Den Worten von Theomix ist (wie so oft) nichts hinzuzufügen. Und der Spruch auf dem Foto einfach großartig.

Ich wünsche euch allen ein frohes Pfingstfest

Theomix

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest!

Der Geist Gottes Menschen und lässt sie überfließen vor Begeisterung. Das erzählt die Pfingstgeschichte.

Durch die Predigt des Petrus werden viele überzeugt und lassen sich taufen. Die erste Gemeinde entsteht. Deshalb wird Pfingsten oft auch „Geburtstag der Kirche“ genannt. Nur: Gott ist schon länger da, als die Kirche existiert.

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Lieblingsfoto der Woche

Und trotzdem ...

Rest-Löwenzahn… sondern dem Wind die „Stirn“ bieten!

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Seit Oktober 2008 blogge ich hier bei WordPress in Bachmichels Haus.

Nach

  • 538 Artikeln
  • 1938 Kommentaren
  • und 135.719 Seitenaufrufen

wurde es Zeit, mal neu zu tapezieren. Wie die neuen Wände in Bachmichels Haus aussehen, könnt ihr hier bewundern:

www.bachmichels.de

Fast hätte ich vergessen, dass es sie jemals gegeben hat: Eisblumen an den Fenstern. Dabei verbinde ich in meiner Erinnerung damit glücklicherweise keine eiskalte Wohnung, sondern glückliche Stunden und Tage im  Haus meiner Großeltern, an deren Fenstern im Winter Eisblumen zu sehen waren. Jahrelang hatte ich nicht mehr daran gedacht, bis mich dieser sehr interessante Artikel aus Bild der Wissenschaft wieder daran erinnert hat: „Warum die Eisblumen an unseren Fenstern selten werden“. Leider (oder glücklicherweise) sind diese winterlichen Schönheiten durch unsere gut isolierten Fenster vom Aussterben bedroht.

Der Artikel von Bild der Wissenschaft beschreibt sehr gut wie Eisblumen entstehen:

„Die Bildung von Eisblumen ist eine faszinierendes Phänomen, das sich aus den Eigenschaften ihrer Bausteine ergibt: den Wassermolekülen“, sagt Morgenstern. „Schon der winzigste Eiskristall hat eine sechseckige Grundstruktur, weil die Bindungskräfte der Wassermoleküle untereinander diese Form vorgeben.“ Dadurch entstehen von Anfang an Ecken und Kanten. „Die Wassermoleküle in der Luft lagern sich bei Frost direkt am bestehenden Eiskristall an“, erklärt Morgenstern. Da sie dies bevorzugt an den Ecken und Kanten des Kristalls tun, wächst das glitzernde Gebilde so immer weiter.“

Auch in Bachmichels Haus sind mittlerweile alle Fenster aus Isolierglas, bis auf 4 kleine Fenster im Gewölbekeller. Da müssten doch eigentlich…. Und tatsächlich, beim Nachschauen habe ich an zwei  dieser Scheiben wunderschöne Eisblumen entdeckt.

Eisblumen

Witzigerweise habe ich gerade bei Claudia Sperlich auch einen Blogpost über Eisblumen entdeckt: Blumenfenster. 

Und Ihr? Welche Erinnerungen habt Ihr an Eisblumen?

Eigentlich heißt das Lied ja: „Ein Haus voll Glorie schauet“, in diesem Fall ist das Haus aber aus Eis erbauet und nicht wie es im Lied heißt, aus ewigem Stein. Und ewig wird sie auch nicht halten, die Kirche in Mitterfirmiansreut, die aus einigen Hundert Tonnen Eis und Schnee errichtet wurde. Auch wenn die eisigen Temperaturen, die zur Zeit herrschen, für die Kirche genau richtig sind, wird es doch spätestens im März mit der Herrlichkeit vorbei sein. Schade, dass der bayerische Skiort mit dem unaussprechlichen Namen so weit vom Saarland enfernt ist. Ich würde sie mir zu gerne anschauen.

Danke an Heiko Kuschel, durch dessen Artikel: „Eisige Kirche“ auf evangelisch.de ich auf diese außergewöhnliche Kirche erst aufmerksam wurde. Viele interessante Infos zur Schneekirche und zu ihrer Vorgängerkirche findet ihr ebenfalls auf evangelisch.de:  „Eisiges Gotteshaus im bayerischen Wald“.

Wintertag

Heute ist Maria Lichtmess. Was es in der Kirche mit diesem Fest auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Mir geht es heute darum, welche Weisheiten die Bauernregeln an diesem Tag bereithalten. Und tja, das sieht nicht gut aus. Auch wenn strahlend blauer Himmel und Sonnenschein für unsere Stimmung bestens sind, verspricht genau diese Wetterlage Nichts Gutes für den Fortgang des Winters und die Ernte im Sommer. Ob die Bauernregeln in diesem Jahr richtig liegen, können wir ja erst in ein paar Monaten wirklich beurteilen:

Gibt´s an Lichtmess Sonnenschein,
wird’s ein spätes Frühjahr sein.

