Jetzt hat es mich auch erwischt. Ob es sich dabei um Erkältung, Grippe – in der normalen Variante oder der heutzutage gerne genommenen Omnivoren-Version handelt, oder ob ich mir einfach nur eine hundsgewöhnliche saarländische Freck (gibt es nur im Doppelpack mit der Flemm) eingefangen habe, ich weiß es nicht. Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist: Die Wetterlage im Kopf ist neblig bis trüb und die Knie fühlen sich nach allerbestem Pudding an. Zeit genug also, um sich ein bißchen darüber zu informieren, ob man sich hättte impfen lassen sollen oder nicht. Ob die Schweinegrippe uns alle dahinraffen wird oder uns im Gegenteil vor Schlimmerem bewahrt. Passend zum Thema habe ich euch ein paar interessante Artikel zusammengestellt:

und ein Artikel der den ganzen Hype einfach nur gelassen betrachtet und die Fakten sortiert: Monitor: „Horrorszenarien: Die Schweinegrippe und die Medien“

Gestern war es überall zu lesen, nur noch 4 Wochen bis Weihnachten. Passend dazu ist mir beim Aufräumen ein Artikel aus dem Jahr 2000 in die Hände gefallen. Damals war es wirklich noch einen Artikel in der lokalen Tageszeitung wert, wenn man seine Weihnachtseinkäufe zum größten Teil online erledigt hat.

Über vieles muss man heute schmunzeln. Habe ich wirklich mal gesagt ich würde NIEMALS mit Kreditkarte im Netz bezahlen und bahn.de wäre super? Tja so ändern sich die Zeiten…

Auch eine nette Variante zum Thema woher die kleinen Kinder kommen

Heute begeht die evangelische Kirche den Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt. In der katholischen Kirche geschieht das an Allerseelen.

Das Thema Tod und Sterben verfolgt mich in den letzten Tagen über die unterschiedlichsten Medien. Ein Artikel in der Süddeutschen, in der ein Mann interviewt wird, der seit Jahren ausgefallene Todesanzeigen sammelt, ein weiterer, sehr lesenswerter Artikel im Blog evangelisch.de über Menschen die einsam sterben und einsam begraben werden. Und dann gestern beim Adventsbasar der KFD ein Buch mit dem netten Titel: „Das Dumme am Leben ist, dass man eines Tages tot ist“ ok hinterher geschoben wird noch: Eine Art Anleitung zum Glücklichsein. Musste ich mir kaufen, zusammen mit dem: „Club der Weihnachtshasser“. Ich möchte nicht wissen was die Dame am Büchertisch dachte, wahrscheinlich, dass ich eine militante Weihnachtsverweigerin mit Hang zum Morbiden bin.

Nein ich hasse Weihnachten nicht, ganz im Gegenteil. Und zum Thema morbid,  ich muss bekennen, dass ich auch jeden Morgen die Todesanzeigen lese, und dass mich das Thema Tod, Sterben und Leben nach dem Tod oft beschäftigt. Morbid würde ich das allerdings nicht nennen.

Bei katholischen Beerdigungen gehört eine Fürbitte zum Ritus, die viele als grausam empfinden: „Wir beten für uns selbst und alle Lebenden – besonders auch für denjenigen aus unserer Mitte, der als erster dem Verstorbenen vor das Angesicht Gottes folgen wird – schenke uns Reue und Umkehr.“

Bis vor ein paar Jahren fand ich diese Fürbitte fürchterlich. Heute denke ich, wann, wenn nicht auf dem Friedhof ist die Gelegenheit über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken? Sind wir auf Beerdigungen nicht auch deshalb so berührt, vor allem wenn uns der Verstorbene nicht sehr nahe gestanden hat, gerade weil wir spüren, dass dies der Weg ist, denn wir und alle Menschen die wir lieben, einmal gehen werden?

Und ist dieser Moment nicht wirklich der Beste, um für den Menschen zu beten, den dieses Schicksal als nächstes trifft? Wäre es denn nicht eine Gnade, wenn das Gebet wahr würde und derjenige seine Prioritäten im Leben neu ordnen würde, wichtig von unwichtig unterscheiden könnte, was immer das auch für den einzelnen bedeuten mag?

Vom Kindergarten an wird uns heute eingetrichtert, dass wir unser Leben planen müssen. Drittklässler leiden unter Schlafstörungen, weil sie befürchten, keine Empfehlung für das Gymnasium zu bekommen. Die Karriere wird bis ins Detail geplant, die Familie auch. Nur der einzige Punkt, der im Leben jedes Menschen kommt, so sicher wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche, der wird beiseitegeschoben und verdrängt. Den Tod haben wir aus unserem Leben verbannt. Trauer um einen geliebten Menschen sollte möglichst schnell abgeschlossen werden, damit man nur ja schnell wieder mitten im Leben steht. (Der Artikel: „Mit Standard unter die Erde“ beschreibt wie schnell und geschäftsmäßig sich der Verstorbenen heute „entledigt“ wird.)

