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In der letzten Zeit haben es mir Kurzfilme ganz besonders angetan, wie der zuvor gepostete Schweppes Film Signs oder der Film „A Short Love Story in Stop Motion“. Der folgende Kurzfilm von Konstantin Bronzit war in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ nominiert. Den Oscar gewonnen hat er zwar nicht, ich finde ihn dennoch hinreißend 🙂 . Auch hier müsst ihr wieder etwas Zeit zum Anschauen mitbringen, aber auch hier lohnt es sich.

Aufgelesen bei: LangweileDich.net . Fans von Kurzfilmen werden dort,  neben absolut witzigen Fotos, zum Thema Kurzfilm viel Außergewöhnliches entdecken können, von blutrünstig bis Außerirdisch (auch absolut sehenswert).

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Schweppes macht schon seit vielen Jahren durch gekonnt gemachte Spots auf sich aufmerksam. Mit ihrem „Schweppes Short Film Festival“  gehen sie noch einmal einen ganz neuen Weg, ihr Produkt auf eine sehr künstlerische Art in Szene zu setzen. In den Vorfilmen zeigt sich das Produkt noch recht offen, in den 9 Minuten dauerenden Hauptfilmen wird die Werbebotschaft sehr diskret in den Hintergrund gedrängt. Mein Lieblingsfilm heißt „Signs“ und ist eine romantische Liebesgeschichte, die das Potenzial hat, den Zuschauer wirklich zu berühren. Schaut euch diesen Spot daher nur an, wenn ihr Zeit habt und die Bereitschaft wie Eis in einem Glas Bitter Lemon zu schmelzen.

 

gefunden bei: Haltungsturnen via Twitter @Luebue

Könnte es sein, dass die ganzen Fasching und Karneval Veranstaltungen nur eine weitere Spielart des von Solomon Asch in den 50er Jahren erforschten Konformitätsdruckes sind? 😉

Das folgende Video wurde im Rahmen im Rahmen der Serie Candid Camera gedreht und zeigt recht eindrucksvoll wie schwer es ist sich gegen die Masse zu „stellen“.

 

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller macht einen Ausflug in die Blogosphäre und gibt dem Spreeblick, einem der bekanntesten deutschen Blogs,  ein sehr interessantes Interview.

 

Peter Müller, Foto: Spreeblick

Peter Müller, Foto: Spreeblick

Lernen und Ernährung für Hungernde sind üblicherweise keine Themen die etwas gemeinsam haben. Die Initiative FREE Rice verbindet diese Begriffe auf eine sehr spannende und vor allem hilfreiche Weise. Sie hat sich 2 Ziele gesetzt:

1. Kostenlose Bildung für Alle bereitzustellen
2. Dazu beizutragen den Welthunger zu beenden

Erreicht werden sollen diese Ziele über die Verbindung von Wissensfragen mit einer Spende von Reiskörnern. Jede richtig beantwortete Frage generiert eine Spende von 10 Reiskörnern, die an das World Food Programme der UN gespendet werden, die die Distribution übernimmt. 20.000 Reiskörner decken die Tagesration eines Erwachsenen ab. Gestartet wurde die Initiative im Oktober 2007 und hat bis zum heutigen Tag mehr als 59.445.537.200 Reiskörner „eingespielt“. Finanziert werden die Reisspenden der Lernwilligen über Werbung.

Am besten Ihr probiert es gleich mal aus. Je größer Euer Wissen, umso größer die Spende. Aber auch der Lerneffekt kommt nicht so kurz. Falsch beantwortete Fragen tauchen in unregelmäßigem Rhythmus so lange wieder auf bis sie „sitzen“. Im Gegensatz zu den Anfangsseiten in denen nur englische Vokabeln gepaukt werden konnten, stehen heute viele verschiedene Wissensbereiche zur Auswahl von Kunst, über Chemie, Erdkunde, Grammatik und Vokabelfragen bis zu Mathematik.

Das nachfolgende Video ist zwar schon etwas veraltet, gibt aber dennoch einen guten Einblick in die Initiative.

In Bezug auf Werbespots haben die Deutschen sicherlich die Chance einmal die Goldmedaille zu gewinnen. Nein nicht die vom ADC, sondern die im Wettbewerb „Konstant biedere Werbespots über Jahrzehnte“. Beispiele wie verschieden 2 Nationen ihren Zuhörern das Thema Gebühren näher bringen, zeigen die folgenden Werbespots.

Der Spot für die GEZ stammt aus dem Jahr 1978. Anscheinend ein Jahr bei dem der Durchschnittsdeutsche mit dem Ausfüllen eines Formulars restlos überfordert war. Sorry für die schlechte Qualität. Gemeint ist natürlich die Bildqualität, für die inhaltliche Qualität sind noch keine Bekennerschreiben aufgetaucht, aber wer würde sich zu so etwas volksverdummendem schon freiwillig bekennen.

Was für ein Unterschied zu dem Werbespot für die Notwendikeit von BBC Gebühren aus dem Jahr 1985.

