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Diese spannende Infografik von Cisco habe ich im Blog vom @netzmensch gefunden. Eine klitzekleine Idee, wie sich unser Leben in Zukunft durch das Internet der Dinge verändern kann, gibt diese Grafik.

Nachfolgend Links zu ein paar Artikeln und Podcasts die ich sehr interessant fand:

Podcastfolgen vom SWR:

” Sich und andere ändern” Doris Weber spricht mit darin mit dem Gehirnforscher Gerhard Roth. Einerseits ist es sehr desillusionierend wie wenig das eigene Verhalten wirklich tief greifend änderbar ist, andererseits auch sehr interessant, welche Gründe dazu führen, dass Menschen sind wie sie sind. Auch auf das Thema Partnerschaft wird eingegangen. Absolut nachhörenswert.

“Weltreise eines T-Shirts” Eigentlich wissen wir es ja alle. Bei KIK einkaufen geht gar nicht (nicht nur weil einige Mitarbeiter, so wird es in diesem Beitrag ausgeführt, trotz Arbeit noch Hartz IV beantragen müssen) auch viele Nobelmarken in den gleichen Billig Fabriken in Indien produzieren lassen unter Bedingungen von denen wir hier keinen Schimmer haben. T-Shirts die in der Herstellung 1 € kosten werden für 100 € verkauft. Eine Verdopplung des Abgabepreises wäre in unserem Geldbeutel überhaupt nicht zu spüren. Unbedingt anhören und vielleicht doch mal über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Da bietet sich natürlich ein dezenter Hinweis auf die öko-soziale Mode von manomama an, die äußerst erfolgreich ein Unternehmen in Augsburg aufgebaut hat, das Mode aus ökologisch hergestellten Stoffen, von ausgebildeten Näherinnen, die lange Zeit arbeitslos waren, zu fairen Löhnen herstellen lässt. Unbedingt nach dem Hören des Podcasts vorbeischauen.

“Die Erfolgsfalle” Frank Schürer interviewt darin u.a. den Autor Alexander Dill zu seinem gleichnamigen Buch, aber auch Amseln Grün kommt zu Wort. Der Anfang kommt mit ziemlich banalen Weisheiten zum Thema Erfolg daher. Lust darauf, das Buch zu lesen, kommt da nicht auf, weil man nicht den Eindruck bekommt, als würden mehr als Banalitäten aufgearbeitet. Interessant in meinen Augen wird es ab Minute 9 mit den Ausführungen von Rainer Zech, der zwischen Erfolg und Gelingen unterscheidet und später dann bei Anselm Grün, der eine sehr interessante Sicht auf “stumpfsinnige” Arbeiten (ab Minute 18) wirft und über den Selbstversuch von Henri Nannen berichtet.

USA: Arm aber Öko? Wer gesund einkauft, bekommt das Doppelte auf Lebensmittelmarken.

Artikel :

Wir hören täglich die schrecklichen Zahlen wieviel Öl jeden Tag in den Golf von Mexiko strömt. Hieß es anfangs noch 800.000 Liter am Tag, sprechen Experten heute davon, dass es auch die 5-fache Menge sein könnte. Jeden Tag hören wir von erfolglosen Bemühungen diese unvorstellbare Katastrophe zu beenden. Sehen Unterwasservideos und Fotostrecken über die Ausbreitung und die Verzweiflung wächst. Aber wie bei so vielen Katastrophen die sich ereignen, ist das Geschehen weit weg und kann immer wieder aus den Gedanken verbannt werden.

Aber was wäre wenn, ja wenn die Ölkatastrophe sich nicht unendlich weit weg ereignet hätte, sondern genau vor unserer Haustür? Auf der Seite beowulfe.com könnt ihr euren Wohnort oder jeden anderen x-beliebigen Ort eintragen und das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Und natürlich müssen wir genau das auch tun. Das Öl breitet sich zwar nicht vor unserer Haustür aus, aber auf unserem Planeten und wir alle  tragen durch unser Verhalten dazu bei, dass  so etwas passieren konnte und immer wieder passieren wird. Energie sparen und sich umweltfreundlich verhalten, das sollen doch bitte immer erst die anderen. Wir trennen doch schon unseren Müll und drehen das Wasser beim Zähne putzen ab. Es wird Zeit, dass wir ALLE wach werden und unsere Konsumgewohnheiten und sorglose Ressourcenverschwendung überdenken. *

Und so sähe das Ganze im Ärmelkanal aus:

30. Mai 2010

30. Mai 2010

via

Weitere Bilder aus der grausamen Realität  auf Boston.com und Hintergrundinfos auf Spon.

* Lesenswerte Bücher:

Nachtrag:

Die oben gezeigten Screenshots habe ich vor 2 Tagen gemacht, heute sieht das Ganze schon so aus:

1. Juni 2010

1. Juni 2010

Like This!