Aus unserem Bewusstsein versuchen wir sie zu verdrängen, den Tod und das Sterben, aber im gleichen Maße wie wir dies tun, dringt ein Symbol immer stärker in unseren Alltag ein, oder gibt es noch einen Modeschöpfer der auf den Totenkopf verzichtet? Schädel sind en Vogue. Und so lächelt er uns doch täglich wieder ins Gesicht, der Tod. Er wird getragen auf T-Shirts, Taschen, Gürteln und Schuhen und kaum ein Träger eines derartigen Kleidungsstücks kann mir erklären, was daran bitte so schön sein soll. Es ist einfach hipp. Nur nicht in den eigenen Gedanken, nur nicht in Bezug auf das eigene Leben und die Konsequenzen die man vielleicht daraus ziehen sollte.

In Dambach la ville, im Elsass an einer kleinen Kapelle,  die es sich unbedingt lohnt zu besuchen, habe ich am Gebeinhaus folgendes Schild gefunden:

In diesem Sinne: Schenke uns Reue und Umkehr, nicht nur an Totensonntag und Allerseelen!

Nachtrag: Nach dem Schreiben dieses Blogpost habe ich noch diesen Artikel in der FAZ gelesen: „Wann dürfen wir sterben?“  und auf HR 2 in der Reihe „Der Tag“ den Podcast gehört: „Denkt euch, ich habe den Tod gesehen – Über den Umgang mit dem Ende des Lebens“

Meine treuen Leser wissen es. Ich liebe die weißen Produkte mit dem i vorne. Und nur ganz ganz selten beschleichen mich leise Zweifel. Jüngstes und immer wieder als Ärgernis dienendes Beispiel: die Akku Laufzeit des iPhone.

Normalerweise kein Problem wenn ich mich in der Nähe einer Steckdose oder eines PC oder Mac befinde, aber wie der richtige englische Begriff für Handy „Mobile“ nahelegt, ist das Teil ja eigentlich für unterwegs gedacht.

Dass ich nicht alleine mit dem Problem da stehe, haben die vielfältigen Reaktionen auf meinen Tweet gestern Morgen gezeigt:

Natürlich hat man als iPhone Heavy User sich längst ein Ersatz Akku angeschafft, aber das hatte ich ärgerlicherweise im Büro vergessen. Blieb mir also nur, mein altes Nokia zum telefonieren mitzunehmen.

Nach knapp 4 Stunden in denen ich ungefähr 5 Tweets abgesetzt , 1 Foto per AirMe zu Flickr hochgeladen und mehrmals meine Mails gecheckt hatte, näherte sich der Akku schon den 30%. Wohlbemerkt, telefoniert hatte ich bis dahin nicht ein einziges Mal.

Solltet ihr ähnliche Probleme haben, fasse ich die besten Tipps zur Verlängerung der Akku Laufzeit des iPhone mal hier zusammen:

  • WLAN und 3GS deaktivieren wenn nicht benötigt
  • die Push Funktion ausschalten
  • die Helligkeit des Displays runter setzen
  • Daten Roaming könnt ihr auch deaktivieren, wenn ihr wirklich nur telefonieren wollt ;-)
  • es empfiehlt sich die Akkulaufzeit in % anzeigen zu lassen

Als Empfehlung hat mir @thbonk gestern noch dieses Akku und Reiseladegerät zugezwitschert

Als ultimative Lösung kam heute via @ReinhardKarger dieser Tweet rein:

Traue ich mich allerdings nicht wirklich auszuprobieren. Ich muss wohl weiter mit der Variante leben: 2. Handy mitnehmen und Mac als Zwischenladegerät nutzen. Was ein richtiger iPhone Liebhaber ist, dem ist so ein bisschen Schlepperei ja wohl kaum zu schwer.

Nachtrag: Natürlich war es kein großes Kunststück den Tipp von @ReinhardKarger umzusetzen, auch wenn ich immer einen Heidenrespekt vor diesen Schritten habe. Habe also das  iPhone platt gemacht und wiederhergestellt. Bis darauf, dass es gefühlte Stunden gedauert hat bis alles wieder synchronisiert war, hat es funktioniert. Ob sich jetzt jedoch die Akku Laufzeit dadurch dramatisch verlängert, ich werde es merken (und berichten).

Als Early Adopter muss man ja immer mit der Zeit gehen. iPhone war gestern, ich hab mir jetzt das neue XPhone bestellt und ich weiß gar nicht welche der neuen Funktionen mir am besten gefällt. Am genialsten finde ich die Abwärtskompatibilität durch Flashback Technologie, oder die SMS to Toast? Ich kann mich einfach nicht entscheiden…

via Facebook @UlrichCommercon

Ein Fundstück auf Twitter via @leanderwattig.

Ich oute mich. Ja ich gehöre noch ganz Old school mäßig zu den Leuten die jeden Tag Zeitung lesen, leider aus Zeitgründen wochentags nur eine und am Wochenende dann zwei. In der Woche die Saarbrücker Zeitung  (Twitter @szaktuell) am Samstag zusätzlich die FAZ (Twitter u.a. @FAZ_NET) und am Sonntag meine heiß und innig geliebte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Auch beruflich bin ich den Printmedien nicht abgeneigt. Handelsblatt (Twitter u.a.: @Handelsblatt) , Wirtschaftswoche (Twitter u.a. @wiwo)  und Lebensmittelzeitung (bei Twitter @LZNETnews)  sind absolutes Pflichtprogramm.

