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Ein Motiv von Saatchi & Saatchi Singapore für „Domestic Violence“. Titel: Verbal abuse. Braucht es da noch Worte?

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In einem der vorangegangenen Artikel habe ich mich geoutet, als iPhone Süchtige. Wenn das nur die einzige Sucht wäre ;-). Auch Social Networks wie Facebook und Xing, dieser Blog und der Mikrobloggingdienst Twitter verschlingen viel Zeit. Wie gut, dass es die SMAA gibt.

Natürlich gefunden auf  Twitter via @Ibo

Seit gestern ist sie vorbei, die Fastenzeit. Solltet ihr vielleicht euren Kaffeekonsum eingeschränkt bzw. eingestellt haben, so kann der folgende Kurzfilm als Warnung dienen es langsam angehen zu lassen 🙂

via Blogeintrag bei movedme , bei Twitter @Taoteaking

Gerade habe ich  noch darüber gebloggt, wie ich erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört habe und nun scheine ich doch nur  eine Sucht gegen eine andere eingetauscht zu haben. Aber man sagt ja immer, die Summe aller Laster sei gleich.  Wobei, wenn ich meine Nikotinsucht damals hätte einordnen müssen, hätte sie bei 194% gelegen, nicht bei lächerlichen 82%. 

bild-13

82%

How Addicted to Blogging Are You?

Witzig daran ist, dass viele Raucher mit Bloggern in meinen Augen eine Sache gemeinsam haben. Sie sind äußerst kommunikativ. Raucher findet und fand man oft unter Kreativen, Schriftstellern und Künstlern. Alles Menschen, die sich ohne Kommunikation wie die Fische auf dem Trockenen fühlen.

Auf den Test aufmerksam wurde ich durch eine Statusmeldung auf Facebook von Carsten Drees

„Lass stecken“ der LZG Rheinland-Pfalz

Nichtraucherkamapgne "Lass stecken “Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz

Wann genau meine Raucherkarriere begann kann ich heute nicht mehr sagen. Es muss irgendwann 1976 gewesen sein. In unserer Klasse gab es entweder die Streberliesen (zu denen man mich beim allerbesten Willen nie zählen konnte) und die Coolen (zu denen ich mich gerne gezählt hätte)

Wann ich aufgehört habe hingegen, kann ich ganz genau datieren. Am 26. März 2002 um 22.30 Uhr habe ich die letzte Zigarette im Aschenbecher ausgedrückt.

Dass es wirklich die letzte war, daran habe ich damals nicht wirklich geglaubt. Zu oft hatte ich schon versucht aufzuhören und es mit Mark Twain gehalten der gesagt hat: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht schwer. Ich habe es selbst schon 100-MAL geschafft“

Und was habe ich nicht alles probiert. Mein erster Versuch war mit 18. Da habe ich mich akupunktieren lassen. 10 Minuten später musste ich ausprobieren ob die Zigaretten noch schmecken und ja das taten sie. Neben weiteren Versuchen das Rauchen mit Hilfe von Akupunktur aufzugeben, habe ich

*mich hypnotisieren lassen
* Das dünne und das dicke  Buch von Allen Carr Endlich Nichtraucher gelesen
* Den Kurs von Allen Carr besucht
* Mir irgendwelche merkwürdigen Substanzen ins Ohr spritzen lassen
* langsam reduziert (bis auf 5 Zigaretten am Tag)
* die Schlusspunktmethode ausprobiert

 Und heute, 7 Jahre später, als überzeugter und glücklicher Nichtraucher, kann ich eins sagen, die beste Methode hilft ohne den festen Willen aufzuhören gar nichts.

Mein fester Wille aufzuhören ist mit Sicherheit dem ständigen Quengeln meines Sohnes zu verdanken, der unbedingt wollte, dass ich aufhöre. Und so habe ich auch den Vorabend seines 8. Geburtstages als Ausstiegsdatum gewählt. In der einschlägigen Fachliteratur steht, man solle sich einen stressigen Zeitpunkt wählen, denn wenn man es dann schaffen würde, hätte man gute Chancen durchzuhalten. Und ein Jungen-Geburtstag mit 8-Jährigen zählt definitiv in diese Kategorie. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Auch diesmal ließ ich mich akupunktieren und zusätzlich habe ich in der 1. Woche noch Nikotinpflaster geklebt. Und siehe da, es hat gewirkt. Hatte ich mich in den letzten 25 Jahren durch nichts vom Rauchen abhalten lassen, weder durch Schwangerschaften, noch durch Krankenhausaufenthalte und Lungenentzündung, ist es mir diesmal geglückt. Am Anfang war es ein Hangeln von Tag zu Tag. Wann der Zeitpunkt kam, an dem ich nicht mehr darüber nachgedacht habe, dass ich ja jetzt rauchen könnte/müsste/sollte, ich kann es nicht mehr sagen.

Fakt ist, ich genieße mein Nichtraucherdasein ohne volle Züge zu genießen.

Auf dem Desktop habe ich seit dem 1. Tag ein kleines Programm von Silkquit liegen, dass mir vorrechnet wie lange ich schon nicht mehr rauche, wieviel länger ich nun lebe, wieviel Geld ich gespart und wieviele Zigaretten ich nicht geraucht habe. Hier nun meine persönliche 7 Jahres Nichtraucher Bilanz.

Seven years, 0 minutes and 1 second. 76710 cigarettes not smoked, saving 15.342,00 €. Life saved: 38 weeks, 8 hours, 30 minutes

 

Ob mir was gefehlt hat, ganz im Gegenteil…

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