Der  Ausbruch des Eyjafjallajökull hat uns eine Ahnung davon gegeben, wie schnell ein Naturereignis unser Leben auf den Kopf stellen kann. Ein paar Tage kein Flugverkehr über Europa und schon zeigt sich, wie sehr die Globalisierung uns im Griff hat. Wie dramatisch unser Leben allerdings verändert würde, wenn einer, der für 2012 prognostizierten,  Sonnenstürme in extremer Intensität die Stromversorgung lahmlegen würde, dieses Szenario zeigt die ZDF Doku: abenteuer wissen Sonnenstürme.

Weitere Infos zum Thema:

Es gibt Entdeckungen im Netz, die man nett findet, weiter twittert und vergisst, dann die, die man auf Posterous veröffentlicht und dann gibt es diejenigen, die so schön und ergreifend und neu und phantastisch und kreativ und seelenberührend sind, dass man gar nicht anders kann, als sie auch im eigenen Blog zu betrachten. Gestern bei Markus Trapp via Twitter gesehen und direkt berührt worden: Der Chor der Zukunft. Geschafften vom amerikanische Komponist und Dirigenten Eric Whitacre.

Gebildet wird der Chor von Sängerinnen und Sängern aus Austria, Argentina, Canada, Germany, Ireland, New Zealand, The Philippines, Singapore, Spain, Sweden, United Kingdom und den USA. Alle haben dafür ihren Part einzeln vor einer Kamera eingesungen und auf youTube hochgeladen. Das Arrangement, das Eric Whitcare daraus gemacht hat, ist wirklich unbeschreiblich berührend. Gesungen wird übrigens eine seiner Kompositionen: Lux Aurumque nach einem Gedicht von Edward Esch.

Das Making of und alle Details könnt ihr im Blog von Eric Whitcare nachlesen.

Gesehen hat man derartiges schon oft, aber bisher handelte es sich immer um eine Computeranimation in Kinofilmen, jetzt wird es Realität: die plastische Darstellung von Bildern und Formen im Raum. Keine Projektion sondern das Zusammenspiel von tausenden fliegender Minihubschrauber mit Leuchtdioden. Entwickelt wurden die so genannten Flyfires von Wissenschaftlern vom MiT Massachusetts Institute of Technology.

Näheres zu dem Projekt findet ihr bei golem.de.

Gefunden über ZEIT Wissen bei Facebook

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Ein Montagmorgen in der Zukunft. Einkaufen steht auf dem Programm. Mal schnell an den Kühlschrank und checken was noch so vorhanden ist. Öffnen muss ich ihn dazu nicht, auf dem außen angebrachten Display wird mir der Inhalt angezeigt und wie lange die Artikel sich noch halten. Bei der Pizza, die ich aus Versehen in den Kühlschrank statt in den Gefrierschrank gelegt habe, zeigt mir das Display das verkürzte MHD an. Und dass meine Lebensmittelvorräte zur Neige gehen. Wie praktisch, dass ich auf dem Display den neuesten Globus Angebotszettel aufrufen kann. Per Drag and Drop ziehe ich die Artikel auf dem Bildschirm in meine virtuelle Einkaufsliste.

Was sonst noch so fehlt wird anhand eines mir zugeordneten Musters und der Fehlbestände im Kühlschrank vorgeschlagen und falls ich möchte dem Einkaufszettel hinzugefügt. Und jetzt geht es ab zum Supermarkt. Per Fingerabdruck authentifiziere ich mich und die Einkaufsliste wird auf den Wagen übertragen. Für Nostalgiker kann die Liste natürlich auch aufs iPhone übertragen werden, aber wer nutzt diese Technologie von gestern schon noch. Über im Boden angebrachten RFID Tags werde ich nun zu den entsprechenden Regalen gelotst. Sobald ich die auf der Liste befindlichen Artikel in den Einkaufswagen gelegt habe, wird der Gesamtpreis berechnet und der Artikel von der Liste gestrichen. Das Display am Wagen zeigt mir außerdem noch Details zum Produkt an, wie zB Nährwerte und schlägt mir passende Rezepte und Ergänzungen vor. Mein Einkaufsberater schlägt zu der ausgewählten Pasta einen Rotwein vor und schon steuert der Einkaufswagen das entsprechende Regal an.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Am Weinregal empfängt mich ein digitaler Sommelier. In meinem Fall wird der vorgeschlagene französische Rotwein von einer freundlichen weiblichen Stimme mit charmantem französischem Akzent angepriesen. Ich erfahre etwas über das Anbaugebiet und die richtige Lagerung.

Vom Weinregal geht es zur Obsttheke. Gerade hat eine Mitarbeiterin die Waren umsortiert, aber vom Chaos der früheren Jahre mit falschen Etiketten und Preisen ist heute keine Spur. Wechselt eine Steige den Platz, wird auf dem Display automatisch eine Korrektur vorgenommen. Zum Nachtisch soll es Banana Split geben.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Ob die Banane dafür wohl schon reif genug ist? Außerdem, wie kam sie überhaupt nach Europa, wurden die Bauern für den Anbau fair entlohnt und wurden Spritzmittel eingesetzt? Schwuppdiwupp die Banane in die Kamera gehalten und schon bekomme ich mehr Informationen, als ich eigentlich wollte. Die virtuelle Verkäuferin freut sich, ihr Wissen aus dem digitalen Produktgedächtnis mir mir teilen zu können und jetzt weiß ich auch welchen Carbon Footprint meine Banane erzeugt hat.