Man kann mir also nicht vorwerfen ich würde zum Niedergang des klassischen Journalismus beitragen indem ich nur noch kostenlos im Internet zur Verfügung gestellte Informationen konsumiere. Im Gegenteil. Guter Journalismus kostet Geld und gut recherchierte Artikel sind nicht an jeder Internetecke zu haben. Ich bin daher auch gerne bereit für diverse Online Angebote Geld auszugeben und sehe es voll und ganz ein, wenn Medien nicht alle Artikel kostenlos im Netz anbieten.

Neben den klassischen Medien beziehe ich mittlerweile aber einen großen Teil meiner Informationen aus dem Netz. Über Newsletter, RSS Feed und seit Anfang dieses Jahres auch über ein für mich recht neues Medium, über Twitter, den Microbloggingdienst.

Was Twitter alles nicht ist konnte man heute sehr schön in der Saarbrücker Zeitung nachlesen und dieser Text hat mich ob seiner Ignoranz so fassungslos gemacht, dass ich per Blogpost eine Erwiderung darauf schreiben muss.

Ich verstehe daran so manches nicht:

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Also ich habe die Ärzte und Apotheker meines Vertrauens gefragt und kaum einer lässt sich impfen. Normale Grippeimpfung ja, Schweinegrippe nein danke. Weitere (wenn auch nicht wirklich ernst zu nehmende) Testimonials: Horst Schlämmer während seines Wahlkampfs: „Schweinegrippe, mit uns nicht“ und Juppi Heesters der sich auch nicht impfen lässt, er habe schon den ersten Weltkrieg und die Spanische Grippe überlebt.

Interessante Artikel zum Thema Schweinegrippe:

Nicht ganz ernst gemeint:

Natürlich kann man der Schweingrippe auch auf Twitter folgen (ohne sich anzustecken): @schweinegrippe

Ganz besonders witzig fand ich das folgende Video von Leo Wundergut der auf geniale Weise den Klassiker: „Kein Schwein ruft mich an“  mit einem neuen Text aufgenommen hat.

Video gefunden auf Twitter via MrsSnuggle

Wundergut hat auch ein Twitteraccount (noch) ohne Follower: @wundergut. Mehr zu Leo Wundergut  unter Leo Wundergut & Swiss Tenors

Geboren wurde die Idee über Twitter, @OleKopelke fragte mich, ob wir als Unternehmen nicht Lust hätten, den neu gegründeten Arbeitskreis Care Saarbrücken, einen Ableger der Care Deutschland, bei einer Aktion anlässlich des Welternährungstages zu unterstützen.

Schnell war die Idee geboren, Mehl und Backmischungen zugunsten von Care zu verkaufen und mit der Aktion darauf hinzuweisen, für wie wenig Geld und wie einfach wir uns hier mit Grundnahungsmitteln versorgen können und wie viele Menschen nicht. Von unserer Seite aus sollte Ware und Unterstützung am Tag kommen, die Organisation des Tages übernahm der AK Care Saarbrücken.

Dieser Arbeitskreis ist noch sehr jung. Gegründet wurde er im Sommer dieses Jahres von Daniela Schramm, einer höchst engagierten 19jährigen Jurastudentin aus Saarbrücken die ihre Schwester und Freunde mit ins Boot nahm.

09 Okt CareSB klein

Katharina Schramm und Initiatorin Daniela Schramm

Leider war der Enthusiasmus mit dem die Aktion geplant wurde nicht mit dem Erfolg gekrönt, den wir ihm gewünscht haben

Der Care Stand war sehr publikumswirksam genau gegenüber von Karstadt Saarbrücken gelegen. Daniela und Katharina Schramm hatten ihn zusammen mit zwei Auszubildenden aus unserem Unternehmen, Barbara Born und Sebastian Deetz aufgebaut, Flyer ausgelegt, Ware drapiert und harrten der Menschen die ihnen nun für nur 1€ eine Packung Mehl oder für 2€ eine Backmischung abkaufen sollten oder zumindest interessiert in einen Flyer hineinschauen würden. Der Erlös aus dem Verkauf sollte komplett an Care fließen.

Aber Fehlanzeige. Die Menschen beachteten sie meistens gar nicht. Teilweise wurden sie zur Seite geschoben, angepampt oder schlichtweg behandelt als seien sie Luft. 2 Stunden war ich auch am Stand und konnte die gleiche Erfahrung machen. Ein Mann dem ich 1 Päckchen Mehl für 1€ verkaufen wollte entgegnete mir allen Ernstes er würde ja spenden und das nicht zu knapp. Klar, glaube ich ja auch, aber 1 €? In Worten ein Euro. Dieses Nichts an Betrag. 1 Stunde Parken in Saarbrücken kostet mehr…

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Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus. Wir hoffen Ihr fühlt Euch bei uns wie zuhause und findet immer "Gute Unterhaltung"

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