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Es geht doch nichts über gesundes Halbwissen. Mit dem scheinbar unbegrenzten Zugang zu Wissen, das uns das Internet und Web 2.0 beschert haben, neigt man/ich/viele von uns zur Hybris, das, was sie lesen, auch korrekt interpretieren zu können. Wer geht heute schon zum Arzt und hat sich vorher nicht gründlich informiert? Immerhin kann man dem Arzt einen Teil der Arbeit abnehmen, in dem man die Diagnose gleich selbst stellt und die Medikation auch schon in der Tasche hat. Oder beim Kauf eines Gerätes. Kurz im Internet recherchiert und wir können mit allen technischen Details aufwarten. Die Ausbildung und Berufserfahrung des Verkäufers sind doch ein Dreck dagegen. Dieses Verhalten witzig auf die Schippe nimmt das folgende Video des Schweizer Satirikers Andreas Thiel:

Video via Posterous Blog von @roterHai: Fangfrisches

Viel dramatischer (und gar nicht lustig) wird es aber wenn Experten und Wissenschaftler frei Erfundenes als Fakten präsentieren und damit einen unausrottbaren Irrglauben in die Welt setzen. Hört euch bitte dazu den Podcast Salz aus der Reihe Mahlzeit von Udo Pollmer auf dradio an.

Audio Datei: Salz oder die Textversion: Versalzene Studien

Sieben soziale Sünden:

Politik ohne Prinzipien
Reichtum ohne Arbeiten
Genuss ohne Gewissen
Wissen ohne Charakter
Geschäft ohne Moral
Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Religion ohne Opfer

Mahatma Gandhi (1869-1948)

Seven Social Sins

Politics without principles
Wealth without work
Pleasure without conscience
Knowledge without character
Commerce without morality
Science without humanity
Worship without sacrifice

Diesen Worten ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.

Wilma-2009_01

Asche auf mein Haupt: Da lebt man im Saarland. Liest jeden Morgen brav die (einzige) regionale Tageszeitung und muss von einer Hamburgerin @diemaschinistin via Twitter erfahren, dass der Wissenschaftssommer diesmal im Saarland stattfindet:

„…bildet er ein großes Wissenschaftsfestival mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen. Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert den Wissenschaftssommer für die Zeit vom 20. bis 26. Juni 2009 gemeinsam mit Forschungsinstituten aus Saarbrücken. Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen will WiD damit Neugierde und die Faszination für Wissenschaft und Forschung wecken.“

Leider hatte ich keine Zeit all die tollen Angebote wahrzunehmen, angefangen vom Zukunftsschiff der MS Wissenschaft bis hin zum Ausstellungszug „Expedition Zukunft“.

3646425591_0c579fbafd_mGereicht hat es aber bisher für die Teilnahme an etlichen Vorträgen im Rahmen der Wissenschaftslounge der Universität des Saarlandes und diverse Tests zum Thema Gesundheit zu absolvieren. So weiß ich nun, dass meine Lungenfunktion blendend ist (7 Jahre Nichtrauchen und 3 mal die Wochen joggen zahlen sich also doch aus), mein Grundumsatz an Kalorien erfreulich hoch, mein Blutzucker und Blutdruck hervorragend und mein BMI und Bauchumfang im Mittelfeld dessen was eine Frau in meinem Alter haben sollte.

Ein toller Nebeneffekt für mich war, dass ich gleich mehrere Twitterer kennenlernen konnte @ReinhardKarger, @ChristofBurgard und @schuehsch, alle vom DFKI.

Ich kann nur jedem empfehlen die Ausstellung auf dem Tbilisser Patz zu besuchen und am besten Kind und Kegel mitzubringen. Auch und gerade für Kinder gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Als geradezu dramatisch empfinde ich es auch, dass viel zu wenig Schulen Ausflüge zu dieser Veranstaltung unternehmen.

3646853381_0585e00f30_mVerschluckbare Kameras die eine Reise durch den Körper ermöglichen, Computer die Stimmungen und Geschlecht scannen können, virtuelle Reisen in 3D Räumen im Fraunhofer Truck, Supermarktszenarien der Zukunft und WII Konsolen mit denen man über Google Maps surfen kann beim DFKI, ein Frühstück im Freien mit Bart Simpson der Fakultät für Geschichts- & Kulturwissenschaften, am Stand der Max-Planck-Gesellschaft Gesichts-Morphing bei dem Kinder einen Blick auf das eigene Aussehen in fünf oder zehn Jahren werfen können. Das und noch unendlich viel mehr gibt es beim Wissenschaftssommer zu erkunden.

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich auf eine neue, spannende und witzige Art stosse, Wissen einmal anders zu vermitteln und garantiert so, dass man schon nach einmal gucken den „Stoff“ intus hat.

Entstanden ist der Film am Ringling College of Art and Design, in Sarasota, Florida als Arbeit von Christopher Hendryx. Der Film wurde vom College Präsidenten als beste Arbeit ausgewählt und zum  SIGGRAPH 2009 Computer Film Festival zugelassen.

Und wieder einmal bin ich bei LangeweileDich.net fündig geworden. Eins ist sicher, bei den Jungs langweilt man sich nie…

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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