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Altarraum St Sebastian Eppelborn

Zum letzten Mal fand heute morgen die Frühschicht unserer Messdienergruppe, dem Weihrauchcafe statt. Begonnen haben wir mit diesem Lied dessen Text ich immer sehr berührend finde.

Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich

Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich

Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich

Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich

Vielen Dank an die jungen Frauen und Männer vom Weihrauchcafe die in der Fasten- und Adventszeit für interessierte Gläubige diese Andachten (zu nachtschlafender Zeit, auch in den Ferien) ausrichten und anschließend mit köstlichem Frühstück bewirten.

Bericht von der ersten Frühschicht: Frühschicht mit dem Weihrauchcafe

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© Stoyan Haytov - Fotolia.com

© Stoyan Haytov - Fotolia.com

 

Drei interessante Artikel zum Thema Priester sind mir in den letzten Tagen über den Weg gelaufen. Der erste stand in der Süddeutschen Zeitung und berichtet über die  Belastung von Priestern unter dem Titel: 

Priester mit Seelsorgen

Die Arbeitsbelastung steigt, die seelische Belastung auch, nur leider sinkt gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz. Im Berufe Ranking landen Priester auf Platz 11 hinter Feuerwehrmännern, Landwirten und Ärzten (allerdings weit vor Politikern, Unternehmer kommen in der Tabelle schon gar nicht mehr vor…). Die Tabelle der GFK habe ich auf der Seite von Jochen Mai von Karrierebibel.de gefunden:

Berufe-Ranking – Wem vertrauen die Leute am meisten

Der Artikel: „Beten und schweigen: Ich bin dann mal Mönch“ von Martin Zöller, erschienen in der Saarbrücker Zeitung, zeigt dagegen eine Welt, die sich von der Welt wie die meisten von uns sie kennen, abgewandt hat und genau darin ihre Erfüllung findet.

Wunderschönes Gospel der Edwin Hawkins Singers  

I HEARD THE VOICE OF JESUS

I heard the voice of Jesus say
Come to me and rest!
Come on to me we wanna lay down
Thy head upon my breast.
I came to Jesus as I was
Weary and worn and sad
I found in Him a resting place
And He has made me glad.

Take my yoke upon you
And deliver me
For my yoke is easy
And my burdens are light,
And my burdens are light.

I heard the voice of Jesus say
We all can re-begin
The living water, the sweet one
Stoop down and drink from it
I get to Jesus and I pray God
He delivers me
I was so sad, weary and worn
But now I live in Him

I heard the voice of Jesus say
Come to me and rest!
Come on to me we wanna lay down
Thy head upon my breast.
I came to Jesus as I was
Weary and worn and sad
I found in Him a resting place
And He has made me glad.

Take my yoke upon you
And deliver me
For my yoke is easy
And my burdens are light,
And my burdens are light.

I heard the voice of Jesus say
Come on to me and rest!
I found in Him a resting place
And He has made me glad.

Die großartigste Verfilmung eines biblischen Stoffes ist meiner Meinung nach Pier Paolo Pasolini mit seiner Verfilmung des „Evangeliums nach Matthäus“ gelungen. Gedreht mit Laienschauspielern in der kargen Landschaft Süditaliens, ist der Film mit nichts zu vergleichen was Hollywood zu diesem Thema verbrochen hat. Denn alles was fehlt und weggelassen wurde macht den Film so besonders. Der Film kommt über weite Teile ohne Sprache aus und hält sich akribisch an den biblischen Text und zieht so den Zuschauer in einen hypnotischen Bann. Maria und Josef werden nicht zu Heiligen verklärt und die Apostel nicht zu verkappten Intelektuellen, sondern als das dargestellt was sie waren, einfache Menschen. Jesus ist kein weich gespülter Esoteriker sondern ein streitbarer und teilweise wütender Verkünder seiner Botschaft.

Musikalisch untermalt wird der Film von der Missa Luba Congolese einer kongolesischen Version der lateinischen Messe, von Prokofiev, Bach und Mozart. Gewidmet hat Pasolini den Film Papst Johannes dem XXIII

Zum heutigen Gründonnerstag:

Auch wenn der Film an diesem Karfreitag nicht ausgestrahlt wird, die DVD gibt es  bei amazon und bei youtube ist der Film auf 13 Einzelvideos aufgeteilt auch zu sehen.