Wenn zu Lichtmess die Sonne glost
gibt´s im Februar viel Schnee und Frost

Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell,
kommt der Lenz wohl nicht so schnell.“

Scheint Lichtmess Tag die Sonne klar,
gibt’s Spätfrost und ein furchtbar Jahr.

Ist`s an Lichtmess hell und klar
rechnet man auf kein fruchtbares Jahr

Und dass Sonnenschein an Lichtmess wirklich nichts Gutes zu verheißen hat bringt diese Bauernregel zum Ausdruck:

Lieber soll zu Lichtmess der Wolf im Stalle hausen,

als die Sonne scheinen draußen.

Gefunden habe ich die Bauernregeln hier.

Endlich ist er da, der richtige Winter. Mit moderatem Schnee, eisigen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein tagsüber, und sternenklarem Himmel in der Nacht. Und wie ein Reflex fängt es aus allen Ecken an zu jammern. Nach Frühling und milderen Temperaturen und nach all dem was eben nicht jahreszeitgemäß ist. Das folgende Chart zeigt sehr schön die verschiedenen Facetten des Winters auf.

Get Ready for Winter with Snowsports gear from EMS

Und wieder schreien die unglaublichsten Suchanfragen nach einer Kommentierung. Am sprachlosesten war ich glaube ich bei den geräucherten Peitschen.

Bruchmichels Haus -> jetzt geht es aber los. Bruchmichels. Hey ich lebe am Bach, nicht in einer Bruchbude sprich mir nach B A C H M I C H E L S

möchte ein gemaltes Bild von deinem Haus -> na bitte, geht doch auch freundlich.

 schöne Frau im Sonnenschein -> jetzt tragen Sie aber ein bißchen zu dick auf.

tanzende Zwerge Surfbrett -> dürfte eine wackelige Angelegenheit sein.

abgefahrenes Treppenhaus -> das ist bestimmt ein Stairway to Heaven.

als ich eines Tages,wie immer durch den Park schlenderte –> sind sie auf Google gelandet, hmm interessant.

Reifrock 600 -> 600 was? nach Christus, km schnell, Euro teuer, PS stark? Ein bißchen präsziser darf die Frage schon sein, um in meinem Blog garantiert keine Antwort darauf zu finden.

Mond zum ausdrucken -> ich wusste zwar, dass man jemand die Sterne vom Himmel holen kann, aber das man jetzt auch den Mond ausdrucken kann ist mir neu.

geräucherte Peitschen -> sind bestimmt gut zum Schinken klopfen ☺

wie tickt mein Gehirn -> ich weiß ja noch nicht einmal wie meins tickt, woher soll ich dann wissen wie es bei Ihnen ist.

wie lern ich das rauchen -> Dazu habe ich doch heute einen Artikel  gefunden.

http://www.ich möchte gerne über vögel nester lernen.de -> bezweifle, dass so ein toller Domain Name noch frei ist.

Foto: Seleneos / Quelle: photocase.com

Manchmal platzt mir die Hutschnur. Über unseren Bundespräsidenten und was er getan/nicht getan hat, ob er zurücktreten soll oder nicht, nicht mehr tragbar ist und die Würde des Amtes beschmutzt, darüber wird mehr diskutiert, als es (meiner Meinung nach) der ganzen Sache eigentlich zukommt. Aber darüber haben schon sehr viele Menschen sehr viele kluge Texte geschrieben.

Aber jetzt hat die Social Media Gemeinde noch eine zusätzliche „Sau“, die sie durchs Dorf treiben kann. Die Rede ist von Bettina Schausten. Mit ihrer gestrigen Behauptung, Freunden, bei denen sie privat übernachtet, 150 € zu zahlen,  hat sie natürlich mächtig daneben gegriffen.

Aber mal ganz ehrlich: Euch ist so was noch nie passiert? Dass ihr euch unüberlegt habt hinreißen lassen, etwas zu sagen, von dem ihr in dem Moment, als es ausgesprochen wurde schon wusstet, dass es gelogen und vollkommener Nonsens ist? Dass ihr viel, sehr sehr viel darum geben würdet, es nicht gesagt zu haben und dass ihr hofft, keiner merkt, was es für ein Bullshit war?

Kennen wahrscheinlich 99% der Leute die diesen Blogpost lesen.