Mal ganz abgesehen von den vielen Prominenten die in den jeweils von ihnen genannten Bereich repräsentieren, wie Michael Hordern, die Two Ronnies, Steve Davies . Mehr konnte ich leider nicht identifizieren (nehme aber gerne sachdienliche Hinweise in den Kommentaren entgegen). Und natürlich schon fast zum Schluss Bob Geldof, der passend zu dem  in diesem Jahr stattfindenden Live Aid Konzert mit der Sammelbüchse rumläuft.

So also werden Reifen hergestellt. Bisher habe ich mir darüber noch nie nachgedacht.

Auch keine Gedanken habe ich mir bisher gemacht, wie viele Reifen in einem Land wie Deutschland zur Entsorgung anfallen und vor allen wie sie entsorgt werden. Mehr Gedanken um dieses Problem hat sich der Erfinder Klaus Peter Schulz gemacht. Er entwickelte ein Verfahren mit dem mittels Pyrolyse Altreifen in ihre ursprünglichen Bestandteile zerlegt werden. In dem schadstofffreien Prozess, der bei einer Hitze von bis zu 800 Grad und unter Sauerstoffausschluss abläuft, gewinnt man Koks, Gas und verschieden schwere Öle. Seit 3 Monaten betreibt die Firma Pyrum Innovations im saarländischen Dillingen eine Versuchsanlage. Viele Erkenntnisse haben man gewinnen können erzählt Pascal Klein, Präsident von Pyrum Innovations, und hofft, schon bald Investoren für eine Großanlage begeistern zu können, die bis zu 30.000 Tonnen Altreifen pro Jahr recyceln könnte.  Bei einem  Aufkommen von Altreifen alleine in Deutschland von 650.000 Tonnen pro Jahr, ist wohl kaum mit  Nachschubproblemen zu rechnen.

Deutsche Investoren und öffentliche Stellen verhalten sich zurzeit noch sehr zurückhaltend. Anders unsere französischen Nachbarn. Das Projekt wird maßgeblich unterstützt von Oseo, einer staatlichen Organisation die innovative kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt sowie der Region d´Alsace.

Richtig spannend wird das zum Patent angemeldete Verfahren, wenn man sich anschaut was in Europa mit der gigantischen Menge an alten Reifen bisher geschieht:

35% werden verbrannt
15% werden in der Natur „gelagert“
10% werden in die Dritte Welt exportiert
40% werden umweltfreundlich entsorgt über Herstellung von Granulat oder Runderneuerung.

Bleibt zu hoffen, dass dieses nachhaltige Verfahren, das einen großen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung leisten könnte, bald viele Investoren findet.

Daniel Erlemann "Neue Reifen" www.photocase.com
Foto: Daniel Erlemann „Neue Reifen“ http://www.photocase.com

Wie es ausgehen kann, wenn Frauen Reifen wechseln könnt ihr hier sehen

Die Abschlussfeier des Fachbereichs Betriebswirtschaft der HTW wurde heute mit einem schönen Rahmenprogramm in der IHK begangen. Neben den Absolventen, waren zahlreiche Professoren der HTW, der Partneruniversität in Enschede, IHK Mitglieder und Firmenvertretet zur Verleihung des Abschlusses gekommen. Die musikalische Umrahmung wurde von 2 Professoren vorgenommen, die mehrere Stücke auf E-Gitarre und Klarinette darbrachten. Der Festvortrag gehalten von einer saarländischen Unternehmerin trug den Titel: „Sicherheit im Wandel – Schlüsselfaktoren für den beruflichen Erfolg“. Bis hierhin alles normal und „handelsüblich“. Nachdem die Studenten ihre Abschlussurkunden (Diplom, Bachelor und Master) in Empfang genommen hatten, schritt Prof. Firlus, der Vorsitzende des Fachbereichs BW zur Ehrung der besten Studenten.


6 Büchergutscheine wurden als Auszeichnung vergeben und jetzt dürfen meine geneigten Leser mal raten wie hoch die Frauenquote war. Ich geb einen kleinen Tipp, sie war hoch. Eine Dame nach der anderen wurde aufgerufen und als dann 6 jungen Damen vor dem Publikum standen, war klar, dass der Studiengang BW ganz dringend eine Männerquote braucht. Was mich aber dazu bewogen hat, darüber zu schreiben war  die Haltung mit der die jungen Absolventinnen ihre Auszeichnung entgegennahmen. Die erste wollte sich erst gar nicht melden, es war ihr sichtlich mehr als unangenehm, durch eine so gute Leistung aufgefallen zu sein. Der Körper sprach Bände: „Mauseloch tu dich auf und verschluck mich“. Auch von den nachfolgenden 5 Kandidatinnen kam keine mit stolz geschwelltem Brustkorb oder zumindest aufrechten Ganges nach vorne. Ich hätte gerne zum Vergleich einen der jungen Männer gesehen. Ob die sich auch so verhalten hätten? Ich wage es ganz stark zu bezweifeln.

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