Weiter zur intelligenten Produktlupe. Die jüngste bin ich ja nicht mehr und teilweise sind die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen so klein geschrieben, dass ich sie gar nicht mehr lesen kann. Ich lege die Verpackung auf eine Art Lupe und bekomme auf einem Display die Vergrößerung angezeigt. Fahre ich nun mit dem Finger über einzelne Begriffe kann ich mir mit Pull Down Menüs alles erklären lassen. Nie wieder Unklarheiten über E-Nummern oder andere Inhaltsstoffe. SemProm, das Semantic Product Memory macht es möglich. So heißt die Technologie die eine Art digitales Produktgedächtnis ist. Die Auskunft beruhigt mich, auch die angeführten Allergene bereiten mir keine Schwierigkeiten, wirklich allergisch bin ich nur auf Autofahrer, die mir die Vorfahrt rauben. Ob die auch einen so tollen Autoschlüssel haben wie ich? Mit dem ich an der Kasse für den Inhalt des Wagens zahlen kann ohne die Waren aus dem Korb zu nehmen? Die eingebaute Visa Karte macht es möglich.

Leider war die Zeit zu knapp, sonst hätte ich mir auch noch etwas zum Anziehen ausgesucht. Seit es die intelligenten Umkleidekabinen gibt, weiß ich genau welches der von mir ausgewählten Kleidungsstücke auch wirklich zu mir passt. Als Frühlingstyp sollte ich eben kein schwarz tragen und das sagt mir die Kabine auch ganz deutlich, wenn ich mal wieder so ein Teil mitbringe. Stattdessen verrät sie mir, wo Kleidungsstücke in Farben hängen die gut mit meinem Typ harmonieren.

Aber jetzt schnell nach Hause und die eingekauften Waren in den Kühlschrank gelegt. Wie gut, dass mein Kühlschrank aufpasst. In dem Knusperjoghurt, den ich gekauft habe, sind doch tatsächlich Spuren von Nüssen enthalten und glücklicherweise weiß mein Kühlschrank, dass Sohnemann dagegen allergisch ist. Mir war es beim Einkaufen doch glatt entgangen.

Ich versuche mich zu erinnern wie es früher im Supermarkt war. Als noch Menschen an den Theken und den Kassen saßen und man nicht anfing mit dem Einkaufswagen zu plaudern, wenn man etwas wissen wollte. Aber wie sagt Erma Bormbeck schon so schön: Nur der Pudding hört mein Seufzen. Und wir können ergänzen: und der digitale Sommelier plaudert mit uns.

Ihr meint ich träume? Nein, all das und noch mehr habe ich live gesehen. Professor Antonio Krüger und zwei seiner Mitarbeiter präsentierten uns das oben Beschriebene bei einer Besichtigung des Innovative Retail Lab des DFKI bei GLOBUS in St Wendel.

Foto: Reinhard Karger, DFKI

Mehr zum Innovative Retail Lab findet ihr auf der Projektseite des DFKI. Herzlichen  Dank an @ReinhardKarger für die Bilder.

Like This!

Als Early Adopter muss man ja immer mit der Zeit gehen. iPhone war gestern, ich hab mir jetzt das neue XPhone bestellt und ich weiß gar nicht welche der neuen Funktionen mir am besten gefällt. Am genialsten finde ich die Abwärtskompatibilität durch Flashback Technologie, oder die SMS to Toast? Ich kann mich einfach nicht entscheiden…

via Facebook @UlrichCommercon

Die Antwort findet ihr im Did you know Video 4.0

via raum3

Sehen so die Lebensmittel der Zukunft aus? Entwickelt in Labors von „Food Synthesizern“ und mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass kein einziger Inhaltsstoff natürlich ist? Bestimmt werden einige jetzt anmerken, haben wir doch schon, es gibt doch Analog Käse, aber sorry, das was ihr in dem folgenden Video zu sehen bekommt, spielt doch in einer ganz anderen Liga. Produziert wurde dieses Video von den Machern von The Onion, einer wöchentlich erscheinenden Internet-Satirezeitschrift. Diese Seite muss man gesehen haben.

Aufmerksam wurde ich auf dieses Video über @antipreneur . Es gibt ja schon viele krasse Shops im Internet, aber den ANTIPRENEUR-SHOP in dem  DAS WARENWELTENDE stattfindet und in dem man die unnötigsten, aber lustigsten Artikel findet, muss man besucht haben. Mein persönlicher Favorit sind die Aufkleber mit den Not to Do Listen und die Nordic-Stalking-Stöcke.

Eine sehr unaufgeregte und sachliche Artikelserie über Lebensmittel findet ihr in der neuesten Ausgabe von Zeit Wissen: DIE WAHRHEIT ÜBER UNSER ESSEN. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist die Brand eins Ausgabe: “Gegessen wird immer” vom Mai 2009, die über die Homepage des Verlags noch erhältlich ist.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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