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Fast hätte ich vergessen, dass es sie jemals gegeben hat: Eisblumen an den Fenstern. Dabei verbinde ich in meiner Erinnerung damit glücklicherweise keine eiskalte Wohnung, sondern glückliche Stunden und Tage im  Haus meiner Großeltern, an deren Fenstern im Winter Eisblumen zu sehen waren. Jahrelang hatte ich nicht mehr daran gedacht, bis mich dieser sehr interessante Artikel aus Bild der Wissenschaft wieder daran erinnert hat: „Warum die Eisblumen an unseren Fenstern selten werden“. Leider (oder glücklicherweise) sind diese winterlichen Schönheiten durch unsere gut isolierten Fenster vom Aussterben bedroht.

Der Artikel von Bild der Wissenschaft beschreibt sehr gut wie Eisblumen entstehen:

„Die Bildung von Eisblumen ist eine faszinierendes Phänomen, das sich aus den Eigenschaften ihrer Bausteine ergibt: den Wassermolekülen“, sagt Morgenstern. „Schon der winzigste Eiskristall hat eine sechseckige Grundstruktur, weil die Bindungskräfte der Wassermoleküle untereinander diese Form vorgeben.“ Dadurch entstehen von Anfang an Ecken und Kanten. „Die Wassermoleküle in der Luft lagern sich bei Frost direkt am bestehenden Eiskristall an“, erklärt Morgenstern. Da sie dies bevorzugt an den Ecken und Kanten des Kristalls tun, wächst das glitzernde Gebilde so immer weiter.“

Auch in Bachmichels Haus sind mittlerweile alle Fenster aus Isolierglas, bis auf 4 kleine Fenster im Gewölbekeller. Da müssten doch eigentlich…. Und tatsächlich, beim Nachschauen habe ich an zwei  dieser Scheiben wunderschöne Eisblumen entdeckt.

Eisblumen

Witzigerweise habe ich gerade bei Claudia Sperlich auch einen Blogpost über Eisblumen entdeckt: Blumenfenster. 

Und Ihr? Welche Erinnerungen habt Ihr an Eisblumen?

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Eigentlich heißt das Lied ja: „Ein Haus voll Glorie schauet“, in diesem Fall ist das Haus aber aus Eis erbauet und nicht wie es im Lied heißt, aus ewigem Stein. Und ewig wird sie auch nicht halten, die Kirche in Mitterfirmiansreut, die aus einigen Hundert Tonnen Eis und Schnee errichtet wurde. Auch wenn die eisigen Temperaturen, die zur Zeit herrschen, für die Kirche genau richtig sind, wird es doch spätestens im März mit der Herrlichkeit vorbei sein. Schade, dass der bayerische Skiort mit dem unaussprechlichen Namen so weit vom Saarland enfernt ist. Ich würde sie mir zu gerne anschauen.

Danke an Heiko Kuschel, durch dessen Artikel: „Eisige Kirche“ auf evangelisch.de ich auf diese außergewöhnliche Kirche erst aufmerksam wurde. Viele interessante Infos zur Schneekirche und zu ihrer Vorgängerkirche findet ihr ebenfalls auf evangelisch.de:  „Eisiges Gotteshaus im bayerischen Wald“.

Wintertag

Heute ist Maria Lichtmess. Was es in der Kirche mit diesem Fest auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Mir geht es heute darum, welche Weisheiten die Bauernregeln an diesem Tag bereithalten. Und tja, das sieht nicht gut aus. Auch wenn strahlend blauer Himmel und Sonnenschein für unsere Stimmung bestens sind, verspricht genau diese Wetterlage Nichts Gutes für den Fortgang des Winters und die Ernte im Sommer. Ob die Bauernregeln in diesem Jahr richtig liegen, können wir ja erst in ein paar Monaten wirklich beurteilen:

Gibt´s an Lichtmess Sonnenschein,
wird’s ein spätes Frühjahr sein.

Wenn zu Lichtmess die Sonne glost
gibt´s im Februar viel Schnee und Frost

Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell,
kommt der Lenz wohl nicht so schnell.“

Scheint Lichtmess Tag die Sonne klar,
gibt’s Spätfrost und ein furchtbar Jahr.

Ist`s an Lichtmess hell und klar
rechnet man auf kein fruchtbares Jahr

Und dass Sonnenschein an Lichtmess wirklich nichts Gutes zu verheißen hat bringt diese Bauernregel zum Ausdruck:

Lieber soll zu Lichtmess der Wolf im Stalle hausen,

als die Sonne scheinen draußen.

Gefunden habe ich die Bauernregeln hier.

Endlich ist er da, der richtige Winter. Mit moderatem Schnee, eisigen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein tagsüber, und sternenklarem Himmel in der Nacht. Und wie ein Reflex fängt es aus allen Ecken an zu jammern. Nach Frühling und milderen Temperaturen und nach all dem was eben nicht jahreszeitgemäß ist. Das folgende Chart zeigt sehr schön die verschiedenen Facetten des Winters auf.

Get Ready for Winter with Snowsports gear from EMS

Niklas Juchem

Foto: Niklas Juchem

Wenn man aufmerksam Zeitung liest und ab und zu mal den Fernseher einschaltet, könnte man den Eindruck gewinnen, Deutschland sei von einer nicht zu erwartenden Kältekatastrophe getroffen worden. Minusgrade, und das mitten im Winter, wo hat man denn so etwas außerordentliches schon mal gehört. Die Sender und Zeitungen überbieten sich mit Reportagen und guten Tipps: Jetzt die Heizung voll aufdrehen (ok wäre man alleine auch nicht drauf gekommen). Das Wetter, egal wie es ausfällt ist immer für blatt- und senderfüllende Meldungen gut. Wir erinnern uns, als der letzte Sturm im Anzug war (ich habe vergessen welch lieblichen Frauennamen er trug) wurde eine solche Panik verbreitet, dass man meinen konnte, jenseits von Windstärke 2 hätte noch nie ein Lüftchen geblasen.

Etliche Blogger haben sich des Themas angenommen, die meiner Meinung nach besten Artikel hat Stefan Niggemeier in seinem Blog und in einem Artikel im FAZ Fernsehblog: „Die Winterkatstrophe der ARD“ geschrieben.

Vielleicht hätte die ARD mal die Lappen fragen sollen was wirklich kalt ist:

+ 10°C
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.
+5°C
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
+ 2°C
Italienische Autos springen nicht mehr an.
– 0°C
Destilliertes Wasser gefriert.
– 1°C
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.
– 4°C
Die Katze will mit ins Bett.
– 10°C
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.
Die Lappen gehen zum Schwimmen.
– 12°C
Zu kalt zum Schneien.

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Dieser Blockbuster wird zurzeit landauf landab in Deutschland gespielt. In den Hauptrollen: Klirr N.D. Frost und Sky Blue. Eintritt kostenlos, sofern man die Kleidervorschriften beachtet. Lange Unterhosen, Handschuhe, Mützen und Schals sind Pflicht, außer man ist ein im wahrsten Sinne des Wortes ein „cooler“  Hip Hopper, dann braucht man von alledem nichts und geht weiterhin nur mit T-Shirt und Weste bekleidet zur Schule. Spätestens wenn der Diesel einfriert werde ich meinen Sohn dann unter Anwendung von roher Gewalt in eine Jacke zwingen oder ihn an einen fahrbaren Heizpilz ketten:

Video zuerst gesehen bei ui.

Und sollte mein Auto eingeschneit sein, weiß ich spätestens nach diesem Video, was man beim Freikratzen beachten sollte:

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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