Lesenswert ist auch dieser Artikel von kath.ch, der katholischen Kirche Schweiz: Sperriger Klassiker der Christus-Filme

Foto: dbk

Foto: dbk

Endlich haben wir einen neuen Bischof. Nach dem Weggang von Bischof Reinhard Marx im Januar 2008 wurde das Bistum von Weihbischof Robert Brahm als Diözesanadministrator verwaltet. Mehr als 1 Jahr lang haben die Katholiken nun also auf den neuen Bischof gewartet. Der neue ist im Bistum kein Unbekannter. Dr. Stephan Ackermann, gebürtig in Mayen war Subregens am Trierer Priesterseminar und seit 1996 Domvikar am Trierer Dom. Die Bischofsweihe spendete ihm sein Vorgänger im Jahr 2006.Am 8. April 2009 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Trier. Die Amtseinführung wird am 24. Mai 2009 stattfinden.

Mehr Informationen zu unserem neuen Bischof:

Auf der Seite des Bistum Trier
Auf Wikipedia
Pressemitteilung von Saar Presseportal

In der Saarbrücker Zeitung:

 

Im Trierer Volksfreund: Blick hinter die Kulissen, so lief die Bischofswahl

Und glaubt es oder nicht, aufmerksam auf den neuen Bischof wurde ich über Twitter @pressesaar

église © vansteenwinckel - Fotolia.com

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Zu den von mir abonnierten und sehr geschätzten Podcasts gehören die Reihen SWR2 Leben und SWR 2 Wissen. Im Rahmen von SWR 2 Wissen wurde ich dann auf den Mystiker Meister Eckhart aufmerksam, dessen Name mir zwar geläufig war, über dessen Wirken und Schriften ich bis dato aber wenig wusste. Unter dem Titel: „Mit dem Herzen sehen“ beleuchtet Rolf Beyer das Leben und Wirken des Mystikers.

mp3 Datei:  Mit dem Herzen sehen

Der zurzeit in Spanien und England an Bussen veröffentlichte Spruch von einer Gruppe von Atheisten: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Hört auf, euch Sorgen zu machen und freut euch des Lebens“ (kann man sich nur des Lebens freuen, wenn man an die Nicht-Existenz Gottes „glaubt“?) möchte ich gerne  einige  Zitate von Meister Eckhart engegenstellen.

Das erste Zitat stammt übrigens aus dem SWR Beitrag und  hat mir außerordentlich gut gefallen, weil es jedem Mensch seinen Entwicklungsstand zugesteht ohne zu verurteilen.

„Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit, denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gleicht, solange wird er diese Rede nicht verstehen. Denn es ist eine unverhüllte Wahrheit die da gekommen ist aus dem Herzen Gottes unmittelbar.“

„Hätte ich einen Gott, den ich verstehen könnte, ich wollte ihn nimmer für Gott halten.“

„Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.“

Ich möchte gar nicht viele Worte machen um das Stabat Mater. Es ist ein mittelalterliches Gedicht, das unglaublich viele Komponisten zu Vertonungen inspiriert hat. Die Version von Pergolesi hat mich beim ersten Hören sofort gepackt, und bei Kirchenliedern muss ich mich normalerweise erst einhören. Andreas Scholl und Barbara Bonney interpretieren es auf eine ganz wundervolle Weise.

Mit dem heutigen Palmsonntag beginnt die Karwoche. Und nachdem die Fastenzeit an mir vollkommen unbeachtet vorbeigerauscht ist, so soll doch zumindest die letzte Woche der Fastenzeit und die Vorbereitung auf Ostern nicht ganz so kurz kommen.So wird mein Blog (wie schon in der Adventszeit) in den nächsten Tagen von kirchlichen Themen dominiert werden.

In der Konstantin Basilika in Trier wurde heute die Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) aufgeführt. Mitwirkende waren:

• Der Trierer Bachchor
• Die Jugendkantorei am Trierer Dom
• Das Barockorchester L´arpa festante aus München

Solisten:

Cornelia Samuelis, Sopran
Susanne Krumbiegel, Alt
Wilfried Jochens, Tenor (Evangelist)
Andreas Post, Tenor (Arien)
Timothy Sharp, Bass (Christus)
Julian Redlin, Bass (Arien)

Trotz wundervollen Frühlingswetters war das Konzert, das anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Bachchores gegeben wurde, sehr gut besucht.

Es war ein wundervolles Konzert und die richtige Einstimmung um in der Karwoche vielleicht etwas zur Ruhe zu kommen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken.

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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