25.000 Mal aufgerufen wurden. Und das macht mich ein bisschen stolz und glücklich.

Schon bei den ersten Handys war klar, sie geben Kinder nicht nur die großen Freiheit überall mit all ihren Freunden telefonieren zu können, sie geben Müttern erstmals in der Geschichte  auch die Gelegenheit, ständig zu überprüfen, wo die lieben Kleinen sich denn gerade aufhalten. Irgendwann kommen die lieben Kleinen natürlich drauf und haben das Handy dann auf lautlos gestellt  oder „vergessen“ es mitzunehmen. Seit dem Siegeszug von Social Media haben besorgte Mamas (oder solchen die meinen, Kontrollwahn habe etwas mit Besorgnis zu tun) unendliche Gelegenheiten ihre Sprösslinge im Internet zu “ verfolgen“. Dieses Kinder-Stalking wird im folgenden Video wunderbar auf die Schippe genommen.

Es gibt sie immer noch. Gestandene Manager die sagen: Social Media, für so einen Kinderkram habe ich keine Zeit. Die zu seriös sind, um sich mit ihren Kunden 1 zu 1 zu unterhalten, und die sich in der Währung der TKPs viel wohler fühlen als beim Direktkontakt mit einem, vielleicht auch noch kritischen, Kunden.

Dann gibt es die, die glauben Social Web sei eine Einbahnstraße. Botschaften immer nur schön in Richtung des Kunden, analog zur ganzen klassischen Medienschiene, ob der Kunde das nun möchte oder nicht.

Und dann gibt es noch diejenigen, die erkannt haben, dass die Übergänge heute fließend sind, Manager ihren Job vielleicht nicht mit ihrem BüroPC runterfahren sollten, und dass ein Job kein Job sein sollte sondern mehr, ein Be-ruf eben, statt purer Einkommensbeschaffungsmaßnahme.

Egal was ihr in Punkto Social Web zu eurem Glaubensbekenntnis gemacht habt, ob ihr Netzwerker und Social Webber für ADS geplagte Spielkinder haltet, oder ob ihr virtuos die Klaviatur der modernen Kommunikationsformen beherrscht, das folgende Video müsst ihr gesehen haben. Seine Macher halten Social Media übrigens für das größte Ding nach der industriellen Revolution.

 

Auf das Video wurde ich über einen Tweet von @wissensagentur

Glücklicherweise entdecken immer mehr Deutsche neben WKW (die Social Network Hölle des Internet) auch Facebook . In den englisch sprechenden Ländern schon lange das Social Network überhaupt, steigt nun auch hier die Beliebtheit auch bei über 20-Jährigen in unserem Land.

Die folgenden Videos setzen sich auf witzige Weise mit den Fehlern auseinander, die man bei der Benutzung von Facebook tunlichst vermeiden sollte bzw. was wirklich nervig daran ist (bin mal gespannt wann etwas ähnliches für WKW rauskommt, es wird Zeit). In leichten Abwandlungen kann man diese Hinweise natürlich auch für alle anderen Networks übertragen.

via Sozialgeschnatter.de 

Nachtrag 1: Habe gerade in der Wiwo folgenden Artikel entdeckt: Abschied von der Privatsphäre. Autor des Artikels ist der PR Blogger @Klaus Eck

Nachtrag 2: Spiegel online meldet: Facebook-Nutzer haben schlechtere Noten

Herzlich willkommen…

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