Aber wir alle haben einen Vorteil: Wir stehen nicht im Rampenlicht. Wenn wir  den Mund aufmachen – sei es in Beruf oder Privatleben – zeichnen bei den meisten von uns keine Kameras das Gesagte auf, um es Minuten später Millionen von Zuschauern zu zeigen, die jedes Wort analysieren und die vor allem eines nicht mehr kennen: Gnade.

Himmel Herrgott, lasst das Mädel doch am Leben.

  • Ja, die Frau hat Mist gebaut
  • Ja, sie eine professionelle Journalistin.
  • Ja, es hätte ihr nicht passieren dürfen.

Nun ist es aber passiert. Gut, darüber kann man einen Witz machen, oder auch zwei. Man kann eine Karikatur zeichnen. Man kann es aber auch lassen. Wer um Himmels gibt den Häme ausschüttenden Menschen eigentlich das Recht, sich so über Frau Schausten zu stellen und sich öffentlich über sie lustig zu machen?

Meine persönliche Meinung ist: niemand. Wie gesagt: In Maßen alles gut und schön, aber dieser Shitstorm da draußen den finde ich persönlich U N E R T R Ä G L I C H

Foto: Nicco / Quelle PHOTOCASE

Manchmal hört man von Dingen und muss sich selbst im Nachhinein fragen, wie naiv man eigentlich war. Genau das Gefühl hatte ich nämlich, nachdem ich den Beitrag von arte: Kaufen für die Müllhalde gesehen hatte.

Im Beitrag geht es um geplante Obsoleszenz, ein Wort, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Gemeint ist, dass sehr vielen Produkten das Verfallsdatum quasi schon einprogrammiert ist. Drucker nach x Drucken, Glühbirnen nach y Stunden.

Eine Werbezeitung aus den USA bringt es 1928 auf den Punkt:

„Ein Artikel der nicht verschleißt ist eine Tragödie fürs Geschäft“.

Vollkommen unaufgeregt zeigt der Film die Entwicklung der geplanten Obsoleszenz über die Jahrzehnte. Vom Glühlampenkartell, das weltweit dafür sorgte, dass Glühlampen nach 1.000 Stunden garantiert den Geist aufgaben und Firmen Strafen zahlen mussten, wenn ihre Produkte länger hielten, über das Aufblühen der Automobilindustrie über jährlich wechselnde Modelle bis zu unserer heutigen Konsumgesellschaft.

Die Konsumenten wurden dazu erzogen alles

  • ein wenig neuer
  • ein wenig besser und
  • ein wenig früher zu wollen.

Während man in good old Europe noch stolz darauf war, Produkte zu erzeugen, die ein Leben lang hielten, predigte man in den USA, dass Freiheit und Glück nur über grenzenlosen Konsum zu erreichen ist.

Grenzenloses Wachstum ist das Credo unserer kapitalistischen Gesellschaft. Und wir alle verhalten uns so, als ob dies wirklich ewig so weiter gehen könnte. Gegen Schluss des Films wird sehr drastisch gezeigt, wer die Leidtragenden unseres hemmungslosen Konsums sind. Die Länder, in die wir unseren Müll verschiffen. Ghana z.B. in das unser Elektroschrott exportiert wird, als angeblich gebrauchte Elektronik, dabei sind 80% der Güter nicht mehr zu reparieren.

Wie sagt es Serge Latouche, französischer Ökonom und Philosoph, Professor a.D. der Universität Paris-XI so schön im Film:

„An grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen glauben nur Verrückte und Ökonomen.“

Ein Ausweg aus diesem Dilemma? Unsere gesamte Gesellschaft scheint auf diesem Modell aufgebaut. Neben Gesetzen die vorschreiben würden, dass jedes Produkt mit seinem wirklichen Preis angeboten werden müsste, d.h. z.B. den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung in den Produktpreis mit einzurechnen, kann nur verstärktes Bewusstsein bei jedem Einzelnen einen Weg aus diesem Wahnsinn aufzeigen. In dem wir uns fragen, ob ungezügelter und nicht hinterfragender Konsum wirklich das ist, was unser Leben lebenswert macht und ob wir es so schaffen, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Aber noch hat die Industrie vor hehre Vorsätze den geplanten Verfall ihrer Produkte gesetzt. So lange ein neuer Drucker wesentlich billiger ist, als die Reparatur, sind die Hürden für das reine Gewissen nicht nur im Bewusstsein, sondern ganz schnöde im Geldbeutel des Verbrauchers zu finden.

Bitte schaut euch den einstündigen Film an, es lohnt sich. Entweder gleich hier im Blog oder auf arte am Dienstag 24. Januar 2012 um 20.15 Uhr 
oder am Donnerstag 26. Januar um 14.40 Uhr

Interessante Links:

Personen die im Film zu Wort kamen:

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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